Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 129 (5.6.1930)
- Date
- 1930-06-05
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1» ME STIMME Seite 7 Zlmdsdsdi« Leben ln Wien ganze AMfvttif auf Arbeit für Pafiatfna konzentfieren, geben sie doch daran, eine Aktion für das Kuchelauer Bad durch' Zuführen. (Wir sind gerne bereit, Spenden für dieses über' aus wichtige Unternehmen entgegenzunehmen und auszuweisen, Anm. d. Red.) Ankündigungen und Mitteilungen Kbmoraüve Teilnahme an der Gesellschaftsreise der Wiener. Zionisten nach Bratislava hat die Ziön. Sektion Innere Stadt in ihrer letzten Sitzung beschlossen. Sie ersucht auf diesem Wege alle Mitglieder, ehestens ihre Teilnahme an der Reise anzumelden. Telephonische Anmeldungen bei- Herrn ). M. Waltuch (U 23-6-62) und bei Herrn Friedmann (A 41*642). Hlstadruth Iwrith.!!., Kleine Mohrengasse 3. Dienstag, um 8Uhr: Lesezirkelhebr.'Uteratur; Donnerstag, um 8Uhr: Signon iwrl, Daniel Perski; Samstag, um y2l Uhn’Mischnah, Dr. N. Goldstein; Samstag, um %8 Uhr: Dfkduk, Prof. A. Wiesen; Samstag, um Uhr: II., Zirkusgasse 33, Vortrag. Thema und Vortragender wird am Abend bekannt gegeben werden. Schmuet Chafm Landau-Gedenkfeier. Dienstag, den 14. Sivan (10. Juni) I. J., 8 Uhr abends, findet im großen Saale des Misrachi-Heimes, Wien,. II., Praterstraße fl, die Gedenkfeier anläßlich des «2. Jahrzeitstages» für den verstorbenen Führer des Hapoel Hamisrachi Schmel Chaim Landau sl. statt. Ehret das Andenken unseres unvergeßlichen Führers durch zahlreiches Erscheinen. . Brith Hanoar Hamisrachi, Wien. > Rabbi Meir Berlin-Feier. Dienstag, den 27. Mai I, J. fand im Misrachi-Heim die 50-Iahr-Feier des Präsidenten de» Misrachi-Weltorganisation und Mitglied der Exekutive der Jewish Agency Rabbi Meir Berlin, statt, welche einen zahlreichen Besuch'äufzuweisen hatte. Es beteiligten sich auch die szt. wegen Unstimmigkeiten ausgetretenen Mitglieder, eine Folge des letzthin mit der Opposition geschlossenen Friedens.. Ansprachen hielten: Herr M. D. Groß, Herr Rabb. M. Horowitz und Herr Dr. M. Rosenberg: Namens der Misrachi-Jugend sprach Herr Schmuei Hakohen Weingarten (Jerusalem). Alle Redner hoben die hohen Qualitäten und die großen Leistungen des Jubilars hervor. Zum Schlüsse hielt Herr Löbl Taubes eine längere Rede, in welcher er die politische Lage im Zionismus beleuchtete und auch die hervorragenden Eigenschaften des Rabbi Meir Berlin hervorhob. Bei dieser Gelegenheit wurden auch namhafte Beträge für das zu errichtende «Beth Meir» in Jerusalem gezeichnet. Misrachl-Zentrale, Wien, U., Praterstraße 1! Sonntag, den 8. Juni L J., 10 Uhr vormittags, findet im Misrachi-Heim, II., Praterstraße 11, eine P r o t e s t v e r s a m m I un g . . .. . wegen der Sperre der AJfjah statt, wozu alle Mitglieder und Gesinnungsgenossen eingeladen werden. Der jüdische Hochschüler Be! der Generalversammlung des J, A. V. «Theologien» vom 21. Mai 1930 wurden folgende Herren Kollegen in die Vereinsleitung gewählt: Samuel Schönblum, Präsident; Selig Margulies, 