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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1904-06-10 · 24 (10.6.1904) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
21 (1904)
Issue
24 (10.6.1904)
Date
1904-06-10
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 392 Dr. Mocb's MocbenscbrM. Nr. 24 Max Ritter von Pfeiffersches Stipendium für einen mittellofen Studierenden der Rechte ifraelitischer Koufefsion des zweiten oder eines höheren Jahrganges an der k. k. Wiener Universität. Am 18. Oktober 1904 gelangt bas oben genannte von Herrn Josef M. Ritter von Pfeiffer, königl. Württemberg'schen Hofrat, zum Andenken an seinen verstorbenen Sohn Max errichtete Stipendium per L 400.— zur Verleihung und werden i n W i e n z u st ä n d i g e Bewerber in er st er Linie berücksichtigt. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, daß sie mosaischer Religion und mittellos sind, ferner daß sie ihren Studien an der juridischen Fakultät der k. k Wiener Universität als ordentliche Hörer im zweiten oder in einem höheren Jahrgange obliegen, eventuell mit dem Nachweise ihrer Zuständigkeit nach Wien, bis längstens 15. Juli 10if4 im Einreichungsvrotokolle der israelitischen Knltusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst wäbrend der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags Gesnchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, einzubringen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht und im Falle eines solchen Bezuges, die Höhe desselben. Auszüge aus den Matrikel! der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind alsGesuchsbelcge nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Katharina und Lazar Goldstein'sche Witwen Stiftung. Am 15. Oktober 1904 gelangen aus obiger Stiftung 3 Plätze ä 400 Kronen an israelitische Witwen zur Verteilung. Auf diese Stiftung haben dürftige, im Polizeibezirke Wien wohnhafte Witwen aus dem Zivilstande von nachgewiesener tadelloser moralischer Haltung, deren Ehemänner in der Zeit vom 16. Juli 1003 bis 15. Juli 1304 ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorben sind und namentlich dem Nabbinats- und Lehrerstande angehört haben, Anspruch. Bei gleicher Dürftigkeit haben jene Bewerberinnen den Vorzug, welche die größere Anzahl unversorgter Kinder besitzen. Bewerberinnen haben ihren Gesuchen 1. den Todtenichein des Gatten, 2. den eigenen Geburtsschein, 3. den Trauungsscheiu, 4 die Geburtsscheine der Kinder, 5. ein von der f k. Polizei-Direktion in Wien bestätigtes Sittenzeugnis. 6. den.abhandlungsbehördlichen Bescheid, daß die Verlassenschast ihres verstorbenen Gatten armntshalber abgetan wurde, 7. ein legales Armutszeugnis beizulegen. Die Beibringung der mit vorstehend angefübrten Beilagen versehenen Gesuche hat bis l än g st c n s 30 Juli 1004 im Einreichungsprotokolle der Magistrats-Abteilung XIII zu erfolgen. Auf später überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen werden. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Franzensbad ist die Stelle eines Rabbiners der zugleich auch ßhasen, Koreh, Religionslehrer und Schochet sein muss und noch die Matrikenführuug zu besorgen hat, zu besetzen. Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt von K 1600 nebst freier Wohnung und bedeutenden Nebeneinkünften verbunden. Der Eintritt erfolgt am 1. September 1904 oder nach Uebereinkommen. Die mit den Original Zeugnissen belegten Gesuche wollen bis 20. Juni d. J. bei dem gefertigten Vorstände eingebracht werden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Israelitische Kultusgemeinde Franzensbad am 30. Mai 1904. 1632 Der Vorsteher: Jakob Kohn. BAD ISCHL -r S. Sonnenschein Hotel ~ Erzherzog Franz Carl nächst dem Kurparke und den Bädern, mit 45 Passagierzimmern, mit Terrassen, grossem Öpeisesaal, schattigem Restaurationsgarten, penible Reinlichkeit, billige Preise, ganzjährig geöfinet. — Omnibus am Bahnhofe. — Uebernähme von Hochzeiten. in Ungar.-Brod (Mähren) wird an ' der vom hohen k. k. mährischen Landesschulrate bewilligten dreiklassigen privaten deutschen Mädchenbiipgepschule am 15. September 1904 das dritte Schuljahr eröffnet. Diese Schule ist eine Fortsetzung der fünfklassigen deutschen Volksschule in der israelitischen Stadt und befinden sich die Schullokalitäten der Mädchenbürgerschule im neuerbauten Volksschulgebäude der israelitischen Stadt. Aufnahme in die erste Klasse der Bürgerschule finden Mädchen, welche das zehnte Lebensjahr zurückgelegt und sich mit genügender Vorbildung ausweisen können. An dieser Schule wird ausser auf die gesetzlich vorgeschriebenen Lehrgegenstände für Bürgerschulen auch auf die religifise Ausbildung der Mädchen die grösste Sorgfalt verwendet. Für verlässlich gute und zu mässigen Preisen gehaltene Pensionen ist gesorgt. Anfragen sind an dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde in Ung.-Brod zu richten. 1626 Der Schulausschuss. Viir ein junges, hübsches, religiös erzogenes Mädchen aus sehr guter Familie, mit nachweisbarem jährlichen sicheren Einkommen von mindestens 2000 K aus einem selbständigen Unternehmen, welches sie unbeirrt der häuslichen Tätigkeit weiter führen kann, wird passender Bewerber gesucht. Reflektiert wird auf religiösen, guten und charaktervollen Mann, Kaufmann oder Beamter, wenn auch vorläufig mit minderen Einkommen. Unter „Charaktervoll“ an die Expedition des Blattes. 1618 Jacob Ornstein, Herrenschneider Wien, II., Hammerpurgstallgasse Nr. 4. Bestellungen nach Maat» werden in feinster Ausführung nach neueste» Imimal ansrefertmt. — In- und ausländische Stoffe stets lagernd. A>N Hl au*Cw "* Thelliahlang an Mlllgen Preisen. WIEN, II., Rothe Sterngasse 27. Grabstein-Etablissement Alfred Kunstadt. Preiscourante auf Verlangen gratis und franko. PfiYät^ynrnSLSiUDl Ung.-Brod, Mähren. Unterricht in allen Gymnasialgegenständen und allen Fächern der jüdischen Wissenschaft. Ung.-Brod. Die Direktion. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, offeriert in reichster Auswahl Professor fCfimpf’s allgemein beliebte Brautgetothücher und deutsche AndachtshScher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim Gold- und Silber-Botten. Im Verlage von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung soeben erschienen das berühmte Prachtwerk Professor Ir. Julius piirsl's .: illustrierte fünf Bücher Mts mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und 231 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6—. Die friihepe Jtuflage ist gänzlich ausvepkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herausgeber unb verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, vm.

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