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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-26 · Heft 2873 (26.2.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2873 (26.2.1927)
Date
1927-02-26
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite r> Wien, Sam-tag Wiener MoegenzEmrg 26. Fsbruar ISS? Nr. 2679 Ae Geschenke an Agrarier «ad Schwerindustrie. Der Protest der Kaufmannschaft gegen die Zölle. — Gine Plenarsitzung -rS Gremmlratrs. -Die außerordentliche Erregung, die in den Kreisen Ses Handels Lurch Len neuen und unvermittelten Versuch, binnen kurzer Zeit die Zölle zum dritten Male feit dem Inkrafttreten des neuen Zolltarifes zu erhöhen, entstanden ist, kam in der vorgestrigen stark besuchten Plenarsitzung des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft zum Ausdrucke. An der Hand eines anfchaulick-en Ziffernmaterials wuvde^ auf die schwerwiegende Belafturdg hingewiesen, die der Bevölkerung aufgeladen rverden soll. Mr die von 'der Zolle vhöhung betroffenen Getreidesorten allein würde die Mehrbe-lastivn-g des Konsums rund 28 Millionen Schilling, die Mehrbelastung durch die Erhöhung der Mechlzolle zirka 19 M i l l i o n e n S ch i l l i n g pro Jahr ergeben. Denn nun auch die vorgesehenen Zölle mit Rücksicht aus die abgeschlossenen Verträge nicht voll zur Auswirkung gelangen, so werde doch durch die Zollerihöhung auch eine Erhöhung der Warenu m j a tzsteuer für diese Artikel eintreten und daher eine namhafte Steigerung der Gebäckimd Brotipresse unvermeidlich sein. Die geplanten Automotbilzölle wieder, die einer Verdoppelung der alten Sätze gleichkommen, werden eine Vermehrung der Arbeitslosen zur Folge haben, dazu eine weitere Schädigung des Automabilhandels, der Garagen und der Hi'lssgewerbe herbeisiühren; die ln Aussicht genommene Erhöhung auf Tülle und Spitzen werde die Konfektionsindustrie, die Zölle für photographische Trockenplatten nicht nur die Photographen, sondern auch Spitäler -und Aerzte schädigen. Es -sei bezeichnend, daß die in Frage kommenden FaHkörperschasten und Verbände gar nicht befragt worden «seien. Die Beschlüsse der Versammlung werden den Führern der Parteien und sämtlichen Abgeordneten zur Kenntnis gebracht werden. Forderungen der Bled und FleWhNndler. Der Reichsverband der Vieh- und Fleischhändler hat sich am Donnerst-ag mit der Zolltarifno volle beschäftigt und eine Resolution beschlossen, in der tt. c. erklärt wird, ein Schutz des Jnlandsviehpwises Lonne -durch Zollerhohungen nur ldann erreicht werden, wenn der Fleischzoll im Verhältnis zum Lebendvishzoll entsprechend reguliert wird. Dies hätte zur Folge, daß bei gesteigerter Schlachtung im eigenen Lande der Industrie durch die Verarbeitung der Nebenproidi.llte ArbeitMnüglichkeiten geschaffen werden. Der österreichischen Landwirtschaft könne nur im Zusammenarbeiten mit den Viehhändlern gehokfen werden. Die Resolution Wägt nachfolgende Maßnahmen vor: Weitere Beibehaltung der Frachtvergütung, bedeutende Herabsetzung der Warenumsatzsteuer und der Beschau gebühren, Erteilung von M a st - und Futterkrediten, Einreihung des Diehhandels in eine niedrigere Steuergruppe und Erhöhung der Fleischzölle. Für mindere Auslandsqualitäten konnte überdies ein