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Wiener Morgenzeitung · 1926-10-01 · Heft 2729 (1.10.1926) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2729 (1.10.1926)
Date
1926-10-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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/! •Seite Ä Wien, Freitag fflietttt Morgeazeituag 1. Oktober 1926 9t:* E zw und Kim. -er Mische LeudeniMm .Amons Soh«' — settiggeftellt. Vor lornigen Lagen wurde das von der L i st o - Filnsgeidifdiaü erzeugte Werk. das die Geschichte eines Renegaten behandelt, zum ersten Male in einem ganz kleinen-Kreise-vorgesührt. In ansckaulickcr Weise wird hier die Geschichte des jungen Studenten der Medizin geschildert,,der aus dem streng-' gläubigen Elternhanse in die Welt yinauszieht, unters Mühen und Entbehrungen eine steil aussteigende Karriere beschreitet, unter den Einwirkungen seines schweren Lebenskampfes 'immer lauer im Glauben wird, bis er schließlich, teils um der Liebe zu einer Christin willen, teils persönlicher Vorteile halber, sich der Taufe unterzieht. Ein tief einschneidender Vorfall läßt ihn aber wieder reuig zum alten Glauben zurückkehren; er verzichtet auf sogirüe.Position, glücklich. wieder den Frieden eines gläubigen Herzens gefunden zu haben, und die Frau, die er liebt, -folgt ihm nach. Der Regisseur Alfred Kemps von Des.y hat diese Handlung nicht nur in eine Kette von Svannung erfüllten und sehr sauber herausgearbeiteten Bildern gebracht, sondern veritand es auch, den Geist des Geschehens und vor allem das Milieu richtig zu erfassen. Jakob F e l d y a nipn e r in der Titelrolle bewies, daß er" nicht nur ein hervorragender Bühnenschauspieler ist, sondern auch die Eigenheiten des Films vollkommen zu erfassen vermag. Schic Leistung hier ist ein Meisterstück hochkünstlerischer Gestaltungsgabc. Als seine Partnerin debütierte Do de Castro znm ersten Male in einer Hauptrolle. Ihr Spiel zeigt Tiefe und Seele. ist verinnerlicht und einfach, dcürei immer wirkungsvoll. Sehr Schönes bieten weiters Askon a s, Rodr y und Tr. L u! a c z. Sehr gut ist auch die Photographie, für die Heinrich 2 ch n ü r ch zeichnet. wieviel Männin M e i s l Filmscha« drr Woche. Unter dem Titel „Wien — Berlin" stellt der Re- «risseur Hans Steinhoff die Gegensätze dieser beiden Städte in amüsanter Weise einander vis-a-vis. Wien komnlt dabei gerade nicht gut weg. Gar so schlampig und gar so versumpft sind wir ja doch nicht, nicht einmal-im Spiegel der Satire darf man uns so zeigen. Aber immerhin — der Film ist unterhaltend und zeigt, wenn auch in manchmal grober Uebertreivung, nicht unrichtige Beobachtungen. Eine ernste Zeitkritik ist-er aber keinesfalls, hat scheinbar auch gar nicht den Ehrgeiz, eine solche zu sein. Die Inszenierung verrät den kundigen. Routinier, der' im Sinne des Publikumsgeschmackes — oder hier leider manchmal der Berliner Geschmacklosigkeit — zu arbeiten versteht.und nicht viel mehr will, als sein Publikum unterhalten. Ist dieses ernsthaftem Nachdenken abgeneigt, so wird er seine. Absicht auch fraglos erreichen. Erfreulich ist durchwegs die Darstellung,, in der Bruno K a st n e r, diesmal nicht in seinem ewigen: Lächeln erstarrt, einen jungen Berliner Kaufmann spielt/Charlotte Ander, seine Schwester und Spira einen Wie-rer Geschäftsmann nach dem „alten . Schlag". Am besten ist jedenfalls die Ander, der die Rolle. des mondänen ' Sportgirls ausgezeichnet liegt. ' .