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Die Stimme · 1932-12-15 · Heft 258 (15.12.1932) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 258 (15.12.1932)
Date
1932-12-15
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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Nr. 258 —15. Dezember 1032 DTE STIMME Seif« t Die hebräische Bewegung Eine Aktion der „Hisfodruth Iwrith“ zu Ehren des sechzigsten Geburt taget von Ch. N. Bialik Am 8. JUtitH'f 1933 (10. Tewet) feiert das jüdische Volk den 60 Geburtstag Chaim jNachman B i a 1 i k s, des größtem hebräischen Dichters der Gegenwart, Itl Palästina ehrt der JÄdlttw diesen Gedenktag durch die Verwirklichung der Lebenildee des Dichters, für die er bereite seit Jahrzehnten in Wort und Schrift unablässig In der Heimat und in der Gahith kämpft. Diese Idee ist der Kinus, das ist die Erlösung jüdischen geistigen Schaffens aller Generationen und i.n allen .Sprachen für die heb Mische Literatur A!‘e«. wfts seh det Zeit der Bibel in fremden Sprachen auf jüdischem Geisttagebiet geschrieben und geschaffen worden ist. soll in das Hebräische übersetzt werden. Dadurch soll die ganze geistige Arbeit vieler, vieler Generat’onen vönt Zeitpunkte des Beginnes selbständigen Schaffen« jüdischen Geistes in der hebräischen Literatur festgehalten werden. Diesen Gedanken, der für das hebrä:sche Geisies’eben Von unabsehbarer Bedeutung ist, hat Bialik in ungezählten Reden und Schri ten verbeten. Zur Verwirklichung dieser Idee wird irt Palästina ein Fonds gesammelt, für den jeder Jude sein Scherflein beitragen soll. Hiedurch soll nicht mir am Geburtstage des großen Dichters diesem ein Geschenk, sondern voll diesem auch eine unvergängliche Gabe an das jüdische Volk überreicht werden. Ueberdies beabsichtigen die Freunde des Dichters, alle seine Werke in Poesie und Prosa in einer billigen Volksausgabe einbändig herauszugeben, uttl ihnen den Weg in die großen jüdischen Hebräisch lesenden Massen zu ermöglichen. Die Histadruth Iwrith har beschlossen, zu Ehren des bevorstehenden Geburtstages Blaliks, sich diesen beiden Aktionen anzuschließen Den Auftakt hiezu wird die große Feier bieten, die von der Histadruth Iwrith am 14. Jänner .1933 im großen Festsaa’e des Hotel Continental verans.lltet werden wird. Ein für diesen Zweck geschaffenes Bialik- Komitee wird sich mit der Durchführung dieser Aufgaben befassen Schon jetzt ergeht der Ruf der Histadruth Iwrith an alle Juden, die an dem Kinus und an der volkstümlichen Ausgabe der Bialikschen Werke Interesse haben, sich an dieser Akt'on zu beteiligen, für dieselbe in ihren Freundeskreisen mitzuwirken und sich zu diesem Zwecke bei der Histadruth Iwrith, Wien, 11., Praterstraße 13, schriftlich zu melden. S. M. Lazar Vor kurzem verschied in Krakau irrr 71. Lebensjahre der hebräische Schriftsteller S. M. Lazar. Lazar begann seine Schriftstelleriaufbahn mit der Bibelstudie über das Buch des Propheten Hosea («Darke Sefer Hosea ubeufö>). In d:eser Arbeit wecht er gänzlich von dem bis dahin einne Ulmen u ler nHUIschen uierenr Die irt dett letzten Jahren einsetzende RfiCkkehrbewegung der Marranen Spaniens und Portugals zur jüdischen Religion, die ihre Ahnen vor einem halben Jahrtausend zwangsweise Verlassen müßten, hat die Aufmerksamkeit der Judenbelt ln hohem Maße auf diese verlorenen Söhne Israels, ihre Geschichte und Kultur, gelenkt. Und so gewinnt die neueste Arbeit des Breslauer Seminardozenten