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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-05-11 · 18 (11.5.1917) · page 7

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
18 (11.5.1917)
Date
1917-05-11
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Seite 291 Nr. 18 Dr. Bloch's Wochenschrift" seid, k. k. Ldst.-Feldwebel Frairz E r ü n w a l d, toit. uitg. Ldst-Rechnuugsunteroffizier 1. Klasse Simon K r a ü s z, lön. ung. Sanitätsünterofsizier 1. Klasse(SamUcl Farogo; das eiserne Verdienstkreuz am' Bande der Tapferkeitsmedaille erhielt kön. img. Ldst.-Gefr.-Tit.-Korporal Jakob Rosenberg. Stabsfeldwebel Hermann M o d l i n g e r. J.-R., erhielt die silberne Tapferkeitsmedaille 1. Klasse für äußerst tapferes Verhalten vor dem Feinde. Korporal Josef Fischer, k.. n. k. BaukoMp., Besitzer der silbernen Tapserkeitsmedaille 2. Klasse, erhielt das Karl-Truppenkreuz. Der Geireralinspektor der Freiwilligen Sanitäts- Pflege- Erzherzog Franz Salvator hat der Vorsteherin des Israel. Frauenwohltätigkeitsvereines in Troppau Frau Julie Sonnensch ein, Ausschußmitglied des Schlesischeir Rotell Kreuzes für Verdierrste um "diese Institution das Ehrenzeichen 2. Klasse mit der Kriegsdekoration verliehen. A k. Höerteulnanl Kermann Schwarz. Der Feldpilot, k. u. k. Oberleutnant Hermann Schwarz, der das Militärverdienstkreuz 3. '.Klasse mit der Kriegsdekoration und den Schwertern erhielt, gehört der katholischen Konfession an und ist auch nicht jüdischer Ab stammmlg. . (Infolge einer .Naiv eusvertvechslirng war diese Auszeichnung in NuMlner 16 der „Oesterr. Wochenschrift" notiert.) Ium zweiLenmat ausgezeichnet. ' 'J'Die silberne Tapferkeitswedaille 1. Kl. wurde neuerdings 'verliehen dem Fähnrich d.' R. JosefF e u e rm a nch, ung. Ldwreg.; die silberme Tapferkeitsmedaille 2. Kl. neuerdings dem Kadett d. R. Samuel Ignaz T a i ch,- 'mEn'ü, recteB r a f-r J.'M.; dem Offizieksstellvertreter Moses Schubert, Dragonerreg.; dem Rechnungsunterofsizier 1. Kl. Nuspe Bergmann, den Zugsführern Sälomon Büchner, F.-R.,- Felix Nunberg, J.-R., Bernhard Zeisel; dem Feldwebel Leo E n t e n b e r g, IRR.; dem Korporal Moses Spalter, dem Infanteristen Joel Wilder m a n n, vel H o fm ann7 J.-R.; dem Zugsführer Oskar Kohn, dem Leutnant d. Res. Richard Z olle r, .ung: Ldwreg. Die. bronzene Tapferkeitsmedaille wurde zuM zweitenmal verliehen dem Vormeister Isaak Drucker, vel Klüger, reit. Art.-Div.; dem Fähnrich d. R. Emil Lib-an, J.-M.; dem Korporal' Heinrich Rosenbeck/ den Infanteristen^'. Hermann Helenbe rg, Isidor C z a c s k e s, .J.-R.; dem Tit.-Feuerwerker Isaak F r i e dwald, Feldkanonenreg.; dem Kanonier Leiser Hillmann, Feldkanonenreg.; den Infanteristen Samuel Barg a, Julius N a g l^ dem Leutnant d. R. Desiderius Fleisch m ann, dem Kanonier Emanuel Kre Msij dem Zugsführer Beta Pollak, dem Fahrkanonier Jakob Kreisz, den Fähnrichen d. R. Josef Adler, Moriz Weiszmann, ung. Ldwreg. Auszeichnung eines Leliensretters. ' Se. Majestät der Kaiser hat angeordnet, daß dem Ldst.-Oberleutnant Oskar Reiß, J.-§i. für vorzügliche. Dienstleistung Vor dem Feinde sowie für die mit eigener Lebensgefahr bewirkte Rettung mehrerer 'durch eine Lawine verschütteten Mannschäftspersonen die Allerhöchste belobende Anerkennung bekanntgegeben werde. Sechs Söhne und zwei Knket. W R Frau Witwe Moriz Weisz in Görbö-Piucehely hat sechs Söhne und zwei Enkelkinder-beim Militär- -Von diesen befindet sich der 44 jährige Heinrich Weisz an der russischen, der 21 jährige Andor Vamos an der italienischen Front, der 42jährige Wilhelm Weisz ist Kriegsgefangener in Rußland, während der 40 jährige Julius Weisz, der zuletzt in Serbien gekämpft hatte, vermißt wird. "f" Kroße Sitöerne. Ludivig Ü a n g e r aus Tornoc, 10 Jahre alt, Cinjährig-Freiwilliger-Zugsführer büßte inr Kämpfe gegen die Russen sein linkes Auge ein. Für fein in diesem Kampfe bekundetes tapferes