Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1908)
- Issue
- 48 (27.11.1908)
- Date
- 1908-11-27
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 852 Wx» Mscd L Mscvenscvnn. Nr. 48 Ikovolü Wolkrede Lrmkusilstuvg. Am 4. Februar 1909 gelangen ans der Leopold Wolfscheu Armenstiftuüg a) K 2250 an sechs verschämte, inWieu wohnhafte Arme jüdischer Konfession, nnd zwar Familienväter oder Witwen, b) K 2250.— an sechs inWien wohnhaft e, armeKleingewerbetreibeude jüdischer Konfession zur Verleihung. Insoferne arme Personen israelitischer Konfession den Nachweis erbringen, mit dem am 4. Februbr 1906 in Wien verstorbenen Stifter Herrn Leopold Wolf sei. A. oder seiner Gattin, Frau Sophie Wolf, geh. Bunzel, verwandt zu sein, haben dieselben, auch wenn sie nicht in Wien wohnhaft sein sollten, bei der Bewerbung um einen Stiftplatz den Vorzug vor allen anderen Bewerbern. Als Verwandte des Stifters Herrn Leopold Wolf und seiner Gattin Frau Sophie Wolf, geh. Bunzel sind in Hinsicht auf diese Stiftung diejenigen Personen anzuseh'en, welche in ehelicher Deszendenz von den Grosseltern des Stifters oder seiner Gattin abstammen und mit dem Stifter, beziehungsweise seiner Gattin nicht entfernter als im sechsten Grade der Seitenlinie verwandt sind. Dem Ermessen des Vorstandes bleibt es überlassen, eins chi eit enden Verwandten, welche sich imgemeinsamen Haushalte befinden, zusammen einen oder mehrere Stiftsplätze zu verleihen. Die mit dem Geburts- und Armutszeugnisse, bei Gesuchen von Witwen, beziehungsweise Gewerbetreibenden, mit dem Totenscheine des Gatten, beziehungsweise dem Gewerbescheine.versehäneii. Gesuche sind bis längstens 30. November >908 iiir Einreichuhtzsprotoholle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I ,s.-Sed£fejS^ttengasse 4, III. Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgWtiihh abgegeben werden, zu überziehen. Die ihre ,Verwandtschaft mit dem Stifter oder dessen Gattin behauptenden Einschreiter haben sich mit dem Armutszeugnisse und mit dem. dokumentarischen Nachweise, dass und in welchem Grade sie tint: dem Stifter Herrn Leopold Wolf sei. A. oder dessen Gattin, Frau Sophie Wolf, geh. Bunzel, verwandt sind, auszuweisen. Auszüge aus den Matliken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ilnivoroitätchnror (ler iu Deutschland und Paris studierte, UlllvulalluIullUI ul lehrt (auch mittelst Konversation) Französisch, insbesondere Hebräisch nach seiner eigenen, von Pädagogen anerkannten Lehrmethode, Bibelkommentar und Talmud. Auch schreibt derselue Jahrzeitstabellen und bittet edle Glaubengenossen in Anbetracht seiner Notlage um Bestellungen. Bela Fischer. II, Bembrandtstrasse 32, Tür 18. Crfnlnroioha Monhhilfo für Volks- und Mittelschüler, sowie LI lUiyI ulullu lyüulllllllü ganze Handelsakademie, wie auch Einzelkurse für Intelligenz- und Einjährigeuprüfnugen erteilt akademisch gebildeter Lehrer Bloch, II, Grosse Stadtgutgasse 20. (Glänzende Anerkennungen.) 569 Die Elisabeth „Dampfmüh t-Sesel Ischaf t‘1 Budapest welche seit Erwerbung der Pannoniamühle die Erzeugung von Ostermehlen fortsetzt, empfiehlt die für Ostern gebräuchlichen Mehlsorten „entsprechend“ den Original- Mehlnummern der Budapester Dampfmühlen, welche unter streng ritueller Aufsicht des hiesigen Rabbinats und ganz besonders jener der hochw. Rabbiner Herren Dr. Jiles Adler und M. Feldmann erzeugt und ebenso unter Aufsicht des hiesigen Rabbinats und deren Mäschgichim expediert werden. Gefällige Bestellungen werden bei billigsten Tagespreisen ausgeführt. Adresse: „Elisabeth Dampfmühl-Gesellschaft“ Budapest. Gegründet 1826. Gegründet 1826. Mathias Grosz Religionslehrer und Schächter der auch vorbeten kann, wird vom Unterzeichneten Verein aufgenommen. Die Stelle ist mit einem Fixum von K 700.— und mindestens K 300.— bis 400.— Nebeneinkommen verbunden. Nachdem der Religionsunterricht bloss an 8—10 Kinder zu erteilen wäre, würde sich diese Stelle besonders für Pensionisten eignen. Bewerber senden ihre Gesuche nebst Zeugnisabschriften über frühere Verwendung an den israelit. Kultus- und Friudhoftvereln Bautsch (Mähren). a für meine 28jährige Tochter, häuslich und streng wirtschaftlich erzogen, von tadellosem Rufe, mit 2000 Kronen Mitgift und schöner Ausstattung, einen besseren Angestellten oder Kultusbeamten unter der Adresse „8. T. 20“ an die Expedition dieses Blattes. PamaaIiDC ans Gold und Silber auf Samt gearbeitet, iul UlillUM Handarbeit 252 Jahre alt, für ein jüdisches Museum sehr passend, zn verkaufen. Unter „Schiren“, an die Administration des Blattes. Alumim o0 patr. 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