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Die Stimme · 1933-05-11 · Heft 279 (11.5.1933) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
6 (1933)
Issue
Heft 279 (11.5.1933)
Date
1933-05-11
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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Nf. 270 - 11. Mal 1033 DIB STIMM« SiHtf neller Art gegeben. Alle SUe waren überfüllt. Aber auch während des ganzen Pessachfestes hat sie gutes Essen um billiges Oeld gegeben und sehr viele Familien haben von dieser Anstalt das Essen nach Hause genommen, lieber Auf* trag und für Rechnung der Kultusgemeinde Ue* ferte die «Einheit» die Pessachkost für sämtliche israelitische Häftlinge der Landes* und Be* zirksgerichte Wiens. Sie stellte das Pessachessen für die armen Kinder des Kindergartens, XX., Othmargasse, und für die Mädchenvereinigung «Mirjam» bei. An den Pessachfeiertagen verabreichte die «Einheit» gegen 17.800 Portionen gegen Bezahlung. 1003 Portionen wurden ganz unentgeltlich verabreicht. Es war ein echter Pessach ln der «Einheit», aber die Opfer, die diese Anstalt gebracht hat, waren auch groß. Wir hoffen, daß die jüdische Bevölkerung Wiens dieser Anstalt, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Not und Elend zu lindern, auch weiterhin ihre Hilfe nicht versagen wird. Die Zionistische Bezirkasektion Innere Stadt weist einen höchst erfreulichen Aufschwung auf. Im Verlaufe von sechs Wochen ist es der rührigen Leitung gelungen, über 150 n e u e Mitglieder anzuwerben, und die an jedem Donnerstag stattfindenden Vortragsabende sind jedesmal stark besucht. Besonders zu erwähnen sind di« letzten Vorträge der Frau Dr. Martha Hofmann und der Herren Dr. Hugo Groß, Dr. Leopold Sofer und Dr. Chaim Tartnkower, welche von dem zahlreich erschienenen Publikum mit großem Interesse angehört wurden. Die an jedem Dienstag stattfindenden Hebräischkurse erfreuen sich zahlreichen Zuspruches, und es besteht die Absicht, einen Parallelkurs zu veranstalten, falls sich eine genügende Anzahl Interessenten meldet Auskünfte werden bereitwilligst an jedem Dienstag und Donnerstag am Sitze der Sektion, Caf<* Altes Rathaus, I., Wipplinzerstraße Nr. 24, in der Zeit von j.£8 bis V29 Uhr abends erteilt. Heute. Donnerstag, den 11. Mai, findet präzise 8 Uhr abends im C a f 6 Altes Rathaus, 1., WippKnger- Straße 24, ein Vortrag des Herrn Z. F. F i n k e 1 s t e i n über «Anteil der Juden an der deutschen Kultur» statt. Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt — Klub «Eres Israel» veranstalten am Samstag, den 13. Mai 1933, um halb 8 Uhr abends, im großen Saale ihrer Sektion, Wien, I!„ Praterstraße 13, Mezzanin (Lloyd-Hof), Telephon R-44-3-45, eine «Lag-Baomer»-Fe!er. Programm: 1. Dr. Z. F. Pinkel stein: Humor und Satire in Scholem Alejcbems Werken. 2. S. Schwager: «Lag-Baomer», Vorlesung aus Scholem Alejchem. 