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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-05-26 · 21 (26.5.1916) · page 12

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
21 (26.5.1916)
Date
1916-05-26
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seile 360 Dr. Bloch's Wochenschrift 'J(t. 21 200.-. Eesannnelt durch f. u. k. Leutnant Dr. Hermann Löw, auf den Atomen der jüd.-atäd. Verbindung „Jvria" anläßlich deren 50 jährigen Semesterbestandes, Kr. 150.—. Gesammelt durch k. u. k. Fähnrich Jakob Krumhotz unter Offizieren und Soldaten im Felde Kr. 151.—. Durch Dr. Heinrich Pollat, Jglau: Adolf Bruml und Frau in. Dur auf den Namen ihres lieben Sohnes Beno, gefallen als Kadettaspirant im Kampfe gegen Italien im Februar 1916, Kr. 100. , Martha Deutsch und Frau Dr. G. Beckmann, Könighos a. d. E-, 30.—. Dr. Heinrich Pollak, Trebitsch, 9. Div., zusammen 1 Dunam auf den Namen Ernst Weis! aus Trebitsch, gefallen als Einj.-Freiw.-Korp. in Rußland, zusammen Kr. 150. -; Philipp Grünhut, Warnsdorf, 100.—; Jakob und Gustav Eoldmo.nn, Boryslaw. 100.—. Durch I. Broder, Krakau: Zionistischer Stammtisch in Krakau 1 Dunam auf den Namen Jakob Bodek, Lemberg, durch k. u. k. Oberarzt Dr. Hilsstein: k. u. k. Oberleutnant Dr. Bernhard Silbermann 1 Dunam auf den Namen seiner verstorbenen Frau Gisela! Silbermann, 50.—, t. u. k. Assistenzarzt Dr. Schönfeld, nicht angenommenes Honorar. 7.—, zusammen 107.—. Direktorium der Mährisch-Ostcauer Volksbank 50.—; Mährisch-Ostrauer Voltsbank in Mährisch-Ostrau 50.—; Anna Laska, Wien, zum 17. März, auf den Namen der seligen Henrielle Morvay 50.—; k. u. k. Oberleutnant Leo Beer, derzeit im Felde, 1 Dunam auf den Namen Dr. Mar und Else Platschek in Protznitz, 50.—; Frau Elise Fischer. Wien, 1 Dunam auf den Flamen ihrer Eltern Majer Markus und Chinka Braunstein, 50.—; l. u. t. Hoflieferant Earl Hauser, Mitzlitz, 50.—; k. u. k. Hauptinann Bodek 1 Dunam auf den Namen seiner Frau Erna Bodek, 50.; W. Lewitoch ä Comp., Wolin, 50.—; k. u. k. Leutnant Kurt Earl, derzeit Plemine, 1 Dunam auf den Namen Elisabeth Friedländer, Wien, 50.—; Jenny Singer, Wisowitz. 50.; Seine Ehrwürden Rabbiner Jakob Hoffmann, Radautz. für N. N., 50.—; Lazar Eppinger, Budapest, V., 50.—; Dampfsägeverwaltung der „Una", Holzindustrie-Aktiengescllschasl. Budapest, in Bosn.-Dubica, 50. . Gesammelt durch k u. k. Kadetten Siegfried Hahn unter Offizieren und Soldaten im Felde 78.—. Gesammelt durch San..Unteroffizier Salomon Bergmann unter Kameraden im Felde 73. . Gesammelt durch k. u. k. Kadetten Hugo Stern im Felde 71.—. Gesammelt durch Oberleutnant M. Hecker in Jakobeny 50. — . Gesammelt durch Markus Engler in Sterozynetz 50.—. Gesammelt durch Frl. Helene Zajac in Chrzanow, zur Stiftung eines Dunams Palästinaland auf den Namen des sei. Moses Kornfeld, 50.—; Borges & Herschmann, Wien, 2. Bez., 40. . Gesammelt durch Rechnungsunteroffizier 1. Kl. Jakob Hauptmann, im Felde, 38. . Gesammelt durch k. u. k. Sanitäts-Fähnrich M. Braun, im Felde, 38.