Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 1 (1.1.1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 1 Seibersbach. Gefreiter Siegfried Michel. Sögel (Bez. Osnabrück). Ersatzreservist Weinberg. Steinheim. Ernst Löwen st ein, Kriegsfreiwilliger im Husaren-Regiment Nr. 8. Straßburg u E. Sally Kahn, Unteroffizier im badischen Futzartillerie-Regiment Nr. 14. Stuttgart. Alfred Messing. Einjährig-Kriegsfreiwilliger im Reserve-Jnfanterie-Regiment Nr. 119, anfangs August für freiw. schwierige Patrouillen, gegenwärtig zu einem Ossizier-Vorbereitungs- Kurse kommandiert. Josef Strauß, Ofsizierstellvertreter im 4. bayerischen Reserve-Jnfanterie-Regiment. Inhaber des Bayerischen Verdienstkreuzes zweiter Klasse mit Schwertern. Taun (Röhn). Mar Freudenthal, im Reseroe-Jnsanterie-Regiment/ Waldlaubersheim. Unteroffizier Hugo Marr. Winsen a. d. Luhe. Viktor Waldbaum. Musketier im Reserve-Jnfanterie-Regiment Nr. 2. Zirndorf bei Nürnberg. Julius Herbert Lar. Unteroffizier im bayerischen 14. Infanterie-Regiment. Juden und Kngtänder in Saloniki. Eine hochgestellte Persönlichkeit, die das anglo-französische Leben und die Vorbereitungen seit Beginn der anglo-französischen Expedition in Saloniki genau zu beobachten Gelegenheit hatte, und ant 21. Dezember mittags Saloniki verließ, inacht in der „N. Fr. Presse" vom 27. Dezember Mitteilungen, denen wir nachstehende Bemerkung entnehmen: „Groß ist die Erbitterung der Franzosen gegen die Engländer und der Haß der Griechen gegen die Engländer und Franzosen. Die Engländer, die in luxuriöser Feldausrüstung landen, viele haben hohe Gummistiefel, betrachten, da sie ernstlich an der Aktion nicht teilnehmen, ihre Anwesenheit als eine Art Sport. Tatsächlich sind in Saloniki alle Fußbälle angekaust, und die Engländer spielen den ganzen Tag, während die Franzosen, die sich des Ernstes der Situation eher bewußt sind, Schanzen aufwerfen. In der vorigen Woche fanden Fußballspiele zwischen Engländern und dem Salonikier israelitischen Fußballklub statt, wobei die Engländer 3:1 geschlagen wurden." Korrespondenzen. Einlauf für die Plenarsitzung des Kultusvorstandes am 5. Dezember 1915. Im Einlaufe befindet sich nachfolgende Zuschrift des gewesenen Statthalters von Niederösterreich Grafen Dr. Richard Bienerth: „Pr.-Z. 1846. Wien, am 29. Nov. 1915. Danksagung.; An den Herrn Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Wien. Seine k. u. k. Apostolische Majestät haben mich mit Allerhöchstem Handschreiben vom 28. November 1915 über mein Ansuchen von dem Posten des Statthalters in Niederösterreich Allergnädigst zu entheb,en geruht. Anläßlich meines Scheidens von der kritischen Verwaltung Niederösterreichs drängt es mich, für die mir jederzeit gewährte dienstliche Unterstützung meinen wärmsten Dank auszusprechen. Bienerth m. p." Ferner eine Zuschrift der k. k. it.Hö. Statthalterei, betreffend Kenntnisnahme der Zeichnung der israel. Kultusgemeinde Wien auf die „Oesterreichifche Kriegsanleihe". Dankschreiben des Herrn Geh. Regierungsrates Prof. Dr. Hermann E o h e n aus 'Berlin für die Gratulation des Vorstandes zur Feier seines 50 jährigen Doktor-Jubiläums. Dankschreiben des k. k. Universitätsprofessors Doktor Guido Adler für die Gratulation des Vorstandes zur Feier seines 60. Geburtstages. Dankschreiben des Herrn k. k. Kommerzialrates Ernst K l i n g e r für die Gratulation des Vorstandes anläßlich der Feier seiner silbernen Hochzeit. Einlauf für die Plenarsitzung voM 26.- Dezember 1915. Im Einlaufe befinden sich folgende Schreiben: Vom gewesenen k. k. Minister des Innern von Heinold: „Bitte meinen herzlichsten Dank für die liebenswürdige Erinnerung anläßlich meines Scheidens vom Amte des Ministers des Innern entgegenzunehmen." Vom gewesenen Statthalter von Niederösterreich Grafen Bienerth an den Präsidenten Dr. Alfred Stern: „Für die freundlichen Worte, welche der geehrte Vorstand der israel. Kultusgemeinde in Wien meinem Scheiden vom Dienste und dem mir zuteil gewordenen Allerhöchsten Gnadenbeweise gewidmet hat, bitte ich Euer Hochwohlgeboren, meinen herzlichsten und wärmsten Dank entgegenzunehmen und den Herren Vorstandsmitgliedern zu vermitteln. Enrpfangen Euer Hochwohlgeboren die Versicherung meiner vollkommensten Hochachtung." Vom k. k. Statthalter von Niederösterreich Freiherrn von Bleyleben: „Seine k. u. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 28. November l. I. Mich zum Statthalter im Erzherzogtume Oesterreich unter der Enns allergnädigst zu ernennen geruht. Von dieser Allerhöchsten Schlußfassung beehre ich mich! Euer Hochwohlgeboren mit der Bitte in Kenntnis zu setzen, mich während meiner Amtswirksamkeit an der Spitze der n.-ö. politischen " Verwaltung gütigst unterstützen zu wollen." Dankschreiben des Fürsten Franz von und zu L i e ch t e n st e i n für die dem „Oesterr. Hilfskomitee vom Bulgarischen Roten Kreuze" gewidmete Spende von Kr. 1000.—. Dankschreiben der Frau Berta von Hahn für die Kondolenz des Vorstandes anläßlich des Ablebens ihres . Gatten, des Herrn k. k. Hofrates S. Ritter von Hahn, sel. Andenkens. Dankschreiben des Ehepaares Moritz und Bertha Mannheimer in Berlin für die Gratulation des Vorstandes zur Feier ihrer Diamantenen Hochzeit. Dankschreiben des Ehepaares Kalmann und Jetti Abraham er für die Gratulation des Vorstandes zur Feier ihrer Diamantenen Hochzeit. Dankschreiben des Ehepaares Markus und Rosalie G o l d s ch m i d für die Gratulation des Vorstandes zur Feier ihrer Goldenen Hochzeit. Dankschreiben der Frau Hermine Ullmann für das ihrem auf dem Felde der Ehre gefallenen Gatten, des Herrn k. k. Leutnants i. d. R. Sigmund Ullmann s. A. gewidmete Ehrengrab. Beileidskundgebung des Direktors der Edler von Lämel-Schule in Jerusalem, Herrn Ephraim Cohn, anläßlich des Ablebens des Ersten Vizepräsidenten Doktor Gustav Kohn s. A.