Dr. H. J. Z i m m e 1 s «Die 'Märranen in der rabhl wischen Literatur» (erschienen bei Rubin Maß, Berlin 1932), an wissenschaftlichem und aktuellem Interesse An Hand der zeitgenössischen Responsenliteratur untersucht der gelehrte Verfasser das Leben der Marranen, ihre rechtlichen und Fand- Kenverhältnisse, und vor allem ihre Beziehungen zu ihren jüdischen Stammesgenossen. Während ursprünglich die Juden die zur Taufe gezwungen worden waren, als Juden gelten, die gesündigt hatten, gelangt man immer mehr zu der Anschauung, sie als Nichtjuden, ja sogar als ärger denn Nichtjuden aozusehen. Dies hängt mit der Tatsache zusammen, daß viele Marranen, denen sich die Möglichkeit bot. ins Ausland zu wandern und dort wieder zum Judentum zurückzukehren, von dieser Gelegenheit keinen Gebrauch machten, aber auch damit, daß die späteren Generationen unter dem Einfluß der Verfolgungen immer weniger vom iudentum wußten und auch ein immer geringeres ZugeöFgkeitsgefÜhl zum Judentum hatten. Daraus ergibt sich auch eine verschiedene Beurteilung der Marranen in jüdischrechtlicher Beziehung, die sich besonders im Ehe- und Erb* recht geltend macht. Aach das innere Leben der Marranen, Ihre Berufe und Kulturverhältnisse stellt Zimmela in fesselnder Weise dar. Dabei ist er immer bemüht, ein objektives Bild zu zeichnen und auch jene Ziige zu zeigen, die nicht immer sympathisch wirken. Im allgemeinen finden wir aber stets den sittlichen Geist der Marranen, ihren Opfermut, ihre Großzügigkeit und ihren Unternehmungsgeist bestätigt Daß sie trotz aller Gefahr uhd aller Verfolgungen das Bewußtsein Ihres Judeseins sich bewahrten, stempelt sie zu Märtyrern des Judentums. Aus der Fülle interessanter Einzelheiten sei die von Zhnrtiels gegebene Erklärung de: umstrittenen Bedeutung von «Marrane» erwähnt. Im Gegensatz zu vielen anderen Theorien wird hier die Ansicht vertreten, der Ursprung des Wortes Marrane sei in jüdischen Kreisen zu suchen, und sei aus hebr. «Mumar Anus» (d. h. Zwangsgetaufter) entstanden, Diese Bezeichnung wurde, wie zahlreiche ändere Ausdrücke, in« Spanische übernommen und erhielt Von da aus seine allgemeine Verbreitung. In einem reichhaltigen Quellenanhang veröffentlicht Zhtimels eine Fülle von Resbonsen rn deutscher Uebersetzung, die Einblick in das benützte ausgedehnte Quellenmaterial gewähren. Die kulturhistorisch und psychologisch sehr wertvolle Studie ist nicht nur für die Fachwelt von großem Interesse, sondern bietet auch dem Laien, der das Buch zur Hand nimmt, eine Fülle von Anregung und viel Wissenswertes. Dr. Salomo Rappaport. geschlagenen Weg der modernen Bibelkritik ab. Lazar soll im Manuskript solche Kommentare für die ganze Bibel hinterlassen haben. Er Versuchte sich auch auf dem Gebiete der Ethnologie und seine im «H a e s c h k o 1» veröffentlichten Studien über die Orientvölker der biblischen Zeit erregten Aufsehen. Popularität erlangte Lazar mit seiner zuerst im «Haschiloach» und dann in Buchform erschienene Studie über «Die zehn Stämme» (Asereth häschwatim). Er bewährte sich insbesondere ate Publizist und hebräischer Redakteur. So redigierte Lazar, zuerst gemeinsam mit J. S Fuchs, den «Hamägid» und gab dann 18 Jahre lang ununterbrochen die hebräische Wochenschrift «Harn Izp eh» heraus, Lazar gruppierte um diese Wochenschrift eine Reihe von jungen Kräften, darunter die später berühmt gewordenen Schriftsteller Agnon, B ä f a 8 C h, Kimchi und H a m e i r i. Er mußte