Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3027 (3.8.1927)
- Date
- 1927-08-03
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Gerte 10 Wien, Mittwoch Wiener MorgerrzeiLrtng Nr. 3627 3. August 1927 Herbst der der bevorstc.uoen Ernttsinanzierung eher mit eurer ir eiteren Verknnpnimr zu rechnen ist. Unter diesen Verl.ä tnissen blieb da<. Publikum der Börse nach wie vor fern und die Umsätze spielten sich zumeist innerhalb der berufsmäßigen Kreise ab, um ein treffendes Wort anzmvenden: „Die Kellner spielen Billard". Daher ergaben sich nur geringe Kureversch>iiehungen bei zumeist etn".is schu l l erer (.'-rnndftimmnng. Für Schisnrhrtsrocrtc ist das >r/i,ivii> bereits wieder verflogen und nur snr Eleltro-o erte eruielt es sich. FarbenalLien verloren ungefähr 3 Prozent und von Nevenwerten gäben Schubert u. StUzer die gestrige Besserung fast vollständig wieder her. Juttns Berger mußten eine Einbuße lum 6 Prozent erleiden. Bon Montanwerken stiegen Mannsfelder rund 4 Prozent auf die bekannten Verhandlungen mit Stollberger Zink, die ebenfalls 2 Prozent iveiter gingen. Sonst streiten sich die Knrsveränderungen in engen Grenzerr. Später bewirkte die drückende Geschäftsstille säst überall Abbröcklungen. Bon Knnstseidemr.erten gaben Bemberg 5 un dGlanzstoss 7 Prozent nach. Tie gleiche Geschästsstrlle herrschte auch am Rentenmarkt. Die Goldsätze sind unverändert geblieben. Für Taggeld war Mt einzelnen Firmen allerdings billiger als zn Maktersätzcn von 7s4 bis 8 Prozent anzukommen. — Prag: Tie einzelnen Abschlüsse, mit denen das Börsengeschäft cröffniete, bedeuteten ein weiteres mäßiges Abgleiten des Kursniveaus. Ter ilmsang des Eröffnungsgeschäftes war aber so klein, daß er leine Uebcrsicht über die allgemeine KursenLwicklung bot, insbesondere, da das Geldange'boi vereinzelt den vorgestrigen Kursstand überschritt. Das Merkmal der Börse war Interesselosigkeit und Geschnfttlosigkett, das in einem schwachen Besuch der Börse ssttzttzar i\ Die Stagnation wurde im Verlaus auch dadurch nickt geändert, als einige Jndustricpapiere in das Geschäft mireinbezogen wurden. Tie allgeu.eine Kursentwicklung hielt sich im Rahmen des Schlußstandes, so daß sich der Schluß bei den Jndnstriepapicren bei minimalen Kursverschiebungen unregelmäßig gestaltete. Tie Nachrichten des Auslandes blieben auf die heimische Börse ohne Einfluß. Bankpapiere waren leicht avgeschwächt. Am Anlagemarkt herrschte Ruhe und blieben nur Staatsanleiheaktieii in der Führung. Ersahrenten nnd Baulose setzten ihre Mwärtsbervegung fott. 9litch in Eroten gestaltete sich das Geschäft träge und die arentgen Abschlüsse blieben ohne Nachwirkung auf den Kursstand. Ant Devisenmarkt traten nur vereinzelte Kurs- Verschiebungen auf. — Budapest: Die Tendenz war durch neuerliche Flauheit gekennzeichnet. Erst knapp vor Schluß machte sich eine Befestigung bemerkbar, die durch die günstige Lage des Geldmarktes hrkbeigeführt wurde. Tie anfänglichen Verluste konnten größtenteils wieder wettgemacht werden und einige Spezialpapiere konnten sogar kreme Gotvinne erzielen. Der Verkehr war wahrend der gansta Börsenzeit eng begrenzt. Zevrseukurse. Zürich, 2. 