Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 9 (1.3.1918)
- Date
- 1918-03-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Dr. Möch r MschrnsthrÄ 1 c M, 9 .. . .. . / . ... . MlHeWlrÄnM üM HrnMMmgen. ia: Host-at Julius Sp i tzev im k. k. Eisenbähi Ministerium wÄAe vpn Sr. Ma; estät Zürn Sektionschef ernanill. *.s' Herr Adolf Fin g er, Kaustnamr aus Kön'gswart, erhiüt M tapferes Verhalten, resp. für hervoi ragende TcwseMit vor dem Feinde die bronzene .Tapförkellsmeöalltemrd öasKarlTrupPen-Kreuz. Dem Mitgliede der Handels- und Gewerh ckämnlev in Wien Felix P pl l a ck Edlen v. a.r n e g a wurde das Kriegstreuz für Zioilverdienste zweiter Klasse verliehLn. ' j‘. : - v, Mrgstdent von Kqrowitz. d' Der Präsident der HandeMäurmer in Lemberg und chencaliger Präsident der dortigen israel. Kullüsg nneinde, Herr Samuel'Edler von Horowitz, ist durch Verleihung des Krwgstrenzes für Zivilverdienste i. Klasse ausgezeichnet worden. Diese hohe Auszeichnung ist -um sm bemerkenswerter,* als dieselbe sich nur auf erworbene Verdienste zu Wsang des Krieges beziehen kamc, indem Herr von Ho r o.w iH, gegenwärtig durch Krar kheit an intensiver Mtigteit verhinUrtin Wien weilt u-:d außer Brge iA sich uMMelbär Mt den Agenden der Kanüner zrvbeMsen. Per wie ftsehr Herr vöü' Ho r o n itz von seinen Amtschllegen vhnd UntetsHied' der .ftonfes ion. verehrt wiM> zeigtftder umstand, daß er trotz Ab. Wesenheit vH» Lemberg wiederholt und einstimmig züin Präsidenten wiedergewÄhlt wurde; man will' eben auf seine > Rückkehr nocht' vechichten und hoW, daß,' es ihO noch vergönnt ' feorft w'Oöe,' ittä ungebrochener Energie erfolg eich wie ehAern die Leitung der Kammer wieder zu übemehmen. '' Allem auch in den gesellschaftlichen Kreisen Galiziens in-, deren Mitte er eine hervorragende Stellung einnintmt, Weziell auch in Kreisen der jüdischen Bevölkeri.ng, der--. Wigt sich alles' in dem Wunsches daß fein körperliches MfüchW ihm recht bald gestatten möge, seine ö sfentliche WrHamkeit im - alt eit Umfange wieder aufzunehmen. . Kocheye Tapfer^ettsMdgisse. ft-; (Neun. Verwundungen.) ' - Adolf' 0t t in, Kadettaspirant eines Jnfan Nrieregiinents wurde in der 11. Zsonzoschlacht neunmal verwundet. Trotzseiner Verwundungen hat er die Front . 'gehaktem-..-Für seine außergetoöhnliche 'TävfeMü und zur Belohnung seiner Waffentat it wurde er^pon Sr. M-azeMt mit der goldenen Tapferkeit -medaille apsgez eichnetz Fähnrich- Stein war, als er diese Auszeichnung erhielt, bereits Besitzer der kleinen silbernen und; LÄHehim'. TeWerkeiksmichaille' und des Karl Mupperß-Kreuzes. Hernnnm D itz, Artillerieleutnant d. R., ist BefMM Signum laudis E den Schwertern, der golf Karl Trnppen'-Kreuzes. W^ftM dhe Goldene erhielt, schrieb' ihm sein Kommandeur t7 Mie '„Egyer^vfeg" berichtet — u. a.: „Ich? bin stolz dMauß; Mt einem solchen OMier in einem Regiment zEÄWen." . Auch. seirn allerer Bruder Alexander Ditz, WMKümaM würde für sein tapferes . Verhallen vor dWs Mzche Mederholt Msgcheichnet. Er besitzt das sü- KWe SWruM laudis, das bronzene; Siglrum laudis, beide mir den Schwertern, die kleine silberne TapferleitsNredaille und das Karl Truppeni-Krenz. Kroße Silberne. . Fähnrich