Im Kriege die einzige in Galizien bei den «Öaale-Bätim» und «Maskillm» so populäre und beliebte Zeitschrift einsteHen. Ohne eigenes Organ mußte Lazar von nun ab seine publizistischen Arbeiten in verschiedenen änderen hebräischen Zeitschriften veröffentlichen. Dann stellte er sein hebräisch-deutsches und deutsch-hebräisches Wörterbuch zum Dt-uck fertig, das letztere gemeinsam mit Herrn Prof. Dr H. T o r c t y n e r. In den letzten Jahren übersetzte Lazar aus dem Hebräischen ins Jüdische viele von Dr. D. Roth bl um seinerzeit im «Hamagld», «Hazlira», «Hazofeh», «Haeschkol» und in Buchform erschienenen Erzählungen, Essays und Feuilletons, die er in verschiedenen Jüdischen Zeitungen In Amerika und Kanada veröffentlichte. Im Dwir-Verlag soll demnächst aus der Feder Lazars ein Kommentar zum Midrasch erscheinen. Uebef die Kommentare Lazar« hat sich Blalik in besonders lobenswerter Welse ausgesprochen. Histadruth Iwrith Samstag, den 17. Dezember 1932, pflnktHlch 8 Uhr 15 abends, im Saale der «Z i o n - B i b I i o t h e k», II., Kleine Mohrengasse 3. Vortrag: M Ungerfeld über «Baruch Spinoza, Schloschmeothsc han im I’huladtho». Samstag, den 24., pünktlich l/2S Uhr abends, artläßüich des 5. Todestages des Ob^rrabbiners Prof. Dr. Z. P. C h a j e s. Redner: Prof. Dr. V A p t ow i t z e r. Das Seminar für neuhebrälsche Literatur wird Samstag, den 17., pünktlich 7 Uhr abends, «Zion»-Saal, II., Kleine Mohrengasse 3. eröffnet. Anmeldungen für die anderen Seminare werden noch entgegengenommen. Große Bialik-Feier. Samstag, den 14. Jänner 1933, veranstaltet die «Histadruth» eine große Bialik-Feier an'äßlich seines 60. Geburtstages. Näheres in der nächsten Nummer. Generalversammlung des Verbandes jüdischer Auslandberichterstatter in Wien Samstag, den 6. v. M., fand die diesjährige Generä’versammlung des Verbandes jüd. Auslandberichterstatter In Wien statt Nach dem Berichte über das abgelau ene Jahr, der von dem Präsidenten M. H e n i s c h und dem Sekretär Dr. J. Finkeistein erstattet worden Ist, und nach der Erteilung des Absolutoriums wurde für das kommende Jahr folgender Ausschuß gewählt: Dr. S. W ol f (Präsident), M. A. Tennenblatt (Vizepräsident), Dr. J. F. Finkeistein und M. Ungerfeld (Sekretäre), ferner die Kollegen M. H e n i s c h und A. M. Fuchs. Kleine Kunsinachrichten Die «Wilnaer Truppe» kommt nach Wien Wie man uns mitteilt, wird die «Wilnaer Truppe» auf ihrer Europatournee in Wien demnächst ein kurzes Gastspiel absolvieren. jüdische Künstlerspiele Das Gastspiel Morris Lampe und Getila Schiit, das in Wien mit so großem Erfolg begonnen hat, muß leider wegen anderer Verpflichtungen der Künstler In nächster Zeit zu Ende gehen. Herr Lampe beschließt sein Gastspiel mit der Aufführung von Schalonr Aschs Meisterwerk «Motke Ganev» Freitag, den 16 d. M, indet die Premiere statt. Samstag und Sonntag wird «Motke Ganev» wiederholt und bleibt bis auf weiteres am Spielplan. Regle M. Lampe. Konzert des Oberkantor Israel Alter Die Misrachijugertd veranstaltet am Mittwoch, Jen 4. Jänner 1933, um K8 Uhr abends, im Festsaale des Hotel «Bayrischer Hof» einen Konzertabend des berühmten Obefkantofs Israel Alter aus Hannover. Mitwirkend Konzertmeister Prof. Josef Zimbler. Karten von S 1.50 aufwärts bei: Buchhandlung Rath, II., Taborstraße 20a, Expreßbügelanstalt Wälzer, IL, Taborstraße 43, Parfümeriegeschäft Schapira, IL, Tartdelmarktgasse. Radiogesdläft Hager, XX., Staudingergasse 14 und im Heime II., Hollandstraße 10 (zwischen 7 und 10 Uhr abends). «Riccarda Huch» ist der Titel des nächsten Vortrages, Donnerstag, den 15. Dezember 1932, pünktlich 19 Uhr, in der Literarischen Vortragsreihe «Dasweibliche Genie des 19. u n d 2 0. Jahrhunderts» von Dr. Martha H o fmann, Wien, IX., Freiheitsplatz 13, Mezzanin, Tür 9. Gäste willkommen. Anmeldung Tel. A 27-6-68. Jüdischer fport Hakoah—Liberias 6:2 (1:0) Liberias-Platz. 