3. Aufführung des Einakters: «Beim Advokat». Nach Scholem Alejchems «Der Prysyf», für die Bühne bearbeitet und inszeniert von Jitzchak Herzberg. Ausgeführt von der Theatergruppe des Klub «Erez Israel». Zionistische Sektion VI/VII. Donnerstag, 11. Mai, 8 Uhr abends, Caf6 Patria, VI., Mariatnlferstraße 127, Vortrag Doktor Emil Schmitz über «Das aufstrebende Palästina — das Land - der jüdischen Zukunft». Gäste willkommen! Zionistische Sektion XIU (Franengrappe). Donnerstag, den 11. d. M., %9 Uhr abends, spricht Dr. Paul Berger, Vizepräsident des Zionistischen Landeskomitees über «Jüdische Gegenwart, jüdische Zukunft», Dr. Alfred Löwy Ober «Reiseeindrücke von Palästina». Wir machen unsere Gäßte aufmerksam, daß diese Vorträge hochinteressant sind. . Zionistische Bezirkasektion XVHL Im Zuge der großen Werbeaktion des Zionistischen Landeskomitees fand am Dienstag, den 4. d. M-, ein Vortragsabend im XVIII. Bezirk statt. Herr Dr. Georg Weiner schilderte Reiseeindrücke von seinem letzten Palästina-Aufenthalt. Hierauf sprach Herr Dr. L ö w e n h e r z über die Judennot in Deutschland und die unbedingte Notwendigkeit des Zusammenschlusses aller Juden. Beide Reden übten auf die Anwesenden tiefen Eindruck aus. Es gab eine Reihe von spontanen Beitrittserklärungen. " Zionistische Bezirkssektion XVHL Vortrag mit Lichtbildern. Redakteur Theodor Monteser über «Das heilige Land», Montag, den 15. Mal 1933, pünktlich 8 Uhr abends im Währinger Rathaus, XVIII., Martinstraße 8. — Hebräischer Abend-Anfängerkurs für Erwachsene, Sehr mäßiger Beitrag. Anmeldungen: Jeden Montag ab 8 Uhr abends jm Cafe Stadtbahn, XVII!., Gersthoferstraße 47, bei den Ausschußniitgliedern. Zionistische Bezirkssektion XX. Samstag, den 13. ds., 8 Uhr abends, findet in unserem Heim, XX., Jägerstraße 30, eine Lag bo-aumer-Feier mit folgendem Programm statt: 1.: Festrede Rabbiner M. Horowitz; 2. Pol. Referat Dir. Wilhelm Epstein; 3. Gesangsvorträge Oberkantor S. Länderer; 4. Rezitationen Samuel Schwager. Die Sektionsleitung bereitet für Purim 1934 eine Reise nach Palästina vor. Interessenten — auch Nichtmitglleder — können jeden Montag und Donnerstag von 8 bis 9 Uhr abends im Sektionsheime, XX., Jägerstraße 30, Auskunft erlangen. Die Teilnehmergebühr kann auch im Sparsystem (Wochenraten) eingezahlt werden. Die Palästina-Kommission erteilt täglich von 8 bis 10 Uhr abends im Sektionsheime Auskünfte. — Samstag, den 18. ds., um 8 Uhr abends, Vortrag Dr. S. Horowitz über «Möglichkeiten in Palästina». Verband zionistischer Mittelschüler. Der Verband zionistischer Mittelschüler veranstaltet am 13. Mai eine Versammlung im Alten Rathaus. Vortrag des Dr. Salomon Wolf: «Was lehren uns die Ereignisse in Deutschland». Beginn 8 Uhr. Jüdische Mittelschüler erscheinet in Massen! Versammlungskalender des «Misrachl-Landesverbandes» für Oesterreich. Donnerstag, den 11. Mal, abends 8 Uhr, im Bethause «Agudas Jeschurim», XX., Gaußplatz 4 Referenten: Dr. Lilienfeld, Juda Kittaigorodsky. — Sonntag, den 14. Mai, abends 8 Uhr ira Bethause «Achwa Wereuth», II.. Tabor- Straße 59. Referenten: Dr. Josef Rosner und Rabbiner M. Gerstl. — Sonntag, den 14. Mai, abends 8 Uhr im Bethause «Qemilath Chessed», IL, Lilienbrunngasse 18. Referenten: Markus Abramowitz und Dr. Sch. Lilienfeld. — Dienstag, den 16. Mai, abends 8 Uhr im Bethause der «Kleingewerbetreibenden», II.. Malzgasse 1. Referenten: Religionslehrer Rudolf Müller und Juda Kittaigorodsky. — Sonntag, den 21. Mai, abends 8 Uhr im Bethause «Beth Jizchak», II., Wohlmuthstraße 21. Referenten: Kultusvorsteber Dr M. Rosenberg und Rabbiner M. Gerstl. Zeiroth Hamisrachi veranstaltet einen Bunten Abend, Samstag, den 13. ds, um halb 9 Uhr abends, im