Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3005 (10.7.1927)
- Date
- 1927-07-10
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 3005 WM. Sonntag Wiener Morgenzeitimg ly. IM 1927 Gette 1 l “ und Profesfionalismus. Bon Dr. Emst Ltitwn (Haifa). Präsidialmitglied des Makkabi-Weltverl'^ ' 's. »Wir müssen lernen, ans Snbere Mittel r« verrichten - In einem Artikel der „Wiener Morgenzettung" in diesem Frühjahr wird anläßlich einiger unerfreulicher Vorkommnisse im jüdischen Sportleben Palästinas gesagt, daß bei dem normendigen Uebel deS ProfessionaliSmuS der jüdische Sport nicht bemakelt werden darf, am wenigsten durch Erez Israel. VS ist mir interessant zu hören, daß man sich schon zu »er Ansicht bekennt^ ProfessionaliSmuS sei ein Uebel, wenn auch ein notwendiges. In der jüdischen Sportöffentlichkeit sind mehr oder weniger noch die Kämpfe in Erinnerung, die vor zwei Nähren über die Frage des ProfsssionaliSmus innerhalb des Makkabiverbandes auSgetragen wurden. Daher wäre es müßig, a/lle diese Fragen noch einmal aufzurollen; sie sind unS allen ,n trauriger Erinnerung, uns allen, die in der Makkabi-Bewegung eine Erziehungsgomeinschast für die jüdische Jngend sehen wollen. Aber vielleicht öffnen die Ereignisse seit der letzten Makkabitagung in Wien im Jahre 1925 nun doch einmal denen die Augen, die dieses Uebel für so notwendig hielten, daß sie ihm Tür und Tor öffneten, um ihm nur recht leichten Einlaß zu gewähren. Unsere 'Warnrufe bis zur letzten Stünde wurden überhört, unsere Bedenken, daß dieser einmal legalisierte Zustand auch eine weiter« Wirkung haben müßte, verlacht. Schon nach kurzer Zeit ist das eingetreten, was die natürliche Folge der ganzen Richtung ist, die heute herrscht: Ereignisse, die jeder Erziehung Hohn sprechen und die nicht nur den Makkabi innerhalb des zionistischen Lagers, sondern die jüdische Jugend vor der Oeffentlichkeit kompromittieren. Als im vorigen Jahre nach der Tournee der Wiener Berufssußballspielermannschaft sich zeigte, daß für jemand, der im Fußballspiel ein Geschäft sieht, der Busineßstandpunkt stärker ist, als die Ideale deS Makkabi, hofften wir, insbesondere anläßlich des mutigen und einmütigen Auftretens der jüdischen Presse, daß man nunmehr die begangenen Fehler einjehen würde. Denn was hatte sich ereignet? Vielleicht schien eS manchem Uneingeweihten nur eine Kleinigkeit: Einige Spieler hatten auf Grund besserer Bedingungen neue Engagements in Amerika angenommen. Wer will eS einem armen Berufsspieler, der sowieso nur eine kurze Anzahl von Jahren seinen schwierigen Beruf ausü.ben kann, verargen, wenn er seine Lage zu verbessern sucht'. Anders sieht es «allerdings aus, wenn man die Frage unter dem Gesichtspunkte der erzieherischen Wirkung betrachtet. Unsere sZpicler sind eigentlich gar keine Professionals, sondern Amateure, deren erster Gedanke ihre jüdische Fahne ist, für die sie kämpfen. Nur weil man sie immer wieder zu repräsentativen Zwecken heranzieht, müsse man ihnen ein Gehalt zählen, das gerade zum lieben ausreicht, das sei moralische Pflicht gegen Menschen, die sich für die jüdische Sache aufopfern. So sagte man noch kurz vor der damaligen Amerikatouruee, nachher war man etwas kleinlaut, da man zugeben mußte, daß man sich getauscht hatte. Ader schließlich, auch darüber kam Niän hinweg. Man kaufte sich neue Spieler, vervollständigte die geschwächte Mannschaft. Ganz übersah man aber, welche Wirkung