Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 38 (17.9.1909)
- Date
- 1909-09-17
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 19 Dr. Vlochs Wochenschrift. Sette 685 Isidor Pollak und Frau Wien Max Schwager und Frau II., Zirkusgasse 50 Hotelier J. Guth II., Stefaniestrasse 14 —.—-— -, Guido Fuchsgelb und Frau II., Untere Augartenstr. G Anstreicher-Meister Josef Nossig j und Frau j XVIII, Kreutzgasse 45! Restaurateur | Salomon Kunstadt und Frau 11, Gr. Schiffgusse G Rudolf Kraus und Frau II., Gr. Pfarrgasse 23 Herr und Frau Moritz Chlamtat; ch Disponent der Fa. Jacobi XX., Wolfsaugasse 4 Restaurateurin Johanna Fischer H., Gr. Pfarrgasse 33 Salo Lemberger j Obmann! des Wiener Synagogenj sänger-Vereines j II., Schmelzgasse 7 j Johann Hofbauer und Frau I., Kohlmessergasse 7 Rudolf Goldstein und Frau Wien, II., Taborstr. 54 Rabbiner Dr. D. Rudolfer und Frau Jägerndorf (Oest.-Sehl.) Josef Lederer Sekretär di r Ghewra-Kadischu Nikolsburg Oberkuntor David Meisel Karlstadt (Kroat.) | nrio no'nm ,-qto | Der Vorstand | des jüdischen Schulcerein; entbietet seinen Mitgliedern,; Freunden und Gönnern innigste Glückwünsche zum Jahreswechsel Notiz. Palästinareise der Israeliten. Abfahrt per Sonderzug und Extraschiff von Budopest am 21. Oktober 1909. Reisedauer 21 Tage. Streng rituelle Verpflegung. Mit Programmen und näheren Auskünften dient bereitwilligst 'die Ungarische Reise-Unternehmung A. G., Budapest, VII., Erzsebet Körut Nr. 12. Anmeldungen werden bis 20. September 1909 angenommen. Bosnien-Herzegowina-Ansichtsknrten, wofür unsere Leser gewiß ein besonderes Interesse haben, werden in schöner Ausführung von der k. k. Polizeibeamten-Lotterie, deren I. Haupttreffer einen Wert von K. 30.000 repräsentiert, ihren Losabnehmern über Wunsch gratis zur Verfügung gestellt. Die öffentliche Ziehung findet unwiederruftich am 6. November 1u09, 8 Uhr abends, I., Schottenring 11, statt. Lose ä 1 Krone erhältlich in allen Wechselstuben, Tabak-Trafiken und Lotto-Kollekturen. Max Schlel’sche Armenstiftung. Der Vorstand der isr.Kultusgemeinde verlautbart hiemit, dass aus den Erträgnissen dieser Stiftung der Betrag von K 1100 am diesjährigen Chanukafeste an 20 würdige, wahrhaft bedürftige israelitische Arme, vorzugsweise Familienväter, in Beträgen von mindestens X 20.— uiid höchstens K 80.— zur Verteilung zu gelangen hat. Hiebei sind arme Verwandte des Stifters Herrn Max Schiel, gestorben in Wien am 8. Dezember 1859, besonders zu beiücksichtigen. Die mit dem Geburts¬ und Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 30. September 1909 während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, zu überreichen. Einschreiter, welche sich auf ihre Verwandtschaft mit dem Stifter berufen, haben ausser dem Geburts- und Armutszeugnisse den glaubwürdigen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Gesuchsblankette werden im Einreichungsprotokolle unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus den Matriken der Wiener Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Max Marmarosch Stiftung für Schüler der Wiener Handelsakademie. inzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von K 66<).—, bezw. K 330.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Schüler der Wiener Handelsakademie. — Bevorzugt sind: Bewerber, welche mit dem Stifter Herrn Jakob Marmarosch, mit dessen Gattin Frau Kachel, geborene Löbl, oder mit deren Schwiegersöhnen, Herrn Hermann Leuiberger uud Herrn KailPisling verwandt sind, lerner in zweiter Linie solche, welche in Bukarest geboren oder dort ihre Erziehung ganz o ler zum Teile genossen haben. - Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Schulzeugnisse, eventuell die ein Vorzugsrecht begründenden Nachweisungen. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1809 — Einreichungsstelle: I, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). — Verleihungstag: 18. November 1909 (5. Kislew). — Näheres in den von der Einreich stelle unentgeltlich erhältlichen Gesnchsbögen. Dr. Adolf Sacks’sche Stiftung für Herr- und Aortakranke. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart hiemit, dass aus den Stiftungserträgnissen der obigen Stiftung per K 8300.— a) Jahresunterstützungen für das Jahr 1910 im Betrage von je K 600.— für Herz- und Aortakranke zur Verleihung gelangen und dass b) der nach a) uuverteilte Best der Stiftungsinteressen von Fall zu Fall an ebensolche Kranke verteilt wird. Anspruch auf diese Stiftung haben bedürftige Personen ohne Unterschied des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche mit hochgradigen Herz- und Aortakrankheiten behaftet sind, an Kongestionen gegen den Kopf leiden und infolgedessen ihren Beruf aufgeben müssen. Ledige Männer haben den Vorzug. Die ungestempelten Gesuche sind bis 30. September 1909 im Einreichungsprotokolle der isr Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen und müssen mit nachfolgenden Beilagen versehen sein: 1. Einem amtsärztlichen Zeugnisse über das mit Kongestionen gegen den Kopf verbundene Herz- und Aortaleiden des Gesuchstellers und über den Einfluss, welchen dieses Leiden auf die Berufstätigkeit des Kranken ausübt. 2. Einem glaubhaften Nachweise über die Armut des Bewerbers, worin auch das Alter und das Einkommen der Eltern, Geschwister, eventuell der Kinder wahrheitsgetreu anzugeben ist. 3. Mit Dokumenten über Geburt und Zuständigkeit. — Die Unterstützung von K fcOO.— wird auf das Jahr 1910 verliehen und in vierteljährigen gleichen Dekursivraten, deren erste am l. April 1910 fällig wird, ausbezahlt, gegen Beibringung entsprechender Belege, dass die Bedürftigkeit und Berufsunfähigkeit des Stiftlings fortdauert. Bei unverändert bleibenden Verhältnissen haben Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, in der Kegel den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche weiden nicht berücksichtigt. Wien, 1. September 1909. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien.