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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-20 · Heft 2867 (20.2.1927) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2867 (20.2.1927)
Date
1927-02-20
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 2867 Me«, Gvrmtag Sv. Fsvttmr 1887 is schaftltch organisiert. Ihrer Och-rnifSttM haben sicheinige hu n d«1 i Araber antzeschloffen. Zn Fragen zwischen Arbeitgsbre und ArbeWchmer be?üachtet die Regierung Nnparteirichrett. Man brfchraM sich ans d« Aufrechterhalkung der Ruhe. Da aus der Gegenwart mit all ihren erfreulichen oder nicht erfreulichen Erscheinungen die Zukunft mit »mervittticher NotweM«gkeit folgt, konnte sich selbst ein solcher, in den Formen der Objektivität gehaltener Bericht Mit «Men, der künftigen Entwickkuny Palästinas eine PragNÄse zu stellen. Mer schon bei der An> gäbe der Aühsen über die Gliederung nach Nationen ist ihm ein Irrtum unterlaufen. Die Zahl der Juden beträgt in WiMichkeit 160.000 Seelen. Diese Eörrcktur sofort votgutiehmeu, ist darum evfostdevlich. weil es nicht anyeiht, das wachsende Interesse der Wischen Bevölkerung an einer Besiedlung in Palästina zu veMeinern. Wenn Rückflüsse aus -Palästina zu verzeichnen waren, fohinydas mit gang anderen Ursachen zusammen, als mit einer Äwa bei einzelnen Einwanderern eingetretenen Palüstina-Midigkeit. Der Bericht konstatiert, daß da8 Land noch an einem Mangel an BevöVkerunig leide, ivechalb es auch lmtevkuildiviert sei. Wir wissen, daß, mn diesen Grad der Unierkultur zu senken, die Forderung der Esmpqnder'ung durch die britische Regierung unerläßlich wäre,, eine -Förderung, die ihr kraft des , Mandates Las sie,-vom VoMerbund erhalten ^t, geradezu Pflicht sein mKlßte.. Der Bericht ompfie,hlt als Mittel zur Bekämpfung der Depression an: Vorsichtige Politik seitens der Banken, Autfihören der Bodenspekulation und Beschränkung der A-ufträge. Es ist gewiß, daß die Banken dvsjeniye, was noütvendiy ist, damit sie sich vvr Schaden bewahren, auch in Palästina tun werden, wie dies überall:geschieht,, wo eine wirtschaftliche Depression vorhandön ift: Der Appell zur Beseitigung der Bodenspekulüti-on muß jedoch, da Htzrr Stead die Adresse, an die er gerichtet sein müßte, nicht nennt, an die zuständige In- 'tanz gerichtet werden. Diese Instanz, d. i. die britische. Palästina-Regierung feW. Die Palästina-Regierung, das muß uoch einmal festige stellt werdest, macht sich systennatisch an der B o d e n s p e k U lat i o n dadurch mitschuldig, daß sie die Sdaatsländereien, die sie eigentlich im Prinzip unentgeltlich' ver-teAen müßte, zurückbehält, wodurch die arabischemWdenbesiher -die Preise von Grund und Boden hinäpftUven können. Gewiß gibt es auch jüdische Bodenspekulanten, aber ihre Bedeutung ist gegenüberdien beiden anderen. Faktoren der Boden* spAulati-on nur ganz gering. Sie würden sofort ver- ° schwinden, wenn die Ursachen, die die Bodenspekulation nicht bloß Hervorrufen,/ sondern geradezu systematisch 'fördern,-. Mvibigt 'würden. Es hoißt ferner indem Bedicht, daß die Regierung in den Fragen zwischen Ärbeitgebed-n und Arbeitnehmern U n p a r t e i l i ch - fett beobachte. Unparteilichkeit, ein schönes Prinzip, düZ in der Welt der Ge-düniken mit allem Glmty verklärt erscheint, dgs aber in der harten Welt der Tatsachen ein ganz anderes Gesicht erhält! Diese Unparteilichkeit wahrt die britische Regierung in her Weise, daß sie nicht nur die jüdische Einistranderung nicht unterstützt, sondern ihr alle mLgilcken