Walter Fis ch l, Sohn des Knltus'vorstehers Herrn Alois F i sch l in Klosterneuburg, wurde mit, dev silbern en Tapfetkeitsmedaille 1. Klasse ausgezeichnet, ft.: 61er Hfstziere. ■ Elmnerich TeMmer, Reserveleutnant, stürmte anlaßfich der . Einnahme des blutgetränkten. Fajti Hrbft in der .12. JsoWoschlacht an der Spitze feiner Truppen mit solcher Bravour, daß er jetzt mit der großen.silber-- nen TapferlellsMedaille für Offiziere ausgezeichneL wurde. Er ist der erste Offizier des Regiments, der dieser hohen Auszeichnung teilhaftig wurde. Er besitzt überdies-das -Lignum laudis mit den Schwertern,, die bronzene Tapferft l'eitsmedaille und.das' Karl Trüppew-Kreuz. Leopold Montag, Reserveleutnant, ist zusammen mit seinen zwei Brüdern zu Beginn des Krieges einjgerückt. Er war ungefähr 25 Monate hindurch an der Front. Jetzt befindet er sich zur Erholung beim.Kader.' Er besitzt nicht weniger als sechs AuszeichnuNjg e n, und zwar: das Mllitärverdienstkreuz, sMerrres und brvnzenes Signum laudis mit den Schwertern, die kleine silberig e. und bronzene- Tapserkeitsmedaille- und das Karl Trupven-Kreujz. - ÄrnMd Weisz, Reserveleutnant, lvürde bisher ftnit dMk Signum 'laudis mit den Schwertern, der' großen silbernen und bronzenen Tapferkeitsmedaille und dem Karl TruppeiEreuz ausgezeichnet. Franz Nagy, Reserveleutnant, erhielt jetzt seine vierte Auszeichnung. Er besitzt schon von früher die kleine silberne und broirzene TapferkeitsMddaille imd das Karl Truppe^Kreuz. Desider Peter, Reserveleutnant, wurde'- mit der kleinen silbernen TapserkeitsMedaille und dem Karl TruPVeNss-Kreuz ausgezeichnet. Hugo S t e in d l er, Fähnrich, ist; wie „Egyenlöseg" besonders hervorhebt, einer der heldenmütigsten Offiziere, er besitzt bereits a ch t A u s z e i ch n u n g e n: dreimal die große silberne, <zjveintal die kleine silberne, zweimal die bronzene Tapferkeitsmiedaille und'- das Karl Truppen^ Kreuz. ßm yeldenmütiger Mediziner. . Oskar B r e u e.r, SanitaWähnrich, Hörer der Me^ diziltz ist im' Mai 1915 als Landsturmmann eiugerückt. Heute ist er Fähnrich und Besitzer der kleinen silbernen und bronzenen TapferkeitsMedailte und des Karl Truppen-Kreuzes. Welche Leistungen der begabte junge Mediziner .an der italienischen Front vollbrachte, geht, R>ie „Egyenlöseg" schMibt, aus folgenden^ aus Fähnrich Breuer bezughabenöen Tagesbefehl hervor: „Er hat in den Kämpfen vom 12. September bis znnr 29. Okb tober am Monte San Gabriele oftmals im Heftigsten feindlichen Artilleriefeüer die Verlvundeten verbunden und den in der ersten Feuerlinie liegenden Leuten die erste Hilfe geleistet." - \ Mer Müder — acht Kuszeichnungen. Bertalon. I el l i n e k, HoMroduzent in Rimaszönijbat, hak seine sämtlichen fünf Söhne beim Militär. Der älteste, Dr. Josef I el l inek, HusarWoberleutnant, Besitzer der goldenen TapferkeitsMedäille, des Signum laudis mit den Schwertern und des Karl Truppen-Krenzes, ist Adjutant des.- Feldlnärschalls Hä dfy. Der jüngere Bruder, Dr. Adolf I e ll in e k, macht> als Oberarzt bei einer Sturmtruppe an der italienischen Front. Dienst, besitzt das goldene und silberne Signum' laudis' und das Karl. Truppeni-Kreuzs er kam als Verwundend an