■ „Sic ü ritte Es k a-b t-o-n" ist ein Milirärlustspiel. — Man grub wieder ssinmql Totes -us, wollte es durch den Hauch der Komödie beleben, aber es.wurde nicht lebendig. Nicht einmal - nnüsant wurde cs. Die Regie ist recht, mäßig, und in der Darstellung kann nur die leicht groteske Komik Ralph Artur Rob e rts lobend hervorgehoben werden. Auch PMl H ei d.emann ist hier wiedeb in Husarenüniform zu sehen, noch unerträglicher als einst im schlichten Bürgerrock. . Kurzresümiert: Es ist nicht gut, mit schon glücklich Vergessenem Komödie spielen zu wollen ■ Westers erscheint in dieser Woche die zweite Inszenierung des einstigen LÄlterfolges der N ord i.s k - Produktion „D i e L i e'b l in g,s fr au de s M a h a r a d s ch a". Das ' alte Thema, im Erfolg der fortgeschrittenen Technik erzeugt, wird sicherlich ein zahlreiches Publikum finden. Viel mehr ist sonst nicht über diesen Film zu sagen. —Daß Günnar T o l n a e s, einst unumschränkter Herrscher, der flimmernden Leinwand, älter, viel älter geworden, ist — — nun, sein Ruhm liegt auch schon wert zurück. Entzückend ist aber hier, wie immer, Carina Bell als seine Partnerin. Die Pracht.der Ausstattung ist manchmal faszinierend und die Schönheit, die sie den Bildern verleiht, läßt manche Schwächen des überspielten Themas, das'dieser Film behandelt, vergessen. ,-- , Weiters erscheinen heute noch: Die Verfilmung der Operelte „2 i e keusche 3 usann e", von Richard E i ch b e r g inszeniert, mit Lillian.Harbey in der Titelrolle, der Äufklärüngsfilm „D ü r f e n w i r schweig eit", mit Conrad V e i d t. üiid die beiden amerikanischen Filme „D e r D r a u fgä ng.c r" und „Ein famoser Ker l". schließlich der ausgezeichnete Kütlturfilm -„M e n s ch e n, Gott e r, T i e r e^'. Rach dem Länderspiel. (lißon unserem.Prager K o,r r e s p o ii d e u t en.) Im folgenden soll durchaus nicht der Versuch untertwmmen werden, die berechtigte Freude der Wiener über den Sieg des Teams in Prag zu trüben. Es soll aber gczHgt werden, 'mit welch rührender Naivität einerseits nnd mit wieviel Kl u b f a n a t i s m u s anderseits repräsentative schäften der Tschachapvivakei ausgestellt, werden. Wenn die-. Auswahlelf Lester: cichs versagt, der Si'mdenlock. Ov mit Recht.ic^er Unrecht, möge dahuigestellt bleiben. Tatsache aber ist, das; er allein Ingeren-z aus die Znsammc-nsetzung der Mannschaft hat Wer zeichnet aber in Prag verantwortlich?. Ent Eingeweihte behaupten die Existenz eines Verbandskapitänö. Der Herr heißt E. Ä r a u s u-tch ist als Schiedsrichter'nicht gerade rühmlich bekannt. Bedauerlich ist,?aß in Prag der /Verbandskapitän ein Titel ohne Mittel ist. Ohne Zwangsmittel nämlich. Obwohl in der Vorwoche ein Probespiel klar und deutlich bewies, daß.eine Anzahl -Spieler außer Form ist, andere sich in guter Form «befinden, obwohl — und -das ist bezeichnend — die Viktoria dem Provinzklub Kladnö mit 1:4 in einem-Pokalspiel vor vierzehn Tagen unterla g, obwohl oniUich Iellinek in diesem Spiele eine G eh i rn erischü tt e ru ng erlitt-und ins Spital transportiert werden mußte — trotz dieser „ObwohlS" «lfo wurden mcht weniger als s.e ch S V i k t o r i a sp i e l e r i n s T e a m e i-^n g e st e l l t! Diese