limitierter G ew i ch t s - (S t ü ck -)- Z o l l <für Vieh und Fleisch) eingeführt und der Zoll hiebei bis zu einem Verkaussgewicht von 500 Kilogramm festgesetzt werden. Glu Unterausschuß für Die golltarlfuovelle. In der gestrigen Sitzung des Zollausischusses wurde Ilbg-eovdneter H e i n l zum Berichterstatter über die 3. Zollt arisnov eile gewählt. Die nächste Sitzung des Zollausschusses findet Dienstag statt, Zunächst wird eine Generaldebatte über die Zolltarif- Novelle abgeführt und dann die Vorlage einem Unterausschuß zur Vorberatung zugewiesen wenden. Fremdenverkehr und öffentlicher Budget. In der unter dem Vorsitz des Präsidenten Dr. Richard Reisch gestern abgehaltenen Plenarversanirnlung der Gesellschaft österreichischer Volkswirte erstattete der Präsident der österreichisch-polnischen Handelskammer in Wien Minister a. D. Dr. Julius v. Twardowski ein Referat über „Fremdenverkehr und öffentliches BudgetEr führte u. «. aus: Im österreichischen Bundesfinanzgesetz komnrt das Wort „Fremderlverkehr" zweimal und nur mit einer einzigen Ziffer vor: als Ausgabenpost mit dem Betrag von 29.000 S. Tatsächlich geistert aber der Fremdenverkehr im ganzen Budget auf der Ausgabenrvie auf der Einnahmenseite, nur bildet er keine objektiv abzugrenzende Materie, sondern läßt sich bloß subjektiv vomallgemeinen Verkehr abspalten. Den Fremdenverkehr fördern, heißt, die allgemeinen BerkehrSbahllen frei und angenehm gestalten. Der Staat darf daher am allerwenigsten bei Eisenbahnen, Straßenbauten usw. sparen; er muß den Fremden herbringen, die Fremdenuidnstrie hat, für sein tzierbleihen zu sorgen. 'Während nun der Fremdenverkehr auf der Ausgäbe n sei te immerhin mehr oder weniger durchschlägt (bei doll Eisellbahin'n, §iraßeu--nilm, Post, Telegraph, Autotnobülmien usw.), erscheint er als Einnahme im Bildet noch weniger faßbar. Und doch tragen die Freinden außerordentlich viel zur Alimentierung der Eisenbahnen, zur Erhöhung der Posteinnahlnen und vor allein der Sleirereingänge bei. Die Stell«, wv der Gewinn aus den: Fremderr-- verkehr schlagend zum Ausdruck kommt, ist die Zahlungsbilanz — hier kann sich der Fremdenverkehr nachgerade mit als eine Existenzfrage des Staates erweisen. So korrigiert er die gegenwärtig mit einer Milliarde passive österreichische Handelsbilanz und bewirkt einen günstigen Saldo der Zahlungsbilanz. Redner ftihrte eine Reihe von Berechnungen amtlicher nnd privater Stellen vor, wonach zum Beispiel der Fremdenverkehrsertrag des Jahres 1925 für ganz Oesterreich mit 111 Millionen und für Wien allein mit 73 Millionen Schilling ermittelt wurde. Die volkswirtschaftliche Funktion des Fremdenverkehrs, der sich teils als sichtbarer Geldimport, teils als unsichtbarer Warenexport darstellt, besteht in der Vermehrung dex Produktion durch Bestellung flüssiger Mittel, in der Hebung deS Konsums, Beschleunigung des Umsatzes und der Amortisierung der verschiedensten Verkehrsanlagen, Hebung, bezw. Ersatz des Exportes. Und was hierzulande noch geschehen könnte, lehrt ein Vergleich mit der Schweiz, die halb so groß wie Oesterreich, viermal so viel Nutzen aus ihrem Fremdenverkehr zog. Der Redner empfiehlt dringend dm Abbau gewisser Erscheinungen, die den Fremden hierzulande verärgern, und