Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 36 (1919)
- Issue
- 15 (11.4.1919)
- Date
- 1919-04-11
- Page
- Seite 224 (sequence 16)
- Language
- German
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Müftr . kl.. P»zm»niteng«ffe $. MlLMch Schabbo's hägodaul Mlt _(etnt Thrivürden Aerr Rabbiner Dr. Salomon. Funk Freitaitz abends (1h. April) einen veligEsen Vortrag nnd Samstag (12. Wril) nach dem Minchagcbete (4 Uhr nachmittags) eine Dara- M#i verbunden mit eineMhälachischien' Vortrag über die Talmudstelle PessachiM 30. R^H^MSepein -Wne BrL^ 20., K«rajangasst 20. " Sr. Ehttvürden Herr Rabbiner B. Winter wird am kommenden N2V den 12. d M.x nachmittacl^ üm Uhreine nwhn halten. Wien. Der Gottesdienst aM Freitag, 11. April, abends, und SaMstag, 12. April, früh, findet ausnahmsweise.nicht im Türkischen Tempel, 2. Bezirk, Zirkusgaffe 22, sondern in der Bibelschule der israelitischen Kultusgememde, 2. Bezirk, T e m p e l g a s s e 3, statt. __ Bortras. Samstag, den 12. h. M.» 11 Ahr vormittags, wird Herr Lektor Dr. S. Rubin im Bet-Hamidrasch-Lokale, 2. Bezirk, Kerdmandsstrahe 23, einen hälachischen Dortrag halten. Thema: MtzMvth zerichoch Kawanah. - Wien.Bei der am Sonütac^ den 16. März 1919, sstattzsefunden Gmeralverfammlung würden in den Vorstand wiedeiMwähltt -Woritz Aus Pitz,- Tr. Jakob Deutsch, -Samuel Fischer, Ottonmr Katz, Rudolf Äamp%g Wilhelm! Manbl, Samuel Reumann, Mo-' ritz Pich Chaim' Re ib'k, Siegümnd Schickler, Sam-;son S ch re i fo'e.i* SalpMon Me itzW a n neugewMIt erschÄnen: Wrls B ech GotÜiÄ Dr a b, HeoMd L ö> chvinger. In der darauf Mgmd^n Könstitüieruiig wurden wiAergewaM: Dr. Jakob D e u t s chzx als Präses', Sabrmon Wertzüta n it* als Vtze-^PMes, Moritz P i ck, Kassiers Ottvmar Katz, als Konttollor. ° " Me«. Der Mademische Verein „Iüdis ch e Ä u I t u r" Mnd LokaRonntee „Poale Zion", Wie< veranstalten am Sonntag, den 20. Aprrl, -um 5 Nhr nachmittags, im kleinen Musikoererns-, saale «inen Rezitations-Abend Moderner jüdischer Ln rik. an dem Jakob Mestet und Melech Raroi t sch Dichtungen der repräsentativen jüdischen.Lyriken aus Amerika, Rußland und Galtzien lesen werden, RedaÜeur Moses Groß die literarische Conference Halten und der bekannte jüdische Sailger Jsak Deutsch loertonte. jüdische Lieder und jüdische Volksmotive singen wird. Karten im Kartenbüreau „Aida" Taborstraße 5,. Buchhandlung Mwit. Rotenturmstratze 22, Akademischer Verein ^Jüdische Kultur", 1. Bqirk^ BörsHiIatz 7, ,Woale Zion", 2. Bezirk, Glocken-, gaffe 6/17, und „Jüdische Bühne", 2. Bezirk, Taborstraße 14. Wok Äön^rt TM FuM Sonntag de» 20. April, Vormittag V*H Uhr, findet KU wvhWtWn ZweckM im! Motzen Konzerthaüsfaal eine Moß^ G^amAMatinee statt. Mitwirkend.: Ein gemischter Chor Unter OeitunU des! Prof. Axthur W o l f. Orgel: Prof. Dite. Asm Klavier: Pros. Man h a r d t. -Prof. Klitsch rezitiert ,,Das' hohe Wed" (Schir Haschirim). v-; V-;;-. _ Wien. Im Wiener KotüMentzäus..findet anAUich David P i n s k i s 25 Wrtzim DichterjubAäum aMl Dicm-- neMüG den 24. d. M, üm- 6 Mr, die AjüWWrmU' SÄ; AÄeiterdramas Eisik S ch e f te lx veranstaltet vowl Mischen Verein Nord-Ost, statt. Karten im Vorverkauf sind an den Kassen des Wiener Komödienhauses (Theater und Bazar Rotenturmstraße), sowie bei U Singer, 2., Obere Donaüstraße 69, KankhMs As. Hecht, 15.,.Mariahilserstraße 1Z8,erWtlich. C Das Prograntm des von der „Arche" veranstalteten Marchennachmittags