Niederlage ist eine gute Lehre für die Prager^.Herren, die in Fußball machen, und bedeutet hoffentlich den . restlosen Z u sä m m e n b tu ch ei ntv 'S ystem s, das einfertig" aus K.lubpolitik ärgster Sorte auf gebaut i st. E h r g e i zl i n g e, >:ie bestrebt waren, Spielern ihres oder des befreundeten Vereines zur internationalen Kappe zu verhelfen, haben. dieses Spiel verloren. _ . Meisl konnte sein Team ruhig aus den besten österreichischen Spielern zusammen'stellcn. Wenn auch wenig „Namen." in der Elf waren, so waren es doch. Kön'ner. Prag mutzte auf die Spartaispieler verzichten. Auf Hojer, Perne r, K a d a, K o l c n a l y, C e r v e n y, ,H a j n y, P o l a - cek u.sw. Ohne diese..gibt es keine tschechoslowakische Auswahlmannschaft. Der 'S i eg d e r Oest.e v-reiche r war verdien t. Sie waren besser als unsere „Repräsentanten". Am besten gefiel hier Schnei d e t, der ja erst in letzter Minute für Nietsch einsprang. Die Wien-er waren rascher^ in besserer körperlicher Verfassung und ganz -tesonders im N'op'fspiel überlegen. Bei den Tschechen völlbrachte Planicka im Goal eine prächtige Leistung. lieber Erwarten'gut'hielten sich' Schillinger, der Wessely gut abdeckte, und Steffl.'.Alles andere war tief unter >:em Durchschnitt. Der Schiedsrichter Longenus war unauffällig. hatte aber das im allgemeinen faire Spiel völlig rn der Hand: Die ZrMauer. konnten bei dieser repräsentativen Mannjschäft begreiflicherweise nicht in.'Ekstase kommen. - Am 28. Oktober'Melt die Tschechoslowakei in Prag gegen Italien. Samstag spielt D^ F. C. gegen Viktoria, Sonntag Hungaria (M. T. K.) gegen Slavia in Prag. 'Das gestrig^ M'x g-g er Tagbla kt" stellt seinen Bericht über das-,LwMMätchidahin richtig, daß es heißen mußte: der Sieg der Oesterreicher war verdient und. nicht, wie vorgestern irrtümlich'abgebtuckt 'WM, nicht verdient. Damit'fällt natürlich auch unsere'Kritik weg. . ...' „Mgudt- Wen» der jüdische Spieler zu viel Goals schießt. Aus O-eve nb ur-g-, dessen Terx'orbuben beim ungarischen' Mutterland geblieben sind,- meldet „Esti Kurier": Die Fußballmannschaft -der Akadem re hatte neulich ern Mei'-- schaftsspicl gegen den Soproner F, A. C. cruszutragen, das mit einem Staudase endete, der das Eingreifen der Polizei notwendig machte. Das Match stanid bereits 0:0 für den F. A. C. Das. tat den im. Zuschauer raumbefindlichen Made-mikern sehr weih. Besonders schmerzlich empfanden sie es aber, daß das'Resultat in . erster Linie auf das Können des jüdischen Spielers W i I h e I m -zurückzuführen war. Die geistige Elite OedenburgS begann sich daher in, a n t i f e m i ti schen Rufen auszutoten und störte mehrfach "das Spiel. Der provozierte Spieler- Wilhelm verlor schließlich -die Geduld, blieb mitten im Lauf der Bahn, stehen , und rief den-Hetzern zu: „Pfui Aka-d e m i k e r"' Darauf brach der . Skaw al aus, der Schiedsrichter mußte das. Match äbp'seifen -und die Akademiker stürmten: auf den Platz um Wilhelm, zu züchtigen. . . Der Bedrohte-befand sich aber, schon mit seiner Mannschaft.in der Kabine. Die. Terporbuben machten Miene, den UinWeideraum -zu. stürinen, wurden jedoch von der Polizei abgewehrt, was den/Poliziiten die- Bezeichnung I-.u d c n k n e cht e .eintrug. Nun wurde..verhanbelt, Wilhelm wurde aufgefordert,- sich zu entschuldigen. ..Er erklärte sich dazu b<!reit, wenn sich auch die Akademiker entschuldigen wollten. 