dieses Verhalten auf unsere Jugend in Erez Israel haben mußte. Die Fugend hört hier viel von der jüdischen Sportbewegung deS Auslandes und sieht ihre Ideale in den Vorbildern der jüdischen Vereine der Galuth. Wie muß cs auf eine Jugend wirken, die ganz andere Maßstäbe bekommen sollte! Der Chaluz wird seine Kwuzah im Emek nicht verlassen, in der er schwer arbeitet und knapp satt zu essen hat, und der Lehrer in Erez Israel verläßt seine Schule nicht, in der ihm sein niedriges Gehalt oft nur zum Teil ausgHahkt werden kann, selbst wenn ihm die besten Aussichten eröffnet werden. Das ist es gerade, was wir in der jüdischen Jugend zu entwickeln und zu bilden haben: die Kraft deS Willens und der Tat, ein Leben zu führen, das unseren Idealen entspricht, und den Versuchungen zu widerstehen, die gerade dann kommen, wenn die Schwierigkeiten am größten sind. Darf man unserer Jugend solche Vorbilder geben, dfe der ersten Versuchung schon erliegen? Muß nicht unsere Jugend schweren Schaden leiden, wenn man ihr dies zeigt? « Daß ’ bei Berufsfußballspielen alle möglichen Dinge /verkommen, weiß jeder. Aber was sich zurzeit in. Palästina in dev „Sport"-Bcwegung abspielt, ist dennoch ein Novum: das „P a l ä st i n a t e a m" mit jüdischen Professionals aus anderen Ländern. Man verlangt von mir Protest gegen diese Machenschaften. Aber will man nicht sehen, daß hier die Geister wirken, die man selbst rief und nun nicht mehr loS wird. Gewiß, ich protestiere, aber mein Protest richtet sich nicht nur gegen die Abmachungen der Herren Agar und Dr. Weißburg, sondern gegen alle die, die ihnen Vorschub geleistet haben, die unseren idealen Sport zum Busineß, herab gewürdigt haben, die uns vom Tempel zur Gasse geführt haben! Wie können wir heute aus all diesem Schmutz heraus? Nicht durch kleinliche ängstliche Politik, nicht durch Bemäntelung und Beschönigung von Dingen, für die wir nur Verachtung haben dürfen. Wir müssen uns offen von all diesen nicht zu uns gehörigen Dingen abwenden,^ und reinlich scheiden zwischen denen, denen der Name des jüdischen, Sportes nur. als.. Deckmantel für alle möglichen Unteknehmungen' dient) und uns, denen die jüdische Sportbewegung eine heilige Sachr für unsere Jugend und den Aufbau von Erez Israel ist. Wir müssen in unserer Arbeit vor allem lernen, aus äußere Mittel zu verzichten. . Viel, sehr viel muß dazu über Bord geworfen werden, und doch will ich hoffen, daß unsere Führer den Mut. und das Verantwortungsgefühl haben, die diese Stunde forderrt. /Klein werden wir dann vielleicht aussehen, labet das darf uns nicht beirren^ um so stärker werden wir sein. Sie amerikanische Presse über die Hakoah. Aus Anlaß des Abschiedes der Hakoah aus Amerika besprechen die Blätter den Gesamteindruck der Ha ko ah-Spiele. Es wird festgestellt, daß die 'jübische Mannschaft ihr im Vorjahr gezeigtes Niveau diesmal nicht ganz erreicht habe, jedoch durch eine Reihe bemerkenswerter Leistungen imponieren konnte. Die Presse verabschiedet sich von den Hakoahnern in überaus herzlicher Weise. Der Brigittenauer A. C. besiegte gestern in einem Freundschaftsspiel die Siinmerinäer 6:1 (4:1). Bei den SimmeringeM war Horvath tätig, der sich wieder für seinen Stammverein verpflichtet hat. 1500 Zuschaller. Ausümbtesultate. In Prag besiegte Sparta den DF. C. 10:0 (2:0). Nach der Pause brach der D. F. C. Mammen. Fünf Lore sielen innerhalb einer Viertelstunde. — In " eplitz schlug