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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1904-07-08 · 28 (8.7.1904) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
21 (1904)
Issue
28 (8.7.1904)
Date
1904-07-08
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 460 Dr. Bloch's Wochenschrift^ Nr. 28 Ignaz KLepetasch Heirats-Ausstattungs-Stiftung. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemernde in Wien wird hiermit bekanntgegeben, daß die Zinsen obiger Stiftung im Betrage von Kronen L90 — für arme verwaiste Mädchen jüdischer Konfession, die sich zu verehelichen im Begriffe sind, als Ausstattungsbeitrag zur Verleihung gelangen. Die mit einem Geburts-, Armnts- und Silteuzeugnissc, wie auch mit einem Verwaisungs- und Brautstands-Nachweise versehenen Gesuche sind bis 31. Juli 1904 im Einreichungs- Protokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien (l., Seitenstettengaffe 4, I. Stock), woselbst auch in den Amtsstiinden von 6—12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, einzureichen. Auszüge aus den Geburts, Trauungs- und Sterbcmatriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuch werden nicht berücksichtigt. Moriz Goldberger-Stiftung für einen Rabbinatskandidaten. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt die oben genannte Stiftung im Jahresbetrage von Kronen 600,— auf ein, eventuell zwei Jahre zur Verleihung. Zur Bewerbung erscheinen nur solche Personen berechtigt, welche die Qualifikation für das Amt eines Rabbiners besitzen, aber noch keine amtliche Stellung bekleiden. Die mit den Studien- und Besähiguugszengnissen, sowie den Personaldokumenten belegten Gesuche sind bis 31. Juli 1904 im Einreichungs- Protokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, eiuzubringen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. ^Konkurs. Bei der gefertigten Gemeinde gelangt der Posten eines Rellgionslehrers mit 1. September 1904 zur Besetzung. Derselbe muss die Fähigkeit besitzen, an den Volks-, an der 8 Massigen Real- und an der höheren Töchterschule schulplanmässig den Religionsunterricht (deutsch oder serbo-kroatisch) zu erteilen, ferner die Sekretärsgeschäfte zu führen, sowie als zeitgemässer Vorbeter zu fungieren. Der Jahresgehalt wird mit 1500 Kronen stipuliert. Kandidaten, die ihre Ausbildung in Oesterreich-Ungarn oder in Deutschland au einem, im Range einer Hochschule stehenden Rabbinerseminare genossen haben, werden unbedingt bevorzugt. Nur Berufene werden zum Probevortrage zugelassen und nur dem Akzeptierten werden Reisespesen im Höchstbetrage von 60 Kronen vergütet. Bewerber auf diese Stelle wollen ihre Gesuche mit Nachweis obiger Qualifikation, ihres Alters, Familienstandes, sowie ihres bisherigen Wirkens längstens bis 20. Juli 1. J. an den Vorstand der österr-ung. israelit. Kultusgemeinde in Banjaluka (Bosnien) eiusenden. Jahre alt, der deutschen, ungarischen, jflftllil rumänischen u. französischen Sprache mächtig, sucht in streng israelitischem Hause geeignete Stelle, in welcher er des Lesens und Schreibens enthoben ist. Albert GrÜüfeld, IX., D;Orsa.ygasse 7, III. Stock, Tür 26. Vorzügliche Pension streng rituell, peinlichst rein, zu sehr massigem Preise, Charlotte Lamm, Religionslehrerswitwe, II., Zwerggasse 1, Tür 12. Therese Wertheim'sche Heirats-Ausftattimgs Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt zur Kenntnis, daß die Zinsen der obigen Stiftung per Kronen 300.— au ein armes, mütterlicher- oder beiderseits v e rwaistes Mädchen der hiesigen Kultusgemeinde, das sich zu verehelichen im Begriffe ist, als Ausstattungsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben fthre mit einem Geburts-, Armuts- und Sittenzeugniffe, sowie dem Nachweise, daß ihre Mutter oder beide Eltern verstorben seien, und dem Brautstandszeugnisse belegten Gesuäie bis 31. Juli 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien erscheinen als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. V rspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. In Ungar.'Brod (Mähren) wird an der vom hohen k. k. mährischen Landesschulrate bewilligten dreiklassigen privaten deutschen Mädchenbürgerschule am 15. September 1904 das dritte Schuljahr eröffnet. Diese Schule ist eine Fortsetzung der fünfklass gen deutschen Volksschule in der israelitischen Stadt und befinden sich die Schullokalitäten der Mädchenbürgerschule im neuerbauten Volkssehulgebäude der israelitischen Stadt. Aufnahme in die erste Klasse der Bürgerschulefinden Mädchen, welche das zehnte Lebensjahr zurückgelegt und sich mit genügender Vorbildung ausweisen können. An dieser Schule wird ausser auf die gesetzlich vorgeschriebenen Lehrgegenstände für Bürgerschulen auch auf die religiöse Ausbildung der Mädchen die grösste Sorgfalt verwendet. Für verlässlich gute und zu massigen Preisen gehaltene Pensionen ist gesorgt. Anfragen sind an dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde in Ung.-Brod zu richten. 1626 Der Scbulausschuss. Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde in B.-Leipa gelangt die Stelle eines Unter-Kantors, 2. Lehrers in der Talmud-Thora-Schule und Sekretärs, mit welcher Stelle e>n garantiertes Einkommen von 2000 Kronen, ausserdem noch ein Einkommen aus der rituellen Schlachtung, au Hochzeitsgebühren und aus Gebetstiftungen verbunden ist, zur Besetzung. Bewerber, die nicht über 45 Jahre alt sein dürfen, haben nebst einer kurzen Darstellung ihres bisherigen Lebenslaufes ihren Geburtsschein, Heimatschein und ihre Zeugnisse vorzulegen. Der Bewerber muss zur rituellen Schlachtung befähigt sein und Schofar blasen können. Berücksichtigt werden nur Bewerber, welche eine musikalische Bildung Nachweisen. Solchen Bewerbern steht auch ein Mehreinkommen in Aussicht. Probevortrag erforderlich. Dienstantritt im Laufe des Monates August. Zureisekosten (nicht Uebersiedlungskosten) werden nur dem Akzeptierten vergütet. Der Akzeptierte hat vor Dienstantritt den Dienstvertrag anzunehmen und zu fertigen. Offerte bis 20. Juli 1. J. Nachdruck wird nicht honoriert. Israelitische Kultusgemeinde Böhm.-Leipa, im Juni 1904. Der Vorsteher: Dr. J. Oestreicber. Verlangen Sie nur den soeben erschienenen 52. Jahrgang des allgemein beliebten kWdelW' lllnstrieiten israelitischen Volkskalender mit dem Bilde des verewigten Prof. Eulzer und mit Vielen anderen Illustrationen. — Preis 20 kr. Zusendung 6 kr mehr. Durch jede Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages direkt zu beziehen von SAMUEL PASCHELES, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zettaergasse 4. Im Verlage von Samuel HF. Pascheles, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung soeben erschienen das berühmte Prachtwerk Professor Ar. Julius Fürst’s - —- illustrierte fünf Bücher jüoses, mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und 231 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges I Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6—. Die frühere Auflage ist gänzlich ausverkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herausgeber trab verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, Vm.

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