Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 6 (1933)
- Issue
- Heft 265 (2.2.1933)
- Date
- 1933-02-02
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 265 — 2. Februar 1933 DIE STIMME Seife 9 THEATER UND LITERATUR »»Bei Nacht aut den Alten Markt44 Mysferlumsplel ln drei Akten von J. L. Perez Gastspiel der «Wilnaer» Es soll gleich eingangs besonders hervorgehoben werden, daß sich die Schauspieler der Wilnaer Truppe bei ihrem diesmaligen Gastspiel erfolgreich um die Aufführung neuer, interessanter Stücke bemühen und auch vor ganz großen, schwierigen Aufgaben nicht zurückschrecken. Das dreiaktige Mysteriumspiel von J.L.Perez, durch die. Aufführung des Granowskischen Künstlertheaters in Erinnerung, ist sozusagen ein kleines jüdisches Welttheater. Wiewohl an die Calderon-Hofmannstalschen Dichtungen erinnernd, ist es nicht gerade das literarisch Wertvollste, was wir von Perez besitzen. Die starke Wirkung des «alten Marktes» kommt denn auch zum Großteil von der Regie- (Jakob Weislitz) und Darstellungskunst (Josef Kamen). Auf dem alten, schlafenden Markt des Städtels geistern nachts gespensterhaft Schatten der ewigen Nacht. Zum Entsetzen des Fürsprechers, zum Gaudium des Satans erscheinen die Gestalten, die, gestern vom Würgengel Tod erfaßt, aus ihren Gräbern aufgescheucht werden: Handwerker, Wasserträger, Fleischhauer, ein Erfrorener, ein Dichter, eine Mutter, christliche Geistliche, Wanderer und Liebhaber, ein alterndes Mädchen und ein Erschlagener, alte Juden, Vorbeter Trödler, Betrunkene und Possenreißer, Menschheitsapostel und Volksbeglücker, gequälte Händler und hungernde Dirnen, alte gebückte Jüdinnen und frierende Kinder tauchen aus den Tiefen dunklen Ghettolebens auf, Gespen- *ster,die auch nach dem Tode von Sorge und Kummer durch den engen alten Markt geschleift und getrieben werden. Bei Nacht auf dem alten Markt geben sich die .igi.Leben, gestrauchelten Geschöpfe voll Zerrissenheit und Gequältheit groteskes Stelldichein, zerstiebt schließlich diese Revue dunklen Grauens Ins uferlose Nichts. Die Aufführung dieses Mysteriums in den jüdischen -Künstlerspielen durch die Schauspieler der Wilnaer, die an Regie und Darstellungskraft ganz außerordentliche Anforderungen stellt, zählt zu einer der besten .des jiddischen Theaters in Wien, ja, zu den stärksten Theatereindrücken, die europäisches Theater von heute Zu vermitteln vermag. Josef Kamen alsLez (Mephisto) hat’Größe von Satans Gnaden. Ein prachtvoller Künstler;. Die. bis Ins Tiefste aufwühlende Regiearbeit Jakob Weißlitz’, dessen Badchen (Fürsprecher) mildeste;Gäte‘aüssffäMf, führte das Ensemble zu einet hervorragenden ..Gesamtleistung, angesichts weicher es ungerecht wäre, einzelne hervorzuheben. Das Stück, zu dem K a m i n s k i eine stimmungs- ..yölie Musik geschrieben, sowie die Darstellung ernteten •-reichen, wohlverdienten Beifall. Jakob Rosenthal * Festvoffstellung ist den Jüdischen Künstlersplelen >■. ln den Jüdischen Künstlerspielen, II-, Praterstraße 34, findet 'Donnerstag, den 9. d. M. eine Festvors.t.ellung mit folgendem Programm statt: 1. Festrede: Dr. Israel Waldmänn. 2. Die Aufführung des dreiaktigen Mysteriums von J. L. Perez «Bei Nacht auf dem alten Markt». 