Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 34 (25.8.1916)
- Date
- 1916-08-25
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 662 Tr. Bloch'S Wochenschrift Nr. 34 Genauigkeit. Er erhielt die Armeebelobung, das bronzene und jüngst das silberne Signum laudis. Klein ist nicht nur der Stolz des Regimentes, sondern auch mein Stolz an dieser' Front. Aus seinem Hilfsplatz ließ er für sämtlich.' Konjessionen, also auch für die Juden,'ein Bethaus errichten. Der fleißigste Besucher desselben ist er selber, eine wahre jüdische Seele. 6. Alexander Gelber, Leutnant, aus Nagyvarad ist seit Beginn des Krieges auf dem Kriegsschauplatz. Er wurde in den Karpathen verwundet, an der italienischen Front macht er seit September 1915 Dienst. Für sein heldenmütiges, tapferes Verhalten erhielt er die silberne Tapferleitsmedaitlen 1. und 2. Klasse. 7. Karl Menczel, Lbeil'u tu an 5 Budapest, ist seit September 1915 ununterbrochen hier. Er erhielt die allerhöchste Anerkennung. 8. Dr. Desider LZanto, Oberleutnant. Seine unerschrockene Tapferkeit war im Regiment allgemein bekannt. Er hat an allen Jsonzokämpfen te'lgenommen, hat während neun Monate, als Konrpagniekommandant, hervor-- ragende Dienste geleistet und wurde als vollständig Erschöpfter nach hinten gebracht. Er erhielt das bronzene Signum laudis und wurde für das Militärverdienstkreuz vorgeschlagen. 9. Dr. Fleischer, Fähnrich, wurde mit den silbernen Tapserkeitsmedaillen 1. und. 2. Klasse ausgezeichnet. 10. Fähnrich Kreisler ist seit zehn Monaten ununterbrochen auf dem Kriegsschauplatz; er erhielt die silberne Tapferkeitsmedaille 2. Klasse. 11. Arthur Fuchs, Leutnant, wurde mit dem Signum laudis ausgezeichnet. 12. Stefan Deutsch, Fähnrich, ist seit 9 Monaten auf dem Doberdo, er erhielt die silbernen Tapferkeitsmedaillen 1. und 2. Klasse. ' ' 13. Ludwig Gansl, Leutnant, war 12 Monate an der italienischen Front und ging jetzt verwundet hinter die Front. Er erhielt die silberne Tapjerkeitsmedaille 1. Klasse und die bronzene Tapferkeitsinedaille. 14. Alfred B ö t i, Leutnant, ist seit Kriegsbeginn an der Front und erhielt für seine hervorragenden Dienste die bronzene, die silberne Tapjerkeitsmedaille 2. Klasse und das Signum laudis. 15. Moriz Lackenbacher, Oberleutnant, war zehn Monate ununterbrochen als Koinpagniekommandant aus dem Kriegsschauplatz und ging jetzt verwundet hinter die Front; er wurde mit dem Signum laudis ausgezeichnet. 10. Andor Gabor, Leutnant, Budapest, wurde mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 2. Klasse ausgezeichnet und ist für das Signum laudis vorgeschlagen. 17. Dr. Filipp Leitner, Oberarzt, Universitätsprofessorassistent in Kolozsvar. Länger als ein Jahr hindurch leistete er hervorragende Dienste im Honve)-Jnfanterieregimcnt Nr. . Er verband im größten Feuer mit Selbst ausopserung die Verwundeten und hat vielen mit Bauchschüssen das Leben gerettet. Er erhielt das Signum laudis und das goldene Militärverdienstkreuz mit der Krone. 18. Andor Gellert, Fähnrich, Budapest, versieht seit 14 Monaten Dienst in der vordersten Linie; er erhielt die bronzene und silberne Tapferkeitsmedaille 2. Klasse. 19. Bela M o l n a r, Leutnant, wurde im Jahre 1915 in den Karpathen verwundet, ist seit November vorigen Jahres an der italienischen Front und wurde mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Klasse ausgezeichnet. 