800 Zuschauer. Schiedsrichter Havllczek. Die Hakoahner konnten dieses Freundschaftsspiel dank ihrer guten Stürmerleistung sicher für sich entscheiden. Der hartgefrorene Boden bereitete den Hakoah-Forwards anscheinend gar keine Hindernisse, und man sab zahlreiche, bis zum Endeffekt sauber durchgeführte Angriffeäktionen. Da auch Löwy, von seinen Vordersten Stroß und Amster gut unterstützt, einen ebenso guten wie glücklichen Tag hatte, fiel das Versagen Placzeks und das zeitweise Nachlassen Druckers nicht sonderlich ins Gewicht. In der ersten Halbzeit ist Liberias ziemlich überlegen, Löwy hat bei einem Stangenschuß Glotzhiahrtß ölüCk UWl meistert bald darauf einen Bombenschuß dieses Spielers. In der 25. Minute nützt Stern einen Fehler der gegnerischen VeN teidigung geschickt aus, und Hakoah führt 1:0. Nach Halbzeit setzen sich die Hakoahner entscheidend durch und Mausner kann bereits in der 4. Minute ein Zuspiel Reichs verwerfen, ln der 14. Minute ist Liberias durch Seine Neuerwerbung Glotzmann erfolgreich, doch in denselben Minute revanchiert sich Stern und erhöht nach schönem Sololauf auf 3:1, Ebenfalls aus einem Sololauf »körtet in der 18. Minute der glänzend disponierte Reich, der auch durch ein ideales Zuspiel In der 22. Minute Mausner zum fünften Tör verhütt. Wieder ist Glotzntaon für Liberias erfolgreich, und Ehrlich stellt zwei Minuten vor Schluß aus einer Flanke Reichs das Endresultat her. Hakoah: Löwy; Stroß, Amster; Placzek, Drucker, Liebermann; Reich, Mausner, Stern, Heß, Ehrlich. H. Sp. Der Touristik- und Skiklttb «Hakoah» hält zu Weihnachten einen zwei- und viertägigen Skikurs irt MürzzusCh’ag, und einen achttägigen Skikurs in St. Johann am Tauern ab. Anmeldungen werden jeden Freitag, abends von 8 bis 10 Uhr, im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11, entgegengenommen. Jeden Sonntag finden Ausflüge statt. Bei günstigen Schnee* Verhältnissen Skikurse im Wiener Wald. Vorbesprechung jeden Freitag Im Klubheim. Anhündittunäen und Mitteilungen Zionistische Bezirkssektion Wieden-Margareten. Donnerstag, den 15. d. M., 8 Uhr abends, spricht Herr Doktor Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich, im Saale des Restaurants Kolarik, V., Margaretenplatz 7, über «Geschichte des Antk . s e m i t i s m u s». Zu diesem Vortrag sind besondere Einladungen ergangen. — Die Sektion veranstaltet ferner am 31. d. M. in den Gesellschaftsräumen des Niederösterreichischen Gewerbevereimes eine große Makkabäerfeier mit sehr reichhaltigem Programm. Karten zu dieser Feier bei allen Aussdhußmitgliedem und im Sekretariat des Lätideskomitees, I., Kärntnerstraße 28. Zion. Sektion Marlahllf-Neubau. Die Zion. Sektion Vl/VIl Frauengruppe veranstaltet S o r n t a g, den 25. Dezember 1932, eine große Makkabäerfeier mit anschließendem Tanz im Hotel Palace, VI., Mariahilferstraße 99. Beginn halb 9 Uhr abends. Eintritt 2 S, Jugendliche 1 S. Organisation der Zionistischen Frauen Oesterreichs (W. I. Z. 0.), Wien, IX.. Nußdorferstraße 42. Montag, den 