'August. (Schlußkurse.) Paris 20.33 (20.33), London 23.21 (25.21 &), New Aork 519.18(519 ^i), Belgien 72.20 ( 72.20), Italien 28.23 (23.24), Spanien 88.47^ (88.55), .Holland 208K0 (208.10), Berlin 123.51 (123.47*$), Wien 73.07% (73.07%), Stockholm 130.10 (130.10), Oslo 134.10 (134.10), Kopenhagen 138.90 (138.90), Sofia 3.75 (3.75), Prag 15.39 (15.39), Warschau 58.— (58.—), Budapest 90.50 (90.52%), Belgrad 9.131a (9.10), Athen 682.50 (680.—), Konstantinopel 262— (262.—), Bukarest 3.16 (3.16K), Finnland' 13.09 (13.10), Argentinien 220.75 (220%), Japan 245.— (245.—), Privätdiskont 3.81 Vi (3%). Prag, 2. August. Amsterdam 1351.50 (1351.50), Berlin 800.625 (3001/6), Brüsftl 468.25 (468.25), Zürich 648.25 (646.25), Oslo 870.— (870.—), Kopenhagen 901.— (900.—), London 163.35 (163.25), Madrid 573.— (573.—), Mailand 183.30 (183.30), New York Kabel 33.60 (33.60), Paris 131.80 (131.80), Stockholm 801.50 (901.50), Belgrad 59.22 (59.21), Budapest 588.125 (588.25), Bukarest '20.40 (20.40), Konstantinopel 17.05 (17.05), Sofia 24.35 (24.475), Warschau 376.125 (376.50), Wien 474— (474.25). Budapest, 2. August. Amsterdam 229.35—230.05, Belgrad 10.66—10.10, Berlin 136.45—136.55, Bukarest 3.47—3.53, Brüssel -79.60—79.W, Kopenhagen 153.15—153.60, Oslo 147>30_ —148.25, London 27.7950—27.8750, Mailand 31.075—31.275, New York 57235—574.05, Paris 22.40—22.50, Prag 16.96— 17-01, Sofia 4.125—4.165, Stockholm 153.35—153.80, Warschau 63.73—61.50, Wien 80.575—80.825, Zürich 110.25—110.575. Warschau, 2. August. Holland 357.65—359.45, London 43.33—43.55, New York 8.91—8.95, Paris 34.97—35.15, Schweiz 171.80—172.75, ' Prag 26.45—26.57, Wien 125.64—126.26, Jta'stn 48.58—48.82.' Belgrads 2. August. Feiertag. UM War will der Verband von der Hakoah? Der jüdische Verein bringt: Admira, Slavirr, F. T. C. und Hnngnria. Der Oe ste rr e: ch i s ch e Fn ßba ll bu n d zeigt für die nächsten Spiele der H a k oa h, die am Samstag mit dem Kampf gegen den Meister Admira cinsetzen, lebhaftes Interesse. Es ist aber nicht jenes, welches das jüdische Publikum erfüllt, das wieder einmal eine starke Hakoah-Mannschaft antreten sehen will. Die angeküiidigte Mitwirkung der „Amerikaner" Guttmanu, Häusler und Schwarz, von denen der letztere übrigens infolge des mit ihm abgeschlossenen Neuengagements bereits wieder als Hakoahner zu betrachten ist, wird in der T e get t h o f f st ra ßc mit scheelen Augen angesehen. Es wurde auch ein Schreiben an den jüdischen Verein gerichtet, in dem an ge fragt wird, ob für die Gäste aus Amerika S p i e lb ew : l l i g u n g vorliegt. Zur Sache ist zu sagen, daß die in Betracht kommenden Fußballer G u t t ma urr und Häusler — Schwarz gehört, wie gesagt, wieder der Hakoah an — seinerzeit an den amerikanischen Verband eigentlich nicht freigegeben wurden. Außerdem haben sie sich f ü t Amerika noch n i ch >t wieder verpflichtet, weshalb sie nach den dortigen Bestimmungen automatisch frei sind. Im Falle ihrer Rückreise in die Vereinigten Staaten haben sie erst bis zum 1. September drüben einzutressen nnd können wohl bis dahin als Gäste, zumal bei ihrem Stammverein, von dem sie ja de facto nicht freigegeben wurden, antreten. Letzten Endes erfolgt.ihre Mitwirkung 'bei den Blau-Weißen mit Einwilligung ihres bisherigen Eigentümers", .Mr. V a n d e v e g h e. Uns sind Fälle in