20. Leo Lendvai, Oberleutnant, Budapest, war zweimal verwundet, erhielt das Signum laudis. (Fortsetzung folgt) Hpfer des Krieges. Die jüdifchnationale Verbindung „Makabea^ in Lemberg, die erst vor kurzem sdurch den Heldentod ihres B. B. Sanitätsfähnrichs Adolf CZYk in Trauer versetzt wurde, beklagt nun einen neuen, ebenso schweren Verlust. Ihr Mitglied, der 22jährige Rechtshörer Josef Göttlieb, der fast seit Beginn des Krieges — zuletzt als Kadett — bei der Feldartillerie lern der italienischen Front stand, ist vor kurzem einen: Herzschuß zum Opfer gefallen. Der Verewigte, der vor einiger Zeit für tapferes Verhalten mit der großen silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet worden ist, war ein sehr sympathischer, der jüdischen Sache mit jeder Herzensfaser treu ergebener Jüngling. Gefallene Legionäre. Die letzte Liste der auf dem Felde der Ehre gefallenen polnischen Legionäre enthält die Namen: Arnold Grauer, 3. Komp.,- 2. Reg , geb. in Nadworna, und Hermann Parcicki, ged. in Lodz, beide Juden. Auszeichnungen jüdischer Krieger mit dem Eisernen Kreuze. Bisher wurden 7139 mitgeteilt, in der vorliegenden Nummer 120, zusammen 7259. Das Eiserne Kreuz 1. Klaffe. Berlin. Leutnant Rudolf Müsse. Breslau. Dr. med. Arnold Fuchs, Stabs- und Bataillonsarzt int Ncs.-Jnf.-Rgt. Nr. 11. Fran.furt o. M. Leutnant Ludwig N o s e n t h a l, Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und des Bayerischen Militärverdienstkreuzes. Das Eiserne Kren; 2. Klaffe. Alt-Bagnowen (Scnsburg). Emil Alerande r, Jnf.-Rgt. Nr. 341. Alsenz (Pfalz). Gefreiter Leo Rothenberg, in einem Art.- Ngt. Bayreuth. Beamten-Stelloertreter M. Oppenheimer, Inhaber des Bayerischen Verdieustkreuzes 2. Klasse. Bengel a. d. Mosel. Unteroffizier Drucker. Berlin. Unteroffizier Mar E o l d b e r g, Schauspieler. Rabbiner Dr. Steinthal, beim'Stabe der 8. Trsatzdivision. Unteroffiz'er Kurt A n s o r g e. Fritz A s ch, Referendar, Landsturmmann Eduard Bloch. Telegraphist Franz Cohn. Vizewachtmeister Hans F r i e d m a n n, ftud. jur. Unteroffizier Walter H e r z - f e l d. Emil Iacvbi. Gefreiter Aler. I a f f e. Einj.-Kriegsfreiwilliger Roderich K a tz. Gefreiter Ludwig K o ch m a n n. Vizewachtmeister der Res. und Offiziers-Aspirant Ernst L e v y. Kriegsfreiwilliger-Gefreiter Abit. Felir L e y s e r. Johannes L o e w y. Bataillonsarzt Dr. S. M a n s b a ch e r. Feld-Unterarzt Fritz M e > i e r s ch m i d t. Kurt S a m t e r. Dr. Fritz S o I o n, Rechtsanwalt. Derkin-Crunewatd. Ginj.-Kriegsfreiw.-Unteroffizier . stud. jur. Herberl Schlesinger. Berk«:,-Harensee. Feld-Unterarzt Karl M e y e r h o f. Berlin Nelltölln. Stabsarzt Dr. Zacharias. Berlin-Schöneberg. Sanitätsrat Dr. Benno F r i e d l ä n d e r, zurzeit Chefarzt eines Lazarettes in Strastburg i. Eis. Sanitätsrat Dr. Alfred M a r o u s e. Bataillonsarzt Dr. L. Sommerfeld. Berlin-Steglitz. Unteroffizier Friedrich Nisse n. Berlin-Wilmersdorf. Ernst Bruck. Bernstadt (Schlesien). Unteroffizier Kurt Holländer. Deuthen (O.-S.). Grenadier Günther N o t h m a n n. Bochum. Vizefeldwebel Erich M o s b a ch e r. Breslau. Musketier S'egbert N e l l h a u s. Unteroffizier Mar Rust, Landw.-Jnf.-Rgt. Nr. 10. Ernst Schaeffer, Vizefeldwebel. Gefreiter Otto S ch ä f f e r. Cassel. Wehrmann Hirsch, Landw.-Jnf.-Rgt. 83/9. Vizeseldwebel Leiser, Landw.-Jnf.-Rgt. 83/1. Charlottcniurg. Vizewachtmeister Fritz F r o m m. Dr. Ernst Hamburger, Gefreiter im 1. Garde-Feldart.-Rgt.. Armierungssoldat S. N a t h a n. Armierungssoldat Paul Schreiber, Bankbeamter. Coblenz. Kaufmann Alfred S ü tz m a n n, Gefreiter im Jnf.- Rgt. Nr. 68. Crefeld. Musketier Hermann Halber st ad t, zurzeit verwundet im Kriegslazarett Luisenhospital zu Aachen. Res. Heinrich H o l l e n d e r, vom 9. Ersatz-Jnf.-Rgt. Nr. 29. Gefreiter Walter