Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 5 (1932)
- Issue
- Heft 211 (21.1.1932)
- Date
- 1932-01-21
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 DIE STIMME Nr. 211 — 21. Jänner 1932 A. D. Gordon« Feier. In den nächsten Tagen Jährt sich «um zehnten Male der Todestag A. D. Gordons. Die Hlstadruth Gordonla veranstaltet aus diesem Anlasse am Sonntag, den 14. Februar 1. J., ln den „Kiinstlerspielen", I., Riemergasse 11, eine Gedenkfeier. Karten sind im Büro des K. K. L., I., Kärntnerstraße 2$, und im Heime der Histadruth Gordonia, TI., Ausstellungsstraße 19, zu haben. Hum. Verein Horodenka in Wien. Samstag, den 23, Jänner, ura halb 9 Uhr abends, findet im Festsaale des Cafd Central, II., Taborstraße 8, anläßlich Chamlscliah- Assar eine gesellige Zusammenkunft der Landsleute statt. Hintritt frei! Gäste willkommen. Jüdischer Witwen- und Waisenhilfsverein, Wien, IX. Donnerstag, den 21. Jänner 1932, halb 8 Uhr abends, Im Caf6 City, IX., Porzellangasse t, Generalversammlung. Im Anschlüsse an die Generalversammlung wird Herr Rechtsanwalt Dr. Leo Goldhammer einen Vortrag „Die gegenwärtige Wirtschaftslage der Juden" halten. Jüdischer Verein „Nordost", Wien, II., Taborstraße21a. Samstag, den 23. Jänner, präzise 8 Uhr abends, spricht im Lokale des Vereines Herr Rechtsanwalt Dr. Julian Zipser über „Jugendliche vor Gericht". — Sonntag, den 24. d. 51., gemütliche Zusammenkunft der Mitglieder Im Vere.lnslokale ab 3 Uhr nachmittags. Zeire Misrache — Brith Hanoar Hamisrachi, II., Praterstraße 11. Samstag, den 23. d. M-, präzise halb 9 Uhr abends, findet in unserem Heime ein Vortrag des Herrn Oberkantor Fränkei über „Synagogale Musik“ mit Schallplatteneinlagen statt. Ball Jüdischer Mediziner. Der Akademische Verein Jüdischer Mediziner veranstaltet am 20. Februar 1932 in den Festsälen des Schwarzenbergkasinos einen Repräsentationsball. Einladungen und Karten: Akad. Verein Jüd. Mediziner, IX., Währingerstraße 15, Mensa academica judaica, IX., Zimmermannsplatz 8, und Universalbuchhancllung. TX., "Währingerstraße 15. Zionistische Bezirkssektion Zwischenbrücken. Samstag, den 23. Jänner, 8 Uhr abends, im Vereinsheime, XX., Leystraße SV. Generalversammlung mit Vorträgen Dr. Oskar Grünbaum und Dr. Michael Steinberg. Gäste willkommen. Brit Trumpeldor und Phönix-Filiale des KKL sucht Stelle für einen in Not sich befindenden Familienvater von drei Kindern. Derselbe war als Hilfsarbeiter tätig. Auch Stellen für zwei Mädchen von 18 bis 21 Jahren, die sich besonders als Kontoristinnen oder Gesellschafterinnen eignen, werden gesucht. Zuschriften sind zu richten an Brit Trumpeldor, Wien, II., Untere Augartenstraße 38, oder Phönix, I., Kärntnerstraße 2S. Zionistische Frauengruppe Prater. Sonntag, den 17. d., veranstaltete die Zionistische Frauengruppe Prater einen Abend „Gesprochene Zeitung", der einen überaus gelungenen Verlauf nahm. Nach Begrüßung durch Frau Brandeistein, der Präsidentin der Frauengruppe Prater, übernahm Frau Windschauer den redaktionellen Teil der „Zeitung". Als Leitartikel brachte Frau Dr. Henny Lichtenstein- Rappaport ein Referat über das Werk der Wizo in Palästina, das die Bedeutung der Wizo-Institutionen für das jüdische Aufbauwerk beleuchtete. Frau Dr. Amalie Kantor sprach im Feuilletonteil über das Thema „Warum der Zionismus in unseren Zeiten entstand und nicht im mittelalterlichen