Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2854 (7.2.1927)
- Date
- 1927-02-07
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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GeSe ' Wien. Montag Wiener Morae«zettmrg 7. FMWr 1W7 Slne spannende Snprunde. Vienna, Hakvach, Back« und Slovan scheide» aus. Simmering-Hakoah 3:2 (1:0). Bch-NMichOsr Kamfmau« benachtoiligt dle jüdische Dtannschast. Zwei Elfmeter für Simmering. Simmeringer-Platz, 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Kauf- «an. Simmering: Kart; HauSnnrtH, Musil; Dumser, Kurs, Ehrl-ich; Danis. Hovwadh, Scista, Windner, Vier.el. HÄoah: Fabian; Grünfeld, Feldmann; Strotz, Gold, Fried; Schtvarg 3. Fuß, Hetz. Dmrm'brand, Fischer. Das ziffernmäßige Ergebnis dieses Spieles bedeutet für die jüdische Mannschaft absolut keine Schlappe. Ein Blick auf die Aufstellung besagt, daß Hakoah die halbe Elf gestern mit Ersatzleuten auffüllen mußte. Aber auch dies« Garnitur schlug sich heroisch und die kompletten Simmeringer konnten ihr nicht beikommen. Erst Me Hilfe bei Schiedsrichters brachte es so wett, daß die Simmeringer das Feld als Sieger verlosten konnte». Denn das schwache Team der Dlauweißen bot eine große lieberraschung. Es ließ sich durch den Gegner, der schon 2 r 0 führte, nicht einschüchtern. Durch zwei Prachttore wurde der Ausgleich erzielt und die Hakoahner schienen in Schwung zu sein, um den Simmeringer» eine Abfuhr zu bereiten. So stark waren aber die Blauweitzen nicht, nm den Schiedsrichter Kaufmann zu besiegen. Was sich dieser Herr gestern leistete, war nicht gewöhnlich. Er urteilte den Si-mmeringern zwei Elfmeter zu, von denen der erste eigentlich alle Anwesenden überraschte und der zweite das Ergebnis des Stolperns über den Ball, wie der beteiligte Spieler Horvath selbst geäußert haben soll, war. Dagegen hatte dieser sogenannte Schiedsrichter in der ersten Spielhälfte ein an F u ß knapp vor dem Simmeringer Tore begangenes Foul „übersehen". Aber nicht nur auf das Resultat übte Herr Kaufmann durch seine Willkürentscheidungen Einfluß aus, er trat auch gegen die zahllosen Derbheiten einzelner Simmeringer nicht auf, so daß diese sich Immer mehr unfairer Mittel bedienten. Zum Schluß wurde Heß von D u m s e r, der kühn gemacht durch die Duldung seiner Rohheiten, sich schon gar fcwifc. Zwang auferlegte, in das Gesicht getreten und mußte blutend.vom Platz getrage« werden. Die erregte Stimmung, die sich wegen der Spielleitung durch Kaufmann im Zuschauerraum fortsetzte, brachte dort auch so manche unerquickliche Szene. Tatsache ist, daß Herr Kaufmann das gestrige Spiel grüirdlich verdorben hat und nicht dazu geschaffen zu sein scheint, erstklassige Spiele zuleiten. Jedenfalls ist er in Hinkunft als Schiedsrichter eines Hakoah-Spieles nicht heranzuziehen. Sportlich zeigte dieses Spiel, daß die Simmeringer maßlos überschätzt werden. Sie konnten gegen die ersabgcsc^'ächte s'akoah-Mcmnschast nur sehr schwer reuki'.eren und die Blauweißen waren trotz vieler schwach besetzter Punkte sicherlich ebenbürtig. Die Verteidigung Simmerings ging noch hin. In der Halsreihe war Kurz so ziemlich ein Versager, so daß die Flügelläufer die Hauptarbeit zu leisten hatten. Im Angriff bedeutete Horvath technisch und taktisch das Um und Auf. Auch D a n i s hatte manchmal schöne Momente. S e st a scheint das Fußballspiel mit R i n gkampf zu verwechseln; seine Art anzugohen, ist brutal und neben Dumser zeigte er sich noch besonders von der derben Sekte. Bei den Hakoahnern, die zum großen Teil sich auch körperlich mit den Simmering-Spielern nicht messen konnten, gab eS im großen und ganzen eigentlich keinen ausgesprochenen Versager. Bon den Junioren spielte Wurmbründ sehr befangen» eS gelang ihm wenig, dennoch sah man, daß er Spielverständnis und sicherlich auch gewisse Qualitäten besitzt. Fuß bewies wieder, daß er im Felde gute Ballführung hat und von Nutzen fein kann. Der kleine S ch w a r z auf dem rechten Flügel lief und flankte ganz gut. In Ginzettämpfe soll er sich aber möglichst wenig einlasten. Die Hauptkraft des Hakoah »Angriffes ruhte auf Heß, der gestern wieder einrnal so ziemlich der beste Fußballer auf dem Felde war. Er erzielte auch ein Prächttor. Fischer kam diesmal weniger ins Gefecht, er wurde auch sehr gut bewacht und von den Ämmeringern mit allen Mitteln b ehindert. Die Halfreihe Hakcahs arbeitete recht gut, eine überraschend gute Leistung bot Gold als Mittelläufer, der sein riesiges Arbeitspensum sehr zweckmäßig absolvierte und gleichfalls eilten herrlichen Treffer schoß. Fried hatte diesmal gegen den Flügel Danis—Horvath viel zu laufen. Er zeigte sein gewohntes Spiel. S t r o ß war bester in Schwung als in den letzten Spielen und leistete wirksame ZerstörUngSarbeit. Die beiden Verteidiger schlugen sich unerschrocken und machten taktische Mängel durch Aufopferung wett. G r Ln seid ist ncch immer ein tüchtiger Retter in der Not für jede Position und Feld mann ein schneidiger Kämpfer, wenn er auch noch seine große Form vom Herbst nicht erreicht hat. , Fabian war wieder einmal der große Tormann und eine der Hauptstützen der Mannschaft. Er meisterte zahllose schwere Bälle und wehrte auch einen Elfmeter ab, der dann freilich im Nachschuß verwandelt wurde. An dem Erfolg der jüdischen Mannschaft — denn Hakoah hat gestern sozusagen den moralischen Sieg errungen — hat er den größten - Anteil.; Nach ausgeglichenem Spiele gelangen die Simmerlnger schon in der sechsten Minute, also sehr frühzeitig, zu ihrem ersten Treffer durch Viertel, der eine Verwirrung der Hakoah-Verteidiger ausnützt. Hakoah ripostiert, ein schöner Vorgang bringt Fuß in Front, der aber im Strafraum zu Falle gebracht wird. Herr Kaufmann hat nichts gesehen. Einen neuen Angriff beschließt Slroß mit einem Schuß aufs Tor, im Fluge wird der Voll von Fischer an die Querstange geköpft. Die Simmeringer greifen in Bedrängnis wiederholt zu üne r la ubten. Mit 1 e i n. Beide Mannschaften haben in der Folße Chancen, doch wird an dem Resultate „bis. zur Pause nichts geändert. Die zweite Hälfte sieht zuerst die Simmeringer im Angriff und in der fünften Minute gewährt ihnen Herr Kaufmann einen Elfmeter. Feldmanv und Horvath kämpften hart an der Strafraumgrenze um den Ball und die schwere Entscheidung gegen Hakoah war nicht recht plausibel. Den von Danis scharf geschossenen Ball pariert' Fabian, doch schauen die Hakoahner untätig zu, wie der Schütze das Leder noch etnTiCfll abschießt. 2:0 für Simmering. Man erwartet den Zusammenbruch der Blauweißen, da kommt die große Heber» raschung. Hakoah greift wuchtig an und i n der 14/Minute kann Heß einen, von Schwarz geflankten Bgll volley unhaltbar einsenden.' - Schon die nächste Minute bringt de« Ausgleich;, einen Strafstoß placiert Gold scharf und gleichfalls unhaltbar in die Hakoah kommt mächtig auf, Simmering spielt foul. Ein Strasstoß von Fried wird von Cart mit Mühe zum Corner gedreht. Die 28. Minute bringt den Wendepunkt. Sie wurde nicht durch das Können der Simmeringer, sondern, wie eingangs erwähnt, durch den Schiedsrichter Kaufmann herbeigesührt. Den Elfmeter, den Kaufmann aus dem Aermel schüttelte, verwandelte Tan iS sicher. Hakoah gibt den Kamps nicht auf, noch'knapp vor Schluß hat Fuß eine glänzende Aus« gleichSchanee, er dirigiert aber den Ball an die Stange. Zwei Minuten vor Ende wird Heß, der sich gerade elegant an Dumser övrbeisptelen will, von dem Simmeringer niedergetreten, so daß er hinausgetragen werden mußte. Das SM der Reserve« endete 1:1 (0:1). Den Treffer für Hakoah schoß Schwein burger. Als Schiedsrichter amtierte Kerr. In dieser Hakcah-Elf waren acht Spieler van der Jugendmannschaft, die einen Tag vorher ein Meisterschaftsspiel gegen Rudolfshügel absolvierte und 2:1 gewann, tätig. Colonel Wedgwood Ober die Bedeut«»« der Mlchen -parier. Ein Besuch ans dem Hakoah Platz. Das Mitglied der englischen. Labour-Party Cplon« Wedgwood erschien gestern vormittag in Begleitung des Oberrabbiners D r. C h a j e s auf dem tzakoah-Platz in der Krieau. In Gesellschaft der Herren befanden sich auch Direktor Epler, Präsident der österreichische» Keren Hajeflod-Kom- Mission, Generalsekretär D r. Gelber und Amtleiter Rosenfeld von der Kultusgemeinde. Die Gäste wurden im Namen Hakcahs von Vizepräsidenten Direktor Spie gier, vom Klubleitungsmitglied Direktor Margulies, den Sektionsleitern B a a r und Kupfetmann und den Sekretären Eisler und Goldberg begrüßt. Nach einem Rundgang durch die Anlage verweilten die Gäste eine Stunde lang aus dem Platz, wo sie die Uebungen der Hakoahner in den verschiedensten Sportzweigen verfolgten. Auf dem Fußballplatz spielten gerade zwei Jugendmannschaften, Herren und Damen trainierten.Hockey, Leichtathleten und Ringer führten ihre Hebungen durch. Ungefähr, 200 