Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-07-12 · 27 (12.7.1918) · page 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
27 (12.7.1918)
Date
1918-07-12
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/3020846-3022300-3022328--27015-3052407
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

' N. 27 Dr. > Vwch'S wig Rieh. Sammlung bei Lewiyger 34, bei'Strauß 25, zusammen 59K.; Naftali Herz-Benmosihe (für Waisenhaus Sasfed) 54, Rabbiner Moses. Wassermann. Steinhaus, von Gitl Selzer 14, Familie Wassermann 11.72, Fräulein Berta -Frankl 11, Mirjam Schneider 5. Mälke. Czactzkes 4.38. Wasfermvnn 3, «Rnchel Topper 1, zusammen K. 50.10; Israelitische Kultusgemeinde Nikolsburg. < Tempelspenden von Adolf Feiner, Robert Großmann. Kommerzialrat.' Mär Haler je 10. Theodor Koritschoner, «Dr. Sonnenmark je 5, diverse kleinere Spenden 3, insgesamt >43 K.; Ludwig Bunzl, Wien .30^, B.. Dkuga<^, Steinschönau, Josua (.Goldstoff. Krakau, je 25^ Amalie Wortmänn, Wien 84, k. (u. f. Hofschneider Klein u. Frankl. Leo Kofler, Moritz Kohn, Rosa «Sallmayer, sämtliche in, Wien, Rabbiner Markus Jedlinsky. Humpoletz. (für Waisenhaus Sasfed), je 20, kaiserl. Rat Rabbiner «Dr. M, Lew in, Nikolsburg, von dessen Tochter Judith.nach bestandener Matura 18. Gabriel Böhm; Wiön 15. Erna Immerglück, Mähr.-Ostrau. Regierungsrat Professor Dr. Heinrich Kisch, Marienbad. '«ofie^Fntz Bauer, A. Beamt Söhne. Hof- und Gerichtsadvokat iDr. Siegfried Groß, Robert Kolisch, Julius Gottlieb, sämtliche 'in Mien< je 10, Kantor I. Schmitz> Goding (für iWaisenhmls Saffed)!, Ludwig Weinwurm. Viktor Berger. u. Co., Ingenieur Cmanueli Blauhorn, Adolf Biß, Moritz Löwy, Jakob Elattauer, -sämtliche in Wien, Dr. Steinreich. Auscha .(für Waisenhaus «Saffed), je 5. Leo Funke,. Wien 4, Th«. Weinwurm, Wien 3, Dr. Ludwig Pohl, F. Wlach, Moses Roth, sämtliche ,in lWien, je 2 K. M o g e n-D y w i d-R a g e l s p e n d e n. ' . Für Kriegswäisenhaus Saffed: R. R.. Wien, diverse Sammelergebnisse unter den Volksschülern der 3.. '4.. und 5. Klasse an der Religions-SamNielsschule, 2. Bezirk. Schönplatz, und der Bürgerschüler und Schülerinnen an der.Religions-Sammelschule, 20. Bezirk, Vorgärtenstraße; davon für jüdische.Kranke, Waisen und sonst Bedürftige Nordpalästinas K. 118.50, für Waisenkinder und Hilfsbedürftige Galiziens und der Bukowina 59.50, insgesamt 178 K.; Sammlung Professor Dr. M. Rosenfeld. .Wien, 20. .Bezirk 100, Religionslehrerin Klara Rosenfeld, Wien 70, Relioivi-sl brer W>l Helm Tojch, Wien, von den Absolventinnen der >3. Bürgerschulklasse, Obere Augärtenstraße 88.