der dortige F. C. Arsenal aus Kairo 3:2 (1:0). Das entscheidende Tor er- Hafti. durch einen Elfmeter. — In Upsala gewann Viktoria Zizkov gegen ein Stadtteam 6:1 (2:0). Hakoah gegen Hechawer. Dieses Spiel um den Fölbes-Pokal wird heute um 10 Uhr vormittags auf dem Frem-Plah (21. Bez., Jndustrlestratze,, 16er-Wagen von der RoichSbrücke) ausgetragen. Hechawet »st gezwungen, das Cupsptel gegen Hakoah mit einer sehr geschwächten Mannschaft zu bestreiten, da einige Spieler, wie Adler 1 und 2, Loroer und Dukes-, verletzt, resp. erkrankt sind und Grünwald und Haber- Wld sich auf Urlaub befinden. Ein Fußballspiel Hakoah-Ringer gegen Sektion Land- Kratze. Morgen Montag findet auf dem Hakoah-Blatz ein sehr interessantes yutzballmatch statt. Es spielt die Ring- Mannschaft des jüduchm Vereines gegen die Sektion Landstraße. Bei den Ringern werden Meister Markus, der Stromschivimmer Stern usw. tätig, bei den Landstratzern Schiedsrichter Grltnvaum ustv. zu finden sein. Die Ringmannschast ladet alle ihre Freunde zu diesem Match ein. Beginn 6 Uhr. Libanon komv.—Anchrasit konib. 3:0 (2:01 Ueberlegener Sieg der Libanon-Leute, die in allen MannschaWteilen dem Gegner Überlegen »varen. Rur durch dahervorragende Spiel des gegnerischen Tormannes fiel der Sieg nicht Wer aus. Die Tore für Libanon erzielten Dörfler (3), Kobir. Libanon Res.—Heiligenstädter S.. V. Res. 3:2 (0:1). Sicherer Sieg der jüdischen Mannschaft, die ihre Hauptstützen in Goldblum, Karpfen und Sternberg hatte. Die Tore erzielten Sternberg (2) und Lichtettseld. Hagibor—Finanz 4:3" (2r0j. Der Sieger dieses Wettspieles erledigte sein vorletztes Meisterschaftsspiel. Man sah der Mannschaft die Uebermüdung an. Das Torverhältnis entspricht nicht den: Spielverlauf, denn der Überaus starke Sturni erschwerte einen regulären Verlauf. Die jüdische Mannschaft spielte in der ersten Hälfte mit dem Wind und konnte durch Schnabl und Ronis emsenden. Nach Seitenwechsel sah es aus, als ob Hagivor die Punkte abgebon müßre. Wägner und Kac erreichten zwei Treffer für Finanz; dies ermunterte dte jüdische Elf, die durch Bluinenzweig und Schnabl: die Trefferzahl erhöhen konnte. Wagner gelang es noch kurz vor Schluß, einen Stangenschuß abzugeben, den Schiedsrichter Steiner als Tor lu'crtete. Die beiden Zenterhalfs Winkler und Huß arbeiteten aufopfernd. Feldmar als Verteidiger war sehr gut. Dieser junge Spieler, der bisher in der Reserve des jüdischen Vereines spielte, wird in der kommenden Meisterschaftsperiode in der Kampsmannschaft zu finden sein. Z»on-Schttler—Hakoah»Schüler 2:1. Zion errang einen knappen Sieg. Die Hakoah-Jungen »varen wohl weit überlegen, doch vor dem Tor viel zu weich. Bei Zion überragte der Verteidiger Großmann seine Mitspieler. Er wehrte säintliche Angriffe der Hakoah ab. Auch Stermann bot eine gute Leistung. Im Angriff gefielen Wertheimer, Waßner und Holzer. Beh Hakoah < glänzte Justiz im Tor. Weiß zeigte oft Proben seiner hervorragenden Technik. Im Angriff gefielen Fischer, Bullh und Muckl sehr aut. Für Zion »varen Wercheimer und Großmann 1 erfolgreich, »nährend für Hakoah Muckt skorte. Hakadur—Makkabi 4:1 (0:0, 1:1). Hakadur konnte dieses Cupspiel um den Földes-Pokal erst im Nachspiel für sich entscheiden. Ausschlaggebend für den Erfolg war das gute Spiel.des Zenteryalss Klein, sowie der beiden Verteidiger Grotzmann und Vogel. Die übrige Mannschaft kämpfte sehr aufopfernd. Der Sieg ist» obwohl drei Treffer