Erinnerung, in denen man im Verband nicht so rigoros gedacht hat, >vie man sich einbildet, diesmal tun zu müssen. Beispielsweise ist der Linlksaußenstürmer Huber seinerzeit aus Italien zurückgelehrt und hat sofort am nächsten .Tage gegen Hakoah in der Meisterschaft spielen dürfen. Derartige Beispiele könnte man in hinreichender Zahl anführen. Es hat aber den Anischeitt, daß diese im Falle Hakoah angewendete ,„HyPerchochmie" des Oesterrcichischen Fußballbundes, der sich fo sehr in der Rolle des übertriebenen Fifa--Trabanten gefällt, noch einen anderen Hintergrund hat. Das imponierende Management des jüdischen Vereines zu Beginn der Saison, das Spiele gegen die hervorragendsten Vertreter des kontinentalen Fußballes bringt (6. August Admira, 13. August Slavia, 15. August Fereuezvarosi T. E., 20. August H u n g a r i a), scheint das Interesse für die vom Verband so forcierte mitteleuropäische Cupkonk u r r e n z (14. August Rapid—Hajdnl) offenbar abzulenken. Dies berührt aber den empfindlichsten Punkt unserer obersten Fußballbehörde, nämlich ihre Tasche. Denn zahlen dürfen unsere Vereine, speziell Hakoah, in vollem Maße; verdienen aber darf n u r d e r V e r b a n d. Dr. Abeles, der Präsident des Fußballverbandes hat aus Gesundheitsrücksichten demissioniert. Die Führung der Geschäfte im Verband hat brs auf weiteres Staatsanwalt Dr. Gerö übernommen. Ein Nachspiel zum Match HarmonSa—Rapid- Sberlaa. Ein jüdischer Spieler wird geohrfeigt und dann noch als Unschuldiger zu Gericht geschleppt. Im Verlaufe eines Meisterschaftsspieles, das am 26. September v. I. zwischen dent Wiener jüdischen Fußballklub Hasmonaa und dem Verein Rapid-Oberlaa stattfand, stieß der Hasmonäa-Spieler S o k ci l mit einem Fußballer oes gegnerischen Klubs, S in r c, so unglücklich zusammen, daß dieser eine klaffende Wunde am Hinterkopf erhielt. Nach dem Spiele wurde Sokal von Anhängern der Gegner geprügelt und enhielt dabei eine derart wuchtige Ohrfeige, daß er ohnmächtig zu Boden stürzte. Gegen « •ötev wurde eine Strafanzeige erstattet, die auch iner B erurtcil u n g führte. Doch auch gegen Sokal ... eine A:'.zeige ein, in der behauptet wurde, daß die Verletzung des S.uic von Sol.il mit A b s i ch t hcrbcigeführt worden war. Er soll beint Sprung nach dent Ball dem Smrc mit einem scharfen Gegenstand, de>t er in der Hand verborgen hielt, den Schlag versetzt haben. Solal wurde daraufhin wegen Ucbcrtretnng gegen sie körperliche Sicherheit angeklagt. Vor dem Bezirksrichter D r. F i s ch e r l e i t n e r (Schwechat) gab der Angeklagte an, er sei an der Verletzung des Gegenspielers .unschuldig. Zwei beim Wettspiel' anwesende Fra n e n hattett als Z e tt c\ \ n tt c n ansgesagt, sie hätten gesehen, daß der Angeklagte nach dem Zusammenstoß einen Gegenstand fallen gelassen habe. Der Richter verurteilte den Spieler zu 30 Schilling Geldstrafe. Sokal berief, und sein Verteidiger, der bekattnte Svortsmann Dr. Max Fürth, führte vor Gericht aus, es set a ns gerschlossen, daß ein Spieler während des ganzen Wettspieles einen «Schlagring, Stein oder einen anderen harten Gegenstand in der Hand tragen könne, ohne daß es die anderen merkten. Der Angeklagte habe auch nicht fahrlässig gehandelt, da er sonst vom Schiedsrichter wegen