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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1905-03-03 · 9 (3.3.1905) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
22 (1905)
Issue
9 (3.3.1905)
Date
1905-03-03
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 144 Dr. Dlocv's Mlocvenscbrm. Rr. 9 Dr. Moriz Rapp aport-Stif tun g für Preisausfckreibrrngen. Das Komitee der von Dr. Jakob Rappaport zum Andenken an seinen Vater Dr. Moriz Rappaport errichteten Stiftung veröffentlicht hiemit folgende Preisfrage: Die Juden und die österreichischen Finanzen 1648 - 1740. Es soll ans Grund des bereits gedruckten Materiales, vornehmlich aber auf Grund der in den verschiedenen Archiven vorhandenen handschriftlichen Quellen der Anteil, welchen in obbezeichneter Epoche Juden bei der Beschaffung der für die staatlichen Ausgaben notwendigen Mittel genommen haben und oie Lebensschicksale der bei diesen Unternehmungen beteiligten Personen, soweit es dem Zwecke der vorliegenden Arbeit entspricht, geschildert werden. Als Preissumme für die beste Schrift wurden zweitausendfünfhundertKronen<K 2500) bestimmt. Diejenigen Personen, welche um diesen Preis zu konkurrieren beabsichtigen, haben die Preisschrift bis längstens 31. Dezember 1007, mittags 12 Uhr, an das Sekretariat der israel. Kultusgemcinde Wien, I, Seitenstettengaffe 4, II. Stock, ohne Name ns Fertigung mit einem Motto versehen, einzusenden und in einem Kouvert, welches dasselbe Motto trägt, versiegelt Name und Adresse anzugeben. Bemerkt wird, daß stiftbriefgemäß dem Autor das Recht des Eigentums bleibt und daß, falls der Autor die Publizierung der Preisschrift nicht selbst vornimmt, dem Vorstande der isr. Kultusgemetnde Wien das Recht zusteht, über Vorschlag des Unterzeichneten Kuratoriums die Publizierung zu veranlassen. Dr. Moriz Nappaport-Stiftung für Preisausschreibungen. Das Komitee der von Dr. Jakob Rappaport zum Andenken an seinen Vater Dr. Moriz Rappaport errichteten Stiftung veröffentlicht hiemit folgende Preisfrage: „Das Judentum zu Ende des jüdischen Staates." Es sollen die politischen, sozialen und religiösen Verhältniffe, welche zu Ende des jüdischen Staates bestanden, dargelegt und die Bedingungen nachgewiesen werden, welche den Bestand der jüdischen Religion auch nach dem Untergange des jüdischen Staates und unabhängig von demselben ermöglichten. Als Preissumme für die beste Schrift wurden d r e i t a u s e n d f ü n f h u n d e r t Kronen (K3500) bestimmt. Diejenigen Personen, welche um diesen Preis zu konkurrieren beabsichtigen, haben die P r e i s s ch r i f t bis längstens .31. Dezember 1907, mittags 12 Uhr, an das Sekretariat der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, ohne Namensfertigung mit einem Motto versehen, einzusenden und in einem Kouvert, welches dasselbe Motto trägt, versiegelt Name und Adresse anzugeben. Bemerkt wird, daß stiftbriefgemäß dem Autor das Recht des Eigentums bleibt und daß, falls der Autor die Publizierung der Preisschrist nicht selbst vornimmt, dem Vorstande der isr. Kultusgemeinde Wien das Recht zusteht, über Vorschlag des Unterzeichneten Kuratoriums die Publizierung zu veranlaffeu. Wien, 15. Februar 1905. Das Kuratorium der Dr. Moriz Rappaport-Stiftung. ■^■©xarcLZ^Igre. Erlaube mir meinen werten Herrn Kollegen als auch den löblichen Kultusgemeinden die höfliche Mitteilung zu macheu, dass ich ein grossangelegtes musikalisches Werk unter dem Titei wro bip ausschliesslich synagogale Gesänge, sowohl für den modernen, als auch, konservativen Gottesdienst herausgeben werde. Der I. Teil, welcher 140 Gesänge für Freitag Abend und Samstag enthält, wird .schon in