Ghetto", worauf Frau Dr. Kestenbaum in eindrucksvoller Welso über Entwicklung und Aufgaben des Keren Hanaschim referierte. Es folgte nun der amüsante Inseratenteil, den Frau Blanka Federn-Lipschitz äußerst geschickt verfaßt hatte und glänzend zu Gehör brachte. Hierauf berichtete Frau Haipern über die Oneg-Schabbat-Nachmlttage, die die Frauengruppe Prater veranstaltet. Zum Abschlüsse des Abends sang Herr Kribus, ein junger Palästinenser, hebräische und jiddische Lieder. Für die Veranstaltung und Vorbereitung dieses Abends gebührt den Damen der Frauengruppe Prater, vor allem Frau Brandelatetn, Frau Windschauer und Frau Halpern, besondere Anerkennung. Zionistische Sektion „Landstraße“. Dienstag, den 26. d. M., 8 Uhr abends, im großen Konzerthaussaal: Vortrag Ch. N. Blalik. Bezirkssektion Innere Stadt. Montag, den 25. Jänner, halb 9 Uhr abends, Caf6 Exzelsior, L, Rotenturmstraße, Vortrag des Herrn Dr. Simon I-Iorowitz über „Soziale Ethik der Einrichtungen der Juden“. Gäste herzlich willkommen. ““ Zionistische Bezirkssektion XII, XIV und XV. Montag, 25. Jänner, 8 Uhr abends, im Parterresaal des jüdischen Vereinshauses, XV., Herklotzgassc 21: Vortragsabend. Sprechen werden Dr. Oskar Grünbaum, Dr. Michael Steinberg und Dr. J. H. Körner. Allo Gesinnungsgenossen und die gesamte jüdische Jugend werden hiemlt höfllchst eingeladen, Voranzeige: Montag, 8. Februar 1932, halb 9 Uhr abends, Vortrag Prof. Dr. Wilhelm Stein über das Aufklärungszeitalter in Oesterreich. Zionistische Jugendgemeinschaft „Brith Herzl“, Wien, XX., Jägerstraße 30. Chamischah-Assar-Fcier. Am Samstag, den 23. Jänner, findet um halb 8 Uhr abends im großen Saale der Zionistischen Bezirkssektion XX., Jägerstraße 30 die Chamischah-Assar-Feier des „Brith Herzl“ statt. Das Programm enthält u. a. musikalische Vorträge, Gesang und Rezitationen. Gäste sind herzlich willkommen. — Woehenprogramm: Samstag, 23. Jänner: Siehoth der Kwuzotli „Dror“ (5 Uhr), „Achwah“ (6 Uhr), „Tikwah“ (halb 7 Uhr). Halb 8 Uhr abends: Chamischali-Assar-Feier. Sonntag, 5 Uhr: Sichah der Kindergruppe. Abends Zusammenkunft im Heim. Montag, halb 8 Uhr: Hebräisch für Anfänger. Dienstag und Mittwoch: Siehoth. Donnerstag, halb 8 Uhr: Hebräisch für Anfänger, Chug Iwri. Im Neuen Jüdischen Theater, II., Taborstraße 12, gelangt Freitag, den 22. d. M., eine der lustigsten jüdischen Komödien, „Unser Rebbinj u“, mit Sevilla Pastor in der Hauptrolle zur Erstaufführung. Das Stück wird Samstag und Sonntag wiederholt. Sonntag, halb i Uhr Nachmittagsvorstellung: „Duwidl“. Montag, 25.: „Die verschämte Kaie". Dienstag, 26.: „Itzikel“. Mittwoch, 27.: „Hallo Lilly“. Donnerstag, 28.: „Die Neeerl n“. In der Jüdiechen Öühne, II., Praterstraße 60, gelangt Freitag, den 25. d. M., die Operette „T räume der Liebe“ mit der bekannten Warschauer Künstlerin G i s a Heiden ln der Hauptrolle zur Erstaufführung. Das Stück bleibt bis Donnerstag, den 28. d. M„ auf dem Spielplan. Sonntag, 24. d. M., halb 4 Uhr große Kindervorstellung mit reichhaltiger Beschenkung. Zur Aufführung gelangt die Komödie „D i e G a 1 i z i a n e r Cliasrn e“. Der palästinensische Schauspieler Moscheh Wallin in Wien. In einem vom „Histadruth Iwrith“ am Samstag, den 16. Jänner, veranstalteten Vortrag sprach der palästinensische Schauspieler Moscheh Wall In über die Theater- und Kunstverhältnisse in Erez Israel. Die zahlreich erschienenen