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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-01-11 · 2 (11.1.1918) · page 10

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
2 (11.1.1918)
Date
1918-01-11
Page
– (sequence 10)
Language
German
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■ f j- Seil« 2H Dr. Bloch ö Wochen sch rist «r 2 AtzhepZmWN te'^Wechlichen ^ürforge".-anwc.)c^b:. Stuf die Reden Der Herren E-emcrnwrak Dornbacher, Äkagistrarsrat Dr. P l a n st Pfarrer Bern tza r d erwiderten Herr Präsident Dr. Löwh und in anmutiger Weise Frau. Halene K-anitz, die. in ihrem Wirken - aus das tatköMigste/ non. Hrem Gßtteu HeypöD unterstützt wird. Wir freuen uns, daß es abermals eine jüdische Frau und Borsteherin der .MeiblHen' Fürsorge" 'ist. welche unter verständnisvoller; Forderung von Gemeinde, Magistrat und Bezirkskomiteeeine neue Knegssürsvrge geschaffen hgst welche, ans Ehre Zu machen geeignet ist. <>- - Britzittnmnrr ifr. FrMen-Woh.Migkeitsrrrrin. ömitäg den 30. Dezembevv.' J.hielt der Briralversammlüng ab^ In derselben. erschienen nebst, gahlreiLhen -MWMern nuch- > Frau E-r u n tv a l d„mnd Fvau S ch tva r z äW Bertrewrinnen der-Weiblichen Fürsorge" und des Frauenvereines des 2. und A BeziWs;- Frau--'Tr. Sidonie Kahn vom Frauenverein des 19. Bezirkes und der ,,Weiblichen Fürsorge"; Frau MUx vom isr. Kindergarten; Frau Gruber vom Vereine „ Zukunft"; ferner die Herren Mols G l ü ck. vom „Trerübund"; Arnold, Lemberger vom Pestalozzivdvein; Berrchard Be ck vom UnterstÜtzüngsverein des Wi Bezirkes sowie Herr Heinrich W e in e r uM Professor Tr. Mi Rose n seid vom Verein ,*Die Brüder". Die Präsidentin Frau Dr. Emilie W e i ß begrüßte nach EAMung der.Gener-alversammlung alle Erschienenen und erchllie sodann das Wort der Kassierin Frau AnnaWoltzne-r, welche den Mssäberichr erstattete., Ankitüvfend daran erßurdrte der Heirat' des" Zrauenvereines, Herr,- Joses Kahn, die oorgerragenen Ziffern durch nähere statistische - Angaben, aus welchen. sich ergibt, daß der ÄrigiÄWauer' isr.. Frauenoerein in der .Brrichtspcriode 18I40 K. zur .UnLerWtzmtg von 907 Parteien verwendet^ hat. Viel Interesse , hegxgneten in der Versammlung die .Angaben über die armen Wöchnerinnen zugewendeten UKtersültzüngen, - welche der Brigittenaner isr. Frauenverein als. Mitglied des Wöchnerinnenverbandes in den letzten vrerst.'Jahrest. tzn- •' '20.- Bezirke dnrchgeführt hat. Danach 'wurden im' Jahre 1914 im 20; Bezirke 207 arme Wöchnerinnen mit 8073 K., im Jahre 1915 137 mit. 7971 K., im Jahre 1910 ^88. mit 7664 K. und im Lausenden Jahre 1917 nnr.-77 mit 7000 K. unterstützt. Dabei betrug im Jahre 1014 die -Zahl..aller in-Mien uMerstützten Mischen.Wöchnerinnen 600, im Jahre 1945 386, im Jahre. 1916 255 und im Jahre 1917 rund 230-,Diese Mnehmendeir Zahlen bieten, da ja die. .Armut bÄ der erschreckenden Teuerung gewiß nicht abgenommen hch, ein erschrecklich^ Bild der jamnrervollen. Kriegs- Wgen. Znsanrmenfand, ergibt sich, daß der Frauenverein wöhrend' seinesst Bestandes fürseine wohltätigen Beremszwecke 302^430 K. -aufgebracht und zusammen mir ianderen Organisatiotren 418.363 K. an Bedürftige verschiedener Kategorien zur Verteilung gebracht hat'. I In vietätzoollen Worten gedachte der Redner noch HMMnscheidens der verstorbenen Mitglieder, insbesondere der ehemaligen ersten Schriftfichrerin und Grimderin Fvgu Louise Kallia. . . . A" In Vertretung der erkrankten Kontrollorin Frau .Kcftharüm'Ko hn beantragte dann Frau Jenny B on dH, dM^oHluche-sdie)MMrstut^ zu erteilen, was einstimmig Hierauf wurde die Generalversömmlung ge- ' ' -; ' 'Jof Kytzstst" 'HyWk. "sts-7'7 .7.5 