—; Jacques Weiner, Wien, 25.; Johann Kohn. Wien, 25.—; Rudolf Ulmann in Humpoletz, zur Erinnerung an seinen in Montenegro gefallenen Neffen Joses Herzl, Dr. Mar und Else Platschek. Protznitz, Siegfried Falk. Teplitz-Schönau, Julius Singer, Warnsdorf, Siegfried Lipo. Bistrau b. Policka, je 20. . Gesammelt durch Samuel Schatzkcr, Wien, 15. . Durch Bark eld, „Kadimah", in Radautz 12. . Gemeindc-Spariassa der Stadt Göding, k. u. k. Fähnrich Karl Dragon, derzeit im Felde. Landst.-Jng. Arthur Grün, im Felde, Moritz Fleischer, je 10.; diverse Spende,'. 22.60. tounima .Kr. 354L60. Frühere Sammlung Kr. 71,325.55, somit bisher Kr. 74,870.15. Brockenfammlung für jüdische Arme. Verteilungskokal: Alserstratze 42. Zur letzten Verteilung halten sich mehr als 100 Arme eingefu»dc;i, die mit Kleidern, Wäsche, Einrichtungsgegenständen betritt werden konnten. Spenden sandten: Frau S. von Stern Kr. 20. ~ , eine Tischgesellschaft SO. , M. Eottlieb 4.—; ferner Kleidungsstücke : Fr. Jenny Kornfeld, Fr. Hegyesü. Fr. Kafka, Fr. Nina Spicglcr, Fr. Goldner, Fr. Werber, Fr. Irene Reschovsky, Fr. Olek, Fr. Dr. Müller, Fr. Hedwig Glogou, Fr. Dr. N. Teich, Fr. laiserl. Rat Gmma Tritfch. Fr. Berka Löwy, Fr. Stefanie Tfchclnitz, Fr. Gmma Quittner, Fr. Kohn. Fr. Dr. Johanna Grünlcrger, Fr. Stutz. Fr. Schaffner. Fr. Julie Glücksthal. Fr. Hutter, Fr. Rosa Birnbaum, Herr Osias Parnes, Fr. Wetrich u. a. Große Nachfrage nach Schuhen! Die Mütter jammern, das; sie ihre Kinder nicht zur Schule schicken können, da die Schuhe total Zerrissen sind; olle Leute gehen mit Schuhen, deren Sohlen nur noch ein Fetzen ist. Die größte Wohltat erweisen gute Menschen den Armen, wenn sie ihnen alles Schuhzeug senden. Die Preise sind so unerschwinglich hoch, daß ihr spärliches Einkommen selbst für den Ankauf getragener Schuhe nicht hinreichk. Die nächste Verteilung findet am 28. d. M. statt Wer sendet Schuhe? Wohltätigteiwvorstellung der „Züdischssn Bühne" für das Rote Kreuz. Tie durch ihre vorzüglichen Darbietungen bestens bekannte und nahezu allabendlich ausverkaufte „I ü d i s ch e Bühne" in Wien, 2. Bezirk, Taborstraße 12 (Hotel Stefanie), veranstaltete Montag, den 15. d. M., eine Wohltätigkeitsvorstellung zugunsten des Zweigvereines Wien-Leopoldstadt vom Roten Kreuz. Da die mitwirkenden Künstler an diesen: Abende auf jedes Honorar verzichteten uird sohin nur die allgemeine Tagesregie zu decken war, ergab sich für den genannten Verein der nicht unbeträchtliche Reinertrag von 501.74 Kronen. Die Vorstellung — das patriotische Charaktergemälde „Herz und Hand fürs Vaterland" von Meist, Musik von Wolfstar — wurde ausgezeichnet gespielt und haben sich um den großen Erfolg außer dem 'Direktor S. P o d z a m c z e, dem Regisseur I. R e i ß m a n n und den Damen Elise G r a f - W e i n t r a u b, Paula Dreiblatt und Toni Reiß m a n n sämtliche Mitwirkende verdient gemacht. Mar Eisenberger. Am 17. Mai wurde Kommerzialrat Max E i s e n - b e r g e r, Zensor der Oesterr.