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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-03-05 · 10 (5.3.1915) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
10 (5.3.1915)
Date
1915-03-05
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Seite 191 Nr. 10 Dr. Bloch - MschenMrift Anselm FreWerr von Rothschildsche Stiftung fm israel. Waisen der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. Anzahl der Plätze: Zwanzig, im Betrage von je Kr. 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische nach Wien zuständige Waisen, welche das 6. Lebensjahr bereits vollendet, das 18. Lebensjahr aber nicht überschritten Hab eg. Die im schulpflichtigen Alter stehenden Bewerber müssen sich über einen guten Fortgang in der Schule und tadellose Sitten ausweisen können. Bevorzugt find: Waisen nach Kaufleuten, Handelsgenossen, Künstlern oder kunstgewerblichen Handwerkern. Verleihungstag: 27. Juli 1915. Gefuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Verwendungsausweis (Schulzeugnis, Bestätigung des Arbeitgebers usw. usw.), Verwaisungsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichunsprotokoll). Sigmund Edler von Wertheimsteinfche Stipendien- Stiftung. Anzahl der Plätze: 8, im Betrage von je Kr. 84.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) An der hiesigen Universität studierende jüdische Jünglinge, b) israelitische Schüler der k. k. Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, c) israelitische Jünglinge, welche an der hiesigen Akademie der bildenden Künste ihren Studien obliegen. Bevorzugt sind: 1. Bei gleicher Befähigung Angehörige des Stifters Sigmund Edlen von Werlheimstein und seiner Gattin Nanette von Wertheimstein, 2. hiesige eltern- oder vaterlose Bewerber, 3. unter bett an der Universität studierenden Bewerbern solche, welche mit gutem Erfolge der mosaischen Theologie sich widmen. Verleihungstag: 18. Juni 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, von der zuständigen Lehranstaltsleitung ausgestelltes Moralitätszeugnis, event. Verwandtschaftsnachweis, gegebenenfalls Totenscheine. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichunsprotokoll). Otto CiHnjlchr Stiftung für mittellose jüdische Realschüler, errichtet von Herrn Salo Cohn. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je Kr. 130.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige, arme, fleißige jüdische Realschüler. Verleihungstag: 30. Mai 1915. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichunsprotokoll). Ettrl Goldfchmidt-Sliftung für israel. Bautechniker. Anzahl der Plätze: Einer, im Betrage von Kr. 1000.—. Vewerbungsberechtigt sind: Israelitische Techniker des Baufaches, welche die Studien an der k. k. technischen Hochschultz in Wien mit Auszeichnung absolviert haben und sich zum Zwecke der höheren technischen Ausbildung an eine vorzügliche auswärtige Fachanstalt oder auf eine Studienreise begeben wollen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Nachweise ..betreffend die mit Auszeichnung absolvierten Studien im Baufache. Auszahlung des Betrages: Dieselbe wird an jenem Orte des Auslandes vorgenommen werden, an welchen sich der mit dem Stipendium bedachte Bewerber behufs Erreichung des angestrebten Zweckes nach erfolgter Verleihung begeben wird. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichunsprotokoll). nos ‘rtf p Offeriere in hochprima Qualität, sende jedes beliebige Quantum. Kassa gegen Faktura. Mit orthodox Muster sende nicht. Referenz Preßburger Simon Adler Wien Producent M o d o r, Pozsony megye. Vorstand der israelitischen Kultusqemeinde Wien. Zahl 863 ex 1915. Konfirmations-Unterricht Der Vorstand bringt zur Kenntnis, daß der alljährlich in den Gemeinde-Tempeln stattfindenden Konfirmation der israelitischen Mädchen ein Konfirmanden-Unterricht vorausgeht. Die Teilnahme an diesem Unterrichte steht solchen Mädchen frei, welche das 14. Lebensjahr bereits erreicht haben oder dasselbe bis September 1915 erreichen. Die P. T. Eltern oder Vormünder werden demgemäß eingeladen, ihre Töchter beziehungsweise Mündel zu veranlassen, sich bei ihrem Religionslehrer wegen Teilnahme an Konfirmanden- Unterrichte zu melden. Mädchen, die keinen öffentlichen Unterricht genießen, nnd über Wunsch der Eltern oder Vormünder konfirmiert werden sollen, sind im Sekretariate der israelitischen Knltusgemeinde (Abteilung für Schulangtlegenheiten) bis spätestens 15. März d. J. anzumelden. Der Unterricht ist unengeltlich. Wien, im März 1915. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Intelligente alleinstehende Witwe Sr reicher hauswirtschaftlicher Erfahrung, auch in Handarbeit gewandt, sucht Stelle als Stütze der Hausfrau oder als Gesellschafterin in einem rituellen Hause. Gefl. Anerbintungen unter »Gute Herkunft« an die Expedition des Blattes. G. irQnfnr mit schöner klangvollen Tenorstimme sucht Posten JXdUuUl eventuell als Ersatzkraft für Kriegsdauer. Gefällige Anträge erbeten an »Abraham Picker«, Wien, XX., Brigittenauerlände 8, Tür 4. G. Ausgelernte Weissnäherin auch Kinder gern, sucht Stellung in nur gutem Haus. Beste Reerenz steht zur Verfügung. Zuschriften erbeten unter »treu« an die Administration des Blattes. G. Drei arme jüdische Sanitäts-Soldaten »ir Spender um gütige Beteilung mit 3 Stück Sanitäts-Seitenüberschwüngen und Extrabajonetten, da sie solche und auch Kommiss nicht ausfaßten. Die Zusendung derselben wird erbeten an die Redaktion des Blattes.j G. pi>;i gewandter und geübter Redner, sucht bis als Lehrer in einer Gemeinde, ev. als Hauslehrer, Sekretär, Vorleser. Vorgezogen wird eine Stelle in einer Gemeinde. Gehalt nach Übereinkommen. Gefl. Anträge unter >M. 8 « an die Expedition des Blattes. G. Intelligente Witwe, halt, gute Köchin, wünscht als Haushälterin bei älterem Herrn unterzukommen. Ansprüche bescheiden. Wien, VII., Zieglergasse 15 2. Stiege, 3. Stock, Tür 29, bei Frau Fischer, k k. Insp. □KZ aoo Hagadah schel Pesach mit Erläuterungen von Dr.H. Lehmann In meinem Verlage erschien in neuer Auflage : Zweite, durchgesehene und aus'^ dem Nachlasse des Verfasser erweitertes Auflage mit 12 Vollbildern. Preis: broschiert Mark 4.—, in elegantem Leinenband Mark 6.— . — Vorzugsausgabe: in 30 Exemplaren auf echtem japanischen Büttenpapier gedruckt und einzeln nummeriert Mark 35.—. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen oder direkt vom Verlag Frankfurt am Main. J. Kauffmann, Verlag. ac ae an

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