durch Elfer entstanden, als vollkommen verdient zu bezeichnen. Bei Makkabi konnte nur Lutzl, Grünzweig im Sturm sowie Drucker in der Halfreiho entsprechen. In der ersten Hälfte bieten sich Hakadur einige glänzende Torchancen; Schußpech bewahrt Makkabi vor Trefferverlust. Die Nervosität der Spieler führt zunr Ausschluß von jo einem Mann und bald nach Seitenwechsel wird Mieder je ein Spieler ausgeschlossen. Das Tempo wird immer schärjer, Makkabi verschuldet 15 Minuten vor schlub einen Elfmeter, den John glatt einschießt. Drei Minuten vor Spielende Elfer gegen Hakadur, der erst nach Wiederholung »regen einer angeblichen Regelverletzung verwandelt wird. Bald darauf Schluß der regulären Spielzeit. Im Nachspiel sichert sich Hakadur in der 3., 6. und 14. Minute durch Panzer, John und Großiuann endgültig den Sieg. In der zweiten Hälfte des Nachspiels verlassen einige Makkabi-Spieler beim stand wn 4:1 den Platz, so daß sich der Schiedsrichter gezwungen sicht, das Svicl abzubrechen. bat Kochba—W. B. C. 2:1 (2:0). Bar Kochba trat nach längerer Zeit »nieder an und konnte das Spiel gegen die zweitklassigen Währinger sicher für sich cntsche-lden. Schon in der 6. Minute erringt Neustadl durch schönen Kopsstoß für Bar Kochba die Führung. In der 36. Minute fällt endlich der zweite Treffer. JeMnek war durchgckonimen. flankt, Defris läßt den Ball absichtlich durch die Füße und bietet Etchler eine Scliußgelegenhrit, die dieser auch prompt ausnützt. Nach Halbzeit holen die Währinger ein Tor auf. Einige Minuten vor Schluß »vird das Spiel »regen Unstimmigkeiten mit dem Schiedsrichter abgebrochen. Bar Kochba spielte in der Ausstellung: Kohn, Wir, Ossi F., Teltscher, Tabak, Glauver, Lampl,, Lichter, Defris Neustadl, Jellinek. „ , _ ri r , . Der Stand der polnischen Staatsmeisterschast lautet gegenwärtig: 1. Wisla (Krakau), 2. L.^P. K. (Kattowitz), 3. L.K.S. (Lodz), 4. Ruch. 6. Legia (Warschau), 6. P ogon (Lemberg), 7. Czarni (Lemberg), 8. Polonia (Warschau). 9. T.K.S. (Thorn), 10. Warta (Posen), 11. Touristici (Lodz). 12. Hasmonea (Lemberg), 13. Jutvzenka Sie Wasserballmelfterschüft. Hakoah schlug gestern die Vienna glatt 6:0 (1:0). Die Blau-Weitzen »varen durchwegs überlegen und wiesen keinen schwachen Punkt auf. Die Tore schossen Fl-esch (3), Rosenblatt und Gurh. Die Hakoahner spielten in folgender Ausstellung: Klein, Reiser, Haftel, Guth, Reich, Flesch, Rosenvlatt. Bocher unterlagen die Hakoah- Reserven gegen Bienna-Reserven 2:3. — W. A. C. gewann den Kampf gegen Austria 5:1 (1:0). Hedi Btencnfeld wird am Stätztekampf Wien—Berlin teirneymcn. Der Chef der Firma Louis Modern, Herr Kommerzialrat Modern, hat in Anbetracht deS^ großen Dienstes, der damit dem österreichischen Schwimmsport geleistet wird, Fräulein Bienenseld verettwilligst den nottvendigen Urlaub erteilt. Wenn Hakoah siegt, geraten die diversen Sporttag- Vlatter in große Verlegenheit. Sie wissen nicht, wie sie sichaus der Affäre ziehen sollen und. lassen auch Rekorde unter den Tisch fallen. Das Hauptorgan hat vorgestern beispielsweise Hedi Bienenfelds neue HMstlvstung zu vermindern versucht. Die Zeit der Hakoaynerin wurde gleich um 10 Sekunden aufgewertet und statt 8:18.6 prangte dort 3:28.6, wobei dies als neuer österreichischer Rekord bezeichnet wurde, dem gegenüber in der selben Zeile der alte Rekord gleichfalls mit 3:28.6 figurierte. Mr erwähnen dies nur der Genauigkeit halber und kommen htemit auf den