1. Vize-Präsident; Mechel Patron, II. Vize-Präsident; Oskar Rosenberg, Schriftführer; Moses Hirsch, Referent; David Ochs, Kulturreferent; Heinrich Kaufmann, Kassier. Verein zionistischer Hochschüler Z. P. Chajes. Samstag, den 7. Juni,, findet um y29 Uhr abends eine Aussprache über «Die gegenwärtige Si tu a tio n im Zionismus statt. Das einleitende Referat hält Chawer Weinstock. Im Vereinsheim, II., Untere Augartenstraße 35, II. Stock, liegen ständig hebräische und zionistische Zeitungen aus aller Welt auf. Jüdischer Sport Aus dem Makkabi Der Betrieb des 1. W. S. T. V. Makkabi IX Und det Makkabi II findet bereits in vollstem Umfange auf dem Sommerturn-Platz im Augarten, Eingang XX., Rauscher- Straße—Lampigasse, statt. Das Boxen des Boxklubs Makkabi wird bis auf weiteres im Saale IX., Liechtensteinstraße 20, durchgeführt Die Turnzeiten am So mm er turnplatze sind: Kinder: Mittwoch und Samstag 4—6 Uhr; Mädch eh- Zöglinge: Mittwoch und Samstag V27~- y29 Uhr; Damen (Geräteloses Turnen unter Leitung von Frl. Pepi Schallt): Dienstag und Freitag 7—8 Uhr; Damen-Geräteturnen: Dienstag und Freitag V27— V29 Uhr; Knaben-Zöglinge: Mittwoch und Samstag £47-449 Uhr; Herren und Alte Herren: Montag und Donnerstag 147—149 Uhr. Dr. Thun-Hohenstein hält Freitag, den 6. d. M., 148 Uhr abends, im Saale des Makkabi, IX., Liechtensteinstraße 20, einen Vortrag über sein Turnsystem. Die Vorturner und Turner aller Makkabi-Vereine werden aufgefordert, diesen Vortrag zu besuchen. Gäste willkommen. Schulschluß-Kinderfest. Die Makkabi-Jugend veransaltet wie im Vorjahr auf dem Sommerturnplatze im Augarten ihr beliebtes Schulschluß - Kinderfest. Gäste willkommen. Es fiedet Mittwoch, den 11. d. M., 4 Uhr nachmittags am Sonimerturnplatze im Augarten, statt. — Regiebeitrag. Sommerlager. Das Sommerlager der Makkabi-Jugend findet in diesem Jahre voraussichtlich im Salzkammergut statt. Zu diesem Zwecke wurde für Dienstag, den 10. d. AL eine Elternversammlung einberufen. IX., Liechtensteinstraße 20, 8 Uhr abends. Jüdischer Sport- und Schützen-Verein «Menorah». Mittwöch,.den 4. Juni, 20 Uhr Regelmäßiger Heimabend, diesmal: .11., Rembrandtstraße 18 (nicht Jägerstraße!). — Donnerstag, den 5. Juni, 19 Uhr: Boxkurs, IX., Liechtensteinstraße 20- — Mittwoch, den 11. Juni, 20 Uhr: Heimabend, II., Rembrandtstraße 18. — Donnerstag, den 12. Juni, 19 Uhr: Boxpkürs. — Die nächste Schießübung findet am Sonntag, den 15. Juni statt. E Grand Hotel Bellevue, Bad VÖslau. Zimmer mit Pension. — Mäßige Preise. Iflieraiur und Munsi Verlautbarung des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich Der ordefitUdie Delegiertet)tag Büdet am i4. und 15. Juni im Festsaale des Nleaerösterreichisctieu Gewerbeverdnes statt Beginn: 14. Juni, halb 9 Uhr abends. Tagesordnung: 1. Eröffnung. ■*— Wahl derBureaus. 2. Bericht des Landeskomitees. 3. Referat über die Lage im Zionismus. 4. Referat über Alijah und Hachscharah. 5. Wahl der Kommissionen. 6. Debatte. 7. Beschlußfassung Über den Antrag des Landeskomitees auf Einberufung eines außerordentlichen Delegiertentages, mit der Tagesordnung: Landespolltlk. 