Zuhörer folgten mit Interesse seinen Ausführungen und dankten dem Vortragenden mit reichem Reifall. V. Z. H. „Theodor Herzl". Samstag, den 23. Jänner, halb 9 Uhr abends, findet in unserem Heime, II., Krummbaumgasse 10, ein Vortrag unseres Bb. Theodor Tartakower über „Die jüdische Rasse und ihre körperliche Eigenart" statt. Zionistische Hochsclniler als Gäste willkommen. Verband Zionistischer Mittelschüler. Samstag, den 23. d. M„ halb S Uhr abends, Eröffnung des neuen Heimes, II., Im Werd 13, mit einem Vortrag. Dienstag, den 26. d. M., 8 Uhr abends: Sichah im neuen Heim. Mittwoch, den 27. d. M.: Geschic-htskurs Prof. Dr. W. Stein. Thema: „Die Juden zur Zelt der französischen Revolution und Napoleons". In Bratislava veranstaltete die Kultursektion des Ahavat-Zion und Jüd. Turnverein Makkabi Samstag, den 9, d. M., einen Vortrag mit dem Thema: „Persönliche Erinnerungen an Theodor Herzl“. Gesprochen hat Gen.-Sek. Adolf Pollak, Jerusalem-Berlin. Herr Pollak, ein gewesener Freund und -Mitarbeiter Herzls, konnte den Zuhörern ein fabelhaftes Bild über Herzl entwerfen, so daß die Zuhörer auf einen sich nicht in diesem Maßstabe versprochenen Genuß kamen. Die in großen Mengen erschienenen Zuhörer dankten nach Beendigung des Vortrages Herrn Pollak mit großem Applaus, in der Hoffnung bleibend, ihn recht bald nieder zu hören. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien, II., Ferdinandstraßc 23/8. Montag, den 25. Jänner 1932, findet im Klubsaale der „Hakoah“, I., Wiesingerstraße 11 (Cafö Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), ein Vortrag des Herrn Chicl Barer: „Versuch einer neuen Theorie der Soziologie und ihre Anwendung auf das Judentum" statt. Beginn halb 8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Nach dem Vortrage findet dio Generalversammlung statt, an der nur Vereinsmitglieder teilnehmen dürfen. Der diesjährige ordentliche Delegiertentag des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Oesterreichs „Judäa" Großfleisctinauerei SIEGM. KORNMEHL Zentrale IX, Berggasse IV, Teu A 1 /-ö-db u, A 16-9-34 Lieferant für Heilanstalten Abteilungen für ^^^-Fleisch n w unim n i m ■ ii iriim nunruiituMimiiiiwn« unter Aufsicht des Ehrwürdigen Kabbinats der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Xutozustellung «toste <> |X, Berggasse XVüi Wan iü erstraüe K findet am 13. und 11. Februar im Pestsäule, VIU., Bennoplatz 1, statt. Die Eröffnungssitzung findet Samstag, den 13. Februar, tun 6 Uhr abends statt. Z. M, V. Mirjam. Donnerstag, 21. d. M., pünktlich um 3 Uhr abend, im Mirjamheim, I., Jordangasse 7, Jüdischer Kunstabend unter Mitwirkung von Dr. Oskar Neumann, Bratislava (liest aus eigenen Werken), Dagobert Buchholz (Klavier), Hans Lewitus (Klarinette), Israel Brandmann, Elsy Stein (Violine), Marcel Dick (Bratsche), Joachim Stutschewsky (Violoncello). Programm: Joel Engel: Suite aus „Hadibuk“; J. Stutschewsky: Klavierkompositioncn: Isr. Brandmann: Streichquartett. Histadruth Iwrith. Samstag, den 23. Jänner 1932, pünktlich 8 Uhr abends, im Saale der Bibliothek „Zion“, II., Kleine Mohrengasse 3, spricht der bekannte Arbeiterführer aus Palästina, Chawer Nachum Twersky, über „Hatnuali Haiwrith b’ Golah“. Nach dem Vortrag Besprechung über den Bialik-Empfang. Alle Mitglieder werden dringendst aufgefordert, zu dieser Versammlung zu kommen. Gleichzeitig wird bekanntgegeben, daß der Ordnerdienst und die KKL.