Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 17 (1900)
- Issue
- 31 (3.8.1900)
- Date
- 1900-08-03
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 576 Vr. Bloch's Wochenschrift. Nr. 31 LuvNwAOllUllA. Es wird hiemit zur Kenntniss gebracht, dass im grossen Musikvereins-Saale I. Bezirk, Kärntnerping, Künstlergasse Np. 3 anlässlich der hohen Festtage, wie in den Vorjahren, ein GOTTESDIENST stattfinden wird. Die Karten hiefür werden vom 2. September angefangen an der Cassa der israelitischen Cultusgemeinde 1, Seitenstettengasse 4, i. Stock tSglieh von 9 Uhr Vormittags bis 2 Ubr Nachmittags ausgegeben. (Samstag ausgenommen.) WIEN, im August 1900. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Anzeige. Für ein Privatbethaiis wird ein ^diö für die hohen Feiertage zu engagiren gesucht. Herr Abr. Kläger, Wien, II., Herminengasse 8 ist mit der Aufnahme eines solchen betraut. Wien, im Monat Juli 1900. 603 Die für die Gemeinde-Tempel I., Seitenstettengasse 4 und IL, Tempelgasse 3 verfügbaren Betsitzkarten sind an der Cassa der israelitischen Cultusgemeinde, I, Seitenstettengasse 4, L Stock links täglich von 9 Uhr Früh bis 12 Uhr Mittags (ausgenommen Samstag und Feiertage) erhältlich. Concurs. In der israel. Cultusgemeinde in Austerlilz in Mähren kommt vom 15. September 1. J. die Stelle eines Cantors der zugleich pTOI tatTlty Kilp sein muss, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von K 1100.— nebst dem Erträgniss der ntöTitth freier Wohnung und üblichen Emolumenten verbunden Bewerber, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre Gesuche mit dem Nachweise der österreichischen Staatsbürgerschaft, der musikalischen Bildung und ihrer bisherigen Verwendung, sowie auch der genauen Angabe ihrer Familienverhältnisse bis zum 31. August I. J, an den gefertigten Vorstand einsenden. Austerlitz, am 1. August 1900. Der Gultusvorsteher: 6:9 JOSEF STRAGH. Heinrich S. Rettlinger'sche Wohlthätigkeits-Stiktung. Am 19. Oktober d. I., als am Sterbetage des sei. Herrn Heinrich S. Reitlinger, gelangen die Zinsen ans obiger Stiftung im Betrage von 200 Kronen ö. W. an eine „verarmte würdige israelitische Familie, die in Wien wohnhaft ist und in deren Mitte Sinn für die Religion herrscht", zur Verleihung. Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit einem Armuthszeugnisse belegten Gesuche bis längstens 31. August 1900 im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen, woselbst auch Gesuchsblanguette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus der Geburts-, Trauungs- und Todten-Matrik der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt diegenaueAngabe der berreffendenDaten. Hamnazeach ln 13 Hefte gethellt. Preis pro Heft fl. 1 — bei Abnahme des ganzen Werkes fl. io.— 605 zu beziehen beim Verfasser M. Wodak, Wien, II. Bezirk, Traunfelsgasse 6. Kattmazeacb, von den berufenen Autoritäten vorzüglichst begutachtet und als vortreffliche Arbeit nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält Alles, was ein israel. Cantor innerhalb und ausserhalb des Tempels an Chasonrts, ßecitativen und Casualien benöthigt, in reichster Fülle. Kundmachung betreffend die Theobald Uffenheimer'sche Gewerbrstiftung im Jahre 1900. Am 28. November 1900 gelangen aus dieser Stiftung für verarmte oder arbeitsunfähige wohlverhaltene Gewerbsleute israelitischer Confession 2 Stistsplätze mit dem Bezüge von je 197 K 50 hü. W. zur Verleihung. Bei der Verleihung dieser Stiftplätze genießen ein Vorrecht: 1. Verwandte des Stifters, 2. nach Wien zuständige oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerber. ' Die diesfälligen Gesuche sind längstens bis 25. September 1900 im Einreichungs-Protokolle des Armen-Stiftungs Departements des Wiener Magistrates oder bei den Bezirksvorstehern des II. und XX. Wiener Gemeinde-Bezirkes oder bei der Vorstehung der israelitischen Cultusgemeinde Wien zu überreichen und denselben die Geburtsscheine, der.Ausweis über die Zuständigkeit, ein Armuths- oder Mittellosigkeitszeugniß, ferner der Ausweis über die Mitgliedschaft einer Genossenschaft, eventuell die Bestätigung der. Genossenschaft',, daß Bewerber sein Gewexbe wegen Arbeitsunfähigkeit zurücklegen mußte, sowie Ausweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter beizulegen. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet eingelangte Gesuche kann keine Kücksicht genommen werden. Nur die mit einem legalen Armuthszeugnisse versehenen Gesuche sind stempelftei. Dom Magistrate der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, am 6. Juli 1900. Adam Hrgfeldhche Ausstattungs-Stiftung Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntniß, daß die Zinsen der von dem Herrn Adam Herzfeld begründeten Ausstattungs-Stiftung im Betrage von 240 Kronen an ein mit dem Stifter verwandtes, armes, sittsames Mädchen israel. Confession zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Armuths- und Sittenzeugnisse und dem authentischen Nachweise ihrer Verwandtschaft mit dem Stifter und daß sie sich im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 31. August 1900 im Einreichungs-Protokolle der hiesigen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen, woselbst Gesuchsblanguette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Joscs und Cccilic Adler-Stiftung für Arme. Am 26. Oktober 1900 gelangen bei der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde die halbjährigen Zinsen der obigen Stiftung in Beträgen von 40 bis 60 Kronen an arme Personen israelitischer Religion behufs Bez hlung der Wohnungsmiethe zur Vertheilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gesuche bis 31. August 1900 im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. .Stock, von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auf später einlangende Gesuche wird keine Rücksicht genommen. , Arme Verwandte der Stifterin, Frau Cecilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache angehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. Gesuchsblanguette sind im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9-12 Uhr Vormittags zu beheben. Wien, am 1. August 1900. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Herausgeber und verantwortlicher Redactenr: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VIH,