Kollegen vom „Sport-Tagblatt" zurück, der gewöhnlich als pH. w. am Bädewnde zu fitzen pflegt. Seine erste Besprechung des Verlaufes der Konkurrenz „Quer durch Wien" »var dem offiziellen Programm der Peranstaltung gewidmet, das den Kopf der ,Mener Morgenzeitung" trug. PH. w. bemängelte u. a.,' daß: em solches Programm von einer „einseitig eingestellten Zeitung" herausgegeben und dafür Geld verlangt wurde. Hiezu ist zu lagen, daß die Angelegenheit vor allem eine Sache der Hakoah wart, der ja der B. Oe. S. die Durchführung der Veranstaltung übertragen hatte.^ In Wien traut sich heute niemand an eine nichtfußballerische Unternehmung. Die Hakoah hat durch die Uebernahme des Risikos dem österreichischen Schwimmsport einen .großen Dienst erwiesen und der B. Oe. S. ist dadurch glatt zu 2000 Schilling gelängt, die der jüdische Verein für alle Fälle dem Schrvimniverband auszuzahlen hatte. Aber lerne leiden» ohne zu klagen. Und damit koinnten wir zu der Tätigkeit des pH. w. als Sprachreiniger. Er beanstandet den Imperativ „lernet, schwimmen" im offiziellen Programm von „Quer durch Men" aw unkorrekt. Es heißt: „lernt" und nicht „lernet" sagt unser „Sport-Tagblatt"- Mllo»nitzer, Ms aber nicht.stimmt. Denn „lernet" .ist ebenso richtig, wie „gengans baden", Herr Kollege Winter! Ueberhaupt mehren sich die Zeichen. Dem christlichsozialen Nachmittaasblart war es gestern Vorbehalten, den Freistilrekord Rödiaers über 400 Meter voil Fteitaa aus Graz vom „A»»Swahtschlviuu»ien des Steirischen' SchÜvimmverbandes" zu melden, während das Mutterblatt schon am Morgen Rödiger korrekrerioeise Freitag in Wien schwimmen ließ. Uebrigens erscheint das fragliche Nachminagsblatt' dresmäi teikveise entschuldigt, da es sich auf die Amtliche Nachrichtenstelle stützte, die sich das Schwiinmen sonderbarerweise aus Graz »neiden ließ. Me gesagt, die Wunder häufen sich. Das Wastersportfest der Wiener Polizeisportvereiniguna beginnt heute um 2 Uhr nachmittags mit der Meisterfckiast im RettungSzillenfahren bei der Rotundenbrucke. Das Programin ist sehr reichhaltig. Neu^ ist der Versuch, die Rettung Ertrinkender durch Polizeihunde zu zeigen. Den Ehrenschutz über die ganze Veranstaltung hat Polizeipräfi'' dcnt Schober übernommen. G»ne Uvberraschurm gab es gestern iui Leichtathletikvereinskamvf Rapid—Vienna. Die HMeldorfer. konnten den Kampf unerwartet mit Punkten gewinnen. Der Leichtathletikvereinskampf Mischen Hakoah und dem W. A. Q. findet heute um 10 Uhr vormittags' auf dem W. A. C.-Platz statt. Nikolaus Hltschl, der hervorragende Schivergewichtsringer der Hakoah, unterzog sich dieser Tage einer Halsoperation, die ihn 14 Tage von der Matte fernhalten wird. Die Operation wurde von Dozent D-r. Koffer ausgezeichnet durchgesührt. Hirschl befindet sich auf dem Wege der Besserung. Aus den Vereinen. Hechmer (P i n a - P o n g). Täglich ab 4 Uhr Training ini Garten des 2. Kaffeehauses in der Hauptallee. Den Gästen stchmi erstklassige Bretter sowie Gunnnischläger zur Versitgung. Trainer für Anfänger kostenlos. Hagibor. Heute 10 Uhr vormittags Hagibor—Mavkabt, vorher die Reserven. Folgende Spieler haben um 2/48 Uhr zu erscheinen: Zuckerbera, Tobias, Sole, Lö»vh. Finaechut z, Sternklar, Groß, Molkner, Müller,, Drechsler, Schonthal, Podhorzer, Dickerl. Um »A10 Uhr haben folgende Spieler zu erscheinen: Ftugechut, Politzer, Helker, Huß, Feldmar, Keßler, Bondh, Schnabl, RonlS. Blu* menzweig Gt-Lv- Amster.