-Sammlungen bei allen Bialikschen Veranstaltungen ausschließlich vom Jugendbund Blau-Weiß in Wien versehen werden. Zion. Sektion Prater, II., Jungstraße 8. Freitag, den 22. Jänner, 7 Uhr abends, Oneg Schath. Dienstag, den 2. Februar, 8 Uhr abends, Vortrag des Herrn Dr. Tulo Nussenblatt: „Zeitgenössische Kritik über Herzl“. Maimonides-Institut. Die Vorträge des Instituts an der Universität, Hörsaal 37 der philosophischen Fakultät, haben nach den Weihnachtsferien am 13. Jänner wieder begonnen. Herr Dr. Karninka setzt zunächst jeden Mittwoch um halb 7 bis halb 8 Uhr die Erklärung der dichterischen Monologe Hiob 29—31 fort, um dann zu den vor den Ferien behandelten Auszügen aus dem Talmud zurückzukehren. Außer den Mittwoch-Vorträgen an der Universität werden ini Institut (Praterstraßc 11) weiter regelmäßig jeden Samstag zwei Vortruge gehalten (halb 4 bis halb 5 Uhr: Dr. N. Goldstein, halb 5 bis halb 6 Uhr: Dr. A. Kaminka), ebenso jeden Montag von 6 bis 8 Uhr (Psalmen; More Nebuohim), Dienstag von 6 bis S Uhr (En Jakob; Ikkarim) und Donnerstag von 6 bis 8 Uhr (Mittelalterliche hebräische Literatur; jüdisches Eherecht). Dio Vorträge sind allgemein zugänglich (auch Damen). Tellnehmerbelträge und Spenden werden durch dio Postsparkasse (Konto Nr. 129.090) erbeten. iTewsonatien Goldbuch-Eintragung Dr. Chaim Tartakowers Die Z. T. V. «Jcremia// hat sich ebenfalls bereit erklärt, sich an dieser Goldbuch-Eintragmig zu beteiligen. TV Der Budapester Uroßkaulmann Adolf Hegedüs, eine in den Budapester Gesellschaftskreisen und auf karitativem Gebiete sehr bekannte Persönlichkeit, wurde durch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Budapester «Chewra Kadischa* ausgezeichnet. Jüdisäker fpowt Fußball Hakoah—Favoritner A. C. 3 : 1 (2 s 0), Fav. A. C.-Platz. 1000 Zuschauer. Schiedsrichter Buxbaum. Dio Hakoahner trugen vergangenen Sonntag ein Trainingsmatch gegen den Favorltner A. C. aus und siegten, ohne besondere Leistungen zu bieten. Die Tore erzielten Ehrlich, Grünwald und Feldmann (Elfer). Aufstellung:, Löwy: Amster, Feldmann; Freifeld, Stroß, Heß: Ehrlich, Mausner. Eisenhofer, Grünwald, Weißkopf. Ringen Die neue Sektionsleitung, ln der vorigen Mittwoch stattgefundenen Vollversammlung der Hakoah-Ringer wurde dio Neuwahl der Sektions« leitung durchgeführt. Wir stellen hier mit Genugtuung fest* daß die. Versammlung sehr gut besucht war, und es ist erfreulich, daß gerade die jüngeren Mitglieder der Ringsektion an den Geschicken ihres Klubs so lebhaft teilnehmen. Dem vor einem Monat eingesetzten „Provisorischen Komitee" ist es gelungen, der Versammlung eine Sektionsleitung vorzuschlagen, in deren Arbeit große Hoffnungen zu setzen sind. An der Spitze der Leitung steht ein Mann, der seine erfolgreiche Tätigkeit im Sportwesen seit einer langes Reihe von Jahren bewiesen hat. Es wurden einstimmig gewählt: Sektionsleiter:: Ing. R. Wasservogel; Sportlicher Leiter: Rudolfer;! Kassier: Mieses; Schriftführer: Metzker; Verbands« delegierter: Alex. G o 111 i e b; Sachverwalter: S a 11 e rfi Revisor: Herrn. Hübsch; Beisitzer: Bibrlng. Wir wünschen der neuen Sektionsleltung ein gedeih« llches Arbeiten. Du—Nek. * Jüdischer Sport- und Schützenverein „Menorah“, EL* Nußdorferstraße 16. Die behördliche Kommissionierung der Schießstätte fand bereits statt, und wurde diese der