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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-11 · Heft 2827 (11.1.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2827 (11.1.1927)
Date
1927-01-11
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Stift $ Msn. Dimrmtz 11. Jänner 1927 M. S827 .Ar fM*tigfte Rirtzerlage ist «ichl intssich 1« ar-me«- laet bet Hakoah-Settion-loUer fL Saar. Die fontt tägige 2:S-R«dSÄage ist sichflRch nicht alltäglich. Zisfernmätzig kommt em SSLortt. . ger Rosttltat in der Geschichte der Mischen Der» eines eiyenWch höchst selten vor. ES könnte' leicht ,$u falschen Schlüssen über die Mannschaft sich« ten. Wr werteten uns daher an den GektioirSleiter der Blauweihen, Artur Vaar. rer sich Mer das Match folgendermaßen äußerte: ,&tt Ausgang des Spieles ist absolut nicht tragisch ,4u nehmen. Ein Rückschlag nach den glänzenden Resultaten des HeMies war zu erwarten und es ist mir lieber» daß dies in einen: Freundschaftsspiel eingetreten ist als in oinem Mristerschaftsla-mpf. Das Spiel selbst war »ls. reines Training gedacht und ist auch sichtbar ohne Schärfe rein freundschaftlich verlaufen. Es ist unrichtig» daß unsere Spieler untrainiert angetveten sind. Die Mannschaft hatte aber einen schlechten Start. Wortmann kam zu spät.und diese Di sz tß11•«Iof 4gf et t bedeutete eine ziemliche Schwächung. Als er ermrat, hatten wir schon zwei Treffer, da Scheuer -das Pech hatte, gleich zu Beginn einen Äser zu verschulden und Feld man n bald darauf einen FxeHtotz. De r P. A. C. hat einen.besonders guten Tag gehabt; .eö ist ihm alle» gelungen, währenuns nichts gNckte. Auf dem t i e f e n B o d e n 'fyxt die Pratermannfchaft auch das einAigrrchtige Flügels pi -1 forciert, während un, ft re Leute txotz meiner Ermahnung vor dem Spiele enrlos in der Mitte hin- und hcod-ciLbsl-ten und unseren crussichtsreichsten Mann. Fischer, fast gar nicht beschäftigten. Die Verteidigung hätte einen schlechten Tag und war auch infolge b*t mangelhaften Unterstützung durch die Hakfceihe überlastet.' B e e r hat immer .das Pech, oann anKUtreten, wenn, die Mannschaft in schlechter Verfassung ist. In der zweiten Spielhälfte hat er. sich sehr brav gehalten und. zahlreiche schwere Bälle abgeweyrt. Freilich,, mit Fadian im jkstcken, fühlen sich unsere Vectei§rger sicherer. Fabian befindht. sich nach Erkältung - in RokonväleMnz und tratdeZhallb nicht an. Fried laboriert.«»« «ner'Angina, Katz.hat'Knlefchrytze'r^en- und G o I d §: geschwächte Sehkraft - ist. bei Schnee für ihn ein HandÄäp. Der W. Äl C. hat den /Sieg 'peÄaent, aber chns Differenz vo< zwei.bis Höchsts -.s drei Toren hätte dem Verlauf ^es Spieles, das ja sonst zieinlich offen war. eher emtsprachen. ' - Das Spiel gegen D. Ä. C. für die Mannschaft eine Lichre. Kommenden Sonntag gegen Simmering wird es schon heffer gehen. Sonntag dürfte wahncheinbich auch.Ko.vaeS in der linken