s Nun. ist, die große sDrAgödirr MM F r ä n kchn 'Mted" Jahren zur letzten', Ruhe? gekommen ' Mit- M ist' eine..Schauspielerin, großen Stils dahingegangen..tzitch'. Beherrscherin des klagenden, - fubeüiöen^ unh., grolletidLN^ Wortes; eM Meisterin klassisch gchunL^ch,'' ausdrutWvoller'ErErde^ i'Eine Zeillcmg. war der .N>MdEr Kathi-'. Fr a N k zugleich' der Begriff einer' ideal, gerichteten', edlen, antiker 7 Plastik nah verwandten Schaufpielkitnst.' lvar, -'als 'die . KünUerrn von - F r än kfn r t sie .zwölf Jahre langam SchauspielhauL wirkte,-, ihra - großen, reifen Gestaltungen der ,, Jvh igtzliie", „Savpho-v > /.TeboÄM^ ^.MilsoÄt'^ uM,,Lady-MaMM"ln Jlchlreichchf^ Gastspielreisen auf die 'bedeutendsten^ Bühnenlands und Oesterreichs trug und -HM.'.im.'.UuMnhFivLt^ in- Moskau und 'PeLerWur^ - .-.TriutzWe;. Kchtete. i KuG kleinen Anfängen; heraüK'^hatte'.-'-.'siei ^sich. -lchyM Schulung, jedoch nützt ahne glückliche, - künstlerische äci^. /nng und Führung; zu dieser Bedeutung emporgearbeitet,;. Jn ^B ö s i ng' bei Preßbnrg in beinW ärmlichen.- Äer< HÄmissen gehören/ durfte.sie in ihrer Vaterstadt noch. aik Kind bei einer fliegenden ÄhänspielcrtrrtchE zum erstenmal als „Kleiite Zäborah" auflreteu,' wurde vhnL sehe Vorbildung und dramatische Schulung äits Viktoria^ theater nach B e rl in engagie-rt und kam von da,- auf Empfehlung Kernrann. Hendrichs, an däs ^Stadd-,;. theater in Wien, das damals Laube le^ete4 Lanb^ war auch der erste,, der - die .MsmeMamkeit.^der'. MMK''. Theaterwell auf dieses stcnch. schauspielerische Nätürell . hinlenkie. -Die ,,schönen Mittel- Anlitz, Gestalt' Drgau^ durch klaren Vortrag und leidenschaftlich wÄkmW' Änsdruck gehobelt," LberraschieN ihn. Ein kurzes ElrgaW, ment am Burgthea ennterbrächdie DWgkeit det KHhi F r a n k am Wiener Stadttheatm, dem sie Mehr aMHiE Mhrzetznt-aiWWrte,... Von Rkga uird Stuttgart nach'. Frankfurt a. M.. wo sie. chr.I letzte' große Entwicklung fand. Sie MrPfliMete sich zE letzt -1901ans Jrv-ngplacetheater in Newyork. Nachdepf. dieses Engagemettl abgelaustn wargeritzp die 'KWM lerin,' die kein Unrerkommen nrehr ' finden konnte, ns bittere Not. Sie te&tc während der letzten Jahre fff . Ärmlichen Verhälmissenin W i e n, . einst, guch gefeierte' -Heldin, der Bühiie, nun abev eine niW mW der große Heldin der grausanlen Tragödie, die mÄr lÄH mödiantenelend" nennt." Die -^Leiche'- würdet anf'.^ch' .rM Wteilung des Zentralfriedhofes - in der -FaMiliengrnH wo ihr Vater und ihre Schtvester, - verehelichte. S chüff . n eu t ha l, - ruhen,, zurletzten Riche gebettet.' Der Sartz rva.r mit -mehreren Kränzen geschmückt The;. MitgliMp dev . Familie, die langjährigeGeMschäfter-ich. '.Md'j .Mst . kleiner. Kreis von Freunden lvarett bei. der Zerelnünie zutzegen. Erster Kantor M a t y a s lrug, begleitet; von einem Dovvelquartett des Tempelchores, die Trauergesättge vor und Rabbiner Dr. B ach hielt die Grabrede, in.der er den Lebensgang der einstmals diel gefeiertest Künstlerill gnd ihr. tragisch -Hst neirnendes Lebensende schilderte. - - ° ' Bon den heiniHeMrtrn der 77. 7. ^7 . Bukowina.;^':v' Unser Mitarbeiter ]gerr, ^^<41:^.' JH: p, n ö. iii Marienbad' schrMt uns: Ms stLndiger Berater her .hier untergebracht gewesetren Flüchtlinge sinst mir; iw; dev letzten Zeit von, jenen. Landsleuten, die - in - die Mimhl zurMkehren, durften, . -Schreibend zugekommW indenendie.HMmreistunstMM kuierten EÄiest .geWchertz wird.' Die-MtMschstng HeMgekehrstn ist in fast allen Fällen eine großo nichchih daß; sie-'./nrchL.. Hw-'-HMsHr siM KMtttW pAst; schalliche'MrterstWrng^ -Ke-Hästfer'

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