Akteure belebten den Platz. Colonel Wedgwood, der dem allgemeinen Training mit großem Interesse zusah, sprach sich beim Abschied den Hakoah-Funktionären gegenüber sehr anerkennend über das Gesehene aus und bemerkte, daß die Arbeit der Hakoah nicht hoch, genug eingeschäht werden könne, wie überhaupt der jüdische Sport einen sehr wert volle »Faktor am jüdischer Aufbau darstelle. Rapid—Vienna 6 :4 (2 :1). (3 - 3). Im Nachspiel octtwmnen. Im echten Cupstil ging diciser Kampf vor sich. Wenn auch der Sporr nicht hochklassig war, so wurde doch gut gespielt. Der Sieg der Hütte tdorfev war verdient. Bis zum Ende der regulären Spielgeit hielten sich die Gegner die Wage. Der Endsieg Rapids war cvuf Lie größere Äüsbauet der Hiuteldorfer zurüchzuführen'..Vienna spielte schon, doch arbeiteten die Stürmer zu weich. §)er Schiedsrichter Zwicker hatte keinen guten Tag. Die Treffer, erzielten: Hyffmann. Nowaczek, Hanel. Mausner, SmistK, Mausner. Die Schutzen des Nachspiels waren: Hanel, Bulla, Hoffman» mtf- Kir'bes.- .. , - ■>:'v 9. «. «.-Wacker 3:2 (2:2). 'Boi den Meidlingern machte sich das Fehlen Jellirie^S sehr fühlbar. Kohlendorfer konnte ihn nicht ersetzen. Wacker tag die meiste Zeit im Angriff. Tore: Hcstasch (Elser'). KocheUer, dann Nyiba und Janatä. Nach der Pause bringt Hofbauer dis Entscheidung. Wacker vergab in diesem Spiele zwei Elfmeter. Floridsdorf—Slovan 3:1 (0 r 1). Glücklicher Sieg; rohes Spiel, dem Schiedsr-lchter Preßlet nicht gewachsen war. Hummenüerger und Stepav wurden ausgeschlossen. Weitere Resultate: W. A. C.—Cricketer 7:1 (4:0), Austria -Polizei-Sportvereinigung 7:4 (4:0), Wiener Sportklub— Bewegungsspicler St. Marx 8:1 (1:1),’ Rudolfshüael—Viktoria 21 7:1 (8:0), Acmira—H. A. C. Nordstern. 10:0 (6:0)i, Hertha—Neubau 3:2 (1:2), I. A. F.—VorNicirts 03 6:1 (3:1);* Donau—Metallum 6:0 (3:0), Gersthof—Germania 2:0, Nicholson—W. B. C. 6:0. . Sparta—Slavia 2:2 (0:1). Dieses Pykak»Entscheidungs-. spiel fand vor 25.000 Zuschauern statt. Den Pokal gewann Sparta. Theater von lioiit« Snrgtheater: Medea Anfang '/,8, Ende IO1/* Uhr Akademietheater: Dir Dnrchgängerin Anfang l/,8, Ende 10 Uhr Staatsoper r Der Maskenball Anfang ,/r8 Uhr. Ende nach 10 Uhr Deutsches Bolkstheater: Kolportage Anfang */,8. Ende 10 Uhr Bolksqpeo: Wilhelm Tell Anfang ‘/,8. Ende V,11 Uhr Theater a.d. Wien: D»e Königin Anfang V,8. Eno, gegen 11 Uhr Fohann-Strautz-Theater; Ein Walzerttaum Anfang '/,8. Ende '/,11 Uhr Raimund-Theater: Die Ztrkusvrmzessin Anfang ‘/a8. Ende '/,11 Uhr Wiener Bürgertheater r Der Mitternachrswalzer Anfang 8, Ende »/,!! Uhr Stadttheaterr Wien lacht, wieder Anfang >/,8. Ende nach 10 Uhr Reuaiffauee-Bühue: Der große Bluff Anfang 8. Ende nach 10 Uhr Theater tu der Jlosefftadt r Viktoria Anfang »,,8. Ende 10 Uhr Reue Wiener Bühne r HochzeitSreisendv Snfaeg \s, Ende 10 Uhr Kammerfpiele Die A-B-C-Revue Anfang llfi Ende VslO Uhr 1010 Nahtvorstellung. Dar HauS in Altona Modernes Theater: Absteigequartier. Anfang %8. Ende 10 Uhr */4ll Uhr: Die schwarze Messe Lustspiel-Theater: Kater Lampe Anfang 8. Ende nach 10 Uhr Jüdische Bühne, 3. Bez.. Taborstraße 12. Hochzeit per Spaß 8 Jüdisches Künstler'abarett. 