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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1896-03-20 · 12 (20.3.1896) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
13 (1896)
Issue
12 (20.3.1896)
Date
1896-03-20
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 248 Vr. Bloch's Wochenschrift Nr, 13 IX. Gräber, Grüfts, Begräbnisse, Exhumirungen. 1. Grabstätten. Für Mitglieder der Wiener israelitischen Cultusgemeinde: I. Classe fl. 000.—, II. Classe fl. 250.—, III. Classe fl. 150.—. Für Mitglieder der Wiener israelitischen Cultusgemeinde, je nach ihren Vermögens Verhältnissen IV. Classe fl. 50.— bis fl. 600.—. Für Unbemittelte gratis. Für Fremde, welche nicht Mitglieder der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind, zu obigen Tarifpreisen 50% Zuschlag. 2. Grüfte, a) Für die Gruftstelle für 9 Leichen fl. 1500.—, für 6 Leichen fl. 1000.—, für 3 Leichen fl. 600.—. b) Für die Ausmauerung für 9 Leichen fl. 600.—, für 6 Leichen fl. 400.—, für 3 Leichen fl. 300.—. 3. Für die Bewilligung zur Aufstellung eines Gitters fl. 25.—. 4. Für Beilegung a) bei einfachen Gräbern per Leiche fl. 50. — , b) bei Grüften per Leiche fl. 50.—. 5. Für Exhumirungen per Leiche fl. 25.— bis fl. 100.—. 6. Leichenbegängnisse (Conducte). Für das Wiener Gemeindegebiet von irgend einem Funkte in Wien zu einem israe.itisehen Friedhofe oder einer israelitischen Friedhof- Abtheilung in Wien, zu Eisenbahn- und Dampfschiff-Stationen in Wien I. Classe fl. 600.—, II. Classe fl. 2 50, III. Classe fl. 150.—, IV. Classe fl. 50.—. Für Unbemittelte gratis. Uebertragung von Kindesleichen bis zum 13. Lebensjahre ohne Conduct fl. 8.— bis fl. 50.—. Für Unbemittelte gratis. Ueberfiihrung von Leichen aus dem Wiener Gemeindegebiete nach Aussen, zu Eisenbahn- und Dampfschiff-Stationen behufs Bestattung ausserhalb Wiens, abgesehen vom Leichenbegängnisse (Couducti, je nach den Vermögens-Verhältnissen fl. 100.— bis fl. 1000.—. Concurs. Die israelitische Cultusgemeinde Budweis wünscht zum nächsten Schuljahre (1. September 1896) einen Religionslehrer für Volks- und Bürgerschulen, der auch zur Ertheilung des hebräischen Unterrichtes vollkommen befähigt ist und das 40. Lebensjahr nicht überschritten hat, aufzunehmen. Der Gehalt wird mit dem Aufzunehmenden vereinbart werden. Die Anstellung geschieht für das erste Jahr provisorisch. Bei vollkommen zufriedenstellender Leistung erfolgt die Aufnahme von 3 zu 3 Jahren und wird auch eine Gehaltsaufbesserung durch 5 Trinien von je 10% des ursprünglichen Gehaltes zugesichert. Concursfrist bis Ende März I. J. Reflectauten wollen ihre Gesuche und allfällige Anfragen richten an den Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Budweis, im Februar 1896. Concurs. Beim Israelitischen Cultusverein in Napagedl ist die Stelle eines Vorbeters, Schechet, Koreh und Lehrers mit einem garantirten Einkommen von fl. 500 nebst Wohnung und den üblichen Emolumenten zu besetzen. Die hierauf Beflectirenden wollen sich brieflich unter Beilegung der Zeugnisabschriften und Altersnachweis an den gefertigten Vorstand wenden. Reisespesen werden dem Acceptirten vergütet. Für den Verein: Der Vorstand Jacob Schön. J. Danko’s -*•* nvs **■ Cafe Commereial Wien, I., Rudolfsplatz Np. 7. Unter Aufsicht des Rabbinates. Dieses Kaffeehaus wird an dem jüdischen Osterfeste von allen Autoritäten und Honoratioren der israelitischen Cultusgemeinde besucht. Union-Bank. Die scchs»ildj»miijiiis1e ordentliche Gencraloce»aimnl»»j> der Actionäre der Unionbank findet Dienstag den 31. März 1896, um 11 Uhr Vormittags, in den B.inklocalitäten I., Nenngasse 1, statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Verwackungsrathes und Vorlage des Bilanz- Abschlusses pro 1895. 2. Bericht des Revisions-Ausschusses und Beschlußfassung hierüber. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes. 4. Wahlen in den Verwaltungsralh. 5. Wahl des Revisions-Ausschusses für das Jahr 1896. Die stimmberechtigten Herren Actionäre, welche an der Generalversammlung theilzunehmen wünschen, wollen ihre Aktien in Gemäßheit des Z 27*) der Statuten spätestens am 23. März a. c. depouirem und zwar: in Wien bei der Liguidatur der Union-Bank, in Triest bei der Filiale der Unionbank; in Berlin bei der Berliner Handesgesellschaft, bei den Herren Mendelssohn & Comp, und den Herren Robert Warschauer & Comp.; in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Effecten- und Wechselbank. Die Aktien sind unter Anschluß von Consignationen zu erlegen, welche vom Einreicher eigenhändig zu unterzeichnen und für Wien in zwei Exemplaren, für die anderen Erlagstellen in drei Exemplaren auszufertigen sind. Ein Exemplar der Consignationen erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung versehen zurück; nach abgehaltencr Generalversammlung werden die Äctien gegen Rückstellung dieser Consignation ausgefolgt. Das Stimmrecht kann vom Actionär oder von dessen gesetzlichem Vertreter persönlich oder durch Bevollmächtigung eines anderen stimmberechtigten Aktionärs ansgenbt' werden ('§ 28 der Statuten). Wien, am 10. März 1896. _ Union-Bank. *) § 27 der Statuten lautet: Der Besitz von je 20 Acli.n gibt das Recht auf Line Stimme in der Generalversammlung. Zur Ausübung des Stimmrechtes ist erforderlich, daß die Actien längstens 8 Tage vor den Zusammentritte der statutenmäßig berufenen Generalvcriammlung in die Gesellschaftscaffe oder an einem anderen von dem Verwaltungsrache zu bestimmenden Drte hinterlegt werden. (Nachdruck wird nicht honorirt). Soeben erschienen und durch jede Buchhandlnng zu beziehen; Dev» JudenSicVcYt! Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage. Preis 60 kr. Vom Br. Theodor Herzl. Preis 60 kr- Verlag von M. Breitenstein, Wien, IX/3, Währingerstrasse 9. - Actien - Gesellschaft „MER CUR“ Centrale: I., Wollzeile 10. Wechselstube Wieden: IV., Hauptstrasse 14. Wechselstube Mariahilf: VII., Mariahilferstr. 74 B. 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