Schwierigkeiten macht; eine solche Unparteilichkeit heißt Partei, gegen die Juden ergreifen, heißt, das Mandat, das England erhalten hat, um in Palästina für die Juden ein nationales Heim zu errichten, insGegenteil verkehren. England fiihrt die Unparteilichkeit so durch, daß es den Boden verteuert, da es die Domänen nicht auifteilt. Dadurch ist der «Keren Kajemeth gezwungen, Boden von den arabischen GroßgrunbbesiHern zu kaufen, die die Preise hinaüflizitieren . können. Die Bodenspekulation wird von den nationalen, und politischen Gegnern des jüdischen Uatiorialen Heimes betrieben und die britische Palästina-Regierung leistet hiebei Assistenz. In dsnr Bericht.wird ferner milgeteilt, daß der Import aus Großbritannien nicht wesentlich zunim-mt. Eine AuSpüihvung des MandatsbeschlusfeS. im Sinne der Mandätsidee llvürde sofort den, Import nach Palästina steigern unid das »vüvde England fekbst. zugute .kommen. DiHe Steigerung hängt von der Kultivierung Palästinas ab, die wieder zur Voraussetzung die Förderung der jüdischen Einwanderung hat. England tut jedpch das Gegenteil, von all dom, was zur Erreichung dieser Zwecke ■ notwendig wäre. Nicht genug, daß eS politisch zugunsten der arabischen Gegner der Zionisten StellmH nimmt, ist sein« Haltung in finanziellen Angelegenheiten des Landes das Gegenteil. pan Fürsorge. ES hat das Land gezwungen, aus feinen. Ueberschüssen 1.2 Millionen Mund zuvückzüzMen. Dazu würde ein Sand geOvungen, in bas England als Mandatar des VSVkerbundes gvkonmren ist, und das geschah zu einer Zeit, .in der man Deutschland auf Grund des Dawes-Plams alle möglichen Sicherungen gegen eine MchMerung seiner finanziellen . Und wirAchafUichen Ressourcen angedeihm ließ und ln der man auch Oesterreich auf z-lvanzig Jahre alle Zahlungsverpflichtungen Mtundet hat. Aus der Palästina-Anleihe im Betrgge von \K. Millionen Pfund , lsturde dem Lqnbe söftipt di-' B-Mtichtung' auf» erlegt, die ihm g-elvGrten Vorschüsse zuoück»uzahlen! Heun einpm das nach einem mchrjährigen Kriege in das erste Shädinm drr Erhotuitg gelangt ist, sofort die aNgssachinMn Reserven getwmmen werden, so darf man sich nicht; wundern, daß dort eine KapiwLsdchresfivn und eine HändeMrise entstanden sind. Zn England selbst hat dich PalAstrrmpolitik die heftigsten Gegner gefunden y«d Wedgwood und Kenw o r t h y haben der kritischen Einstellung gegenüber dieser Politik schärfsten Ausdruck verliehen. Palästina ist nicht so zu behandeln, wie man ein Rative-Land behandelt! Dabei ist es noch die Frage, ob dies den wohlverstandenen englischen Interessen zuträglich ist. Wenn die britische Politik betont, daß sie sich mit Rücksicht auf ihre asiatischen Interessen einer Unparteilichkeit in jüdischen Fragen befleißigen wüste, so steht die stets von ihr geführte Klage, daß eS^ England an dem richtigen Vermittler zwischen ihr und Asien fehle, in einem sänderbaren Gegensatz. Dieser von Natur.aus prädestinierte.Vermittler ist gerade der n a ch P a lS st i n a ko m m« n d e Z ud e, denn er.kommt nicht als E r o b e r e r in das Land, sondern als schöpferischer Arbeiter, Er kommt, ausgestattet Mit den Behelfen der europäischen Wirtschaft und nicht belastet durch die europäische Mentalität und deren Methoden, die in dem Asiaten nur ein Objekt der Ausbeutung finden zu können glauben. Zn dem großen Plane zur Erschließung Asiens für Europa und für den Welthandel ist Palästina der wirtschaftliche Brückenkopf; statt besten benützt England das Mandatsland als militärischen Brückenkopf und