Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 44 (30.10.1896)
- Date
- 1896-10-30
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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E> war ein klarer Alu*n<l־ üIm*!• |}1;n־n wölbte,!111 Westen ,noch mit Laube,׳.von i Sei: Leine begaben ges* 11 n 11/1e I;.in:!mtnnel, sie!־ s.lel rosigen Wolken geselmub kt, wälinuid im listen «!er V (dlrn״nd ^lam! ־und einzelne Stern«*, ihre zitternden Strahlen .zirwerft'n begannen.‘׳ Tan!!!nie!׳ Abend wind llüsterte durch die Bäume und (iehüsehe. und verbreitete den Ilutt der lijunn'i! )i 11•־!׳all 11 in. Auel! <!!׳- NaehligaHen, zalilroieh" in <!en l Billen des De.k'i'es ni^feml. hatten ihren Nachtgesang ,begonnen und vermehrt«*.!!, die Liebln hkeit und Weiehheit des Abends, welche -ich -an ft um die* Kerzen •der Menschen legte. Intel den Bin Wirkungen dieses herrlichen Abends •öffneten׳ sich die hingen jungen Herzen tun so mehr und wandte!! sieh einander zu. Nach einigem Zögern ergriff Daniel ־abermals legnd Hand, und diesmal \ynrde sie ihm nicht entzogen. .. l‘o;r*. sprach er mit sanftem 'Tone, ״liehst Du mich m״ hv1 ״ ..Und •wie sollte ich•!lieht!-׳ .lautete die Antwort. «Dass Di dem (robote Deiner Eltern gehorchtest und von mir liessest, «las könnt(' ich nur für recht' finden. Aber ■ däss die -(■.!«.*fühle Deines lierzeiis dieselben seien, empfand, ich in meinem eignen. I fiese stehen nicht unter dem Belolile der Eltern,1 und sie zu ändern steht, weder in unserer 51 acht, noch in unserer Pflicht. Ich kannte Dich und war beruhigt.“ ״,Also daeiltest Du mein immerfort,; süsses teures Mädehen ru fuhr er fort, zu fragen, und durchweine Stimme tönte das ganze Wonnegefühl seiner Seele. ' ־ 0אד weit es mir die (lesehälte des l ages und der S(ddummer der Naelit, und heid*1 nehmen mich sehr in Anspruch, gestatteten, ganz sicherlich/ erwiderte das Mädchen lächclml. ״Zw«ar gingst Du selten genug hier vorüber, um! schienst, Wenn-Du die (Tasse passiertest, gar zu vi«d an «len Hütten gegenüber zu bemerken zu haben aber geh nur. «lachte ■ich. und blick wohin Du willst, mlf weiss doch, :wohin das Auge Deiner Seele. schauet; .gelt, ich habe mich ׳nicht־. ־geirrt . . Doch wie spreche j j<׳l/. fuhr ,sie ernster fort. ..habe ich denn das Recht, so I zu sprechen? . . . sage lieber. Daniel'־, was ,bedeutet. Dein Kommen?** Und von dem Antlitz des Mädchens war j das Lächeln wieder vcrselnvunden. und sie schien' in den Ernst der Degen wart zurückgekehrt. Fortsetzung felgte