einer Regelverletzung hätte bestraft werden müssen. Solange sich aber ein Spieler an die.Regel halte, 'könne er nicht fahrlässig handeln. Der Verteidiger legte auch dem Gerücht ein Bild, aus einem englischem Ligaspiele vor, bei dem sich eilte ganz ähnliche Situation wie die, welche zur Verletzung des Smrc führte, ergab. Das Berufungsgericht sprach nunmehr den. Angeklagten frei, da eine Verletzung in der Weise,, wie sie der bisher unbescholtene Angeklagte schilderte, keineswegs ausgeschlossen erscheine. Die Aufstellung der Hakoah-Rescrve, die am Samstag vor dem Hauptspicl gegen Admira-Rcserve autritt, dürfte folgendermaßen lauten: Halmos; Feldmann, Bersorr; Strohs, Großmarrn, Barbak; Mansner, Pösaner, Kestler, Wurmbrandt, Fischer 2. Das Spiel Rapid—Nicholson findet heute um 6 Uhr auf dem Platze des Amateur-Sportklubs in Ober-St. Veit statt, da die Hütteldorfer ihren Rasen noch schonen. Bei Rapid wird zum erstenmal Horvath antreten. Hakoah-Futzballsektion. Freitag uin 7 Uhr abends Versammlung im Klubheim. Sämtliche Spieler haben bis übermorgen wegen Ausstellung der Spielerpässe ihre Photographien im Sekretariate abzugeben. Der Vorverkauf für daS Wettspiel Havoah—Admira, das Samstag um halb 6 Uhr auf denr W. Ä. C.-Vlah stattsindet, hat in folgenden Vorverkaufsstetten bereits begonnen: Sekretariat der Hakoah, 1. Bez., Wipplingerstraße 24-26; Sekretariat der Admira auf dem Admira-Ptatz; Klubheim der Admira, Cafe Nordioestvahn, 21. Bez.. Praaerstraße 69; K'leiderhaus Heinrich Sinai, 21. Bez., Ant Spitz, Lehndorferhof. Hatoatz«Sch:r>imntsektion. Das Schwimmtraining findet jederr Dienstag nnd Donnerstag von 3A7 bis ^9 Uhr abends int Dianabad statt. Mitglieder anderer Sektionen sowie Gäste herzlichst willkommen. Zer Schwimmlvnderkamps der Samen gegen Ungarn. , Heute Auswahl-Schwimmkämpse. Für die s o u n t ä g i g e Begegnung t it Budapest werden heute im Hietzing e r Strandbad ab 7 Uhr Auswahl k ä m p s e veraustaltet. -Bon deu Hakoahnerinnen hat nur Jdi K o h -n heute anzutreten, da der Start der Rekordleriniien B i e n e n f e l d unid L ö w y in Budapest selbstverständlich eine sichere Sache ist. Hedh B i e u e n s e I d unternimmt heule übrigens einen Rekordversuch über 100 -Meter Bruststil. Der Abschluß der Veranstaltung ist ein Wasser« ball-Train : ngssp iel zwischen der Teammannschaft, die am Sonntag gleichfalls in Budapest kämpfen wird, Argen eine kombinierte Garnitur. Die Indem beim Box-Länderka»mpf Oesterreich—Ungarn. Wir berichteten gestern, daß bei dem am Sonntag nusgetragenen Läniderkampf der Auswahlboxer Oesterreichs uiid Ungarns der Jude Spunuer'als bester Mann der Oesterreicher figurierte. Wir tragen heute nach, daß auch bei den Ungarn ein Jude am besten abschnitt, wie allgenreiil anerkannt wird. Es ist dies der Federgewichtler Gelb. In der Jury war auch der Funktionär des Mensr jüdischen Sportklubs Hagibor, Frankl, vertteten. Der Budapester „Sport Hirlap" schreibt über ihn: Im österreichischen Ringrichter Frankl lernten wir einen derart korrekten und sicher urteilenden Sportsmann kennerr, wie man ihn selten findet. Fheater tran mute Deutsches Volkstheater: Müllers Anfang 8. Ende vor V,U Uhr Volksoper: Ich Hab' meitt Herz in Heidelberg -verloren Anfang */,8, Ende