3. Darbietungen hervorragender Kunstkräfte. Beginn pünktlich 20.30 Uhr. — Das Erträgnis dieser .Festvorsteliunig »t dafür bestimmt, die Aufführung des großen dramatischen Werkes von Schalöm Asch «Kidusch Hasc hem» zu ermöglichen. . Perez’. «Bei Nacht auf dein alten Markt» blefbt weiter , auf dem .Spielplan Täglich 20.30 Uhr «Bei Nacht auf dem alten •Markt», das dreiaktige Mysterium von J. L. Perez mit Jaköb' -W e i s 1 i t z und Josef Kamen in den Hauptrollen («Badchen» und «Lez»). Regie: Jakob Weislitz. Choreographie: Josef Kamen. Sonntag, den 5. d. M., 16.15 Uhr «Herscheie Ostropoler» in vollständiger Aberdbesetzung zu bedeutend ermäßigten Preisen. Ehrung für Prof. Josef Zimbler 25 Jahre Mitglied des Wiener Sinfonieorchesters. Vor kurzem feierte der bekannte Wiener Konzertmeister Prof. Josef Zimbler das 25jährige Jubiläum seiner Zugehörigkeit zum Wiener Sinfonieorchester. Aus diesem Anlaß war der berühmte Musiker Gegenstand besonderer Ehrungen. Unter anderem erhielt Prof. Zimbler den Bruckner-Ring, der wohl als eine besondere Auszeichnung für den verdienstvollen Konzertmeister anzusehen und zu der Prof. Zimbler herzlichst zu gratulieren ist. Lelitungiflhlg«, Jüdisch« Fabrikant««*, w«ich« In Palästina gut v«rtrat«n saln urollan, wendan sich an dl« „PAQ“ r. Q. m. b. H. Wl«n, III., Undstr. Oürt«l t/10 Jtlusift Der zweite Kammermusikabend des Vereines zur Förderung jüdischer Musik zeichnete sich in bezug auf das Programm. ganz besonders auÄ. Die Uraufführung des Abends war diesmal ein Quartett für Klarinette, Violine, Bratsche und Klavier von N. Stillmann. Nach dem vielversprechenden Anfang, wo charakteristische jüdische Melodiezeichmingen herausklangen, scheint es, als ob der Komponist sich immer mehr von ucr Eigenart jüdischer .Musik entfernt; erst beim letzten Abschnitt findet er den unterwegs verlorenen Weg zurück und der Schluß klingt dem Anfang ähnlich. Viel eindrucksvoller mutete die Rhapsodie für Viola und Klavier von Alexander; Weprik an. Schon die Einleitung mit dem eigenartigen Pathos und echt rhapsodischem Rhythmus zeigt die gewohnte Individualität Wepriks; seinen Drang zu volkstümlichen Themen merkt man in der weiteren Folge. Der Schluß mit der Verknüpfung zweier Themen wirkt grandios. Robert Spitz am Klavier und eine junge, hochbegabte Bratschistin, Lotte HammersQhlag, leisteten Hervorragendes. Dieselben Künstler spielten die. zweite Novität des Abends «Aus dem Hohen Lied» von Gr. Hamburg und erzielten damit einen großen Erfolg. Der gesangliche Teil des Programms war dem großen Dichter B i a 1 i k gewidmet und war zur Gänze bestritten von der jungen,. stimmbegabten Sängerin Luba L e w i c k a, die bereits im S Frühjahr beim internationalen Wettbewerb einen Preis erzielt hat. Sie sang mit Inbrunst und musikalischem Verständnis zwei Lieder von Millner und Engel sowie die bereits bekannten Lieder von Brandmann. Diese zwei Schöpfungen dieses hochtalentierten Tondichters gehören zu den eindruckvollsten und erschütterndsten Kompositionen jüdischer Musik der letzten Zeit; sie gewinnen mit jeder neuem Aufführung an Bedeutung. Den Schluß des Abends bildete die bekannte Suite aus der Musik zu «Hadybuk» von Joe Engel — ein Werk, das tiefsten Eindruck hervorruft. Das Publikum, das den Saal ganz füllte, überschüttete, fast sämtliche Darbietungen mit enthusiastischem Applaus. Leider reichen die größten Opfer der Künstler und ihre unbestrittenen Erfolge beim Publikum nicht aus, um die jüdi-: sehen musikalischen Konzertbesucher, auf.die ersprießliche Tätigkeit des