Verhalten vor dem Feinde wurde er, wie „Egyenlöseg" berichtet, mit der silbernen Tapferkeitsmedaille erster Klasse ausgezeichnet. Oberstleutnant Leopold Seveß. „Egyenlöseg" schreibt: Oberstleutnant Leopold Seb e ß ist Kommandant des 9. Bataillons des Fünfkirchner Landsturmregiments und steht im sechzigsten Lebensjahre. Vor kurzem ist nun sein Bataillon aus der 22. Gevirgsbrigade des Brigadiers Obersten Colerus, in bereit Rahmen es die serbischen und montenegrinischen Kämpfe mitgefochten hat, ausgeschieden und wurde an einen anderen Dienstort kommandiert. Aus diesem Anlasse hat das 22. Brigadekommando am 14. März 1917 über Oberstleutnant Sebeß und feine Soldaten den inUebersetzung folgenden Tagesbefehl ausgegeben: „Oberstleutnant Leopold Sebetz hat während voller 2L/.3 Jahre . sein braves, heldenmütiges Bataillon auf dem Schlachtfelde geführt und in seinen zahlreichen Schlachten und Sturmangriffen gegen den Feind. Erfolg an Erfolg gereiht. Inr ersten Kriegsjahre. Herbst 1914, führte Oberstleutnant S e b etz sein neuformiertes Bataillon gegen die Serben. Beim Aebergang über die Drina nächst Badovinci, in den bei Popovici gelieferten Schlachten, bei dem blutigen Vordringen bei Ljesnica mutzte der zäh sich verteidigende Feind bald erkennen, was es bedeute, wenn er mit wackeren, heldenmütigen ungarischen Landstürmern in Kampf treten nrutz. In diesen heißen Kämpfen hat Oberstleutnant S e b e tz. der aus innigster soldatischer Ueberzeugung und freier Entsch.lietzung ins Lager zog, an der Spitze seiner Soldaten die Entbehrungen und Gefahren mit kameradschaftlichemGemeingefühl auch mit seinem letzten Manne geteilt. In den siegreichen Offensiven des Jahres 1915 führte Oberstleutnant S e b e tz sein nunmehr erprobtes und Kampfesruhm erworbenes Bataillon unter schweren Kämpfen über die Drina; in den Kämpfen bei Drinsko und dem Temele-Brodr warf das 9. Bataillon der 19 er Landstürmer die in ihren Felsenhöhlen eingenisteten montenegrinischen Truppen über den Limflutz. verfolgte mit unermüdlicher Kraft den fliehenden Feind, nach schwerem, erschöpfendem Marsch über' die schneebedeckte Ovce planina und marschierte am unvergeßlichen 2. Dezember als Sieger in Plewlje ein. D i e eiserne Willenskraft, das leuchtende Beispiel des B ata iiionskom Mandanten halfen der Mannschaft, die übermenschlichen Mühsalen und Entbehrungen ertragen. Die. Brigade wird es aber niemals vergessen, daß O b e r st l e u t n a n t sowohl d am als, als auch später, immerbedingungslos in der Stellung aushie lt. in welcher viele jüngere Ko mma n dan-- ten infolge der Strapazen. Beschwerden und Tnt behrungen sicherlich zugrunde gegangen wären, Mit Bewunderung gedenkt das Brigadekommando der anläßlich der denkwürdigen Erstürm un gdesLovcenberges «nt. 9. Ja nuar 1916 entfalteten Tätigkeit des O b e rftleutnants Sebetz. Als Oberstleutnant Sebetz am 8. Januar durch Erstürmung der Krimaljhöhe den Grund zur Einnahme des Lovcen gelegt hatte, nahm er mit seinem Bataillon sofort die Verfolgung der aus seinen Vorstellungen geworfenen Feindes auf. griff ihn in seinen Hauptstellungen energisch, an und schlug ihn über die eisbedeckten Karsthöhen des Kuk-Sattels (bis nach Cetinje zurück. Sein siegreicher Einzug nach Skutari Iber Cetinje und Podgorice bildete den reichen Lohn seines Heldenmutes. Ich fühle mich bewogen, am heutigen Tage neuerdings jenen Befehlsakt..zur Veröffentlichung zu bringen, den Oberst Conrad Edler v. H e y e n st o r f. Kommandant der 14. Gebirgsbrigade, aus dem Anlasse, daß 'das 9. Bataillon des 19. Landsturm-Regiments den Lovcen siegreich erstürmt hatte, an Oberstleutnant Sebetz gerichtet hat: „Da^ königl. ungar. Landsturmbataillon 19, 9 scheidet am heutigen Tage aus der 14. Gebirgsbrigade aus. Das Bataillon Nüräig Mssren Vätern und Brüdern im Felde zeichnen wir die 6. Kriegsanleihe.

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