baut dort mit den Mitteln der Palästinaanleihe strategische Positionen aus, die nicht im Interests des Landes sind und eben darum auch gegen den Willen des Völkerbundes verstoßen. M Krise aus de« Holzmarkt. Auch die Bundesforfte können ihr Holz nicht verkaufen. Einem Berichte der Generaldirektion der österveichischen Bundesforste ist zu entnehmen, daß ine Staatsforste im vergangenen Jahre einen Kredit des Bund es von 2,4 8.0.0 00 Schilling in Anspruch nehmen mußten. Die Forstvevwaltung meint. daß dieser Kredit weitaus gedeckt fei durch die g^schlagertm Holzporrate, die einen Wert von 3,100.000 Schilling repräsentieren, und durch die noch ausständigm Kaufschillinge im Betrage von 5,200.000 Schilling. Wm--- es gelungen, diese Holzporräte zu verkaufen und die Außenstände herernzubringLN, so. wäre ein UÄöerschuß. von 5,850.000; Schilling erzielt .worben. Wärum dies nicht geschah, dafür führt der Bericht eine Reihe von Umständen an. Zu dersi inneren Wirtschas Ls Zusammenbruch der Holzbranche, der in kinem arideren östepreichifchrn WirtfchastsKveig seinesgleichen habe, kostiMr. daß das österreichische Holz vom Ausland durch Prohibitivzölle einzelner Staaten (Deutschland) so güt wieausgesperrt würbe. Dagqgen brachten Verkäufe in mtbete Länder (Frankreich, Italien) vielfach schwere Val u t e n v e r lü st e. Zu alle- . dem kam noch der H olz imp ört aüs der Tschechoslowakei, Polen und^ Rumänien/ da der österreichische-Schutzzoll voll- [ ständig unzulänglich gewesen sei. Ileberdies Mußte das Holz .infolge d^r Deroute des Hökzmarktes zu.'eurem beteudenden U n t e r-, bezw. V e r.'l u stp r e i-S verkauft werden. Dieser Ausfall 'allein beziffertsich beim gesamten Holzverkauf der Bundesforste auf 3 bis 4 Milliorren Schilling. Einigermaßen . komisch wirkt e,s, daß' auch, dieser staatliche Betrieb.- darüber klagt, daß er durch tt e bersteuerun g. durch; Bund, Länder und Gemeinden, S o z i a l l asten und schwere Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu leiden , habe. Nbnchnmrs W» SertlnWere ia Saglas». DNS AbrechnuntzSamt. will mit: Im Laufe dieses Jahres dürfte /dem- Mrechnurysamte im Nearrugberkehr mit England der Verkaufserlös des größten Teiles jener Effekten gutgeschriebe n werden, die für Sstichming von Oosterrerchern ber Kriegsausbruch in Sammeldepotö österreichischer Barcken und Bankiers bei engKfchen Instituten erlagen. Die D i v i d e nde n dieser Papiere werden zum Teil wahrscheinlich erst wesentlich später verrechn« werden. Das ÄbrechnungSamt wird über diese Gutschriften in der Regel mit jener Ssrerreichischen Bank (dem Kommissionär) abzurechnen haben, -unter deren Namen ^ie Effekten in England erlagen, und demgemäß gegebenenfalls auch dieser die AbvechnungsschuDverschreiLun.. gen auSfolgen, ohne hiervon die betreffenden Kommittenten besonders sü verständige«. ES steht jedoch jedem an diesen Wertpapieren Berechtigten frei, im,.Rahmen der Bestimmnngen d«S § 7, Abs. 4 des BoÄriegSfchuldengesetzes, vam Ab° rechnnnsSamr Auskunft über die mil der Dank vor-ünehment» Abrechnut»g zu verlangen, fotveit sich die-letztere aüf öie Gutschrift für seine in England beschlagnahmten Wertpapiere fc- Sieht ' Et« neuer Rekskdtiefstantz de- Wechserportesenilles der Oesterreichtschrn Rationalbank. Der Ausweis der Oostsrreichi-- scheu Nationalbank vom 15, Februar verzeichnet einen bischernoch nichtdcigewesenen Tiefstand des WechseleskomptS; dieser ist in der zweite« Februarwoche wieder um 6.1 auf 48.78 Millionen S. zuvückgegangen. Auch der