19. Dezember Vortrag: Frau Dr. Louise Farchy über: «Die Makkabäer in Sage und Legende». Ort: Klubheim der Z. M. V. «Mirjam», I., Jordangasse 7, Mezzanin; Zelt: 5 Uhr nachmittags. Zionistische Frauengruppe Prater. Dienstag, den 20. ds., 8 Uhr abends, Generalversammlung der Frauengruppe Wizo- Prater, IL, Jungstraße 8. Misrachi-Minjan, II., Hollandstraße 10. Ab Freitag, den 16. Dezember, wird jeden Freitag abends und Schabbathin den Räumen des Misrachi, IL, Hollandstraße 10, ein Mlnjan veranstaltet. S’marte T'filah: Freitag abends 4 Uhr. Schabbäöi 9 Uhr früh, Minchah: 3 Uhr nachmittags. Misrachl-Lartdesverband für Oesterreich, II., Höliandsträße 10. Anläßlich des günstigen Ausganges der Kultusgemeindewahlen veranstaltet der Misrachi-Landesverbättd am Sonntag, den 18. Dezember, präzise halb 8 Uhr abends, .n seinen Räumen, 1!., Hollandstraße 10, eine Kundgebung. Referenten: Rabbiner Salomon Friedimanm, Kultusrat Doktor Memdl Rosenberg, Löbl Taubes, Dr. Josef Rosmer. AUe Mitglieder, Vertrauensmänner, Freunde und Sympathiiker des Misrachi sind herzlicbst dazu eingeladen. Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler tu Wien, IX., Türkenstraße 9. Samstag, den 17. d. M. findet ein Gedäi.htrtiskonvent für unseren Ehrenpräsidenten Öberrabbiner Doktor Z. P. Chajes s. A; statt. Die Gedenkrede wird Herr Studimrat Prof. Dr. Möfltz Rösertfeld halten. Beginn 8 Uhr. Gäste willkommen! V. Z. M. «Theodor Herzl», 11., Krummbaitmgasse tö. Samstag, den 17. d. M., 8 Uhf abends, findet ln unserem Heim das Referat unseres A. H. Dr. S. Schmitz über «Die ratlosen Juden» statt. — Mittwoch, den 21. d. M., findet das Pressereferat des Bb. Meißner statt. Zu allen Veranstaltungen sind Jüdische Höchschüler und Hochschülerimnen herzlich willkommen. Die Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt veranstaltet in ihrem Heim, Wien, IL, Praterstraße 13, Mezza.im, 1. Stiege (Lloyd-Hof), Sonntag, den 18. Dezember, unii 8 Uhr abends, eine Jugendfeier anläßlich der stattge* fundenen Kultuswahlen; Montag, den 19. Dezember, uni 8 Uhr abends, eine Chajes-Gedenkfeier; Mittwoch, den 28. Dezember, um 8 Uhr abends, findet die Generalversammlung statt; Samstag, den 31. Dezember, Im Festsaat des Hotel «Continental», Wien, IL, Taborstraße 6, eine Chanukah-Feier. «Theologia», Verein Jüdischer Höchschüler an der Israelitischen Theologischen Lehranstalt, Wien, IL, Ternpdgasse 3. In der am 28. November 1. J. stattgefundenen Generalversammlung unseres Vereines wurden folgende Kollegen in den Ausschuß gewählt: Cand. phil. et theol. David Ochs, Präses; Abs. phil. et theol. Josef Babad, Vizepräses; stud. phil. et theol. Josua Horowitz, Schriftführer; cand. theol, Dr. Moses Landau, Hochschulausschußreferent; cand. phil. et theol. Heinrich Kaufmann, Kassier; stud. phil. et theol. David Birnbaum, Fürsorgereferent; cand. phil et theol. Hersch Mermelstein, Kultusreferent; stud. et tiheol. Markus Günsberg. Schriftführer. Bibel- und Talmudvorträge in Bethakneset «Bene- Berith», XX., Kaschlgasse 4 (Rabbiner Moses Horowitz). Jeden Freitag beim Abendgottesdienste, Sonntag, Dienstag und Donnerstag nach dem Abendgottesdienste. Jüdischer Angestellten-Verband «Emunah», Wien. Samstag, den 17. d. M., findet im Verbandsheim, I., Jordangasse 7, ein Vortrag des Schriftstellers Leopold Moses Allen Interessenten wird über Wunsch durch 4 Wochen kostenlos zugesandt

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