schlägt zusammenfassend die Schaffung eines Fremdenverkehrsfonds nach dem Muster des Zuschlags zur französischen taxe de fejour und die Sicherung seiner einheltliAn Verwendung vor Sesterrekchr Manrvasstvum: 1076-4 Millionen Schilling. Wie das Bundesmiuistcrium für Handel und Verkehr (handelsstatistischer Dienst) mittefit, hat im Monate Dezember der Umfang unseres Außenhandels in beiden Richtungen zugenommen; die Einfuhr erhöhte sich dem Werte nach um nahezu zehn Millionen Schilling, die Ausfuhr hingegen um rund 13,5 Millionen Schilling und dadurch hat sich das Bilanzpassivnm> das im November auf 108 Millionen «Schilling gestiegen war, imletzten Jahresmonat wieder a u f 104 M i l l i o n e n S ch i lling ermäßigt. Im ganzen Kalenderjahr 1926 weist Oesterreichs Außen-. Handel (freier Verkehr und Veredlungsverkehr) nach den vorläufigen Ziffern einen Einfuhrwert von 2805,9 Millionen Schilling und einen Ausfuhrwert von 1728,5 Millionen Schilling auf und schloß daher mit einem Einfuhrüberschuß von 1076,4 Millionen Schilling ab. Im Vergleich zu den für das Jahr 1925 hievon veröffentlichten Ergebnissen ergab sich eine Zunahme des Btlanzpasstvums um '199 Millionen Schilling, die vor allem auf dem Rückgang unserer Ausfuhr heruht. Auch die Einfuhr war im Jahre 1926 um 87,4 Millionen Schilling (3 Prozent) geringer als im Jahre 1925, bei der Ausfuhr hingegen erreichte die Abnahme 226 Millionen Schilling oder 12 Prozent. Ae enrovölsche Lonaukommissto«. Aus Genf wird gemeldet: Das zum Studium des Wirkungskreises der europäischen Donaukomnrission eingesetzte besondere Subkomitee trat in Genf zu einer Beratung mit den Mitgliedern der europäischen Donaukommisfion zusammen. Die Konferenz wurde von der Berkehrskommission des Völkerbundes einbernfen. In erster Reihe soll über die Frage beraten werden, welche Modifikationen im Falle der partiellen Revision des Donaustatuts an der Organisatton der europäischen Donaukommission und in bezug auf den richterlichen Wirkungskreis der Kommission in ihrem Verhältnis zu dem rumänischen Staat durchzuführen wären. Bekanntlich ist in dev Frage des Wirkungskreises der Donaukommission eine Debatte entstanden. In dieser Debatte handelte os sich darum, über welchen Wirkungskreis die europäische Donaukommission ans der Flußpartie z w ischen Galätz und Braila verfüge. Die Frage wurde schließlich zur Begutachtung dem Internationalen Schiedsgericht im Haag unterbreitet. Die Verkehrskommisfion, die in dieser Frage die Rolle des Schiedsrichters spielt, entsandte ein besonderes Subkomitee, das an Ort und Stelle erschien und die interessietten Parteien anhörte. Auf Grund der so erhaltenen Jnformattonen arbeitete die Subkommission einen detaitljierten Bericht für die Verkehrskomnrission aus. Der Bericht geht davon aus, daß der Wirkungskreis der europäischen Donaukorrmfission, sowie die Unterscheidung ihrer Zuständigkeit in bezug auf den Fluß von der Kompetenz der in den Häfen gültigen rumänischen Behörden, nicht nach der geographischen Grenze zu erfolgen habe, sondern unter Zugrundelegung der einzelnen Schiffahrt- und Hafermngelegenheidey. Die Verkehrkommission hat beschlossen,, die bettefftnden Regierungen zu einer Konferenz einzuverufcn und diesen