8. Neuwahl des Landeskomitees und der sonstigen Parteifunktionäre. Die Delegiertenkarten und Gastkarten sind ab 11. d. M. kn Zionistischen Bureau« L, Kirntnerstraße 28, erhältlich. Für entere Ist eine Gebühr von S 2.-— zu entrichten. Gast* ikarten für alle Sitzungen S 3.-*- (Jugendliche $ 1.50), für einzelne Sitzungen S 1.-—. Die Arbeit des Keren Kajetneth Baller-Aktion. Wir erhalten die Nachricht, daß das British Museum sich bereit erklärt hat, ein feemplar des Balfour-Bandeä des Goldenen Buche« des Keren Kajemeth dort' aufliegen zu lassen. Großer Ertrag einer Büchse. Bei der letzten Leerung einer Büchse des, Gg. Ing. Johann Kremenezky wurden in ihr S 206.50 vorgefunden. Der Bund Gdud Zirim hat als Ertrag der eingeschalteten vierten Leerung den Betrag von S 353.61 abgeführt . Erfüllung der Selbstkontingentspflicht. Frau Dr. Marianne Hamburger hat ihr Selbstkontingent (S 500.—) erfüllt. Bäruch Schor-Garten. Der „Verein der in Wien wohnenden Lemberger“ hat dank den Bemühungen der Gg. Frau Ottilie Gröbel und Gg. Leon Schräge eine Sammlung Gingeleitet,. um auf Namen des Oberkantors Schor s. A. einen Garten zu stiften- Der erste Betrag von S 50.— wurde bereits erlegt. Rabattsektion des Keren Kajemeth. Die Rabatte der letzten (März) Verrechnung mit den Finnen wurde den Mitgliedern bereits gutgeschrieben. Die Mitglieder können sich also im Keren Kajemeth-Bureau ihre Rabatte beheben; Ein neues Heft „Lanoar“ erschien. Ada FisC&nanh: Die Chalüzab in Palästina. Vbrher erschien von Sch. Benzion „Bilu“. Diese sowie alle übrigen Büchel sind zum Preise von S 1.50 erhältlich. Nur Sch. Benzion: Kotei Marawi kostet S 3.—. Zünder. Blau-weiße Zünder sind außer bei den bereits angegebenen Grafiken erhältlich: Trafik Berger, II.» Taborstraße 55. Ring des Keren Kajcmetb Dr, Grete 5eidner fpendet S z.-r und ruft auf: Gift Spitz, Emme Altmann, Dr.. Straßer, Blanka Brück, Maria Gehler, Hadcir. Steffi Diamant fpendet S a.— und ruft auf: Pepi Schächter, Elfe Steiner, Martha Brandweiner, Dr. Paula Achtentuch. ' \ \ Salome« Rottenbera fpendet S 2,— und ruft auf: Ftni: Schreiner, Dr. Mancs Diamant, Rebekka ' Weiner, Frau SdiUdmich, Frau Dir. Lazarus. Israel Müller fpendet S a.— und ruft auf: N. Koppel, Mair Paia, Max Löwy, Paul Gcltncr, Viktor Lemberger, Dr. W, Bergwerk, David Nebenzahl, N. Kirfchcnbaum, Rudolf Roth, Heinrldb. Mezer, Emil Gottlieb. f Prof. Dr. JofefSilbiger fpendet S 2.— und ruft auf: Alexander Samek, Prof. Jofef Weil, Samuel Buller, Dir. Alfred Kollek, lag- Emanuel Berger, Prof. Viktor Spitz- Frau Martha Bondi fpendet S und ruft auf: Frau Rofa Schur-Bernilein, Frau Salome« Rottenberg, Frau Anitta Müller-Cohen* Zehn Jahre „Kuchelau“ In diesem Jahre ist es das zehnte Mal, daß im jüdischen Bgd in der Kuchelau der Betrieb eröffnet wird. Seit einigen Jahren ist e« zum Großteil jüdische Jugend, die »ich bemüht, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Von anderen jüdischen Kreisen wird es merkwürdigerweise vollkommen außer Acht gelassen. Und