Be« nützung freigegeben. Anmeldungen und Auskünfte jede« Mittwoch von 20 bis 22 Uhr. Studentenkorps „Haganah“. Auskünfte und Anmeldungen jeden Montag und Mittwoch von 20 bis 22 Uhr lm neues Heim, TX.. Nußdorferstraße 16. Schwimmen und WaNerbull Die Hakoah-Schwinun- und -Wasserballsektlon eröffnet die Saison mit einem internen Meeting am 6. März im Dianabad. Am 19. März findet ein Klubkampf Hakoah (Wien) gegen Hagibor (Prag) statt, an dem auch Bar-Kochba (Bratislava) und Bar-Kochba (Brünn) teil nehmen werden« Da die genannten Vereine die stärksten jüdischen Mannschaften der Nachfolgestaaten sind, kann dieses Treffen als Vor-Makkabiah bezeichnet werden. « Die Wasserballmannschaft der Hakoah trainiert seit kurzem unter der Leitung von Miklos Kramer. Julius FränkeFsche Stipendienstiftung Im Studienjahr 1931/32 gelangen aus der Julius Fränkel’schen Stipendienstiftung für arme Studierende der Wiener Universität israelitischer Konfession 18 Stipendien von je S 500.— zur Verleihung. Bewerber und Bewerberinnen um diese Stipendien wollen ihre Gesuche bis längstens 31. Jänner 1932 an das Kuratorium der Stiftung zu Händen des Stiftungsadministrators, Herrn Dr. Eugen Boschan, Rechtsanwalt ln Wien, I., Oppolzergasso 4, richten. Den Gesuchen, welche detaillierte Angaben über alle für die Beurteilung der persönlichen Verhältnisse der Ge« suchstcller maßgebenden Umstände, insbesondere auch Angaben darüber, ob Gesuchsteller im Genüsse eines Stipendiums steht, zu enthalten haben, sind anzuschließen: Der Geburts- und Heimatschein, ein Mittellosigkeitszeugnis, der Index sowie Ausweise über die bisherigen Studienerfolge. Die Auszahlung der verliehenen Stipendien erfolgt in zwei gleichen Raten, und zwar am 1. März und 1. Juni 1032, Das Kuratorium. Der Weg nach dem Orient, Levante-Messe Tel-Aviv Die diesjährige Levante-Messe in Tel-Aviv findet in der Zeit vom 7. bis 30. April 1932 statt Als einzige Ausstellung; des vorderen Orients bietet sich auch den österreichischen Interessenten eine günstige Gelegenheit zur Anknüpfung von Handelsbeziehungen mit Palästina und den Nachbarländern. Folgende Artikel werden dort gesucht: Lacke und Farben, Radio und Elektromaterialion aller Art Gummi« schürzen, Regenmäntel und Schirme, Holzkisten aller Art,. Papier für Orangenpackungen, Zeitungspapier, Buchbinder« gcwcrbeartikel, Malerschablonen, Werkzeuge aller Art, Strickwaren, Dauerbrandöfen, Zentralheizungsanlagen' mit Oelfeuerung, landwirtschaftliche Maschinen und Traktoren, Küchenmöbel, Tonwaren, Bodenbelag aller Art (Linoleum- Sixolid), Schultaschen, Samen aller Art Zigarettenpapier, Käsereien, Ledergürtel aller Art, Bücher aller Art Dreirad« Monos, Motorräder, Fahrräder, Baumaterialien aller Art, Textilien und Manufakturwaren, Rohmaterialien und Halb« fabrikato usw. usw. Das Levante-Messekomlteo veranstaltet überdies eine Gesellschaftsreise vom 15. März bis 19. April 1932 und ist der Pauschalpreis von Wien bis Wien zirka S 1000.--. Auskünfte aller Art werden täglich von 2 bis 3 Uhr beim Levante-Messekomitee, L, Deutachmelsterplatg Nr. 4, Telephon A 18-5-80 Serie, erteilt. Sammelgüter wer« den von der Firma Caro & Jelllnek, I., Deutschmeisterplatz 4, entgegengenommen. Ucberdle* Jeden Montag ab 8 Uhr abends im Festsaal des Hotels Kxcelslor, I., Rotenturmstraße 21, Levante-Messeinteressenten-Zusammen« künfte. Reserviert für??? wmmmmmam