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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-08-03 · 30 (3.8.1917) · page 7

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
30 (3.8.1917)
Date
1917-08-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 30 Seife 491 Dir. Bküch's Mengung so schwer verletzt, daß er seinen rechten Arm verlor. An einem' der darauffolgenden Tage besuchte Seine Majestät die italienische Front and erfuhr von der Verwundung des genannten Fähnrichis. Am 26. Juni erschien nun,, wie „Egyenlöseg" berichtet, Generaloberst C on r,ad am^ Krankenlager des Armin Hisz, überbrachte persönliche das 'goldene Portepee und den Stern und übergab dies dem Fähnrich mit dem Bemerken, daß Seine Majestät ihn unter Ausdruck der warnten' Teilnahme außertourlich zuin' Leutnant biefördert habe. Dies zu dokuMentieven, überreiche er ihm persönlich das Ernennungsdekret und das Portepee. Kurz darauf erschien an seinem Krankenlager sein Kommandant Major Franz B u n d e r in Begleitung der Offiziere und überreichte ihm namens Seiner Majestät nach einer schönen Ansprache die silberne Tapferleitsmediaille 1. Klasse. — Jakob H isz hatte noch drei Söhne an der Front: Simon ist in Frankreich! interniert, Benjamin ist in russischer Gefangenschaft und Emanuel dient im Infanterieregiment Nr. . Der soeben ausgezeichnete Fähnrich Armin Hisz ist bereits seit langem Besitzer'der silbernen Tapferkeitsmedaille zweiter Klasse. Mersach ausgezeichnet. Desider Antal, Bankbeamter, Leutnant im HonvedmsanterieregiMent Nr. . der bei der allgemeinen Mobilisierung eingerückt ist, besitzt, wie „Egyenlöseg" berichtet, bisher die folgenden Auszeichnungen: 1. die bronzene Tapferkeitsmedaille, welche er beim Sturmangriff bei Cebrow am 15. August für tapferes Verhalten noch als Kadett erhalten hat; 2. die große silberne Tapferkeitsmedaille: diese hat er sich als Fähnrich bei Sienn kovce anfangs November 1915, als er hinter die russische Front geriet, für einen Aufllärungsdienst verdient; 3. . dasSignuMlaudis, welches, er sich als Kompagnie- Lommandant-Leutnant am 4. September 1916 bei der ersten. Rückeroberung von Brzezany erwarb, als er mit seiner Kompagnie eine russische Stellung nahm und ungefähr 800 Gefangene einlieferte; 4. das silberne Signum laudis, welches seit der zweiten Rückeroberung von Brzezany seine Brust schmückt. Damals hielt er mit seinen 100 Mann den Feind so lange auf, bis unsere Truppen anlangten. Nachträgliche N^terhung der Schwerter. Zu den bereits 'verliehenen Auszeichnungen wurden ^nachträglich die Schwerter zuerkannt dem Hauptmann- Proviantoffizier Sigismund Bode? (bronzenes Signum laudis); dem Oberleutnant d. R. Wilhelm F r i e d m a n u (Militärverdienstkreuz 3. Klasse); dem'Assistenzarzt Doktor Emil Tram er (güldenes Verdienstkreuz mit der Krone); dem Leutnantrechnungsführer Wolf Gropp er (goldenes Verdienstkreuz); dem Assistenzarzt-Stellvertreter Doktor Benno Fried Mann und Josef Wall ach (goldenes Verdienstkreuz). ■ - Weitere Auszeichnungen. Fähnrich Walter M. Kohn, Sohn des Stärkesabrikanten SigMUnd Kohn, Pirnitz, erhielt für tapferes Verhalten die bronzene T.apferleitsMedaille. nachdem er schon voriges Jahr Mit dem goldenen. Verdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Er steht seit 1915 im Felde. Herr Otto Kreuzer, Leutnant d. R., öffentlicher Gesellschafter der , Firma M. Kreuzer & Sohn, wurde für tapferes Verhalten vor dem Feinde mit den: goldenen Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Wochenschrift Jüdische JamMen im Aekde. 3 Sühne, 3 Schwiegersöhne, 1 Tochter und 3 Enkel: Es sind dies die direkten Nachkommen des verstorbenen verdienstvollen Präsidenten der israelitischen KultusgeMeinde von Nagybicscfe Ignatz Deuts ch. Sechs dieser Familienmitglieder befinden sich an der Front. 1. D,r. KoloMan Dezsö (Deutsch), Advokat in Preßburg, Schwiegersohn des Distriktspräsidenten ,Dr. Wilhelm Lötving er, königlich ungarischer LandstnrM- Oberleutnant seit Kriegsbeginn, hat an den Sankämpfen und an den Kämpfen in Russisch-Polen teilgenommen und ist jetzt an der Jsonzofrvnt. Er wurde zweimal mit dem Signum laudis ausgezeichnet. 2. Dr. Leopold Deutsch, Großkaufmann, Oberleutnant der Reserve des Infanterieregiments Nr. . wurde im Herbst 1914 auf dem serbischen Kriegsschauplatz! verwundet, desgleichen im Sommer 1915 in den KarpathenWmpfen zum zweitenmal. Nach seiner Wiederherstellung nahm er im Sommer 1916 bei Sadagora an dem Bukowinaer Durchbruch teil, von wo er krank nach Hause kam. Seither kämpft er wieder in den Karpathen und wurde jetzt mit dem Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit den Schwertern und der Kriegsdekoration ausgezeichnet. 3, Erwin Deutsch, Großkaufmann, Leutnant des Infanterieregiments Nr. , wurde in den 1915 er Karpathenkämpsen so schwer verwundet, daß er jetzt nur zu Lokaldiejnsten verwendet werden kann. Er besitzt die silberne Tapferkeitsmedaille 2. Klasse. 4. Sein Schwiegersohn Adolf.Schustek, Direktor der Großward einer höheren Handelsschule, hat bis Ende 1916 Militärdienst geleistet. 5. Seine Tochter, geb. Malvine Deutsch, Gattin des Lujoser Oberrabbiners Dr. Emanuel Lenke, wurde für ihre im Kriegsspital geleisteten hervorragenden Dienste mit der silbernen Ehrenmedaille vom Roten Kreuz mit der Kriegsdekoration ausgezeichnet. 6. Robert Munk und Alexander Munk, Leutnants des Infanterieregiments Nr. , kämpfen seit eineinhalb Jahren an der Jsonzosiont. 7. Moriz Wittenbe r g, Sohn des Zsolnaer Zündwarenfabrikanten Samuel Wittenberg, macht jetzt als Einjährig-Freiwilliger des Trencsener Honvedinfanterieregiments die Offiziersschule in Sofran durch. Sechs Söhne und zwei Schwiegersöhne: Am iS. v. M. verschied der angesehene Gutsbesitzer David Löw y in L-zeleb-ykal. dessen sechs Söhne und zwei Schwiegersöhne Soldaten sind. 1. Dr. Ludwig Löte, Kreisarzt in Nyaradszereda, Präsident der Kultus!» gemeinde, Regimentsärzt, Besitzer des Signum laudis. ist im August 1914 eingerückt. 2. Julius Löte. Kaufmann in Triest, eingerückt im Februar 1916. 3. Lazar L ö t e, Kaufmann, Feldwebel, rückte bei der Mobilisierung ein und geriet verwundet in russische Kriegsgefangenschaft, von wo er als Austauschinvalide zurückkehrte. 4. Dr. Eugen Löte, Advokat, Leutnant, mit dem Signum laudis ausgezeichnet, wurde infolge seiner Verwundung an der Front jetzt Lokaldiensten zugeteilt. 5. Dr. Adolf Löte, Advokaturskandidat, Leutnant, seit 22 Monaten ständig an der Front, mit der kleinen silbernen Tapserkeitsmedaille und dem Signum laudis ausgezeichnet. 6. Isidor Löte, Bankbeamter, Kadett, hat am 21. Juli 1915 an der russischen Front den Heldentod gefunden. Außer den sämtlichen Söhnen sind noch zwei Schwiegersöhne beim Militär: 1. Edmund Abraham, Landsturmfeldwebel, seit Kriegsbeginn an der Front. 2. Albert Bus, Feldwebel bei den 62ern. Die anderen zwei Schwiegersöhne sind schon über das militärdienstpflichtige Alter hinaus. BierSöhneundeinSchwiegersohn: Josef Fej e s, Gutsbesitzer in Tgkos (Kom. Bereg), hat vier Söhne und einen Schwiegersohn beim! Militär. Sein

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