Vereines für jüdische Musik aufmerksam zu machen, und es wäre zu schade, wenn die aufopfernde, Arbeit, dieser Gesellschaft an der Gleichgültigkeit des Publikums im Sand verlaufen sollte. J. Wolfsohn. BialiU-Feievtt in Wien Der von der Histadruth Iwrith veröffentlichte und von den prominenten jüdischen Persönlichkeiten Wiens mitunter-; fertigte Aufruf an die Judenheit Wiens, .das 60jährige Jubiläum Bialiks entsprechend zu feiern, fand, wie vorauszusehen war, den weitesten Anklang und der demgemäß von ihr.für Jänner.proklamierte Blalik-Monät in Wien nahm einen glänzenden Verlauf. Die Histadruth Iwrith versandte an alle jüdischen Parteien, Organisationen, .Verbände, Jugendbünde,1, Institutionen' usw. ein Zirkulär,' fn d6m dieselben ersucht" wurden, in'diesem Monat für'ihre Mitglieder eine Bialik-Pcier zu veranstalten, die auch überall abgehalten wurden. Es muß hier mit besonderer Genugtuung hervorgehoben werden, daß die.Wiener Israelitische Kultusgemeinde Bialik in würdiger Weise gefeiert hat. Schon auf der konstituierenden Sitzung des neugewählten Vorstandes feierte der Kultuspräsident, Dr. Desider Friedmann, in seiner Antrittsrede % den Jubilanten Bialik und der Vorstand faßte dann über Antrag des Kultusvorstehers S. Weinreb und Genossen - einen einhelligen Beschluß, Bialik entsprechend zu ehren. Gemäß diesem Beschluß sandte das Präsidium der israelitischen Kultusgemeinde ein Begrüßungstelegramm an den Dichter Bialik nach Tel-Awiw und ein Begrüßungstelegramm an «Waad Leumi» in Jerusalem. Beide Telegramme wurden in hebräischer Sprache abgefaßt. Das Telegramm an Bialik lautet: «Aufrichtige Wünsche dem Fürsten der hebräischen Dichtung übersendet in Ehrfurcht und vollständiger Verehrung das Präsidium der israelitischen Kultusgemeinde. Das zweite Telegramm an die «Keneseth Israel» (Organisierte Judenheit in Palästina) lautete: «Anläßlich des 60jährigen Jubiläums Bialiks übersenden wir Euch aufrichtige Wünsche und Gefühle der Verehrung des erhabenen Dichters. Das Präsidium der israelitischen Kultusgemeinde.» Damit brachte die Wiener Kultusgemeinde ihre Solidarität mit dem organisierten jüdischen Jischuw in Palästina zuin ersten Male in solenner Weise zum Ausdruck. Außerdem ließ das Präsidium der Israelitischen Kultusgemeinde an sämtliche Rabbiner und jüdischen Religionslehrer Wiens eine offizielle Anordnung ergehen, worin dieselben aufgefordert würden, in den Tempeln bezw. in den Schulen über Bialik und seine Schöpfung vorzutragen. Diese Anordnung wurde überall durchgeführt. In den nächsten Tagen Wird die Aktion zugunsten des «Kinus» durchgeführt und beendigt. Neues vom F. C. Hakoah Hakoah—Simmering 2 :1 (1:1) Hakoah-Platz — Schiedsrichter Zigmund Die Häkoahner traten zu diesem Trainingsspiel mit fünf Ersatzleuten an, konnten aber dennoch gegen die tüchtigen Zweitklassigen einen knappen Sieg erringen. Löwy, Liebermann und die beiden Flügelstürmer verrieten gute Form. Beide Tore der Hakoah schoß Ehrlich. Aufstellung: Löwy; Stroß, Amster; Liebermann, Placzek, Reich 2; Hnftl, Schönthal, Ehrlich, Weißkopf, Reich 1. * Schiller, der tüchtige Rechtsverbinder von Vivo-Budapeet, wurde für Hakoah engagiert. Gutman Bela, der routinierte Ex-Zenterhalf der Hakoah, wurde reengagiert und wird den Posten Druckers, der aus disziplinären Gründen entlassen wurde, einnehmen. Falls Gutman seine frühere Ausdauer auch nur annähernd