das ist der Grund, daß die Leitung des Bades nicht in die Lage kommen kann, die Geldmittel für notwendige Investitionen aufzubringen. Solche Investitionen wären, wie die Erfahrung an anderen Bädern beweist, rentabel, aber.Wenn vom jüdischen .Bade gesprochen wird, so muß auch der Gemeinde Wien gedacht werden die bei Uebernahme des Kuchelauergrundes den Pachtzins aut mehr als das fünffache erhöht hat und trotz Befürwortung durch Stadtrat Prof. Dr. Tandler es nicht ermäßigt hat. j Wiewohl die an der Kuchelau direkt Interessierten Vereint- I gungen, «Zirenu* und «Makkabi Haaaw* momentan ihre ( Abschied der „WHtiaer Truppe“ Die letzten Vorstellungen. Trotz ihres großen Erfolges kann die «Wilnaer Truppe» ihr Wiener Gastspiel nicht mehr verlängern, da sie durch anderweitige Verpflichtungen gebunden ist. An- > schließend an Wien setzt die «Wilnaer Truppe» ihre Welttournee fort und beginnt ihr nächstes Gastspiel in Brünn. Hier gelangen An-skis «Tag und Nacht»,Schalom Alejchems «Schwer zu »ein ein Jud» und Dymows; «Sänger seiner Trauer»;zur Aufführung. Auf Brünn werden andere tschechoslowakische Städte, vor allem Prag und Mähr.-Ostrau folgen. Die administrative Führung dieser Tournee hat der Direktor der Wiener «Jüdischen Künstlerspiele» J. G o 1 d f 1 i e ß übernommen und wird das Gastspiel begleiten. Die drei letzten Vorstellungen finden Samstag, den 7., Sonntag, den 8., und Montag, Heu 9. Juni, y2 9 Uhr, statt. Zur Aufführung gelangt* Samstag, den 7.: «Der Sänger seiner Trauer», von Dyroows; Sonntag, den 8.: «Tag und Nacht» von An-ski; Montag, den 9, (Abschiedsvorstellung) «Der Sänger seiner Trauer». So haben die Wilnaer nach einem kurzen Ausflug in die slawische dramatische Literatur wieder zum jüdischen Bühnenstück zurückgefunden. Erich Kuttner: Pathologie des Rassenantisemitismus, PhHo-Verlag, Berlin 32 $. In dieser interessanten Schrift, zu der Ministerialrat Dr. Beeger das Vorwort schrieb, wird der Versuch unternommen, den Antisemitismus, nicht den oder jener Gruppe, sondern den Antisemitismus als Gesamterscheinung zu erklären. Und zwar den Rassenantisemitismus. Deshalb auch hat der Verfasser, der aus der Schule der Indlvldualpsycholog'e Alfred Adlers kommt, die wirtschaftlichen Fragen des Antisemitismus beiseite gelassen. Erich Kuttfier sieht im Rassenantisemitismus eine Eitelkeitsneurose und macht uns mit den uns bereits aus der antisemitischen Praxis bekannten antisemitischen Erscheinungen als Symptomen dieser Eitelkeitsneurose bekannt Eitelkeitsneurose — Abneigungsneurose — Trauma 1918 — Feigheit — Verlogenheit sind die einzelnen Abschnitte dieser Broschüre überschrieben, die die Entstehung des Antisemitismus aus Minderwertigkeitsgefühlen erklärt Diese ernste, kluge, in vornehmen Ton abgefaßte Schrift will durch die Aufhellung der unbewußten Triebe der antisemitischen Eitelkeitsneurose den poden abgraben. Selbsterkenntnis heißt das Mittel, durch da» die neuzeitliche Psychologie Neurosen heilt. Bleibt nur noch die Frage, ob die Antisemiten diese Schrift in dem Maße beherzigen werden, wie dieselbe es im Interesse ihrer Selbsterkenntnis verdient? t. n. Vladimir Jabotinsky: Feuilleton», herausgegeben von Karl Baum im Verlag Färber» Mähr.