Verbindung antreten, da er von seinem Verein für' uns bereits fteigegebm wurde und vom Verband die Freigabe zu errv<.r.'en ist. Auch einige neue Kräfte, darunter ein Z e n t e r.st ü r m e r. dürften versucht werden." Ae Wisch« Amatetuvereiue Wen«. >l. der Trennung des Wiener Fußballverbandes traten die jüdischen Alyot.n'rvereine korporativ dem unpolitischen Wiener Fußbaüverband bei. Die Vereine nehmen in allen drei Amateurklasion an der Meisterschaft teil. HaSm o n e a (1. Klaffe), Kadirnah (2. Klajft), Makkabi, Hagibor, tzechawer, Bar Kochba, Hakadur und I. A. C. (3. Klasse).. A ch d u t h, Z i o n, Libanon und Jewish Allround Sporting Club beteiligen sich selbstverständlich .auch an den Konkurrenzen des jüdischen Sportverbandes. Alle diese Vereine würden heute sportlich weit höher rangieren, wenn'ihr Können nicht fortwährend durch verschiedene B e r «r n s k r i s e n stark beeinflußt worden wäre. Am ärgsten haben darunter die führenden jüdischen Amateur, hereine HaSmonea und Kadimah gelitten. Hasmonea ist bei der Trennung der beiden Verbände am besten weggekommen. Eie stieg von der dritten in die erste Klasse auf. Man hatte zu diesem jüdsichrn Verein viel Vertrauen. Die Mannschaft errang vor Jahren in Wien und in der Provinz schöne Erfolge, war sportlich ,'owie kulturell gut geleitet und man hoffte, einen zweiten großen jüdischen Verein in.Wien zu erhalten, — einen-spielstarken Repräsentanten deS jüdischen Amateursportes. Es kam aber anders. Krisen, meistens persönlicher Natur, hoben dem' Klub stark geschadet. Dadurch ist das Interesse der Mitglieder gesunken und viele treue Anhänger verließen den Verein. Alte bewährte Funktionäre zogen sich von ihren. Stellen zurück. Die Vollversammlungen und Spielerversammlirngen, lne früher regelmäßig abgehalten wurden, sind von der gegenwärtigen Leitung ziemlich ausgeschaltet worden. Wurde aber nach: langer. Zeit eine Versammlung einberusen, zogen es wieder die Mitglieder vor, nicht zu erscheinen. Dadurch kam der Verein auch in finanzielle Schwierigkeiten; denn seine geselligen Veranstaltungen,' die jedes ^ahr einen 'schürten' Reingewinn abwarsen, mußten mangels aä' Interesse eingestellt werden. ' ' S P or'tlich hat tzaKmonea in der Herbstmeisterschaft nicht besonders gut abgeschnitten. Er nimmt die letzte Stelle ein und lauft Gefahr, in die. zweite' Klasse abzusteigen. Ern Abstieg würde für den jüdischen Verein den Ruin bedeuten. Der Verein konnte keinen einzigen Sieg erringen. Drei Punkte waren die ganze Ausbeute der MeistetsschaftSkampagne. Die einzelnen Resultate lauten: gegen Viktoria 5 1: 2, Wiener Slavia 1:4, D. A. C. 1:1 (den Punkt erhielt aus Protestwegc der D. A. C.), Sparta 16 1:6, Hac-Nordstcrn 2:4, Wcstmark 2:2, Schwarz-Wejß 2:3, Metallum 0:7. Rapid-Obcrlaa I : J. Dagegen konnte Hasmoma Ende Dezember ein Turnier, an dem spielstarke Vereine beteiligt waren, sicher gewinnen. Außer Fußball