berbchalten hat, könnte er durch seine überragende Spielintelligenz in die derzeit sehr zerfahrene Hakoah-Mannschafi das 60 notwendige System bringen. H. Sp. Jinüündigun&en und Jttitteilunäen Bfezirkssektlon Innere Stadt. Donnerstag, den 2. Februar 1933, 8 Uhr abends, findet in den KlubrfiUmen des Caf6 «Altes Rathaus», Wipplingerstraße, die< Plenarversammlung statt, bei welcher wichtige, die Organisation der Bezirkssektion betreffende Fragen zur Aussprache kommen. Vollzähliges Erscheinen ist daher Parteipflicht. Organisation Zionistischer Frauen Oesterreichs (Wizo), Wien, IX.. Nußdorferslraße 42. Vortrag: «Nationalfonds und Aufbau.» Referent Adolf Böhm. Ort: Kiubheim der 7. M. V. Mirjam, I., Jordarrgasse 7, Mezzanin. Zeit: Pünktlich 6 Uhr abends. Zionistische ßezirkssektion Leopoldstadt, Wien, II., Praterstraße 13. Gu»t geheizter, schöner Lesesaal, täglich von 6 bis 10 Uhr abe-ds geöffnet. Jeden Sonntag, 5 Uhr: Geselliger Abend. Jeden Montag, '/28 Uhr abends: Französischer Anfängerkurs. Jeden Mittwoch, %8 Uhr abends: Hebräischer Anfängerkurs; Yj9 Uhr abends: Hebräischer Mittelkurs, jeden Samstag, Y25 Uhr nachmittags: Oneg-Sabbath für Kinder; 6 Uhr abends: Hebräische Konversation. Montag, den 6. Februar 1933, 8 Uhr abends: Vortrag Frau Dr. Martha Hoffman n : Aus eigenen Werken. Zionistische Sektion und Frauengnippe Prater veranstalten. Samstag, den 11. März, beim «Marokkaner» eine Purim-Akademie mit exquisitem Programm und Tanz. — Dienstag, den 7. Februar, 8 Uhr, im Heim, II., Jungstraße Vortrag Dr. N. Frey über «Medizinische Fragen». Zionistische Frauengruppe Prater, II., Jungstraße 8. Samstag, den 4. Februar, um 8 Uhr abends veranstaltet die Frauengruppe Prater (Wizo) im Sektionsheim, II., Jungstraße 8, eine gesprochene Zeitung, bei der die Präsidentin der Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs Frau Sofie Löwenherz sowe Frau Blanka Federn-Lipschütz und Frau Dr. Amalie Kantor sprechen werden. Die zionistische Sektion und Frauengruppe Prater hielt Samstag, den 21. Jänner 1933, im eigfcfien Heime den 4. Geselli'gkeitsabend'im Zeichen der 60jährigen Geburtstagsfeier Ch. N. Bialiks. ah. .Die Festrede hielt Herr Rabbiner Doktor Scher, worauf Herr Markus Günsberg eigene Bialik-UebersetzungCn zweier Gedichte und eines Teiles der «Megiiath Haesch» vortrug; bemerkenswert gute Uebersetzungen. Hierauf trug Frau Dr; Klein Gedichte vor und erntete reichen Beifall. Krybus sang. Lieder von Bialik und andere jüdische. Herr Munio Schmidt debütierte in einer Humoreske mit vollem Erfolg. Frau Dr. Klein sang noch Chansons und Markus Günsberg besorgte noch einen humoristischen Teil, das vom Publikum mit schallendem Applaus quittiert wurde. Es war ein gelungener, schöner Abend! Zionistische Bezirkssektion III. Dienstag, den 7. d. M., %9 Uhr abends, Cäfd Lovrana, III., Löwengasse 36, Vortrag Prof. Dr. Wilhelm Stein.: Thema: «Entwicklung bei den Juden im letzten Jahrhundert.» Gäste willkommen. Zionistische Bezirksorganisation Wieden/Margareten. Am 11. Februar 1933 findet im großen Saale des Zirenu-Heimes eine Chamischa-Assar-Feier mit reichhaltigem Programm statt. Näheres in der nächsten Nummer dieses Blattes. Zionistische Bezirkssektion XI1./XV, XV., Herklotzgasse Nr. 21. Elternabend Montag, 5. Februar 1933, 8 Uhr abends, Vortrag Kinderfacharzt Dr.Löthar Bauer über Er- ,.z.j eJiu.n,g3ira,g.en_-y om .medizinischen Standpunkt. Gäste willkommen. Zionistische * Bezirkssektion XVI/XVII, Frauengruppe XVI/XVII. Am 2. d. M., 20 Uhr, findet im Saale, XVII., Rötzergasse 9/11 (Turnverein) eine Bialik-Feier statt. Programm: Festrede: Herr Kultusvorstand Prof. Moses Rath; Rezitationen: Frau Dr. Kubia; Chorgesänge: Jugendbund Gdud Zeirim. Gäste willkommen. Histadruth Iwrith. Samstag, den 4. Februar, pünktlich 149 Uhr abends, im Saale der Zionbibliothek, II., Kleine Mohrengasse 3, Vortrag der Frau Dr. Zila Waldmann über: «Al hamussar wehahigienah bechaje hanisuin haiwrim». 7 Uhr abends Seminar für neuhebfäische Literatur. Samstag, den 11. d. M., Vortrag Rabb. Df. Z. Taubes über «Hithpathehuth hakabalah,». — S e 1 a i m f ü r das Jahr 5683, das Jahr des hebräischen Kongresses, sind schon eingclangt. Alle Freunde des Hebräischen werden ersucht, den Sela des ersten hebräischen Kongresses zu kaufen. Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler, IX., Türkenstraße 9. B i a 1 i k - F e i e r. Samstag, den 4. Februar, findet im Rahmen unseres Konvents eine Bialik-Feier statt. Den Festvortrag hält abs. phil. et theol. Feiwel Schlang. Beginn 20vUhr. Gäste willkommen. — In unserem gut geheizten Lesesaal, der täglich von %4 bis %8 Uhr geöffnet ist, liegen 130 Zeitungen und Zeitschriften auf. Zionistische Bezirkssektion Brigittenau. Freitag, 3. Febraur, 8 Uhr abends, Bibelvortrag Rabb. Dr. B. Murmelstein über den.laufenden Thoraabschmitt. Dienstag, 7. Februar, 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Blauer über die «Wirtschaftslage Palästinas». Mittwoch, 8. Februar, 8 Uhr abends, spricht Dr. Elimelech Rimalt im Rahmen des Vortragszyklus über «Die,Juden in Alexandrien». Voranzeige! Samstag, den . 11. Februar, 8 Uhr abendsj findet in unserem Heim eine Chamischah-Assarfeier statt. Der Jüdisch-akademische Juristenverein teilt mit: 1. Unter der bewährten Leitung des Koll. Diplom-Kaufmann Dr. jur. Alex. Fnedler beginnt in der 1. Februar-Woche ein Kurs zur rechtghistorischen Staatsprüfung. Anmeldungen werden* noch entgegengenommen. 2. Jeden Mittwoch, 19.30 bis 21 Ulhr, findet ein Wiederholungskurs, zur 2. Staatsprüfung statt. 3. Wir veranstalten statt der geplanten Purim-Redoute, die wegen einer großen Haganah-Veranstaltung entfallen muß, eine Mitternachts-Akademie mit Tanz. Näheres wird noch bekanntgegeben. 4. Jeden Dienstag und Donnerstag, 20 Uhr, finden Ping-Pong-Abende statt. Gäste herzlich willkommen. Alle Kurse und Anmeldungen finden im Amtslokal, Wien, IX., Liechtensteinstraße 30, statt. Arbeitsgemeinschaft der «Vereinigung zionistischer Hochschöler» und des «V. Z. H. Z. P. Chajes». Der nächste Abend des Schulungskurses von Prof. Dr. Ste n und Hr. Reinhold (Berlin) findet am Donnerstag, den 2. Februar, 8 Uhr abends, im Heim, II., Im Werd 13, statt. Verein zionistischer Hochschüler «Theodor Herzl». Samstag, den 4. Februar 1933, Yi9 Uhr, findet in unserem Heim, Wien, II., Krummbaumgasse 10, ein Vortrag des Bb. M. L. Kurz über Ch. N. Bialik statt. Jüdische Hochschüler und Hochschiilerinnen als Gäste herzlich willkommen. Klub «Erez Israel». Donnerstag, den 2. Februar 1933, 8 Uhr abends: Generalversammlung. Erscheinen Ehrenpflicht! ~ »■■■■■■»! n «i im ii i ■■■ ■ ■' ■ 1 . ■ i ■ .t 1 i ■ . ■ ■ —■ ■ 1 ■ ■■■■ wy,»» Jede jüdische-/Gruppe ehrt sich und das Andenken Chajes durch Gartenstiftungen im MChajes-Waldf#