nach 10 Uhr Theater a. d. Wienr Der Orlow Anfang 8. Ende V,11 Uhr JohattN-Strautz-Theater; Rosen aus Schtras Anfang 8. Ende gegen 1/»11 Uhr Stavttheater: Wien lacht wieder Anfang 8. Ende nach 10 Uhr Theater in der Josefftadtr Theodore & Cie. Anfang 8. Ende '/«II Uhr Kammerspiele: Zwölf Mädel lernen heiraten Anfang '/,9. Ende nach Vjll Uhr Lustspiel-Theater: Die Keuschheitskonkurrenz Anfang 8. Ende 10 Uhr Bnrggarteu-Bühne: Die Fledermaus Anfang 8 Uhr, Ende nach V,U Uhr Noland-Bühne: Die weiße Sklavin tm Netz der Mädchenhändler Anfang 8 Uhr, Ende 10 Uhr Programm Heute Mittwoch 11 Uhr r Vormittagsmusik. 16 15 Uhr: Nachmittagskonzert. Mitwickend Hans Händel (Gesang). 18 Uhr: Märchen für Groß und Klein. Erzählt von Nelly Stahl und Hans Viktor. Mitwirkend Adelheid Bergmann (Laute). 19 Uhr: Mineralogisch-geologische Spaziergänge dmch Oesterreich. Steiermark und Kärnten. Univ.-Prof. Dr. H. Leitmeier. 1930 Uhr: Die Fleischhygiene und ihre Bedeutung für die Volksgesundheit und Volkswirtschaft. Prof. Dr. Oskar Henneberg. 2035 Uhr: „Humor in Wort und Lied", vorgetragen, von Dr. Josef Bergauex. Leichte Abendmustk (Kapelle Silvitig). Morgen Donnerstag 11 Uhr: Vormittagsmusik. 16-15 Uhr: Nachmtttagskonzert. Mitwirkend r Hellmuth Gunthmar (Gesang). 18 Uhr: Wochenende. Ausstugsziele und Reisepläne. Sektionsrat Ing. Detnlein. 18-15 Uhr: Heiligenkreuz und Umgebung. Dr. Ottokar Janetschek. 18- 45 Uhr r Die Pflicht, Sport zu betreiben. Fritz Bürger. 19- 15 Uhr: Esperanto für Anfänger. Seebad Grado bei Triest Pension Händler - Villa L«dia Streng orth. rituelle Küche. Eigener Schochet. Mäßige Preise. Eingetragen beim Hamburger Verein für rituelle Speisehäuser. . iewisb titaial Trusl (Jüdische MiU) Limited 10/12, Walbrook, London, E. C, 4. Hierdurch wird bekannt gegeben, daß die 29. jährliche Generalversammlung der Jüdischen Colonialbank, Aktiengesellschaft, am Freitag, den 9. September 1927, 10 Uhr vorm., im Gebäude der Mustermesse in Basel, Schweiz, abgehalten werden wird. Die Besitzer von Inhaber-Aktien, die sich an der Generalversammlung beteiligen wollen, werden aufgefordert, ihre Aktien in dem Büro der Bank nicht später als drei Tage vor Abhaltung der Versammlung zu deponieren. IBM DER ANKER Alis. Versicherungs a. g- Konkur s. . An dem hebr. Kindergarten der israel. Kultusgemeinde BielskO gelangt mit 1. September 1. J. die Steile einer Kindergärtnerin zur Besetzung. Bewerberinnen mit polnischer Staatsbürgerschaft, welche ein hebr. Seminar besucht, bezw. einen hebr. Kindergartenkurs absolviert haben, außer der hebr. auch der deutschen^ und polnischen Sprache mächtig sind, wollen ihre entsprechend belegten Gesuche bis zum 20. August 1. J. bei dem Vorstände der israel. Kqltusgemeindc in BielskO (Slask) einjjringen. Der Präses der israel. Kultusgsmeinde. "'S“ r. nlUMG «-» :: Bez.,iläcMral)e7 Schafwoll-Badeanzüge Jakob Geltes,Rotgassei (Ankerhof-Kunstuhr) Alleinige Anzetgen-Annahme - Annoncenerpedittou Heinrich Schalek. Wien. 1. Bezirk. Wollzeile 11. Herausgeber und Eigentümer: Jüdische: Zeitungsu. Verlagsges. m. b. H., Wien, 2. Bez., Taborstvahe 1—3. — Beraniwortl. Redakteur: Jakob Krausz, Wien, 19. Bez.. Brechergaffe 9. —- Druck: ^Fnba", Aren, 7. Bez^ LerchentÄderstrabe 1. 8988714638