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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-02-22 · 8 (22.2.1918) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
8 (22.2.1918)
Date
1918-02-22
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 128 Dr. Bloch'§ Wochenschrift Nr. 8. -^-»ügLelch Sachsen. — 'Zahl und Derterjungder Judenin Ru- ' nwnHn im Jahre^lÄ^L. ^--?-Dj^Kofffessifln der loLgen-Verbrechetr- und-BeMhen--BerffrLeilteff-:m - Holland nr.chensJahren 2908 bis 1H12^ Me')Wft«hMMWMGeA:'^tkaoif', ©faßt'! wnb Land nach der-Zähluffg 2911: -f-A . - . Israeltlscii € TK ultuagein^t«id Wien. ■ ■ . Kvrel^Merr / 0 Pr. G. Mr Internierter-: der "nach 12 Monaten m die Heimat FurüÄehrt und erfährt, - daßinzwischen seine Mutter gestorben sei, ist, Nächstem die. Frfft des Kadischfagens verstrichen ist, nicht verpflichtet, nachträglich ' Kadisch zu sagen. - B. M. EmpfMe.jedenfalls ein Gesuch um Vergütung der Flüchtlingsunterstützung nach § 9 zu überreichen. L. ti Der D cuts ch v ötkis che in ä k e 1 t am o heul i .e d". Was tut's? In einem. Briefe an Merck vom Juni 1775 schreibt Goethe, daß er das Hohelied Salamos übersetzt „dffs' die herrlichste Sannnluug. von Lieb-sliedern, ist, die Gott erschaffen hat". In einer -Arbeit . Goethes Faust - und' das,Hohelied^'.. hat> Pniow.er-nachgcwiesen.. daß der „Faust"' viele, wörtliche Anlehnungen, an das erhabene Liebeslied der Bibel enthalt. -Das'tritt besönders in deu Gr.etchenszenen hervor'. So zeigt sich zum Beispiel im Monolog'am SKinnraddeuilrch der biblische Einfluß, namentlich.in der sechsten mnd fiebenteff Strophe welche, die' Reize uudBörzügedes Geliebten schrlipriu Auch im „Egmont 71ehrtein' Bild aus dem Hohenliede wieder. ffr der Szene.zu Beginn des. fünften Aufzuges in der Märchen iff den, Straßen ümherirrend, gleiche der königlichen Sulamith ihren Geliebten sucht. ' , Jflkdv Grsiffb rg, Koltömirsch Asü besten Sie wenden-sich: aff den Bücherverfchleiß der k. t Hof- und Stäatsdruckere', Wien, I. Bez.. Seilerstätte 8 wo Sie-stas Gesetz sicher erhalten. , ' «,T üt " . Aus- Gaffenbübereien zu antworten erachten wir ,nicht als unsere Aufgabe. - . . L F-. Die Zensur hat ein Wort mitzuredeu und leider, ist dieses Wort das entscheidende. ' . ' . .. K iff Pr^emysl Daß die Polen ein jüdisches . Opfer d-r Exzeße einen Trauergottesdienst vxranstaltet hätten, scheint uns nicht wahrscheinlich. < ' . ' : . ’ 7 Die bisher ergangenen Mitteilungen betreffend den Bezug von Mazzoth erfahren infolge neuerlicher, in den letzten Tagen ergangenen, behördlichen Verfügungen folgende: Abänderung: .; .1. Das Quantum, welches an die auf Mazzoth reflektierendW Personen für die ganze Pessachzeit abgegeben werden wird* dürfte. voraassichtliQh ca. 1 kfl pro Person1 betragen. 2. Für ' jedgSj jgjjögramm Mazzoth sind 24..B'rdtkarten-5und. 15 MehlkaTt’en-Abschnitte, zusammen 31 Abschnitt«, abzugeben. Es' haben demnach die Personen," welche Mäzzotft beziehen, für die ganze Pe-sachzeit, das ist vom 37. März bis ifeAprill J., auf den gesamten, ihnen zust hen den Brot- und Mebt|fezug zuverzicbtep. Die bereits mittels der" Anmeldekärten abg-geheijen Verzichtserklärung wird in - diesem Sinne; gelegentlich der Abholung der* Mazzothbezugskarte ’-zu ergänzen sein. . : 3. Es wird, ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daB diejenigen Personen,,.Welche’, jetzt den Mä/fzothbezug .anmelden, keinesfalls —^ auchjwpnn sie seinerzeit die Mazzoth’ nicht beziehen sollten’ — auf den Bezug .von Mehl und Brö^ während der Pessach- ,zeit rechnen können-, da die Abrabestellen von dem ausgesprochenen Verzicht verständigt und nicht in der Lage sein werden, ,Brot und Mehl,an. diese Parteien abzffgehen. . ..,4. -. Anmeldungen,, welche nicht bis; längstens Donnerstag, den'28:, Febriiar 1918 eingelangt' sind, können nicht berücksichtigt werden.. - f^ " >•' . ' Der Vorstand ' " der israelitischen Knltusgemeiiide Wien ' - ' . - ' » » »^» , » » » » » » » « » » a-a n ■ ■ aa a a a a a a i MjgeWflye TieppMen-Vank. Auf Grund, des Beschlusses der außerordentlichen Generalversammlung der Allgemeinen Depositen- Bank - vom :28. Dezember -1916 wird das. Akttenkapital der Ge- . fellschast von 60 Millionen Kronen auf 80 Millionen Kronen erhöht; zu diesem -Zwecke gelangen .501)00 tt e Ne, «mit je 400 Krone.uvoll eingezahlte Aktien zur Ausgabe, die an dem.Erträgnisse der Bank vom 1. Januar .191'8 aff teilnehmen.. Den Inhabern der 'im Umlaufe befindlichen 150.000 Aktien , (Nr. 1 bis 150.000) wird das Bezugsrecht auf 37.50ß Stück ^der neuen Aktten unter folgenden Bedingungen eingeräumt:' 1> . Je. vier Stück der alten Aktien.;,geben, das- Anrecht -zum Beugest je einer neuen - Mw. Äuf weffiger -als vier alte Aktien . wttd ein'Btzugsrecht, nicht .gewHrt./ 2. , Der Bezugspreis: ist mit: 610 K>. per- Wie. zuzüglich der fünsprozentigen Zinsen von diesem Betrage vom -1. Januar 1918. bis zum. UebernahmstageMestgesetzt und zur Gänze sofort bei der Anmeldung des BezugsrE^barzu erlegen,. -3..^-Die AnmcldunastMW^-masreLtes - Kaff bei' sonstigem. Verlüfte-..desselben vv MrM^Wß!K r.u-chr. - 191Ä b i s . kn k lü. st i 0 e i 25. F eb r ua r 1918 chE' der Effesttenkassa der Allgemeinen Depositen-Bank. 1.'Bezirk, Schottengasse 1, bei ihren Wechselstuben .und Filialen und bei: der Ungarischen Landesbank A.-G. in.Budapest -während der> Geschäfts stunden, das ist .an Wochentagen von . 9 bis 1 Uhr vormittags, .ZU' erfolgen. . : , : - : , Die Anzahlung kann nur-bei derselben. Stelle geleistet werden, bei der die Anmeldung erfolgt.. : . 4. Aktionäre? die-das. Bezugsrecht auszuüben üeabsichtljgen, ' tben es.mit einfacher, bei den .Äumeidüngsstellen erhältlicher onfignation. und unter Vorweisung der zum Bezügeberechtigenden Aktien- . (ohne Eoüponbogen)- anzumelden. Diese Aktien, werden. nach 'Vornahme einer..-die-Ausübung: des- Bezffgsrechtes ersichtlich . machenden - Abstempelung .-zurückgestellt. - Wien, .den,. 15> Februar 1916. Allgemeine Diepv si'ten-Bamk..-iff .Wsten.. ... : W> MMBäuMirliere. IffteLdgentes,' sehr’ hübsches schlankes Fräulein, ge§ärips:“ und v spraöhenkundig,' aus . hochachtbarem , Hause" welches im. 1ahre '1dl4» imeffste.n Feldzüge ^gegeff ' Lerhi. n den Präntigam ' VArlÄrnn * Vi“oV •mfinenkf. amhW r*\ , WiiIavi! Inteirgenier 3priger militärfreier Jiiie, beherrscht nebst der deutschen die böhmische Spräche; in Wort und Schriftj . mit' langjährigem Bureauzeugnisse und Z> ugnissfe als'Aufsichts-, resp. Lage»beämter eines großen :Betriebeft, iwp ei wegen Arbeits'rerminderung seinea Dienstes verlustig wurden. mit vorzüglichen^tViener Referenzen, bitt “tum Stelle in einem Men er Unternehmen als Aufsiehts-, Lager- oder Büreäubeän'ter im II.V XX., III. oder IX. Bezirke' sofort unterzukommen. Gehalt nach Uebereinkommen. GefL Zuschriften an: Max B el ch s f e 1 d, XX., Bäuerlegasse, IVr. 8113, erbeten. . j Streng religiöse Anise Küche b eso r g t und sehr gut:kocht, wird neben Bedienerin f üir k 1 ein e n Hau sh altgesucht unter »Nr. 10«. WMUY Jeit e7e^JurisM-StlstlMg. Anzahl ' der Platze: Mehrers Plätze im Betrage von se K. 200.—. ' ' ' ' ' . ' - ' BewerLüngsberechtigt sind: Jüdische Hörer der juridisch-poli-. tischea Wissenschaften. . Gesuchsbeilagen : Geburtsschein,. Armutszeugnis, Moralitätszeugzeugnis, .Inder, Maturitätszeugnis, Kolloquien-, Stäatsprüfüng's-, eventuell Rigorosenzeugnisse. Letzter Tag der Ernreichungsfrist: 15. März 1918. ' Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock. (EWreichungsprotokoll). . . ' V- ' . Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche, .in der vorgenannten Einreichstelle unentgeltlich zu haben sind. - , Wnny Jeiie'es^MMMer-Stfftunß. erMMMlttzr LeffchMj.'D>x.M^jMKika' M '“Zl : T;'- <.!:? ~S- Anzahl der Plätze: Mehrere -Plätze im Betrage vvn je K. 200.—,, : .. Bewerlllngsberechtigt sibd: Jüdische Hörer der miedizinischön Wissenschaft,. :^ ", 'WuMbejlagm : Geburtsschein,^^ ArMttszeugnis,/Fregu<entatibns- ' zeugnis, Inder, Maturitätszeugnis, Kolloquien- und RigorosenzettMsse.. " : -Metzter^ Tag-.det Einreichungtzftfft:,, 15.7 März 1916. -^ - ^WMichsteNe-r:.'7.1; SeiteffstettengaM - 4;"- 2. (EW-- rEuv^Wrotokoll)>7 f -,.7-7. .rstEffr^BMLrbützgWnd- Gesü^bögen^-zu.rvÄweffden^ v).Me7>in der vörgenannreff..Mnreichstelle.:ustentg<ltM . hcch'eg .siffdst'.. Heum^zÄer"und verautwoülicher Redakteur.: Kt. Josef S. Bloch. — Druck'von L Beck & Sohn. Wien. VIL

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