hat Hasmonea eine Damen- und H e r r e n h a n d b a l l s c k t i o n. Die Damen sind sehr spielstark. Zn den bekannten Spielerinnen zahlen Grünwald, Barlot, Bro tma n n und NClintonn. Die Ping - Pong - Sektion (Tisch-Tennis) nimmt an der Meisterschaft der ersten Klasse teil, muß aber, um nicht abzusteigen. nach einige Punkte erringen. An der Spitze des Vereines steht der bekatmte Zionist Doktor Sanel Beer, der aber von den anderen Leitungsmitgliedern nicht genügend unterstützt wird. E. FiscuS. WWW Die WjZ ruhmvollen © Epochen m im WW© der jüdischen Geschichte in unseren Prämienwerken JÖSEPHUS FLAVIUS HEINRICH GRAETZ Hakoah-Sektton Brigttteua«. Heute um ha-lb 9 Uhr Zu« sammemknüft im Cafe Esplanade, 9. Bsz., Alserhachstratze. Schnecborichte vom Semmering. Seit dem 9 d. abends herrscht schr starker Schneefall. Die Temperatur beträgt Minus 3 Grad. Llltschnee 30—40 Zentimeter. Sämtliche Sportanlagen sind in Betrieb. ILeuschnee bisher 15 Zenti- . An den in Chamo nix stattfindenden Eishockeywettkämpfen nimmt auch eine polnische Mannschaft, geführt von Herrn Ofiecimski-Czapfki, teil. Die polnische M-annschaft begibt sich von dort nach St. Moritz und nachher nach Wien, wo sic den Kamps um die Meisterlschast Europas aulsnehmen wird. Jewish Allround Sporting Club. Heute Klubaibend im Wiener RH-ngcaife, 1. Beg., Stubcirrinig. 13, ab Uhr." Um 6 Uhr AuSschußfitzung. Jedon Freitag Klubabend wie am Dienstag ab'3 Uhr. Herren und' Damett, die sich für Schwimmen, Har^iy ball, Tischtennis, Lawntennis, Schach üstv. interessieren, melden sich am Dienstag ober Freitag im KvuLlheim. Der Bexklubkampf Vienna gegen Poli-a'spovtveroirngnng gewannen die Dclb^nger 8-.6. > Im inLsvnationalen TrschLeturisturnior. in Berlin holten sich die Ungarn alle Herrenkonkurrenzan. Im Dameneinzelbcwevb wurde die Oesterreichevin Frau Wildam von Frl. Metzger (Deutschland) besiegt. Theater. ¥PI» Mute 4 BMrgtheeter: Phädra .Anfang 7, Ende vor 10 Uhr «kademietheniev: Stiefmama Anfang '*tä. Ende*/*lO Uhr GtaatHoper: Dft Macht des Schicksals Anfang 7 Uhr. Ende vor ‘/all Uhr TepttcheS Volkstheaier: Der Gart»» Eden ' ' ... Anfang 7, Ende */410 Uhr V*U Uhr: Per blaue Vogel BoNsoper: TvSea A»fang 7, E?d7 ^:n V*ll: Uhr «Mi«erfi»icle: König der. Schnorrer . Anfang llt8, Ende ‘/jIO Uhr 10*10 Itachtvorstellung. Die A-B-C-Revue Theater a.d. Wien: Die Zirkusprinzesfin Anfang VtB. Ende gegen */*U Uhr 9phan«-etranß»Theaterr Alexandra Anfang ‘/,8. Ende V,ll Uhr Nai«m«d»Dheater: Das Schwalbennest - Anfang V,8. Ende V,ll Uhr «enaiffqnee-Vjthne: Der große. Bluff , Anfang 8. Ende V411 Uhr Theater itt der Jvfefstadi r Viktoria Anfäng ^/,6. Ende «/«Il Uhr «e»e Wiener Ästhue r Menschen ohne Erde Anfang V,8, Ende 10 Uhr Gtadtlheiüerr Men lacht, wieder Anfang Ende nach 10 Uhr Modernes Theater: Absteigqüartier * Anfang 8. Ende'nach .lv. Uhr Wiener Bürgertheater: Der MitternachtSwalzer Anfang */,8, Ende */9ll Uhr Pakandhähne: Edelknaben . Anfang 3/48, Ende 10 Uhr «nftspiol.Theater: Der Profit Anfang 8. Ende nach lv Uhr «idifche Piihne, 2. Ber.. Taborstraße Iß. Dziejksle Bloffer 8 hes ttünftlerkabarett (Care Astoria). .. Praterstr. 