'Äirzu ivarcn 'sie nicht M haben ut»d die Mannschaft konnte nur unter starker Polizeiassistenz zum Vereinslokal im Cafe Rk'yal gelangen. Die Akademiker pflanzten sich vor dem C.aise auf ünd einer von ihnen namens Bela György forderte in';.' einer Hetzrede die gleichgesinnte Menge auf, sich gegen die-'-Wache -auifzulehnen. Er wurde verhaftet und auf das SÄrdthaus gebracht. Nach hm Verhör wurde György cirtlasfs n uub mu' langsaur trat wieder Ruhe in der anfgebrachten 'Zftädt ein. Sport in kreroowitz. : aktiv tätig. der heutigen der deutsche fünf Spiele zu verlieren. (Von unserem T.-Korrespondenten.) Makkabi verliert gegen I. A. S. K. — Kcrr wied«!r Cernauti, 26.- September. Der Ausganst . Spiele hat den Herbstmeister ermittelt; wieder stehi Sp. Cl. I ahn an der Spitze der Tabelle, er V*i ausgetragen, ohne auch nur einen einzigen Punkt. i Ihm folgt in der Tabelle die H a k o a h. die sich aver auch nicht mit Ruhmesblättern geschmückt hat.. Von, drei Spielen gelang es ihr, nur eins zu gewinnen, eins blieb unetitschieden, eins ging, verloren, allerdings gegen Jahn. M (tt l a ü ä hat erst zwei Spiele absolviert, die beide verloren gingen, so däs; sein schlechter Stand in der Tabelle erklärlich ist. j Das heutige Spiel dieses jüdischen Vereines^ brachte trotz der Mitwirkung des ehemaligen. Spielers der Wiener Hakoah und jetzigen Trainers des Makkabi, K-e-r r, sehr schwache' Leistungen mit Ausnahme des Wieners Glätter, her durch seinen Fleiß und Eifer auffiel. Die Stürnter wa.rän hilflos, es ivar keine einzige gemeinsame Aktion während des nanzen Spieles zu sehen. Bloß Greif in der Verteidigung kannte entsprechen und K e r r machte vergebliche Versuche, etwas Kombination in die zerfahren arbeitende Mannschaft zu bringatu Schuld" an der Niederlage ist aber hauptsächlich der Tormann Ep.pe'lboim, der durch seine Unsicherheit-verzweifeliL'Situationen vor dem Makkabitore schuf. Hoffentlich bleibt dich'e Indisposition bloß auf das heutige Spiel beschränft. Das Resultat des Spieles lautet 1:0, das einzige Tor des Spieles fiel vier Minuten vor Schluß, nach einem Fehler des Tormapues. Jahn konnte am Bormittage den neu aufgestiegenen polnischen Verein Kwiazda überlegen mit 7:0 abfertigen. "i Als Vorlauf zuur Hakoahmceting wurde gestechr.die 3X10». Meter-Lagenstaffel ausgetragen. Erster wurde dop' l. 'W. A. S. K. (Schäfer, Seitz, Staudinger) in 3;o4;Öj 2. Vierrna (3:57). 3. Hakoah (4:02). . C. Hakoah. Touristik- und Wintersportsektio»' des S. Heute und jeden Freitag ab 20 Uhr ZusammenlHlnft, Brblwthöksabend, Auslünftc, Ncüanineldungenim Sektionsheim, Wierr» 1. Bezirk, Wipplingerstraße 24. — Topvenprogr.amm für Sonntag, den -3. Oktober 1926: 1. Tour:i SBicner» wa ld. Zusammenkunft, 8 Uhr Städtbahnende Hüth^dprs. Führer^ Prinz. —. 2. Tour. Unterberg. AbfahLt 8.88' "GW»', bghnhof nach Pernitz. Führer PlautuZ. — Für die hauritzen S k i k u r s e werden schon ' j etzt A n m e l d u n m e n en^ge-. geygenommen. AuEnfE bei Herrir Mrensler. — Heute-ÄM 8- Uhr,, wichtige Sitzung des Fühverausschüffes, B Uhr. Zei- Mngskomit-ec. '.! Aus de» Beredte«. Bar Äochba. Fußball.' Sonntag nachm, hälh 4 Uhr. Meisterschaft auf dem Wiener Sportfreunde-Psaitz! (Linie 49, 50, 10, Kendlerstraße). Damenhandball: Sonntags um 8 Uhr früh,' erstes Auftreten der-Bar KockKa-Damenhanid'tall'se'ktion gegen Hasmonea auf dem Donau-Platz (Linie Ak, I Endstation Ausstellungsstraße). - > : Hagibor: Heute, um 8 Uht; abends, im Klubca , - .... _„fe Wallach, 10. Bezirk, Favoritcnstraße 124, -Verisammlung zur- Gründung einer Damcnhandballse'ktion. Sämtliche Damen, sjvelche Interesse daran.haben, mögen sich , einfin'dcn. - Hasmottca. Heute findet eine außerordentlie., Versammlung um 8 Uhr abends statt. Evscheiner gliedec Pflicht. . Hechawer. Samstag um 8 Uhr Vollversammlung im Cafe Franzensbrücke. 3,'Bez., Radehkiistraße 31. Aufstellung' von zwei Mannschaften für Sonntag. Jeden Dienstag, Mitkvchch, Donnerstag und Samstag Zusammenkuitft und' Ping-Ponys-Traimng im Cafe Fraubrück-.'. - r General- Rer Mit- Herausgeber u. Eigentümer: Jüdischer Zcitungsu. Ve^lagsgest m.. b. H.,T!Lien, 2. Bez.. Taborstraße 1—,3. B.eranttvÄrtt:'-Re-' dakteur: Jakob Krausz, Wien, 19. Bez.. Brechergufl-i 0. —' Druck: „Jnva", Wien, 7. Bez.. Lerchenfelderstrcrße! 1..' Theater von heute RADIO-PROGRAMM Burgtheater: Ter.ewige Iüirgling Akademic-Thecher: Mädel, von heute Staatsoper: Die tote Stadt Deutsches Bolkstheater:. Die Schule der Kokotten Kammerfpielc: Faust m, 4L.8 ■ 7 Theater ä. d. Wien: Tie Zirkusprinzessin '.4 b Johann-Strauß-Theater: - Tkdieu MimU istairpund-Theater: Das Schwalbennest Renaissance-Bühne: Justiz Theater in der Josefstadt: Fannys erstes Stück ... Stadttheater: Wien lacht wieder I?Nodernes Theater: Die Art sich hinzugeben ... 8 \» 8 6!48 8 Wiener Bürgcrtheater: Das Land der Liebe 8' Lustfpieltheater: Komtesse Guckerl Apollo-Theater: Internat. Variete mit Mme. Gauthier. Breker's Wuirderbären, Kanu! u. Lula ustv., usw.' Jüdisches Künstlerkabarett (Cafe Aftür), 2. Bez., Praterstraße 60: Schlomke Scharletan Jüdische Bühne, 2. Bez.. Taborstraße 12: Cipke-Feier Freitag, den 1. Oktober 1926. 16 Uhr 15 Min.: Nachunitagskonzert. Lehar: „Graf von Luxenrburg".Suppe: „Mor-. gen. Mittag, ein Abend in.Wien". — Gpa- - nichstaedten: Schwalbennest.' . Scassola: Ruit d'crmour. — Silving: Alt-Wiener Ständchen. Urbach:. „C. M. Weber". — Grieg: Hochzeiiszüg in Troldhaugen. — Gounod: Bällettmusik aus „Faust". 18 Uhr 40 Min.: Wochenbericht, für Sport und Fremdenverkehr. Settionsrat Tcinlcin. 19 Uhr 10 Min.: Im nördlichen Hodschas. Univ.-Prof. Dr. L. Kober. ' 20 Uhr 3 Mm.: „Der wandernde Komodiäpt". von Stephan. Zweig; „Der Kauuüersänger". von Frmrk Wedekindi 11 garantiert täglich frli<h I! b«i KELLMANN 1X., H-ft '-1t das seit Jahr- J|{)||g||j^0| zehnten bewährte, dunkle Rsich au Nährsalzen und Vitaminen. Sehr wohlschmeckend, leicht. verdäul.ich ..In den ^i btzsser.en Delilgtessenhaildlung-y erhältlich. Wo'.njcht — direk von SiinMübvotfadrik, 'Lvien-Kagran SV. Tägl Versand. Export. Perfekts jüdische Lröchn mit Ialirrszeugnisse» sucht Pgstc» für tugöitücr. Adrrtst <nur voruiittisiö): S. Bezirk, Schmch,gaffe 12,12. »67-1 l!?l!]ilSltll9(«]lä]lö]f!]gi9®®ll]! NÄHMASCHINEN FAHRRWBER192« ’-iuch qegen Gtt e Äüüagogm laiüjdlirit«? 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J )oml> ntbanerbaatei 31. Eck« f Lai. IM41 AutÖ« ÜNÄ Molorrndfahrsohi |Bo RUMPIeERI »PB7 vom ^no-'Slchulmt aentD|; chsi «I., Sktarxergaff« 80<. 32 Tel. 90.5.87 Ulw 95x3«»; \ FiUolr: Vk,,Mari<rhils«rstr. - &% Telqcho» