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Berliner Vereinsbote · 1896-01-31 · Heft 5 (31.1.1896) · page 3

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Journal
Berliner Vereinsbote
Volume
2 (1896)
Issue
Heft 5 (31.1.1896)
Date
1896-01-31
Page
– (sequence 3)
Language
German
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־־־־ ׳־ K Wetbältnim^ ־ _. . _.. ordne», zu KoÜM, dm Alles giebt Der i aichem. Vater und mancher Mutter de» gesunkene» Lebens- 1t wieder. Die bescherten Kinder, welohe wohl merken, \s man sie nicht nur durch eine einmalige Gabe erfreuen , dass vielmehr die recherchirenden Damen ym reges ly- *esse an ihrer gesamten geistigen Fortentwicklung nehmen, Eben sich infolgedessen Mühe, auch ihrerseits das erwiesene ite dadurch zu vergelten, dass sie bestrebt sind, durch ^ohl verhalten in der Schule, sich und der Gesamtheit der läubensgenossen Ehre zu machen, den Damen zur Zeit ch gute Schulzeugnisse verweisen zu können. Hoch Weit über die Schulzeit hinaus dauert die Anteilnahme d Fürsorge für diese Kinder der Armen fort. Besonders Mdis schulentlassenen Mädchen aus diesen Kreisen wird Atens der Damen des Comitees in ve)sscl»ie< lenster Weise rch sachverständige Beratung der Eltern, durch Unteringung in Stifte oder in geeignete Lehr^erhältnisse zweckitsprecliend gesorgt. \Tede der einzelnen Damen nimmt es mit esem Ehrenamte ausserordentlich ernst und findet in dieser 3seg11eten Thätigkeit für das Wohl der Kinder der Armen ne volle und freudige Befriedigung. Als Zeichen hierfür i erwähnt, dass eine der thätigen Damen. dieKvor einigen iigen ein freudiges Familienfest feierte, aus diesem Anlasse Vorsitzenden ausser, ihrem gewöhnlichen Beitrage noch Extragabe von 100 Mk. überreichte .,als Zeichen der ^ude4,wiesiesichindemBegleitschreibenausdrückt, ״welche je fPliätigkeit in dem Chanukaiieomitee ihr bereitetu. Auch dieses Mal hat ein Hauptverdienst an der gesegneten [lätigkeit die Vorsitzende des Comitees, Frau Julie N euann, unter deren geschickter Leitung das Werk ohne jegdie Störung vor sich gehen konnte. Als mitten in der* aengsteu Arbeit für die Ohanukahbeschenmg eine nicht uner-!bliche Erkrankung Frau Heumann befiel, nahm sie vom rankenlager aus an den Sitzungen und Arbeiten des Co- Itees teil; während sie in der Vereinsleitung von der stell- I!!״tretenden Versitzenden Frau Dr. M av b a u m in der :eeif -leisten Weise vertreten wurde. Letzterer Dame ist es anz besonders zu verdanken. Wenn durch die so bedauer- [che, Gottlob bereits gehobene Erkrankung der Vorsitzenden, iie Thätigkeit des Comitees auch nicht im geringsten unter-!rochen oder gehemmt wurde. So möge denn dieses segensreiche Werk auch fernerhin *ich in der bisherigen Weise fortentwickeln und wie allährlieh bisher, auch in den folgenden Jahren zur düsteren Winterszeit Licht in die Hütte der Armut, freudige Befriein die Herzen der edlen Spender tragen. , a. L. Verein JUitwas sotiolaum“ hielt«» 26. ,1«. N.. seine diesjährige General-Versammlung IM Münchener Hof ab. Hach dem erstattete» Jahresbericht blickt der Vorein auf ein Jahr fruchtbare!׳ Thätigkeit zurück. Die erweiterten Obliegenheiten erfordern eine Erhöhung des Beitrages Von 6 Mk. auf 8 Mk. jährlich,, deshalb der § 5 des '׳'Statuts■• dahin abgeändert werden musste. Dagegen ist," um den Eintritt in den Verein zu erleichtern, das Eintrittsgeld von H Mk. fallen gelassen worden. Die Bilanz der Kusse ergiebt Mk. 9800 in Einnahme und Ausgabe. Die Vorstands wähl ergab die Wiederwat d resp. Heuwahl der Herren I. Hirschberg (Vorsitzende**); Alm us, (Beisitzer!. Ehrenwerth!1, Schriftführer)— I. Pick (Rendant), M. Schever (Synagogen-Varste! 1er;. Der Bericht über die von Herrn Rabbiner Dr. Hertzog geleitete Religionsschide ergab die erfreuliche Thatsaehe, dass schon 85 Kinder die Schule, die erst wenige Monate besteht, besuchen und in allen Zweigen des Religionsunter־ richts mit gutem Erfolge teilnehmen. Der Syn&gogen-Verein ״Beth Zion" hielt am Sonntag den 26. Januar er. seine ordentliche General-Versamndung. in den Räumen des Hotel Münchener Hof unter zahlreicher Beteiligung der Mitglieder ab. Der vom Vorsitzenden Herrn Hey mann sohn erteilte Verwaltungsbericht wurde von den Anwesenden sehr beifällig aufgenommen. Es geht daraus hervor, dass die Mitgliederzahl des Vereins in stet.igern Wachsen begriffen ist, und dass sowohl die Sy na g« »ge wie die Religionsschule sich des besten *Zuspruchs erfreuen. Hacli Anhörung des Kassenberichts über die recht befr!«־־ digenden Kassen Verhältnisse und der Berichte der Revisoren wurde dem Rendanten Herrn Ragasinsky Decharge erteilt und sodann die Heuwahl des "Vorstandes vorgenommen. Es wurden gewählt die Herren J. H*־ymann sohn, 1. Vorsitzender. J. Hopp, II. Vorsitzender, L. Holevy, I. Schriftführer. J. Berju, II. Schriftführer, M. Rogasinsky, Rendant, A. Segali, Cöntrolleur. Steppack und Blumenthal. Schul vollste her. Kleczewski, Beisitzer. Nachdem dann noch verschiedene Anregungen aus der Mitte der Versammlung gehört wurden und vom Vorstandstisch aus ihre Beantwortung gefunden hatten, schloss der Vorsitzende die Versammlung mit der Aufforderung an die Mitglieder, auch ferner nach besten Kräften/ für das Wohl des Vereins zu arbeiten. u, Tn der General-Versammlung des Humanitäts ־ Vereins ״Gewul Tauw" am 28. ds. erstattete der erste. Vorsitzern le ■ Herr G. Michaelis den Vereinsbericht, aus dem hervorging,' dass das letzte Jahr als ein für den Verein gun*s. um! wruu;H0u t C LAS •8üC «STABE « OAMrefiusscKUircRet V1ra«l4«r1L Irinenschildep labrikl* — nL-ihUi.gb,L,wc - rCRNSm&JICft: AMT t?999. mfiMk KmkilMlMm K1M». Vfrsantf nack aysserha/t» in Kisfen veR501md HO Filters, gigin Nachnahme des Betrages. INNÜRNBERQ Mtheüwiäßäifc: wem mmm,? y f/U!Ofh amirnn 3cx 111 mnu 3f 1 mm r ttttttt ttttt N W M N N M M M M N N * M M M ierliner Privatpost u. Spedition, Act.־Ges. £ Der Betrieb der Postabteilung erstreckt sieb auf die Beförderung r von Briefen, Karten, Kartenbriefeu, Drucksachen, Waarenproben. Geld- L anweisungen, Einschreibebriefe etc. und Incasso von v, .,nnug.-u. L Br iefe nach den Vororten יlürfen nicht geschlossen sein. Die Be-r fordernng erfolgt 'durchschnittlich innerhalb 3;Stunden'. Bist 4 Uhr amgegebene Sendungen gelangen noch an demselben Abend E zur Aufgabe, die bis zur späten Nachtstunde den Kästen• enrr nommenen Briefschaften kommen mit der ersten Moi-geiihestellung'L in den Besitz der Adressaten. Unsere Briefkästen haben gelbe Farbe, p .XXXXXXXXX 11XIJJDÜLUJIJJUUULIXL^^ VICTORIA ZU BERLIN. X4EBENS-VEKSICHEKOT0 mit Prämien - Befreiung im Invaliditätsfälle. DIRECTION: BERLIN S.W., UNDEN-STRASSE 20/21. Vergicherungsbestand der Lebens״ I . .. . A Öes*ramtreeer▼« ult. 1894 Versicherung« - Abtheilung: ein •י Allerhöchst Mark 88,3S1/»13. schliesslich der Volks-Versicherung Gesammtactira ult. 1894 ca. Mark 400,000,000. | 26. Septemb. 1853. Mark 95,422.691׳ ÜHPALL-V.ERSICHEBIJNG mit Rückzahlung aller entrichteten Prämien und Gewiun-Befcheiligung Dividende pro 1894 371/«0/״. TOLKS-VEB^OHEliOTG Todesfall-Versicherung für Jedermann, auch für Frauen und Kinder, ohne ärztliche Untersuchung( mit Gewinn-Antheil; Prämienzahlung erfolgt in wöchentlichen Baten. , Lehenslängliche (E1SENBAOT - üK F ALL - VBESIGHKBOTG. Energische öeissige Herren können im Aussendienste der Victoria lohnende sichere Stellung finden. Anmeldungen bei den General- Agenturen und der Pireetkm»

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