-Ostrau 1930, Die schmucke Ausgabe verdient beachtet zu werden. Karl Baum hat .sich Mühe gegeben, einen kleinen Teü der Feuilletons Jabotinskys chronologisch zusammenzustellen und so den Journalisten Jabotinsky in seinem Werdegang zu zeigen. Nicht, den Politiker, der mitten im Leben steht und dessen Biographie noch zu schreiben ist, will uns der Herausgeber Vorführern Und doch bilden, diese Feuilletons einen wichtigen Beitrag für das Verständnis des Menschen Jabotinsky ln seiner Vielfachheit als Politiker, Schriftsteller und faszinierender Volksführer. Wir sehen ihn bei seiner Tagesarbeit, wie er zu den Tagesereignissen Stellung nimmt Richtig bemerkt. Baum in seinem schlichten und schönen Vorwort: «Das Judentum liegt tief im Zentrum des Bewußtseins Jabotinskys. Er zeichnet einen gewissen Menschentypus darin: Mutig, stolz auf sein Volk soll er sein.» Für alle, denen der Zionismus Lebensinhalt bedeutet, ist diese interessante Sammlung lesenswert. t tu Das Gründungskonzert der Wiener jüdischen Konzert- Vereinigung. Das erste Konzert der neugegründeten jüdischem Konzertvereinigung, das bei ausverkauftem. Hause im Festsaal des Hotels Kontinental stattfand, war ein wahres musikalisch-jüdisches Ereignis. Das reichhaltige Programm wird dem Publikum lange in Erinnerung bleiben. An erster Steüe muß der glänzend einstudierte Chor und sein Dirigent Herr Bernhard V a j d a genannt werden, der das zustande brachte, was man bei jüdisch-lithurgischen Choraufführungen bisnun vermißte. Die Präzision und die Exaktheit, die Steigerungen vom feinsten Pianissimo bis zum stärksten Fortissimo waren wahrhaftig ein musikalisches Ereignis. Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, daß dem Herrn Vajda gutgeschulte Tempelsänger mit schönsten Stimmitteln zur Verfügung standen. Der langanhaltende Beifall nach diesem Vortrag wollte kein Ende nehmen. Ein guter Solist im Chor sowie in den von ihm gebrachten jüdischen Liedern war Herr Oberkantor S. Länderer. Er sang in feinster Manier und in ausgeprägtem jüdischen Empfinden. Auch der Klaviervirtuose Walter Schlesinger und die Koloratursängerin Martha Blank, die hebräische Lieder und Arien vorzüglich sang, wie auch die Sopransängerin Frau Kreitler verdienen besonders erwähnt zu werden. Es war ein Abend, der wirklich gelungen genannt werden kann. Alle Vortragenden ernteten stürmischen Beifall. Es wäre zu wünschen, daß die neugegründete Vereinigung öfter vor das Wiener jüdische Publikum mit ihren Konzerten trete. S. Wei—. Enthüllung des Grabdenkmals für Alexander Brody. Unter starker Beteiligung der ungarischen literarischen und künstlerischen Kreise wurde auf dem Israelitischen Friedhof ln Budapest das Grabmal des hervorragenden ungarischen Schriststellers Alexander Brody enthüllt, das die Pester israelitische Religionsgemeinde dem berühmten Literaten und treuen Juden hatte errichten lassen.