allernächster Zeit erscheinen. Zu bemerken wäre noch, dass das Werk, systematisch geordnet und reichhaltig ausgestattet, der I. Teil 44 Piecen für gemischten Chor mit und ohne Orgelbegleitung, 27 Piecen für Kantorsolo mit Orgelbegleitung, 69 RecitatiVC ohne Orgel und 10 Keduschoth enthält, selbst für Kantoren, die weder Orgel noch Chor haben, von grossem Werte ist. Um die Anschaffung desselben jedem Kollegen leicht zu ermöglichen, habe — trotz der grossen Spesen der Herstellung und Ausstattung — den populären Preis — für Kantoren, welche das Werk schon jetzt pränumerieren und eine beliebige Anzahlung darauf leisten — den I. Teil mit 20 Kronen festgesetzt. Nachher kostet es, wie für Gemeinden und Private, 30 Kronon. Ueber das Werk erscheinen demnächst von den grössten Fach- und Musikautoritäten ausführliche Rezensionen. Brünn im Monate März 1905. Josef Heller Oberkantor Brünn, Linhartgasse 1. Von der hohen k. k. Statthalterei konzessionierte Kläger’s Kantoren-Bildungsanstalt Wien, IX., Seegesse 2. Vollständige Ausbildung im Kantorate. Studiendauer: für Anfänger von 2 bis 3 Jahre, für bedeutend Vorgebildete 1 Jahr. Die Anstalt plaziert ihre Absolventen unentgeltlich. Aufnahme täglich. Konkurs. Für die durch den Tod des Kantors Gerson Weiss, der dieses Amt durch 38 Jahre bekleidet hat, erledigte Stelle eines Oberkanfors an der hiesigen Chor-Tempelgemeinde wird eine erste Kraft gesucht. Bewerber müssen über schöne, wohlgeschulte Stimme (Tenor vorgezogen) verfügen, vorzüglich musikalisch gebildet, nicht älter als 40 Jahre sein und allen Anforderungen des Amtes entsprechen. Fester Gehalt 5000 Francs per Jahr, ausser Emolumenten (3000 - 4000 Francs). Bewerber wollen sich bis zum 1. bis 14. April 1905 unter Beischluss der Zeugnisse an den Präsidenten Herrn Dr. Adolphe Stern in Bukarest, Bumänien, Strada Sapientec 4, wenden. 1818 Unter strengster Aufsicht des ehrwürdigen Herrn Rabbiners Dr. Josef Hoff im Bisenz erzeugte Prima Mazzoth W? versendet in solidester Verpackung nach allen Bichtungen des In- und Auslandes, von 5 Kilogramm aufwärts, die renommierte und grösste niSÜ-Fabrik des. Leopold Sehlesinger in Bisenz vormals Joachim Schlesinger’s Witwe & Sohn, gegründet i. Jahre 1838. Gemeinden und Wiederverkäufer hollen Rabatt. Preislisten gratis u. franko Jos. Schlesinger WIEN, I. B., Seitenstettengasse 5 - — Budapest VI., Königsgasse I — Grösste und älteste Verlagsbuch- 7802 — Handlung des Kontinents m Melier für Gold* und SiMicKereien empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten Tempelparamente, sowie Paroches (Altarvorhänge), Thoramäntelchen, ßhuppes (Trauhimmel). Scbulchandecken in elegantester, stilvoller Ausführung zu den massigsten Preisen, Anerkennungsschreiben der hervorragendsten Kultusgemeinden des In- und Auslandes, wie Troppau, Olmütz, Lundenburg, Szegedin, Miskolcz, Temesvar, Debrecin, Moskau und Mainz bezeugen die gediegene und geschmackvolle Ausführung der gelieferten Arbeiten. Muster und Kostenüberschläge gratis und franko. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Bing, offeriert in reichster Auswahl Professor Kfimpf’s allgemein beliebte krantgebeMctier und deutsche Andachtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. Im Verlage von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk Prof. pr. Mus pSrst’s illustr. fünf Bücher jtioses mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6—. Die frühere Auflage ist gänzlich ausverkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herausgeber und verantwortlicher Redatteur: Dr. Josef S. »loch. — Druckvon L. Beck & Sohn, Wien, VIIL

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