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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-02-01 · 5 (1.2.1918) · page 3

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
5 (1.2.1918)
Date
1918-02-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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v9hr.Vo. Kr.^MMS Wschenstyrist Se-te 67 -an -PeichMreutsche, an -dM-MolM/ WchMNH ^5ch?iMicher'-'ÄWfession^veMüt^ Zeit^wär' nämlich^das KeheimnM .Wrgfältig ■ gehütehwoxden, mber/ -HM fiel diebreitere/Lebensweise. einiger derltscher-^Vew <schMer mußman cq<äfyltc;:wn Trinkgeageneiniger-Mchbrirder, die-'es' in -diesen gottverlassenen Nestern.recht •|ut hatten, und schließlich würden immer mehr/ Personen, Teilhaber des'Geheimnisses .und der — Hilss^ -summen. Wev ein Geschrei erhob, war sicher, vonW o 11 und seinen Vertrauensmännern als ' der -.-Unterstützung würdig^^ befunden zu werden. Aber in einem Punkte war 'HerrWolf/unerbittlich:- .Juden waren von der Hilfe ausMchlossen... Es seien „christliche" Gelder — sagte er, - > von Christen - für '/Schriften bestimmt... Wir .Juden hatten -keinen Beweis des- -Gegenteiles' und schwiegen. . - --^/Kn "Som-mer'./IHIb ...erfuhren.-wir vorerst den eingangs erwähnten - ösfiZiellen Titel .- der Hilfsaktion, der so gar.-nicht nach - exklusivem^.Christentum roch, und bald, -Hatten wir es anch heraus, - daß die. s ü d i s ch e Industrie- <rrnd -Finanzwelt in -den Zenträlstaaten^ und in. Amerika /hM Lchowranteit an diesen Fonds hatten.. Zur Wre der Deutschen muß ich nämlich -fugen,-.- daß.-sich mnter..ihnen-, "auch wackere, rechtschaffene Männer fanden, die dieses -den Inden angetane Anrecht-mißbilligten.*) . . r Etwa im Juni 1916 .richtete ich im Vereine mit /-dech/gleichfalls verschickten - Advokaten Dr. Gel ehrte r, Dr.'Alexander-J o n a s und Dr. S ei n fei d aus Stanislaw ein Schreiben an die Hilfsaktion in Tientsin, und verlangte, - daß der aus .internationalen -Mitteln gegründete Hilfsfonds auch! den zahlreichen bedürftigen Juden, Teilbeträgeznwende. Nach: einiger Zeit kam die Antwort: dohll sei /der Fonds - für Gefangene ohne Unterschied --.dM^fffMMt-iheNMttt, -/Mxx^MMeÄttdenchoyttchesoncherertjMdiMeU 'Komitees üuLerstiitzt werden,sokönzen- 'MUÄdieMientsiNer- Hilfsaktion ihre/Tätigkeit'auf die /Nichliudeii. Im -übrigen / möge - man fich - an 7 den Ber- Lreter Herrn W o'lf weirden. - ./. Mnsere<VorsLellnng,--daß die vom jüdischen Komitee 7geMhrLe Untersttitzung den Lurchschnitl von 3 bis5 Rubel per" Monat 'nicht'' überschreite, - also unzureichend, fei," daß die, arm en jüdischen Berschickchn dassewe Bedürfnis nach einem menschenwürdigen Da> ein haben wie jene Nichtjudeu, die außer monatlichen Zuschüßen von je 50 Ru- -nLHn-..anch-2Ve.ttznachLsgaben. m der gleichen Höhe erhalten, ,/War. vergeblich, Die Provenienz eines Großteiles des //Hilfsfonds aus jüdischen Quellen war für' die .Entschlie- -ßungder. H erren in - -Tientsin - von keinem Belange. Herr W 0 l.f blieb -der tMann des.Vertrauens für. die,Herren -in.Tientsin, Daß er schließlich doch siel und mit.chnl ein ganzer /Klüngel /von.BeuLemgchern.und Hochstaplern, in deren .