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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-11-05 · 44 (5.11.1915) · page 5

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
44 (5.11.1915)
Date
1915-11-05
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 44 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 817 Doberdo wurde er von einem Schrapnell an der Lunge verwundet und wird jetzt in einem Budapester Militärspital gepflegt. Am 30. September überreichte ihm der Militärkommandant in Anwesenheit der Offiziere und der Mannschaft die ihm von Sr. Majestät verliehene große silberne Tapferkeitsmedaille, erster Klasse, welche er sich für sein heldenmütiges und tapferes Verhalten und besonders für eine wichtige und anerkennenswerte Tar verdient hat. _ Weitere Auszeichnungen. Unter den jungen Kämpfern, die ihre Tapferkeit vor dem Feinde bekundet haben, befinden sich auch die beiden, dem Dragonerregiment Nr. . . . angehörigen Brüder, die Kadetten Rudolf und Fritz Arnstein, elfterer mit der goldenen, letzterer Mit der großen silbernen Tapfer-, keitsmedaille dekoriert. Der dritte, der jüngste, dem gleichen Regiment ungehörige Bruder Felix Arnstein, geht als Einjährig-Freiwilliger an die Front. Die drei Brüder sind Söhne des Kommerzialrates Karl Arnstein in Triest. Herr Julius L e r ch e n s e l d, derzeit Rechnungsunterofsizier 1. Klasse im k. k. Landst.-Jnfanterieregiment Nr. 6, erhielt in Anerkennung besonders pflichttreuer Dienstleistung vor dem Feinde das silberne Vcrdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille. Oberleutnant d. R. Felix Berget beim Infanterieregiment „Kaiser" Nr. 1 hat für tapferes und aufopferndes Verhalten vor dem Feinde auf dem nördlichen Kriegsschauplätze das „Signum laudis" am Bande der Tapferkeitsmedaille erhalten. Sein Bruder, Leo Berget, vom Mannschaftsftande des k. k. Landw.-Infanterieregiments Nr. 13, Telephonabteilung, erhielt für tapferes Verhalten vor dem Feinde am nördlichen Kriegsschauplätze die bronzene Tapferkeitsmedaille. Leutnant Hans Soffer, welcher seit Kriegsbeginn ail der Front steht, wurde für tapferes Verhalten mit der großen silbernen Tapferkeitsmeda'lle ausgezeichnet. Kadett Leopold Grünfeld, Sohn des Wiener Wäschefabrikanten Herrn Hermann Grünfeld, wurde wegen hervorragend tapferen Verhaltens in den Kümpfen in Wolhynien mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 2. Klasse ausgezeichnet. Dem Leutnant Hugo Bojko, dem zweiten Sohn des Herrn C. Bojko, welcher gleich seinen Brüdern seit Kriegsbeginn im Felde steht, wurde das Signum laudis verliehen. Dem Fähnrich Leon Körner, einem Sohne des Kultusvorstandes und Obmannes der Chewra-Kadischa in Neutitschein, Herrn Isidor Körner, wurde am 20. Oktober am Schlachtfelde an der Strypa inmitten wütenden Kanonendonners nach einer zündenden Ansprache vor den versammelten Offizieren und Mannschaften die große silberne Tapferkeitsmedaille für heldenmütige Aufklärung und beispielgebend tapferes Verhalten an die Brust geheftet. Siegfried G e s u n g, Zugsführer im k. k. Infanterieregiment Nr. 4, ein Sohn des Herrn Adolf Gefungi, Wien, 2. Bezirk, Adambergerg. 5, wurde mit dem silbernen Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Medikamenten-Alzessist der k. u. k. Infanterie Tioisions-Sanitätsanstalr Nr. 43 Salo Genfer aus Lemberg, der feit Beginn des Krieges ununterbrochen im Felde steht, wurde von Sr. Majestät in Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung vor dem Feinde mit dern goldenen Verdienstkreuze am Bande der Tapferkeitsmedaillc ausgezeichnet. Seine k. n. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz Salvator, Protektor-Stellvertreter des Roten Kreuzes in der Monarchie, hat dem freiwilligen israelitischen Seelsorger in den San.-Anstalten des Patriotischen Hilfst) meines vom Roten Kreuz Rabbiner Bela Fischer für sein verdienstvolles Wirken das Ehrenzeichen 2. Klasse mit der Kriegsdekoration taxfrei verliehen. Ferner wurden verliehen im Vereins-Reservespital Nr. 9 an Dr. Friedmann, Dr. Satst Delegierten Löwy und Frau Oberleutnant Leopold Oppenheim das Ehrenzeichen 2. Klasse mit der Kriegsdekoration; freiwillige Pflegerin Lola Lederer die silberne Ehrenmedaille mit der Kriegsdekoration. Von der „Lese- und R e d e h a l l e jüdischer Hochschüler in Wien" wird uns mitgeteilc: Von den Mitgliedern der Korporation stehen 63 im Felde, von denen sich bereits eine große Anzahl ausgezeichnet hat; so mancher von ihnen ha!- leider den Heldentod gefunden. Bisher ist uns der Tod nachstehender Bundesbrüder zur traurigen Gewißheit geworden: Leopold B e r g e r, Kadettasvirant in einem Pionierbataillon; Hans Stefan Jo kl, vom 8. Infanterieregiment; Stefan Mann, Kadett in einem Infanterieregiment; Wilhelm Knöpselmacher, Kadett im Feldjägerbataillon Nr. 25; Paul Pisk, Leutnant im Landwehr-Infanterieregiment Nr. 21; Chaim Willner, Kadett im Infanterieregiment Nr. 80; Arzt Dr. Artur Landesberger; Georg Roland Z r a n k, Kadett in einem Infanterieregiment; Ingenieur Eugen K n e b e l, Leutnant in einem Sappeurbataillon. Von Auszeichnungen wurden uns bisher bekannt: Leutnant Hans Deutsch, Infanterieregiment 81, mit der goldenen Tapferkeitsmeoaille; Leutnant Hermann Klopper, Feldjügerba. 25, mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Klasse und dem Signum laudis; Leutnant Joachim Kalkstein, Infanterieregiment Nr. 64, mit der bronzenen Tapferkeitsmedaille und dem Signum laudis; Kadett Chaim Willner, Infanterieregiment 80, mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Klasse; Oberleutnant Dr. Jsak B a r b a g mir dem Signum laudis und der silbernen MilitärverdienstmedaKle lsilb. Signum laudis»; Assistenzarzt Dr. Isidor Rosner mit dem Signum laudis; Verpflegsakzesfist Dr. Fritz Oberländer mit dem goldenen Verdienstkreuz; Leutnant Eugen Knebel mit dem Signum laudis; Oberarzt Dr. Albert Baum mit dein Signum laudis und der silbernen Militärverdienstmedaille lsilb. Signum laudis).

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