Devisenschätz hat eine Verminderung erfahren, und zwar um 2.3 Mist, auf 5S0.7 Mll. E.. wogegen der Goldschatz ein« Sl«igerung um rund Stl auf SS Rill. S. zu verzeichne« hat. Auf Girokonto wurden A.? Rill. S. ne« erlegt, so daß die Gesamtsumme der GirovevbinhUchkeiten A.7 Rill. S. beträgt. Der effektive Natenumlauf ift um 37' auf 768.7 Mist. S. gesvnken, womit er zum «rstenmal nach sehr langer Zeit unter 806^ Mist. S.' gesunken ist, Der Stand'teS Wechsels pprtefeütües der Oestepreichischen Nationalbank bildet eine hinreichende Stütze für die mmt hastnäckiger avfrretende Bepfjan. wonach in der nächsten Zeit wieder eine E r m ä tz i. gung der Bankpate zu gewärtigen sei. Le«-H»ufie. Die Devise Bukarest setzte gestern ihre steigende Bewegung fort und «rhoh-e sich in Zürich Lik «Ulf 3.18. Im Wiener Devisenetearing wurde di« Roiiz im Geldkurs mit 431 festgesetzt. Ein« namhafte Steigerung erfuhr auch die Devise Mailand, die mit 23.60 eröffuete urtz bis 26.76 hinaufging. Die Steigerung des Leu hängt Wst Meldungen über eine.« bevorstehenden Mschlntz einer rumänischen Anleihe in Deutschland zusammen. Darüber wird aus Bukarest folgendes gemeldet: Vlättermeldungen zufolge ist es dem Direktor der Rumänischen Kreditbank 'Kaufmann gelungen, in Berlin eine Anleihe von 266 Millionen Golbkeu abguschkeßen. Bon diesem Betrog sollen der Regierung 46 Mllionen dar, der Rest in Waren zur Verfügung gestellt werden. Die genauen Beving-uvgen ver Anleihe sittd noch nicht bekannt, doch heißt «S, daß die 40 Millionen als Depot für di« Stabilisieru»g des Leu in Berü« bleiben werden. Die Anleihe wird mit SProzeut verzinst, doch soll später eine Neuregelung deS Zinsfußes erfolgen. Der Nachlaß von 8 auf 8 Prozent gilt als Entschädigung für die, Verluste, di« während der deutschen Desetzuug tem rumänischen Staat durch Herausgabe.der Banknoten der Banca General« entstanden sind. Verkauf des BerkehrSbankgebaadeS. Das GebäMe der VerkehrSbank, Ecke Wipplingevstraße und Renngasse, das durch die Fusion der VeckehrSbarck mit der Dodenkret-ktanstatt f«iwirv, durfte bereits in der allernächsten Zeit in r«n Besitz o«8 JütbiläumSfondS der Beamten der Mgemeinen Oesterreichischen Bodenkreditarchak übergehen. Der Derkauss-preis soll etwa Millionen Schilling betragen. - .. . Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffn« gegen: Metallwarenerzeugung H o ch st i m u. C o.. Wien. 3. Birz., Hanststruß« 100, ferner gegen Kraft- und Wärmegesellschaft L ü ß, R e t u S u. B öh m, Wien, 3. Bez^ Hauptstraße 95. . . ' . ' Ei« ZahlUngSverschlsg Frankreichs an Amerika. Zu unserer gestrigen Meldung über di« Art und Weise, in der Frankreich sein« ZahlungSverbindlichkeitea -gegenüber England erfüllt, ohne das Caillaux-ChurchÄl-Abkommen zu r<rki° . fizieren sowie darüber, daß Frankreich in ähnlicher Weif« auch sin«n^ Vorschlag an Amerika bezüglich des Mello»- Berenger-AbkommenS ergehen lasten will, .wird ergänzendaus Paris gemeldet: Wie ,-§cho de Paris" erfährt, wird■ Poiueare. wenn es nicht schon geschehen sei» die Regierung der. Bereinigten ^Staaten fragen lasten, ob sie geneigt sei, provisorische AbschlagSzahlun-gen. ähnlich denen, die die französische Regierung, dem englischen Gchatzamr. . versprochen hat, anzunehm«n, um mit der Regelung der; Gchiüldenbegleichung ziu beginnen, ohne daß vorher frag Mellon - Be r « n g e r«A bk o nr m e n durch. daS französische ' Parlament ratifiziert ist. J,u maßgebenden Kreise» glaube. : man, daß.Coolidge und seine Mitarbeiter trotz.der großen. : Enttäuschung, die die französische Antwort in der Frage, der:; Entwaffnung zur See hervorgerufen habe, schließlich.