Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 28 (9.7.1909)
- Date
- 1909-07-09
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Sette 492 Dr. Vlochs Wochenschrift. Rr 28 Ettel Goidscbmldt Stiftung für Lehrerswitwen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 200.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Arme israel. Lehrerswitwen, welche in Wien oder dessen nächster Umgebung wohnhaft sind. — Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter v. Goldschmidt, oder dessen Gattin, Frau Nanette geh. Landauer, und unter gleichen Verhältnissen solche Bewerberinnen, welche eine grössere Anzahl unversorgter Kinder haben. — Gesuchs beilägen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, Zeugnis über den Lehrberuf des verstorbenen Gatten. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1909. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, IL Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchshlauketten. Ettel ßoldschmldt Stiftung für Lehramtskandidaten, knzahl der Plätze: Einer im Betrage von K. 200.—. — Bewerbungsberechtigt sind: In Frankfurt a. M. oder im österreichischen Kaiserstaate gebürtige, israelitische Lehramtskandidaten in Wien. — Bevorzugt sind : Verwandte des Stifters, Herrn Mori:z Ritter v. Goldschmidt, oder dessen Gattin, Frau Nanette geb. Landauer. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, eventuell Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1909. — Einreichungsstelle: L. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Ettel ßoldschmidt Stiftung für Techniker. AnzahlderPlätze:Einerim Betrage von K 216.—. — Bewerbungsberechtigt sind: In Frankfurt a. M. oder im österreichischen Kaiserstaate gebürtige, israelitische Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien. — Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter v. Goldschmidt, oder dessen Gattin, Frau Nanette geb. Landauer. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, eventuell Verwandtschaftsnachweis. — LetzterTag d er Einreich ungsfr ist 31- Juli 1909. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsproiokoll). — Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten Bei der israelitischen-aschkenasischen Gemeinde in Kairo sind folgende Stellen zu besetzen: a) Die Stelle eines seminaristisch gebildeten, Doktorgrad besitzenden Rabbiners und Predigers b) Die Stelle eines f Ersterer muss verheiratet, österr.-ungar. Staatsbürger sein, und die Befähigung besitzen, die Direktion der von der Gemeinde unterhaltenen, „Oesterr-ung. israelitischen Schule“ (Volks- und Unterrealschule) zu übernehmen. Anfangsgehalt K 3600—, respektive K 2400, nebst freier Wohnung und Vergütung der Reisespesen. Kenntnisse der französischen Sprache erwünscht, jedoch nicht bedingt. Mit Zeugnisabschriften und curriculum vitae versehene Gesuche wollen gefälligst an: Monsieur ie President de ia Communaute Israelite Aschkenasi au Caire (Egypte) gerichtet werden. Für die Leitung eines jüdischen Knabenwaisenhauses wird eine in mittleren Jahren und mit pädagogischen Erfahrungen per sofort VMaufzunehmen gesucht. Anträge mit Bedingungen sind zu richten au die Adresse 868 L. Bernstein, Stanislau, Galizien. Soeben erschien in meinem Verlag: 5^ Predigten Band IV. von Prof. Dr. S. Haybaum. Predigten u. Schrifterklärungen zum 4. n. 5. Buch Moses. Leinwandband Mk. 4—. M. Poppelauer, Berlin C., Neue Friedrichstr. 59. Konkurs. Inder Versorgungsanstalt (Altersversorgungshaus und Siechenhaus) der israelitischen Kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, gelangen die Stellen zweier Sekundarärzte zur Besetzung. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte Doktoren der gesamten Heilkunde, zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt sein und haben Spitalspraxis nachzuweisen. Die Austeilung erfolgt auf ein Jahr und kann auf die Dauer von vier Jahren verlängert werden. Die Sekundarärzte beziehen einen Jahresgehalt von K 1700.—, sowie freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Die näheren Bestimmungen (Dienstinstruktionen für Aerzte enthalten im Organisationsstatute der Versorgungsanstalt) können im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, eingeseheu werden. Mit den entsprechenden Personaldokumenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind spätestens bis 27. Juli 1909 im Einreichungsprotokolle, der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, abzugeben. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Bei der gefertigten Kultnsgemeinde gelangt die Stelle eines Religionslehrers für Volks- und Bürgerschulen zur Besetzung. Die Festsetzung des Gehaltes unterliegt einer besonderen Vereinbarung. Mit dem Definitivum ist der Anspruch auf Quinquennalzulagen und Pension verbunden. Bewerber, welche die Prüfung für öffentliche Schulen abgelegt hab.n müssen, wollen ihre Gesuche, versehen mit den nötigen Zeugnissen und Nachweis ihrer bisherigen Verwendung, bis längstens 31. Juli d. J. an den unterfertigten Kultusvorstand überreichen. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde, M.-Ostrau. Der Kultusvorsteber: Dr. Alois Hilf. Die israel. Kinderbewahranstalt I I., Schiffamtsgasse 15, sucht für die holten Feiertage einen Schacharith-Baaltefiloh welcher auch Koreh sein muss. Nur auf in Wien wohnhafte Bewerber wird reflektiert. Auskünfte und Anmeldungen bei der Direktion bis 20. Juli. ■pT3,'MQTmVT A T Erziehungs-Institut für Knaben und OlvlN Ai. Nachhilfeschule für Schüler der öffentlichen Volks-, Bürger- und Mittelschulen, mit besonderer Berücksichtigung des Hebräischen. Ferialkurs. Einschreibungen jeden Dienstag von 11 bis 12 Uhr. Honorar nach Uebereinkommen. H LÖW-VOGEL staatlich geprüfter Volksschul- und öffentlicher Religionslehrer Wien, II/3, Haidgase Nr. 4. Für die Ferienzeit. Junger Lehramtskandidat sucht in guter Landluft, in religiösem Hause, als Reisebegleiter oder Hofmeister Stellung. In Untergymnasial-Gegenständen, Hebräisch, Zeichnen besonders versiert, vorzüglicher Turner, war schon in Stellung. Gefällige- Anträge unter „Verlässlich 10“ an die Administration. G Obergymnasiast Absolvent der VII. Klasse (Vorzugsschüler), spricht Tschechisch und Englisch, Violinspieler etc. geht über die Ferien als Hofmeister zu 1 bis 3 Gymnasiasten gegen freie Station und massiges- Taschengeld aufs Land. Gefällige Anträge unter „Ferien 1909“ au die Administration. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef E. Bloch. — Druck von L. Beck L Sohn. Wien. VII