30. Cas Tokraly 8 -irikrs Adelst. Renzgebäude. ttftf&?«$%;***«: Der Zug nach dem Westen 8 "f^I^aclio-k'roxramm ammmmmmmmmmtmmmmmm $tuU Dienstag , 11 Uhr: VonnittagSmusik. 16.15 Uhr: NachmiitagSkonzert. Müwirkendr Antonia Doltna. Metster der Epielover. 17.40- Uhr: Verletzungen beim Wintersport I (Dr. M.- Köhler).- - 18.10lchr: l. Ans GMparzerS Jugendzeit (Hofrat-Dr Karl Gloffy). 1840 Uhr: Ueber RückkopplungSstörnngen (Verlautbarnug der „Ravag"). 19:10 Uhr r EsverantokurS. 19.30. Uhr: Englischer Sprachkurs für Vorgeschrttiene.. 30.05 lifo: Josef Strauß, der letzte Romantiker der' Wiener Tanzmusik. Ausführende; StaatSopernsqiigeri.l Maria Gerbart. Das Kammerquartett TstMenhayn. Am Flügel: Karl Vauspertl. TranSaktionen-Walzer, Phantasie für Klavier (ungedruckt) — Die Ersten und Letzten — Perlen der Liede, Walzer — Hetlmethodrn- Walzpr — Tanzregulator l Polka) — Aus der Ferne /M.azur) -- Delirien-Watzer — Die LibellelPtpzur).— BlAenkränzlein Josef Straubscher lltzer^. — Dorfschwalden aus (Orsterreich) (Gesang). — Waldhochzeit^(Tautenhayn).! Morgen Mittwoch 16*15 Uhr : NachmtttagSkonzrrt. . 17*10 Uht t H.itere Stunde mit Wilhelm Busch.. Ersähst -von Lisa Michalfk-Bernauer. - 18-1.0. Ishx:. Kinderkrankheiten unserer Haustiere. Prof. Dr. Karl Keller. 18*35 Uhr: Unsere Volkskunst. Univ.-Prof. Dr. Arthur Haberlandt. 19 Uhr: Uebertraaung^ aus. dem Konzerthäus. - Konzert de» Wiener KonzertveremeS'. Dirigent: Professor Dirk Fock. Beethoven: Symphonie Nr. 5, C-Moll. Josef Marx: Ein Herbstvoem. Brahms r Symphonie Nr. 1, C-Moll.. 21*30 Uhr: Leichte Abendrnusik der Kapelle Silving.' » tvird Zhr Anzug ^vie nen gebügelt Amerikanische Expretzbügelanstatt Wüdvlm Stttontn XU LUienLrmtnaaffe 19, Tel. 48-7^8 Attztzlen m»d'^fi«llen d«r Kleider grati» -erleichtern rrg beim Westbohner XV.. ’Jiiarl.Uiilfcrfh. f <| 9 Telepbon Nr. M-6^ I Sch aszlm. «r, licht ob. dunkel 2 KLsttn Witten. . Nachtk.. I Trsch, 4 Segri, 2 Vinsätze sann Matratzen S 2SO*— «Strofte Auswahl in Spelse« rlmmern, Kücken. Diwanen. Ottomane». Einsätzen. Matratzen Auch elmeln ab,u- «eben. Dei Berufung aus da» Blatr Wro?e»tsatz Spezialist Solid mü> billig 157 goftl Milt ». Botin 7* '©<}.. Stcbeosierna sie 12 Beste Nähmaschinen t. allen Prelllag. Provlniveraand. Kataloijo gratis sr Für S 2.90 Wochenrafen erhalteu Sie Mandoline«. Gitarren. Lauten.Sarmonttas. AMeeu. Violinen. Blasinstrumente, Grammophone fo Tie Radtoavpa« tat« - m feinster Ausführung. vu.. 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Redakteur: Jakob Krausz. Wien, 19. Bez.» Prechergässe 9. — Druck: „Jnva". Wien. 7. Dez.. Lerchenfeldepstraße 1.

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