Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 18 (1.5.1914)
- Date
- 1914-05-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Ni. 18 Dr. Blochs Wochenschrift. Teile 319 tuender Objektivität gehalten. Die Briese selbst bieten wohl den meisten Lesern viel Neues zur Heine-Biographie, insbesondere über des Dichters Verhältnis zum. Judentum. Goethes Briefwechsel mit einem Kinde. Seinem Denkmal. Von Beltine von Arnim. Neu herausgegeben und eingeleitet von Heinz Amelung. Mit den Bilderbeigaben der Originalausgabe und dem Porträt der Verfasserin in Kunstdruck. Preis 4 Mk., in hochelegantem Halblederband 5.50 Mk. B o u g & C o., Berlin. Dieses viel gepriesene, aber auch viel verhöhnte, jedenfalls für jeden Goethe-Freund unveränderlich wertvolle Buch feiert hier in schmuckem Gewände seine Auferstehung. Auch der Historiker des Judentums wird an diesen Personen und Verhältnissen, die so oft an das zeitgenössische Judentum streifen, nicht achtlos vorübergehen dürfen. Anastasius Grüns Werke bringt die „Goldene Klas,ner-Bwl o hek" unter ihren Neuerscheinungen. (Kr. 7.L0. Bong <fc C o., Berlin.) Sie sind herausgegeben von Professor Dr. Eouard Castle, der durch seine bisherigen Veröffentlichungen vor vor. allem berufen war, diesem Oesterreicher seine Forschungsarbeit zuzuwenden. Diese vornehm ausgeslattete, erste korrekte Ausgabe der Werke des feinsinnigen, gcsinnungstüchtigen Poeten bringt u. a. auch Tci > seines Briefwechsels mit Dessauer, L. A. Frank, Kuranda, Neuwall und Rodenberg. Auch die vorzügliche Einleitung berührt eine Beziehungen zu jüdischen Kreisen. Die in den „Reden und Auf säßen" ausgesprochenen Gedanken besitzen noch heute vielfach Aktualität. Sefer Oirrg Schabbos. Neue Erklärungen zahlreicher Bibel- und Talmudstellen von Rabb. Dr. B. Königsberger, Berl.n. (Mit Subvention der D r. S i e g m u n d M a r 1 i n - Ephraim- Stiftung zu Berlin gedruckt.) 1913, Ber.in N. 54. Selbstverlag. Ein interessantes Schriftchen, welches in einem schönen talniudischen Hebräisch geschrieben, von der außerordentlichen Gelehrsamkeit des Verfassers Zeugnis ablegt, wie auch von seiner Geschicklichkeit, schwer verständliche Stellen in Bibel und Talmud zu erläutern und verständlich zu machen. Freunde der rabbinischen Literatur werden an der Lektüre der Schrift ein ungetrübtes. Vergnügen empfinden, in Wahrheit ein „Oneg Schabbos". Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. 6. Jahrgang, Nr. 7, Prag, den 24. April 1914 (23. Nissan 5674). Inhalt : Abraham Reisen: Der Bettler. — Ben Iehuda: I. Buch Samuel, K. 20, V. 18-42. — Dr. Hugo Bergmann: I. L. Perez. — Am Hose eines persischen Gutsbesitzers. (Illustriert.) — Auf der Bagdadbahn. (Illustrierte) — Nathan Grün: Was uns die Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhose in Prag erzählen. — Josef Hart: Die drei Freunde. (Fortsetzung.) — Streiche Herschel Estrompolers. — A. Reisen: Es wackelt. — Guck in die Welt. — Ilebersetzungsaufgabe. — Rätsel. — Redaktion und Administration: Prag, II.. Stefansg. 629. Zwei Vorträge. I. Die Juden als Volk des Tempels, des Handwerks und der werktätigen Liebe. II. Biblische Lebensweisheit. Von Dr. R. Färber, Rabbiner-Stellvertreter der ist. Kultusgemeinde Mähr.-Ostrau. Mähr.-Ostrau 1914. Im Selbstverlag. Briefkasten. Dr. A. H. in N. Die Konkurse erscheinen nahezu sämtlich in unserem Blatte. Frau Dr. W. in M. Berichte über die Baltische Ausstellung sind für unseren Leserkreis von zu geringem Interesse. F. G. in Czernowitz. Welcher politischen Richtung das Wiener Tagesjournal „Die Zeit" gegenwärtig angehört, darüber vermögen wir nicht eine verläßliche Auskunft zu erteilen. Auch einem /alten Politiker wird es nicht leicht, sich darin auszukennen. Zur gefl. Beachtung. Da in den nächsten Tagen mit der Drucklegung der Adresschleifen begonnen wird, ersuche» wir unsere geschätzten Abonnenten, uns alle gewünschten Aenderungen oder Richtigstellungen in Namen, Titeln oder Adressen gefälligst umgehend bekanntgebcn zn wollen. Die Administration der „Oesterr. Wochenschrift" II/1, Praterstraße 9. Lili Friedmann'sche Mädchenausstattungs-Sliftung. Aus der „Lili Friedmannschen Mädchenausstattungsstiftung" ist von der Temesvarer Kultusgemeinde ein Heiratsausstattungsbeitrag von 400 Kronen zu verleihen. In erster Linie sind mit der Familie Friedmann-Forro verwandte Bräute, in zweiter Linie Töchter von Mitgliedern der Temesvarer Kultusgemeinde vorzugsberechtigt. Gesuche sind bis längstens 10. Mai l. I. bei dem Präsidium der isr. Kultusgemeinde Temesoar zu überreichen. Konkurs Auf die an der Budapest er Landesrabbinerfchul-e für die biblischen und talmudischen Fächer systemisierte ordentliche Lehrkanzel wird hiemit der Konkurs ausgeschrieben. Mit der vorläufig provisorisch zu besetzenden Lehrkanzel sind die Bezüge der 3. Stufe der VII. Rangklasse, und zwar 4800 Kronen als Stammgehalt und 1600 Kronen als Wohnungsbeitrag verbunden. Auf diese Stelle können Rabbiner konkurrieren, welche die Befähigung für die bezeichneten Fächer besitzen. Die Bewerber wollen ihre an das kgl. ungarische Ministerium für Kultus und Unterr.cht zu richtenden Gesuche, denen die Zeugnisse über Alter, Fam lienstand, ungarische Staatsbürgerschaft, Befähigung, religiöses Vorleben, Sprachkenntnifse und gegenwärtige Ste.Ie beizufügen sind, wenn sie im Staatsdienste stehen, durch ihre Vorgesetzte Behörde, jonst aber direkt an die leitende Kommission der Landesrabbi n e r sch u l e (Budapest, VI., Laudon mca 6 bis Ende M a i l. I. einsenden. B u d a p e st, 6. April 1914. Das kgl. ung. Ministerium für Kultus und Unterrichte Konkurs Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Kremslez gelangt die Stelle eines Knltnsbeamten der nachfolgende Kenntnisse besitzen muß: Vorbeter, Schachet, Koreh, Sekretär, zur Besetzung. Derselbe muß alle Agenden der Miltusgemeinde führen, im Verhinderungsfälle auch geeignet sein, an der Talmud Thora-Schule zu unterrichten. Jährliches Gvhalt 1600 Kronen nebst den üblichen Emolumenten. Alter bis 35 Jahre. Erwünscht wäre die Kenntnis der böhmischen Sprache. Bewerber, österreichische Staatsbürger, wollen ihre eigenst indig geschriebenen Gesuche nebst Zeugnisabschr ften und curriilurn vitae, welche nicht retourniert werden, bis längstens 15. Hai 1. J., beim gefertigten Kultusvorstande einbringen. Reiseauslagen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Kremsier, am 20. April 1914. Der Kultusvorstand Kais. Rat Ignaz Knöpfelmach er. KONKURS Mit Beginn des Schuljahres 1914/15 gelangt in unserer Kultusgemeinde die Stelle eines israelitischen Religionslehrers für die deutschen Volks- und Bürgerschulen,, vorläufig für ein Jahr pro visorisch, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Mindestgehalt von 2000 — K und 300 — K Wohnungsbeitrag verbunden. Bei besonders guter Qualifikation und Verwendbarkeit kann das Gehalt erhöht werden. Anzahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden Maximum 28. Bewerber wollen ihre Kompitenzgesuthe mit den Nachweisen der Befähigung für diese Stelle und Angaben über etwaige frühere Verwendung bis 31. Mai 1. J. an den gefertigten Vorstand richten. Iglan, am 26. April 1914. Der Vorstand der Israel. Knltusgemeinde. Jalirzeittabelleii billigst Artur Tannenbaum, Pressbnrg, Schlossgrundg. 59 G RoViViinotclranflitaf der in Deutschland die Hoch- HdUUlUdlO&dJlUllal schule besuchte, erteilt Unterricht in französischer, ungarischer und hebräischer Sprache, Bibelkommentar u. Talmud. Knaben werden mit bestem Erfolge zur Barmizwa vorbereitet. — Bela Fischer, Rabbinatskanditat, VII., Burggasse 122 a. G.