Tonelfo, II., Llllenbrunngasse 2 (Ecke Obere Donaustraße). Einiges aus dem Programm: Festrede: Frau Dr. Henriette Rappaport-Lichstenstein, Gesang: Hilda Dulitzkaja, Josef Kamen (Wilnaer Truppe), Rezitationen: Samuel Schwager, Tanz: Trudl Godwin. Regiebeitragl Gäste herzlichst willkommen! Treffen der Misrachijugend Oesterreichs. Sonntag, den 14. Mal (Lag B’omer), findet ein Treffen aller Gruppen von Wien, Baden, Eisenstadt, Deutschkreutz, Frauenkirchen und Mattersburg statt. Näheres im Heim, IL HoHandstraße 100. — Gesellschaftsreise nach Bratislava. Die Misrachijugend veranstaltet am 4. und 5. Juni (Pfingsten) eine Gesellschaftsreise per Schiff nach Bratislava. Ein« Grupp« fährt bereits Freitag, den 2. Juni, Nachmittag. Anmeldungen bis spätestens Montag, den 29, Mal, 8 bis 10 Uhr abends, IL HoHandstraße 10, Mezzanin. — Schekelaktion des Misrachi. Oemäß dem Beschlüsse des Mlsrachi-Landesvetbandes betrachtet es der Misrachi anläßlich des bevorstehenden Kongresses für seine Aufgabe, alle orthodoxen Bethäuser, deren Mitglieder bis heute der zionistisch-misrachistischen Bewegung {entstanden in seine Schekelaktion einzubeziehen Die beiden ersten Versammlungen fanden Sonntag, den 7. Mal, hn Bethause «Sadagoraer Klaus», II., Hernrfnengasse 8, und «Emes Weschoüum», 11., Große Schiffgasse 24, statt.!m ersteren sprach Kultusvorsteher Dr. M. Rosenberg und Juda Kittaigorodsky, im letzteren Bethause Reügionslehrer Rudolf Müller und Vorsteher M. Abramowitz — sämtliche Redner mit großem Erfolge — über die Wichtigkeit des Schekelankaufes der orthodoxen Judenhelt anläßlich des bevorstehenden Zionistenkongresses. — M i srachi-Ortsgruppe Eisenstadt veranstaltet Sonntag, den 21. Mai, in Elsenstadt unter Vorsitz des Direktors Jakob Buxbaum ein Massen-Propaganda-Meeting. Der Jüdische Hochschulausschuß teilt mit, daß alle Auskünfte Uber die Palästina-Reise, welche nicht, wie ursprünglich angekündigt, im Juli, sondern erst im September stattfinden wird, erst nach dem 20. Mai erteilt werden können. Bis dahin kann keinerlei Information gegeben werden. Die Generalversammlung des Jüdisch-akademischen PMlosophenverelnes. Die Generalversammlung des Jüdischakademischen Philosophenvereines fand Samstag, den 6. d. M., im neuen Vereinsheime, Alserstraße 26, statt. Den Bericht für den abtretenden Ausschuß erstatteten die Kollegen Dr. I. Kauer, Schwebel S. und Eckstein H. Nach Erteilung des Absolutorlums wurde für das Jahr 1933/34 folgender neuer Ausschuß gewählt: Präses; KoH. Melsels Marek; Vize: Genser Moses; ferner die Kol!.: Dr. Keller E., Judenberg, Eckstein H., Zurkowskl, Fr!. Schächter S., Pft Löwl K. und Frl. Salzer H. fflstadruth Iwrith, Samstag, den 13. Mai, pünktlich 8 Uhr 15 abends, im Saale der «Stanislauer», II., Prater* Straße 11, 1. Stock, Stiege rechts, Sichah al: «Jesodoth hachinuch haivri utheudath hamorch haivri». Hapothechun: Prof. J. Gelernter, D. Z. Weinstein, M. Ungerfeld. — 6 Uhr 30: Seminar für hebräische Poesie im Mittelalter. Leiter: Prof. Dr. Klar. 7 Uhr 30: Seminar für netihebrälsche Literatur. Tagung des lugendrates der Hlstadnrfh Iwrith. Montag, den 15. Ma:, Y28 Uhr abends, tagt im Saale der zionistischen Bezirkssektion II, PraterstrajJe 13. der in der Jugemfkonferenz vom 24. April gewählte lugendrat. Tag s •niiui; g: Erziehungsproblenn-. Besondere Einladungen werden nicht ausgesendet. Hebräischer Lehrer-Verband. Wien, II.. Karmelitergasse Nr. 5/9, gibt bekannt, daß nur Lehrer mit Ausweisen (Legitimationen) berechtigt sind, hebräischen Unterricht zu erteilen. Wir warnen vor Gelegenheitslchrem! Interessenten für hebräischen Unterricht wenden sich direkt an den «Hebräischen Lehrer-Verband», Wien, II., KarnTelitergasse Nr. 5/9. Jüdischer Pfadfinderbund Oesterreichs. Wir teilen allen Freunden und Gönnern unseres Bundes mit, daß unsere Bnndesmitglieder Bully Ackermann, Hans Heilig, Franz Auffärber, Harry Steiner und Kurt Stein in allernächster Zeit nach Erez auswandern. Am 28. Mai findet die Zentralwanderung des Bundes statt. Jüdischer Angestelltenverband «Emunah», Wien, 1., lordaingasse 7. Samstag, den 13. d. M., >/<*9 Uhr abends, Vorlesung des Kollegen Jakob Taubes: «Aus eigenen belletristischen Schriften.» Anschließend gemütliche Lag-Beomerfeier mit Tanz. Gäste willkommen. Jüdischer Sport Schach Aus den Vereinswettkämpfen der Hakoah, Nachfolgende hübsche Partie wurde in der vergangenen Saison, fern Klubwettkampf Hakoah—Austria gespielt Der Sieger I. Oottlieb war im Jahre 1925 Klubmeister. DAMENGAMBIT J. Gottlieb J. Hodina (Hakoah) (Austria) 1. d2—d4 e7—e6 2. c2—c4 d7—d5 3. Sbl—c3 Sg8—f6 4. e2—e3 c7—c6 5. Sgl—f3 Sb8—d7 6. Lfl—d3 Lf8—d6 Heute spielt man entweder die Meraner Variante 6.... de, 7. LXc4 b5, nebst *6 und c5, oder die Bogoljubow-Verteidigung 6....Le7 (siehe die nächste Anmerkung). 7. 0—0 -r O—G 8. e3—e4 d5Xe4 9. Sc3Xe4 Sf6Xe4 Stünde der Könrgsläufer auf e7, so wäre 9.... b€! nebst Lb7, Dc7 und c5 eine sehr gut anwendbare Entwicklungsart. 10. Ld3Xe4 Sd7—f6 11. Le4—c2 h7—h6 Der schwarze Königsspringer erfüllt wichtige Verteidigungsaufgaben und deshalb ist dieser Sicherungszug gegen Lg5 notwendig und berechtigt. Allerdings spricht dieser Umstand gegen die ganze, von Schwarz gewählte Variante! 12. b2—b3! c6—c5 13. Lei—b2 Tf8—e8? Ein schwerwiegender Zeitverlust, der das schwarze Spiel unhaltbar gestaltet Spätestens jetzt war 13.... b6 unerläßlich. Der Unterschied gegenüber der Partiefortsetzung zeigt sich bei folgenden Varianten: I. 14. de LXc5, 15. De2 Lb7, 16. Tad 1 De7, 17. Dd3 Tfd8! 18. LXf6 TXd3, 19. LXe7 TXdl mit Ausgleich. n. 14. Dd3 cd, 15. DXd4 (oder 15. LXd4 Lc5! 16. LXf6 DXd3 usw.) 15. ... Lb7, 16. Tadl Lc5, 17. Dc3 De7, 18. Se5 Lb4! mit gleichem Spiel (Dr. Vidmar—Dr. Kaufmann, Wien, 1916). 14. d4Xc5 Ld6Xc5 15. Ddl—e2 b7—bö 16. Tfl—dl .... Noch wäre 16. LXfö DXf6,!7. De4 Tb8! ein Schlag ins Wasser. 16. .... Dd8—e7 17. De2—d3l .... Stellung nach dem 17. Zuge von Weiß: \m'm 17. . . . . a7—a5 Eine ausreichende Verteidigung ist nicht mehr vorhanden. Auf 17.... Lb7 gewinnt 18. LXfö DXf6 (erzwungen). 19. Dh7f Kf8, 20. Td71, denn wegen der Mattdrohung auf h8 fällt der Lb7. Auf 17.... g6 folgt einfach 18. Dc3 Kg7 (18.... e5, 19. SXe5 ist nicht besser), 19. Se5 mit den unwiderstehlichen Drohungen Sc6 und Sg4. 