die Anträge des besonderen Subkomitees zu unterbreiten. Dies ist die Borgeschichte der gegenwärtig im Zuge befindlichen Bechandlungen, an denen in Vertretung Frankreichs, Italiens und Nmnäniens je ei/ft Delegierter, ferner drei Sachverständige des Subkomitees teilnehmen. Die Danziger Messe abgesagt. Aus Danzig wind ge» meÄ'Ct: Ti« Verwaltung der Danziger Messe verserrdet ein Communique, in dem es heiß:, ^atz infolge des Ab b tu» ches ser deutsch-polnischen HandelsvrrtragS.Verhandlungen die Frühjahrsmesse Mcht adge» Wien werden tüNne. Die deutsche Presse bemerkt hiezu, datz Die Ostmess« lediglich dank der Beteiligung der Deutschen existieren konnte; nur der deutsche ftau-fntxmn habe den Erfolg der Danziger Messe ga>ran-d.evcu Wunen. Abschwächung deS Len. Auf dem Devisenmarbt ergab sich gestern eine nicht unbedeutende Abschwächung der Devise B urar« st, zeitweise bis auf 3.1.1 gegen Zürich, worauf eine Erholung -bis auf 3.1 QVa ei »trat. Im Wiener DeDiftnelearing wurde für Dukave-st 4.21 notiert. Wie der Bukarester „Argus melde.-, beabsichtigt die rumänische Regierung Im Einvernehmen mi,t den Wtvlfclmftsk reisen Maßnahmen zu treffen, um sowohl di« Baisse« wie die Haussespekulation in Leu zu bet« hinvrn. Di« Meldung ist Ui'sofevne wahrscheinlich, als vor einiger Zeit eine amtliche Erklärung abgegeben würbe, daß beabsichtigt sei, den LcukurS bei 6.— gegen Zürich g-u stabibifieren. Zwangsversteigerungen. Am 28. Februar 1687 : 4 Uhr nachmittags, 14. Bez., Huglyaffe 36. diverse Maschinen, Sägen, Burea-ueinvichtung, eiserne Kasse, Personenauto usw.; 4 U-hr nachmittags, 2. Doz., Wagram«rstraße 47, Schreibmaschine, eiserne Kasse, Personenauto, Streifwagen, LasteNaubo, Bureaueinrichtung, Zentvifuge, Wage, Dampffessel, Kompresse, Molkereiapparate, Riemenscheiben, 380 Gessel, Eiskästen, Herd, Auszugmaschine usw. OfforlauSschreibungen. Die Miener Zeitung" enthält Offertausschreibungen im Amtsblalllte, betreisfenid die Liefe« vung von Kleidersptnden für Wehrmänner und botreffend die Liefierung von Kalziumphosphat und MagnefiumikarLonat für die Salinenv erwaltung Ebensee. Lire-Obligationen. Nach einer amtlichen Mttiellung entfalken die im Dilgungsplane für März 1927 vorgeiehenen Verlosungen der öprozentigen auf Lire laudenven DundeSschuidde'rschrei'bungen ('Abrechnun>gSschnId«verschreibungen) der Kategorie E, EmisstonSgruppe 1, veziehungsweise Kategorie G, EmrsstonAgruppen 5 und 6, da die im Juni 1627 zu tilgenden Nennbeträge teils durch Rückkäufe, teils durch Erläge beim AbrechnungSamte voll gedeckt Konversion der 6vrozenNgen tschechoslowakischen Kassenscheine. Aus Prag, 8B. d. M., wird vel«egraphiert: Amtlich wird gemevtei, daß 800 Millionen fünfjähriger Kasienscheine, die <nn 1. Dezember 1930 fällig sind, bereits am 1. Juni 1927 in fünseinhalbprozentige Titres umgewandelt werden. Wiener Börse. Ruhig, — Ungarische Werte lebhaft. In die gewohnt« Börsenstille brachten gestern die u nga» rischen Werde stärLeve Bew^egung. Sowohl in der Kulisse wie im Schranken erfreuten sich sämtliche ungarischen Ka'.