^«, tzon- 1 Poincare angebotene Regelung arrnehmen. werde, i Der Notenumlauf in Frankreich, ist «ach , de:n Ausweisder Bank von Frankrerch von» 17. Februar um 43^Z Mill. i auf: VS.1 Milliarden Francs gesunken. Die Vor schü-s.se 'an den S t.a a t haben um «in« halbeMilliardeäb-- gen o m m« n und 'betragen, nunmehr bloß. 36.5 Milliapde» Francs. L Herabsetzung des Zinsfußes -ei der Zerltralsparkasse d«r Gemeinde Wien. Di« Zent-ralspar-asse -der Gemeinde, Wie», hat mit Wirksamkeit vom 1. März d. I. den .^Zi-tichfuß für' l jederzeit abhebbare Spar- und Scheckeinlagen mi-r 4 Prozent, für - Gnlagen, di« auf Eiulagebmcher gegen zweimonatige Kündigung entgegenge-rrommen Werren, mit 4% Prozent;.'für Hypothekardarlehen mit zehn-, zwanzig- oder bierZigjahriger .Laufzeit bei Delehnungsi^ekten i«n Wien mit 6K .Prirzeni, bei sollen. außerhalb Wiens mit 8 Prozent; für Renovie« - rUNgOatDehen mit SK Prozent plus 1 Prozent NegrebLitrag; für Darlehen an öffentliche Körperschafren wie GeMeindLn , usw.' mit iK Prozent: für den Wechsel- und Effekieükänto« . kyrrent Mit 7As-As 0)4 Prozent; für beit -Sskont von Warenwechsel je nach der Bonsiät deS WechfelmaterialS rnit. 6 bis 8 Pfozettt festgesetzt. Der Kre^itverein - der .Zeutrastpgrkafs« 'hat -den. Zinsfuß für den WechseleSkont mit- 8 Praze-n-t, für Kontokorrenükredite mit S14 Prozent sestg-fetzt. r Wiener SSrfe. Aktien stagnierend. — Eiserrbahnobligativn-en ouhaktrud fest. Die Börse wies auch gestern geringen Verkehr auf, wem»' auch die Kulisse in einzelnen führenden- Papieren -rnit höheren . Kursen eröffnet«. Die Stimmung blieb -auch weiÄr für größere Geschäftsabschlüsse unzugängllch. -Gegen Schluß gestaltete sich der Verkehr in ungarischen Werten, JuIi^S-üÄ und Trifailer etwas lebhafter» ohne daß jedoch das Ten-.-. denzbild eure wesentlich« .Äewderung gegenrdber den letzten. Tagen erfahren hätte. Im S ch r a n! e n war .di«. Tendiestz gleichfalls ungleichmäßig,'feist sprachen sich ungarische Kohie npa pie re sowie die meisten Pe tr ol« nmak- ' t i« n aus. -- - Das gesamt« Interesse des Marktes war auch gestern auf die E i s «nL a h n p r i o r i t ä t e n konzentriert, von deneu der grötz^ Teil weitere Kurssteigerungen zuverzeichnen hatte; Ungarische We-stbahnprioritäten erreichten Herr Stand von 8034 S. Renten waren zumeist gebesiert. : . Im Sie klagend er keh r fand keine Notierung statt. Kassakurfe: Julisüd 88.06, Bankverein 12.—, Bodeucredit. 21.30, Oesterr. Credit 15.40, Mercur 6,55, Nnion-barck 6.20, Verkehrsbank 3.40, Mederüsterr. EScompte 27L6, Reichesberg-Gablonz Prior. 35.80, Wien-Potterürorf 48.66. Wstnerbe»« ger 8v.—, Braubank 28.30, Hauser 10.90, Elin 30L0, Eliü AnL-> Scheine 7.00, Jnwald' 54.50, Mundus 143.—, Trif-ailer 51M Mesch 0.55, Egydier Ali—, Heid 1.88, Mittecherger 7M Schoeller Stahl 1.85, Paffen 6.65, Kabel Draht 22.50, Äärpa° then 38.20, Teppich Haas 7.05, Ettk Bergl 1.10, Semperit 19L0.. . Ex Coupon: Pester Kvmm«rzial-a»t Pengö ö.— -- S. 0.20, Hauser u. Sobotka S. 0.50, Brünner Wolle 6 und Sascha,Film 0, bei beiden Effekten hat der Coupon tveiter zu haften, Marchegger Maschinenfabrik 0. Quoten: Fmnz-Josefs-Bahn-Gchuld 3.66, 1886 sropdbahn-Prioritäten 1.27, 1867 Nordbahn-Prioritäten 2.75, Frayh- Josef^yqhn-Pvior. 4.1«, 3,5proz. Rordwesibahn-Prior. 0.83, fprozent. Nordtvestbahn»Prior. 3.85. Exoten: Univ. Bau 1.8«.

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