2 Bez.. Praterstraße 60. Von Sechestow bis Amercka 8 ZirknS Adolfi. Renzgedäude. Apollo-Theater: Der Zug nach dem Westen 8 ^Radio-Programm Heute Montag 11 Uhr: Vormitlagsmusik. 1616 Uhr: Nachmittagskonzert. Ii 30 Uhr: Kinderstunde. Märchen für Groß und Klei«. Gesprochen von Anny Erle und Ruth Beckmeister. Mitwtrkend: Adelheid Bergmann (Laute). 18 30 Uhr r Psychologie der täglichen Lehens. Prof. Dr. Alfred Körbel. Ul. Da» Erkenne». .1910 Uhr : Die Melodien der neuen Musik. Julius Bi'iron. 20 06 Uhr: Konzertakademie. Marianne Kuranda F. Lmetana: VorkStlück und Polka, Ä Sukr Frühlingstraum — Paula Henlke: Zwer Arien au» „Die verkaufte Braut" von F. Smetana «Gerne will ich t»r vertrauen. . . Endlich allein mit meinem Schmerz . . .) — Hedwig Kraußler r A. Dvorak: Mazurek — Jakob GorSky Gretschantnoff: Der Tod. Rachmantnoff: Ein Traum, Koichewaroft: Alles ruht. — Beatrtce Getchert: Frz. Schmidt: Ungarische Phantasien für Cello und Klavier — Mia Rücker- Kalmar : Lieber von Jofef Marx: «) Aenel ionisches Wiegenlied, b) Santa Maria, e) Maienblüte — Dresdner Streichquartett: O. Refpight: Streichquartett (Quartetts dorieo). Morgen Dleu-tag 11 Uhr: Vormittagsmusik. 1315 Uhr r NachmittagSkonzert. Mitwirkend: Natalie Freundlich (Gesang). Stimmen oer Völker (I. Folge).. Paget' Schweden m Lied und Tanz -- Leopold: Tschechische Lieder, Micheltr Italienische Lieder — Bernard» r Russische Volksmusik — Leopold- Slowak sche Lieder. 18 Uhr r Stunde oer Frau. Ueber Grippe Primarius Dr. Han- Redtenvacher. 18-30 Uhr: Grillparzer als Dramatiker. 3. Vaterländt'che Dramen. Uuiv-Prof. Dr. Eduard Castle. 1910 Uhr: EsperantokurS. 1939 Uhr: Englisch für Vorgeschrittene. 3906 Uhr r Wiener BorlragSadenb. Mitwirkend: Franzi Resset. L. Cel lovSky. L. Godoscev. Quartett Sitvtug. Am Flügel: Prof. Karl Severin. 2115 Uhr Kamm rmusik. Ludwig van Beethoven - Streichquartett, op. 95, F-Moll (Sedlak-Wink er-Quortett) — Waldsteinkonate, op. 53, C-Dur (Klavier: Prof. ru.alter Kersch, baumer). "jqäouoouüopöc^^ Wiener gestrickte Kleider ans erste« WerkstStte« Albert Mahner l. vez.. Kohlmessergaffe Nr. H und Filialen 30000000000CXXXXXXXXXOOCCOOOO NÄ HM ASCH IN EN FAHRRADiR1927 auch gegen TeHig1 IX.. Lloohtai»t«int(raB9 Nr. 27 tV„ Wladnar HauptatraSa Nr. 8 Slpitl Sport» u ourUtanartlkai ‘ Schweizer Unterwäsche auch für Kinder Jakoh Geiles, l. Rorgaffe 1 (Ankerhof) Alleinige Anzelgen-Anttahme Annoncenexveditjor Heinrich Schalek Wien 1. Bezirk. Wotlzeile 11. terausgever üiiö Elgenrürner: Jüdische eitungsu. Berlagsges. m. b. H.. Wien. 2. Bez.. Taborstraße 1—8. — Vorautwörtl. Redakteur: Jakoh Krausz. Wien, 19. ' Bez., Brechergasse 9. — Druck: Wien, . 7, Bez.» Lerchenfelderstraße 1.