für jüdische Kinder am 19. d. M. im grotzen Konzerthaussaah halb 3 Uhr nach^ mtttags, wird dem jugendlichen- Verständnis angepabte Märchen uiib' Erzählungen aus dem biblischen Kreise und aus moderner ^Zeit enthalten. Mitwirkend: Lia Rosen, Iösef S'childkraut, Elise Karau. Die restlichen Karten von 1 K. bis 6 K. bei R. Lö rv i1> 1. Wezirk, Rotenturmsttabe 22, und an der Konzerthäuskassa,. Aus dem Reinerttägnis werden jüdische Kinder bedacht. JMisscher Tunwerein „Makkahi", Wm, XV. Samstag, den 26. April, 5 Uhr nachmittags, sinhet in Paul Hopfners „Parkhotel", Hietzing,, ein Turner-Kränzchen mit turnerischen Vorführungen statt. Musik des Dolkswehrbäon Nr. 9. Kartell zu 5 K. sind täglich abends im Berejnslokale. 15. We^.irk, Herklotzgasse 21/ bei Mmtlichen Mitgliedern, sowie telephonisch bei Fräulein Ruzek, Telephon 61.577, erhältlich. JMiWer Gesant»erein. Der akademische Verein „Jüdische Kultur" beabsichtigt hiemit, einem allgemeinen Bedürfnisse entsprechend, einen jüdischen .Gesangverein ins Leben zu rufen. Es' haben bereits zahlreiche jüdische, in dieser Richtung mahgebende Persönlichkeiten ihre Mitwirkung zugesagt. Es werden daher -alle Damen und Herren mit entsprechenden Äorkenntnissen höflichst eingeladen, sich zu der am Dienstag den 22. d. M. um- 7 Uhr abends im Bereinslokale, 1. Bezirk, Börseplätz 7, stattfindenden Vorbesprechung einfind'en zu wollen. Borherige schriftliche Anmeldung an dieselbe Adresse erwünscht. Uns Flüchtlingen im Bezirke Niko ls bü rg ist es heilige Pflicht, dem zu danken, der viereinhalb Jahre hindurch bis auf den heutigen Tag unser Trost und unsere festeste. Stütze gewesen ist. Es ist Sr. Ehrwürden^Herr kaif. Rat Rabbiner Doktor M. Lewin, .der zum aNgemeinen Bedauern, besonders der Notleidenden, Nikolsburg verläßt, um seinen Schaffensdrang im Diensle der Judenheit aus rabbinisch und humanitärem Gebiete in größerem Kreise zu entfalten. Uns Flüchtlingen war er mehr als Rabbiner, er war unsere einzige Stütze in unserer Not. Sein« unverdrossene, selbstlose und erstaunlich vielseitige Hilfeleistung war einzigartig. Nurwer rm Unglück' sich so geborgen fühlt« als wir, aber auch nur der so jelend war als wir, der wird begreifen, daß uns Morte fehlen, diesem tzuten - Menschen und wahren Rabbiner unsere Anhänglichkeit auszudrücken, in unserem Namen und in dem' der 62.000 Flüchtlinge, die in jber Krieg^zeit den Nikolburger Bezirk durchzogen haben. Gott hat es dem, in voller Manneskraft stehenden Rabbiner gelohnt durch die Erhaltung seiner Gesundheit, trotz seiner, bekannten, ausreibmden Arbeit mit uns, so daß er .in weiterer Frische ein Helfser der >llnglücklichen werden wird. Wir aber können ihm nicht anders lohnen, , altz durch die ernste Versicherung,, daß wir Flüchtlinge nie an ihn vergessen werden. Es begleiten ihn und seine gleichedle Familie aus dem weiteren Lebenswege die Segenswünsche der Flüchiking^ - Witwen, der vielen hundert Waisen und der' Dank von tausenden, um ihre Zukunft tief besorgten Flüchtlinge, für welche er sich geopfert hat und für sie eine „Beröche" in wahrster Be-, deutung gewesen ist. V , Die Fküch-tlinge,im Bezirk Nikolsburg. Abentzheim für Lehrkinise und fonstige Iusendkiche. Der. Verein „Zukpnft"-^ Verein zur Förderung schülentwachfener, verkaffener Kinder, eröffnet' am 1. April 1919 in seinen Lokalitäten, - 8. Bezirk, Bennopkatz 1s,. ein Abendheim!, wekches hestMÜrt ist, aüssWskofen