18. Sf3—e5l De7—c7 19. Se5—g4 LcS—e7 Bei 19.... SXg4, 20. Dh7f Kf8, 21. DXg7f Ke7, 22. DXg4 gewinnt Weiß ohne Mühe. 20. Sg4Xf6+ Le7Xf6 31. Dd3—h7f Kg8—f8 22. Lb2—a3+ Aufgegeben- Schwarz müßte die Dame geben, um nicht matt zu werden. (Anmerkung von Prof. A. Becker in der «Wiener Schach* zeitung».) Fu0l»all Hakoah bleibt in der I. Klasse Hakoah—Sportklub (otl) Wac-Platz, 7500 Zuschauer. Schiedsrichter Skalka. Die mit großer Aufopferung kämpfenden Hakoahner brachten es durch diesen Sieg auf 15 Punkte und haben sich somit aller menschlichen Voraussicht nach das Verbleiben in der ersten Liga gesichert. Die besten Leistungen zeigten L ö w y, S t r o ß, R e i c h, Stern und Heß. Sportklub gelangt vor Halbzeit in Führung. Bald nach Seitenwechsel verwandelt Reich eine Flanke Heß mit dem Kopfe, ln der 24. Minute bringt Heß Ehrlich in Front, dessen Flanke von Stern schön eingeköbft wird. In der 41. Minute stellt Reich nach prachtvollem Sololauf das Endresultat her. Hakoaht Löwy; Amster, Feldmann; Donnenfeld, Stroß, Placzek; Ehrlich, Heß, Stern, Mausner, Reich. H. Sp. Handball Oie Hakoah-Handballer erstklassig? Auch die Reservemannschaft gewinnt die M eist erschaft Die Handballsektion der Hakoah konnte gestern einen prächtigen Erfolg erringen, indem es ihr gelang, mit der ersten Mannschaft die Erstklassigkeit zu erkämpfen und mit der Reserve die Meisterschaft zu erringen. Hakoah I—Reichsbund I 8:5 (3:1) Feri; Rosenfeld, Monis; Stein, Blau I, Wiesner; Landau, F. Weiniger. Klein, Kraus, Blau 11. Auf dem schweren Boden des Reichsbundplatzes gegen einen rück* sichtslos kämpfenden Gegner und ein fanatisch antisemitisch eingestelltes Publikum konnte die Hakoah einen prächtigen Sieg feiern, wobei sie das Spiel jederzeit sicher in der Hand hatte. Feri im Tor spielte in der kritischen Periode gegen Schluß ausgezeichnet, die Backs gut wie immer, die naives zäh und aufopfernd, der Angriff nicht in Hochform. Klein und Landau wurden durch das mehr als harte Spiel der Gegner arg verletzt. Die Tore erzielten Klein (4), Weiniger (3) und Landau (1). Der Meisterschaftsstand Ist nun folgender: Siemens . . . 13 9 1 3 85:69 ie Hakoah .... 13 8 2 3 79:53 18 Austria .... 14 7 1 6 93:67 15 Baden .... 13 6 2 5 72:89 14 Vienna .... 14 5 1 8 73:78 1! Rapid .... 14 4 2 S 76:92 10 Reichsbund . . 13 4 2 7 71:88 10 Neubau .... 12 4 1 7 67:80 9 Hakoah II—Reichsbund II 6:5 (3:4). Auch die Reserve konnte trotz mehrfachem Ersatz die Meistreschaft gewinnen und ist hier folgender Endstand: Hakoah , . . . 8 6 — 2 40:28 12 Austria .... 8 6 — 2 46:46 12 Vienna .... 8 5 — 3 59:32 10 Rapid . . . 8 2 l 5 38:47 5 Reichsbund . 8 — 1 7 19:48 1 Die erste Mannschaft ist am nächsten Sonntag spielfrei, während Siemens in Baden sein letztes Spiel austrägt. Verliert Siemens nur einen Punkt, dann hat die Hakoah die Möglichkeit, in ihrem letzten Spiel gegen Neubau außer der bereits gewonnenen Erstklassigkeit den Meistertitel zu erwerben. Dieses letzte Spiel findet am 21. Mai um 14.30 auf dem W. A. C.-Platz vor dem Fußbalidoppelspiel Hakoah— Austria und Wac—Vienna statt Die Hakoah spielt an den Pfingstfeiertagen in Budapest. Die nunmehr erstklassige Hakoah wird im August eine 14 Tage dauernde Tournee unternehmen. Es sind Spiele in Linz, Salzburg, Innsbruck, Zürich, Basel, Villach, Klagen* furt und Graz vorgesehen. lelcbiail»letfl!« Der Erstlingskampf am 5. und 6. Mai auf der Hohen Warte brachte den Leichtathleten der Hakoah eine Reihe schöner Erfolge. Hervorgehoben verdient das Laufen--über 300 Meter zu werden, das sich König gegen stärkste Be-

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