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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-11-06 · 45 (6.11.1908) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
45 (6.11.1908)
Date
1908-11-06
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 45 Är. Llocb's Mocbenscdrlrr. Seite 795 UME»>WB2»'T- Für ein junges Mädchen in den Z wanzigerjahren, aus sehr angesehenem Hause, von angenehmen Aeussern, sparsam, häuslich erzogen, mit einer Mitgift von 15 000—16.000 Kronen wird passender Bewerber gesucht. Angestallte und gutsituierte Kaufleute haben den Vorzug. Anträge unter „Hoifnungsstern“ an die Administration il. Blattes. Als Aufseher und Magazineur (Israelit), der böhmisch spricht und mitangreift, in einer Bäckereiwarenfabrik (Provinz Mähren) gesucht. Offerte unter „Aufseher Nr. 72398“ an die Annoncen-Expedition M. Dukes Nacnf., Wien, I., Wollzeile 9. Danksagung. Ausserstande, allen, die uns anlässlich des Hinscheidens unseres teueren Vaters b'X'7 Beweise inniger Teilnahme gegeben haben, einzeln zu danken, sprechen wir allen, ganz besonders aber dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde,, der ,-Chewra- Kadischa und des Beth-Hamidrasch in Hoileschau auf* diesem Wege unseren wärmsten, tiefempfundenen Dank aus. Holleschau, Marcheschwan 5669. Familie Rabb. Frankfurter. . Vom tiefsten Schmerze gebeugt, benachrichtigen wir unsere Freunde und Bekannten, dass unser innigstgeliebter Vater, bezw. Schwiegervater und Grossvater, Herr Ch. Stäuber Kaufmann und Realitätenbesitzer im 62. Jahre nach kurzem, schweren Leiden am 25. Oktober in Meran, nach einem der Arbeit und der Wohltätigkeit gewidmeten Leben, sanft verschieden ist. Lemberg, November 1908. Die tiefbauemden Hinteibiiebenen. Buh. konz. Elektrotechniker, Installateur für elektrische Beleuchtungsanlagen,Telegraph, Telephon, Elektro moto re. 788 6as-, Wasser-, Badezimmer- und Klosetanlagen. Movitz Hemfeld Wien, L, Fischerstiege 8. Telephon 18949. Hängendes Gasglühlicht. — Wolframiampen. Abel Rappaport’schs Stiftung für Studierende. Aus der obengenannten Stiftung ist ein Stipendium im Betrage von K. 1100.— ac einen bedürftigen Studierenden jüdischer Konfession ans Galatz, welcher an Wiener Obergymnasien oder Oberrealschulen, der Wiener technischen Hochschule, der Universität in Wien oder an den Handelsakademien in Wien seinen Stadien obliegt, za verleihen. In Ermanglung eines solchen Studierenden aas Galat? wird dieses Stipendium einen israelitischen Studierenden der k. k. Universität Wien verliehen, welcher seine Bedürftigkeit, sittliche Unbescholtenheit und wissenschaftliche Verwendung auszuweisen vermag. Die Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der israeL Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis 26. NnvembOf 1908 zu überreichen, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich erfolgt werden. In dem Gesucheist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge ans den Metriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Max Schlersche Armenstiftung. Der Vorstand der Israel. Knltnsgemeinde verlautbart hiemit. dass ans den Erträgnissen dieser Stiftung der Betrag von K I 00 am diesjährigen Chanaknfeste an 20 würdige, wahrhaft bedürftige israelitische Arme, vorzugsweise Familienväter, in Beträgen von mindestens R 20.— und höchstens K 80 — zur Verteilung zu gelangen hat. Hiebei sind arme Verwandte des Stifters Herrn Max Schiel, gestorben in Wien am 8. Dezember 1859, besonders za berücksichtigen. Die mit dem Geburtsscheine und Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 20. November 1908 während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr im Einreichungsprotukolle der isr. Knltnsgemeinde, I., Seitenstettengasse 4., III. Stock, zu überreichen. Einschreiter, welche sich auf ihre Verwandtschaft mit dem Stifter berufen, haben ausser dem Geburts- und Armutszeugnisse den glaubwürdigen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Gesuchsblankette werden im Einreichungsprotokolle unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus den Matriken der Wiener Knltnsgemeinde sind als Gesuchshelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand der israel. Knltnsgemeinde Wien. Warnur.g. Seit einiger Zeit treibt ein Schwindler in Wien wieder sein Unwesen, indem er sich in Familien als Oberlehrer Jakob Kohn von der Talmud-Thora-Volksschule, II., Malzgasse 16, vorstellt und Spenden für eine arme Familie oder für einen blinden Lehrer sammelt. Ich erkläre hiemit, dass ich keinerlei Sammlungen vornehme und bitte jedermann, den Schwindler, wenn er sich vorstellt, der Polizei zu übergeben. Er ist zirka 45 Jahre alt, gross’ schlank, mit kurzem, graumelierten, früher blonden Vollhart, stösst beim Sprechen mit der Zunge an, trägt gewöhnlich Zylinder und grauen Oberroek. Jakob Kohn, Oberlehrer, Tim fl Ql* Monn äer Volks- und Bürgerschüler und, auch U UJiyCl lUctlKll ih Hebräisch unterrichtet, sucht Lekuonen. „8. L.“ bei Frau Goldfeld, II., Schiffamfsg. 8, Tür8. G.

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