-/Hände er geraten warbloßgestellt war, das war nicht Me./FÄ-ge/Unserer,/fürdie. Juden eingeleiteten Aktion. .Wenn wegen des Judenpunktes, allein hätten /ihn die. tzgesinnungsverwandten Fondsverwalter, in Tientsin nicht fallen' gelassen. -Das Treiben 'der Herren Wolf und Genossen , hatte nämlich den allgemeinen Unwillen der -Werschickten/ - jauch der nichtjüöischen, erregt. Es 7 waren ihrer gar-^zu viele, die die/gleichen, BegünsUgungen verschen GesgMschast, >d.ie. bekanntlich.'den Schutze der. östtzrreiW^nnKviichen Wtaatsangehörigen ::iactiwmi8i& chatte^ die^Gebrrnng müh; me MätigkQt/derMerrLMWHf^ /imd^Genossen möerprüsen saküe. ./ können. >.:kain zw tumultuarischen Szenen , aus ^chryn Mugreifew-der/Miliz —- im April 1917 regierte bereits die/- Revolution —, bis schließlich das. Regiernügskomitee in Narim Und - Tomsk/die. Verteilung der >TMtsLuer.MldeHK^eacke/und-'E Delegierter der däni- .'WshesÄndere C e1.l^a.r'i u8,/vD-i:eftör ..einer nche- . -rüschetz/TÄrrkk/ms-Miga-» der.MäjKe-' die HÜjsnMegen..LVöls/Mv, - """s ' V^” Der "Autor. / , Haltes sind, und daß die'Vertretung, der TientnnerDnM aktion. arideren Perjvaen üoertragen wurde. ' ' Diese Zeilen -haben nun den Zw^odies jüdischen Stifter des Tientsiner Hilfsfonds in DLUt,chanch"Oeprrreich und Amerika aus, die Vorgänge in -S vb rr ren aufmerk,am zu machen,. damit sie auf die /VerwemmM des Fonds als allg emeinen Hilfs,onds dringen/Denn geraoe jetzt, da es sich um die.HeLmvchörderung-viÄer Tau,ender armer und.arm gemiedener Männer) Frarnin und Kinder.handelt, wird d:e Hilfe diesesMonosüdriW'/ gend notwendig )ein. D.e Herren mögen oarüoewwachchr, daß nicht . wieoer ihre großherzigen Msichten ^v-erenLt - und daß Tau, ende armer 'Jnoen nicht - wieder 7derm-Grch/'. dünken und. dem Eoemrut: von Antl.,emilen Wter^Mtze Mlsgetiejert werden. Aber micharte 'jene mögen sich diesesMapM. von. der Tientsiner THirssaktion zu Herzen ..nehmen, ÄeaMr ' „WohLlätigteit -ohne Unterschied" schw Limen. Aus der Woche. -MumMMBeMaMaten geMn:DchWgchWme:". Ein fpwerer GeMchtLfchrerber, der/fich dieAeM vorlegen wird, wie es mögrüy war.:unö-gLWchen.Ä.li^e,' daß ow /chrijmchen Börker rm 20. .Jahchunoerr mir Mch erue,ener Gran.amkeit gegeneinander wü.en,-7daK s> jrpe Gemelnheit,;eden /Worr- und Vertrggsbrnch, ja uche Lüge nno Färschung gegene mander stcupenos verüben nno fechjt an weyrw,e "-^Ljan^ne -/Lhre"-Wnt-2anshrsKt^ ghne daß ÜMenöwie das reUglche aoer das-Mentch^che Gewissen dagegen sich regt und; empört — oec Geschichisforfcher, der wird zur ErUncung dieses-betrüLren^ den Rück,aues der .chcistrichen 'BörLer'/Europas in^Aie ärgste Barbarei nur.Eine.Tatsgcheztzkchen —-durchdW anrl,emitischen Agitationen während /-dreier .-'Jgtz^ehnte wurden, dre christlichen . Völker - moralisch - vergi;-i.er Kundin ihrer Mitte die RpMtder/Sitten nnsrDqsäiAesaUen an Grausamleiten erzeugt. Was r ManqMgen-die-Wehrlose jüdiWe Minorität durch drei 'Jahrzehnte für^erlaubt, moralisch unbedenklich.hielt, das Trouroe.'-Älmrählich zur zweiten. -Natur und betätigt die,es schauertichen Weltkrieges . im-:Veryatten tLrachrUtz- . lichen Völker gegeneinander. Es Werra Men uns darum ..aoch^ nicht - diedxt ,/Retchspost" vom 25 Januar Mr. o39). MlstWieLten Metdungen über,>rumäni,che BestichiMen geMrd-^rch^- gefangene". . Die aus.der .rumänischen.GesaWenschaft zurückge-r. kehrten Eeßeln Banrvicektor Martm S i m 0 n und Gemeind enotar-Jo, es C s ä L 0 haben unrerMdchplgeWL Aus-/ sagen gemacht:. Wir wollen nichtuüber-MNtSce eigWew oder: die Lewen dermbrrgen Geiseln berichten^ obwtzhtzM uns cherzrichschlecht-ergangen, da tGtz so^halchArerLGÄd-. mittet von 3M Geßem nur 83 r .am.:>Leoen MMisben sind. Die Leiden der deutschen und dewk. u/ gefangenen im ^Lager von> S rpo t e sinder aber.fol-,hLW-^. m e l s.chr ei en d, daßt"wir? einMerbrechen üegehenÄSür-/ den, wenn wir das nichtrznrKennLms LwachLeMMÄN.!LpNs 17.000 Gefangenen blieben nur ech/nra 4Ml): amHeb e n, darunter etwa...20.00^ bis..3000 DLUtsch«-.- deß/Rest wurde ein Opfer, rumänischer"' Brutalität,^Jn> SiPoLe' Lefänd^^sich.-'jede' Natron getreWst unL^euLMechendtz char auch' die. AMndlung. /MaeKM^üMMetzeuWs^

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