«- gorien reger Nachfrage, besonders Ungar. Kohlen wurden im flreßenirvn Schranken zu steigendem Kursen nmge setzt und gingen mit einer Kurse-rhöhung hau 16 S. über den vorgestrigen SchluhkurS aus dem Verkehr. Auf dem übrigen Marktgebi-eiten war die Steigerung der Versicherungsaktien bemerkenswert, in Phönix Leben konmle auch gestern mangels Ware keine Notiz srstgestellt werden, dckher verzerch. net das Kursblatt .Geld ohne Ware. In die übrigen Gebiete kam auch nach der Prämienerklärung wenig Bewegung und das Geschäft HE sich in den allevongften Grenzen bei wenig veränderten Kursen. Oestevr. Eisenbahnverkehr haben sich nach den jüngsten Einbußen erholt, einzeln« polnische Werte waren gleichfalls besier, tschechische Werte dagegen vernachlässigt. Auf dem Ansagemarkte waren Renten wenig Veranden', Eisenba-Hrrobligationen bei minimätem Geschäft« erhült. - Prämienerkilärung: Oesterr. »Kredit! 15.48, Staatsbahn 47.30, Alpine 48.—, Rima 111.—, Sallgo 66L6. Kassakurse: Donau 126.—, Wiener Lebensmrd Rentenverf. 67.—, Bankverein 11.75, Bodenkredit 81.18, Oest. Kredit 15.80, Anglobank 7.45, Unionbank 6L6, VerVehrSbawk 3.40, Brit.-ung. Bank 123.7H, Ungar. Kredit 108.—, National» bank 263.—, Staairsbahn 46.60, Wiener Banges, 6.60, Perlmoasor 276.—. Bräubank 27L0, Liesinger Brau 73.50, A. E. G. Union 7.70, Verein. Ekettr. 41.40, Newag —j67, Hotel Continental 20.—, Trifaiker 61.46, Westbohm. Bergbau 88.—, WoksSegg-Tvaunthas 60.—, Alpine 48.—, Schembe« —.29, Schoeller.Stahl 1.80, Simmeringer 15.90, Waffen 6.10, Finge 14.25, Rvma 110.—, Lenzinger 60.60, Gchodnioa 10.90, Karpathen 68.20, Senrperit 20.—. Quoten: Fwns-J-ostifsbahn-SchuVd. 8.45, Nordweftbähn-Schuild. —.45, Franz-JosefsbahmPrior. 3.67. Exoten: Mrazniea 3.70 bis 3.60. Wiener Warenbörse. Die gestrige Börse hatte bei gutem Besuch lebhaften Verkehr. Chemikalien sind Nach wie vor geschäfrsios. so daß auch kerne PreiSveränderungeu festzustellen waren. Nur inländisches Terpentinöl wurde um VS. billiger zu 205 S. pro,100 Kilogramm auSgeböten. Di« Marktlage in Kaffe« ist unverändert, die Preise blieben auf dem Stande der Vorbörse. Die Hausse ln Kakaoprodurten machte weitere Fortschritte und es wurden Evhöhmwen um 10 bis 20 ©; pro 100 Kilogramm vorgenommen. Inländische Ware in kleiner Packung notievte 460 in Kisten 486 S., holländische 616 S. imd holl. Kakaobutter 666 S. pro 100 Kilogmmm. Reis hat sich in Italien etwas abgeschwächt. Hier wurde die Nötievmrg für ital. Glace um 4 Lire auf 104 Lire ab DarviSi ermäßigt. Zucker hat neuerlich Erhöhungen erfayven. Tschechoflowaftsche Provenienzen zogen um 2^ sich. Kr. und österreichische Ware um S. —.50 bis S. 1.— pro 100 Kilogramm an. Tfchechoslowaikische prompte Würfel koisten 316.70 tsch. Kr., Kristalle 287.50, Tevminware 827.50. reff. 392.50. Oesterreickifch« prompre Kristalle 97 S., Würfel 106 S. In Südfrüchten Ist di« Saison vorbei, weshalb nur gennge Geschäfte getätigt werden. Kranz feigen waren um 100 S (— o), Bari mau dein zu 660 S. (4- 10) und Lekwar um 70 S. (— 3) ausgeboten. Textilien und Leder -b'.ie'ben unverändert. Bon Rohhäuten erhöhten sich Kalbfell« um 10 Groschen auf S. 8.70. Rindshäute um 5 Groschen «iss S. 1.86 bis 2.— pro Kilogramm, Wqll lfcha ffe l le um 10 Groschen auf S. 5^60 und Schafblößen auf S. 4.60 pro Stück. Exekutiv verkauft murdem: 30 Kisten Pflaumen A>.'r zu S. 9700 und

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