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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1904-07-15 · 29 (15.7.1904) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
21 (1904)
Issue
29 (15.7.1904)
Date
1904-07-15
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 476 Dr. Dlocv's MlocvenscbrM. Rr. 39 Widmung Heinrich Klinger 1902. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiermit bekannt, daß am 1. Oktober d. I. die Jahreszinsen im Betrage von Kronen der obgenan-tten, von dem gewesenen Präsidenten der israelitischen Kultusgevieinde Wien, Herrn kaiserl. Rat Heinrich Klinger anläßlich seines am 1. Oktober 1902 stattgehabten 70. Geburtsfestes gegründeten Widmung an zwei der Unterstützung würdige Handels- oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession zur Verleihung gelangen werden. Die mit dem Nachweise über den Betrieb eines Handels- oder Gcwerbeunternehmens, dem Armutszeugnisse und dem Geburtsscheine belegten Gesuche sind bis 15. August 1904 im Einreichungsprmokolle der israelitischen Knltusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasie 4, I. Stof), woselbst während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen, Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der bezüglichen Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. M. L. Biedermauu-Waisen-Stiftung. Es wird hiermit verlautbart, daß aus den Zinsen der obgenannten Stiftung für das Jahr 1905 ein Betrag von Krone» 5900. — zur Verteilung gelangt. Um Beteilung an diesen Stiftungserträgnissen können sich hilfsbedürftige Waisen bewerben, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und direkte Nachkommen der ursprünglichen Stifter: der Herren M. L. Bredermann, Simon Biedermann, Josef Biedermann junior, Hermann Biedermann, Auton Biedermann, Josef Biedermann senior, Samuel Biedermann, I. Goldschmidt, S. I. H. Goldschmidt, I. L. Hofmanu Edler von Hofmannsthal, Aron Hermann, R. M. Kaula, Jacob Löwy, I. H. Mannheimer, M. Strotz, H. Edler von Wertheimstein und der Frau Amalie Lang sind. Um den nach Verteilung an diese Nachkommen etwa verbleibenden Rest des Stiflungserträgniffes können sich hilfsbedürftige israelitische Waisen bewerben, welche das zwanzigste Lebensjahr noch nicht erreicht haben und deren verstorbene Väter Mitglieder der israelitischen Kultusgemeinde in Wien waren. Die mit dem Geburts-, Verwandt fchafts-, Armut s- und Sitten zeug nisse, sowie dem Nachweise der Verwaisung belegten Gesuche sind bis längstens 31. Juli 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien (I., Selteustettengasse 4, 1. Stock), woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstuiiden von 9—12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- oder Srerbematriken der israelitischen Kultusgtmemde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Juli 1904. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. An die jüdischen Abiturienten und Hochschüier in Kroatien, Slavonien, Bosnien, Serbien und Bulgarien. Der gefertigte Verein beruft für den 6. u. 7. August (n. St.) 1. J. nach Essegg (Slavonienj einen Kongress ein, zu welchem hiemit alle Abiturienten, Pharmaceuten und Hochschüier der genannten Länder eingeladen werden. Anmeldungen, Informationen etc. an den Obmann des Exekutiv-Komitees jur. Erwin K r au s s. Essegg, Desatygasse 20. Vereinigung jüdischer Hochschüier aus den sfidslavlschen Ländern: „Bar ßiora“ in Wien. Ein Rabbiner einer in Nordböhmen gelegenen Stadt mit Staatsgymnasium und Staatsrealschule, wünscht 1—2 Zöglinge in Pension zu nehmen. Gewissenhafte Aufsicht, auf Wunsch Nachhilfe. Adresse an die Expedition des Blattes. tß46 Konkurs. Infolge Berufung unseres Rabbiners Herrn Dr. Link nach Pilsen gelangt bei der gefertigten Kultusgemeinde mit 15. Oktober d. J. die Stelle eines Rabbiners der gleichzeitig VorböteF und Koreh sein muss und auch den Religionsunterricht an den hiesigen Volksuni Bürgerschulen zu besorgen hat, zur Besetzung. Der Posten ist mit einem Jahresgehalt von K 1600.—, dein Ertrag der Stiftungen und Matrikenführung, nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten verbunden. Jene Herren Bewerber, die österreichische Staatsbürger und beider Landessprachen mächtig sind, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bei dem gefertigten Vorstande bis längstens 1. August d. J. einbringen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Dobfisch. A. Bondy. 1053 Im Josefstädter-Tempel gelangt die Stelle eines Tenoristen einer Altistin und einer Sopranistin zur Besetzung. Anstellungsgesuehe sind zu richten an das Sekretariat des Tempel-Vereines, VIII., Neudeggergasse Nr. 12. Israel. Tempel-Verein im VIII. Bez. ln Ungar.-Brod (Mähren) wird an der vom hohen k. k. mährischen Landesschulrate bewilligten dreiklassigen privaten deutschen Mädciienbürgerscfrule am 15. September 1904 das dritte Schuljahr eröffnet. Diese Schule ist eine Fortsetzung der fünfklass gen deutschen Volksschule in der israelitischen Stadt und befinden sich die Schullokalitäten der Mädchenbürgerschule im neuerbauten Volksschulgebäude der israelitischen Stadt. Aufnahme in die erste Klasse der Bürgerschule finden Mädchen, welche das zehnte Lebensjahr zurückgelegt und sich mit genügender Vorbildung ausweisen können. An dieser Schule wird ausser auf die gesetzlich vorgeschriebenen Lehrgegenstände für Bürgerschulen auch auf die religiöse Ausbildung der Mädchen die grösste Sorgfalt verwendet. Für verlässlich gute und zu massigen Preisen gehaltene Pensionen ist gesorgt. Anfragen sind an dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde in Ung.-Brod zu richten. 1626 Der Schulausschuss. Verlangen Sie nux? den soeben erschienenen 52. Jahrgang des allgemein beliebten Pascheles’ Illustrierten israelitisch! n Volkskalender mit dem Bilde des verewigten Prof. Sulzer und mit Vielen anderen Illustrationen. — Preis 20 kr. Zusendung 6 kr mehr. Durch jede Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages direkt zu beziehen von SAMUEL PASCHELES, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4. RädPIl un<* Vöslau unterrichtet praktischer Lehrer, DuUCll israelitischer Religion, Volks- und Bürgerschulgegenstände. Unter „Lehrer B. N., Baden, Braitnerstrasse 38. c"Konkurs. Im Bethausvereine MacbSlke Thora, Wien, V., Hofgasse 2, wird für die D'irru CO11 ein tüchtiger =?■■' nban pjdiö l.:- nach altem Ritus aufgenommen. Honorar K 200.—; Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet und hat derselbe sieb einem Probevortrag zu unterziehen. Der Obmann: Philipp NüSSbaum, Wien, V., Arbeitergasse 19. Im Verlage von Samuel W. Pascheles, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Rina, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung soeben erschienen das berühmte Prachtwerk Professor Ar. Julius plrsfs-~ -- luderte fnnf flacher jÄoses, mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und 231 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges 1 Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6—. Die frühere Auflage ist gänzlich ausverkaufft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VHI.

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