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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-09-10 · 37 (10.9.1915) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
37 (10.9.1915)
Date
1915-09-10
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 696 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 37 Betty Tapezierersche Mädchenaussürttungs-Stifiung zum immerwährenden Andenken an deren Eltern Gerson und Lotte Spitz. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 210.—. Bewcrbungsberechtigt find: Arme, sittsame, jüdische Mädchen, welche das 18. Lebensjahr bereits zurückgelegt haben und sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: a) In erster Linie solche Bewerberinnen, welche mit den Eltern der Stifterin, dem Ehepaare Gerson (Gideon) Spitz Und Lotte Spitz geb. Beer in einem nicht entfernteren als dem 7. Grade der Seitenlinie, von der Stifterin gerechnet, verwandt sind. b) In Ermanglung von Bewerberinnen der vorbezeichneten Kategorie solche Bewerberinnen, welche aus der Vaterstadt der Stifterin, di. Butschowitz in Mähren, gebürtig sind, wobei solche, welche feit mindestens drei Jahren in Wien das ordentliche Domizil besitzen, vor anderen berücksichtigt werden. c) In Ermanglung von Bewerberinnen aus den Kategorien a) und b) endlich solche Bewerberinnen, welche in einem der in Wien bestehenden israel. Mädchenwaisenhäuser erzogen worden sind. Verlechungstag: 9. Dezember 1915. EeftlchsbeTagrn: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstandsnachweis. Letzter Tag der Ein: eich rings, rist: 30. September 1915. Einreichstelr: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage der Stiftung (9. Dezember 1915). verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Bewerbungsberechtigte Bräute, welche einen der oben angeführten Vorzüge geltend machen können, haben die entsprechenden Nachweise zu erbringen. Moses Ehrlich und Rosa Ehrlich-Stistung für Brautausstattung. ' Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 375.—. VewerbunAsberechtigt sind: Arme jüdische Bräute. Bevorzugt sind bei gleiche: Würdigt i':: a) In erster Linie solche bewerbungsberechtigte Linschreiterinnen, welche von dem Stifter bezw. dessen Gattin in direkter Linie abstammen, oder mit denselben in der Seitenlinie nicht über den sechsten Grad hinaus verwandt find; b) In zweiter Linie, nach Holleschau oder Kremsier zuständige Bewerberinnen. Verleihungstag: 24. Dezember 1915 (17. Thebet) als Sterbegedächtnistag des Herrn Moses Ehrlich. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, gegebenenfalls Verwandtschaftsnachweis bezw. Heimatsschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, .verlieren den Anspruch auf diese St'stung. Wien, 1. September 1915. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Demnächst erscheint! Demnächst erscheint! Sensationelle Ansichtskarte Die Botschaft des Erzherzog-Thronfolgers Carl Franz Josef an die Juden Prachtvolle Kunstkarte (Farbendruck nach Oelgemälde) mit dem offiziellen Text der Botschaft in zwei Sprachen: , hebräisch und deutsch j® nach Wunsch hektisch und ungarisch Ladenpreis: 15 Heller. Wiederverkäufern und humanitären Vereinen entsprechenden Rabatt. Schleunige Bestellung unter Angabe d. gewünschten Sprachen an die Offizielle Vertriebsstelle Schwarz-Gelbes Kreuz , Ansichtskarten Wien, VII., Neubaugasse 68. DAMENHÜTE in grösster Auswahl zu Fabrikspreisen empfiehlt Damenhutfabrik Siegfried Ornstein, Wien, VI., Theobaldgasse 13 (Theobaldhof). r. STERN’SCHE Mädchen - Lehr- und Erziehungs - Anstalt Wien, I., Werdertorgasse 12—14. 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