->0. .18. Bezirk, Schulgasse -18, gesaniNielt in der letzten Schulstunde/ insgesamt K. (Gesamtergebnis dieser Sammlungen K. 1371.3 >i V ofessor Moritz Antscherl, Wien, -für Singer, Finkelstein und Kreisler >10 K. Aus Deutschland sind eingegangen: Mar E. AUchner, Ratibor. Siegfried Weyl, Breslau, «je 10 M., Frau Jenny Pin off. Breslau, M. Wagner. Rheden', Mätyas HWt, u. ^Cv.'je 5, Dr. Eduard Weyl, Breslau 4, H ermaßt/NaptztächHlAlnuL' 8^5 ' MieMMälshitse fitir Palästina. Sammlung der „Reuen Freien Presse", Wien K. 18.481 07, 'Kurzmann u. Singer.Meszow 828, >k. u. k, priv. österr. Kreditanstalt für Handel und Gewerbe, Wien 300, /Sammlung durch Herrn Robert Guttmann, Prag-Kgl. Weinberge. Kreditanstalt ^Filiale Prag 50, .sonstige Spenden 97, insgesamt ";147 K.; B. Fischl u. Co., Prag 50, Sammelspende durch Dr. :J. .Bronner anläßlich des unverhofften Wiederfindens einer verlorenen Reisetasche des Herrn Leon Lifschütz, Krakau 18. Religionslehrer Josef Löwinger, Wilhelmsburg, F. T. . Leopold Mayer, Direktor der Peceker Zuckerraffinerie, Prag 10 K, \ .Adresse für Zuschriften: K. k. Hofrat Dr. Julius Schlag, Wien, ll., Obere Donaustrc(ßei09. ZaMelle.-ftr Oesterseich: Bänkhaus S. M. v. Rothschild, Wien,!.. Renntzasfe 3, 'Neue Freie'Presse, Wien, l., Fichtegasse 11; für Ungarn: Mägyar-MtalaUos HltWastk, ^Budapest; für' Deutschland: Deutsche Bank, Berlin, PostscheÄZKöst'ko'Nr. 1000, auf das Konto „Kriegsspitalshilfe für Palästina". MückettstiMMjMK Wr juMW Arme, . Lerchenfelderstraße 71. Unsere Eingänge in den Monaten Mai-Juni wurden zum großen Teil an heimkehrende Flüchtlinge .verteilt. Es -spendeten im Mai: Sigmund Barber 1000 K., Galiciä (200. Weber und Zklzer 100,. Käbelfabrik 100, Gustap- Goldmann 100, M. Fischl 30, Hofrätin Winternitz 20, R. Kur 20, .Bunzl u. Biach 20, Funk u. Erünhut 20 K. Im'-Juni gingen einvon: I. Bellak 50 K./ je 20 K. von Guttmann, Dr. A. Segal, Frau Helene Brings, E. Oesterreicher, Ph. Ritter v. Gomperz. - IM Juli durch die „Oesterr, Wochenschrift" 415 K. Sehr erwünscht sind Zusendungen von Kleidern, Schuhzeug, Wäsche. Es kommt tatsächlich vor, -daß Männer, die vier Jahre lang beim Heere -in Verwendung waren, heimkehrend das letzte Hemd verkauft haben. Um 'Brot für ihre hungernden Kinder zu schaffen. „Nur ein Hemd", »hörte ich einen bleich und elend aussehenden Soldaten, sagen, und -um den Be-, 'weis zu erbringen,.-wie not Ihm dieses «erbetene"Hemd tat. öffnete, er den l eischoyeiien Aeberzieher und .zeigte die «nackte Brust. Solchem^ Elend, zu steuern ist Menschenpflicht. Daher «unsere Bitte, daß .die Glücklichen, die über größere Wäschevorräte verfügen, der Arnken gedenken, .die nicht «so viel «haben, die nackte Brust miß WocherHchrift einem Hemd zu bekleiden. Barfuß gehende Kinder 'fallen jetzt leider nicht mehr auf; aber wie weh (tut es den Müttern, die, ernst bessere Tage gesehen, ihre Kleinen barfuß lauf dir Gassk schicken zu müssen! Unsere nächste Verteilung soll -Ende diesötz Monats ftattfinden. Wir bitten, was irgend entbehrlich, «der Brocken- - jamüilung für jüdische Arme zuzuwenden. ' Spenden. '; Bei der „Oesterr. Wochenschrift" eingelaufen: Von Herrn