-ungar. Bank und Chef der Seidcnfabrik S. Eisenberger, nach langer Krankheit seiner ihm tiefbetrauernden Familie frühzeitig entrissen. Der Verblichene war der Sohn des Kommerzialrates Sigmund Eisenberger 's. A., der im Bereilie mit seiner Gattin Cäcilie, der unvergeßlichen 'Gründerin und langjährigen Präsidentin des Mariahilfer Frauen- Wohltätiakeitsvereines, aus bescheidenen Anfäll gell eiil bedeutendes Industrieunternehmen iils Leben rief, dessen hohes Ansehen zu erhalten und zu mehren die Lebensaufgabe des jüngst Heimgegangenen Sohnes war. Seine hervorragenden Geistes- und Herzenseigenschaften, sein unermüdlicher Fleiß, seine Arbeitsfreude und feine Rechtlichkeit standen ihm hierbei zur Seite, und so war es ihm gegönnt, trotz kurzen, durch Krankheit getrübten Erdenwallens sein väterliches Erbe zu hoher Blüte zu bringen. Aber seine großen Erfolge konnten den Grundzug seines Wesens, eine gediegene Bescheidenheit, nicht beeinflussen, er blieb stets ein schlichter, treuer Diener seiner Pflicht als Gatte und Vater wie nicht minder als wahrhaft väterlicher Freund feiner Beamten und Arbeiter, denen seine seltene Herzensgüte die Quelle reichell Segens gewesen. Ehrenstellen, die ihm angeboten wurden, schlug er stets uns, doch hatte er allezeit eine offene, freigebige Hand für Armut lind Unglück und alle gemeinnützige Zwecke hattell sich feiner reichen Förderung zu erfreuen. Mit dem Namen seilles Vaters ist das Entstehen des Mariahilfer Tempels aufs ulltrenllbarste verknüpft: er war der Gründer des Mariahilfer Tempels, in dessen Verwaltung er als Vizepräsident bis zu seinein Tode eine werktätige, vorbildliche Wirksamkeit entfaltete: in pietätvoller Weise hat der Sohn nach dem Ableben des Vaters auch dieses Erbe übernommen und im Vorstande sein warmes Interesse für das Gedeihen dieser Kultusstätte stets in vornehmster Weise betätigt. Bei seinem am 10. d. M. stattgefundenen Leichenbegängnisse, das infolge der Erkrankung seiner Gattin in aller Stille stattfand, entwarf Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Drobinskp ein lichtvolles Charakterbild von dem Entschlafenen, worauf der älteste Beamte und Prokurist des Hauses, Herr kais. Rat Leopold G olle rstepPer, in bewegten, alle Anwesenden tief erschütternden Worten von dem heißgeliebten Chef schmerzlich'n Abschied nahin. B . . y. Dr. Jakob Hulles. Am 17. d. M. starb in einem hiesigen Sanatorium nach langem, schwerem Leiden Herr Dr. Jakob Hulkes. Der Verblichene war Gemeinderat, praktischer Arzt und Spikalsarzk in Kolomea; seit Kriegsbeginn war er als freiwilliger Arzt dem k. u. k. Rcservcspital in Krems a. d. D. zugeteilt. Herr Dr. Jakob Hulkes stand im 52. Lebensjahre; er entstammte einer hochangesehenen jüdi'chsn Familie. Sein Großvater genoß als Rabbiner von Sambor einen -weit über die Landesgrenzen hinausreichenden Gelehrten-

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