I. Rosenthal. Wien, 1. Bezirk, für 500 «Waisenkinder in Saffed- 100 K.; von Herrn Ph. Feith, Perchlolvsdorf. «für die galtziMw I Waisenkinder 10 K.; durch Herrn Sim. Sommer,von Herrn Moritz * Haas, Welka, für Hilfskomnrission 1915 für Palästina 10 K. Von Frau Johanna Keßler, Wien, >9, Bezirk, Hilsskommission, 1915 für Palästinas 0 K. f i ' Wien, 8. Juli 1M8. .;:H Sehr geehrter Herr Doktor! Per Dostanweisung sende ich 1000 K, zu Ihren/' Händen, von denen Sie je 500 K. für die Aktion . Rettung verlassener Kinder Galiziens! und der Oesterrljüdischen Kindergarten-Aktion verwenden wollen. )Jch hwffe, daß speziell die Kindergarten-Aktion' reichliche Samnilungs^ergeonisse zeitiKen wird, denn jeder . tzlaiEenNren empfindender. .Jude sollte sich sagen, drrH.^ gerade dieses Beginnen' ganz desowderer NnLer-. ftützmng und WüMgurkg! bedarf, denn m der JngeM liegt die Zukunft jedes', int1 besonderen aber u n fe r e&- Bokkes. . Nicht blind unwissender Fanatismus kann unsere Jugend zu begeisterten Kämpfern und WichätWerft. unseres'Glaubens machen, sondern freies, offenes Känft^V fen und mannhafte EsziehkMg. ' . I Ich bitte freundlichst um Veröffentlichnng vox-; stehender Zeilen. f; Mit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtrmg- - .HW1.. MW'.ÄütrMKlN G-elchktm! Ein 'bedeutender Gelehrter aus Galizien, von 'dM größten Rabbinen wegen seiner Gelehrsamkeit und feinesumfassenden Wissens anerkannt, verlor hei Kriegsausbruch fein ziemlich bedeutend^! Vermögen und rückte' bald darauf zum Militärdienste ein. Wer das geistiD Schaffen kennt keine Hemlnung. An Orten der größten Lebensgefahr gelang es demselben, einige für Wjüdifche Literatur sehr wertvolle Werke in deutscher" Sprache zu bearbeiten. Der Autor dürfte in allernächster Zeit aus d,emJ Militärdienst entlassen werden, und er möchte seineWeMin Druck legen, da er durch, den Verkauf seiner Schriften die einzige Möglich-keit sieht, seine zahlreiche FHJ inilie nach seiner Heimkehr Erhalten zu können. Derselbe ist aller Geldmittel bar und es ergeht der Mrs an edle Wohltäter, ihm die Drucklegung zu ernHE lichen. . - Die Redaktion der ,/Oesterr.eichischen Wochenschrift" nimmt gern Subskriptionsbeiträge für die Werke entgegen, und wird solche veröffeMichen. Für die Uebernahme der Druckkoften eines Werkes -wird solches dem Spender oder dem Andenken eines, ihm teuren Toten gewidmet. Löbliche Reduktion! . Du Sie Jh«r Wohlwollen in so unvergleichlicher Weise Leopold 'Hitsner zuteil werden ließen, bitte ich Sie,, sich auch der armen Katharina Steiner, des seinerzeitigen Justizopfers, anzunehmen. Die Mme liegt seit eineinhalb Jahren zu Bette unjd würde ^dringend einen Rollstuhl benötigen, damit sie wenigstens im Zimmer herumgesührt werden kann, ist überhaupt im größten Elend, 2, Bezirk, Kleine Schiffgasse 4, 2. Stock,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.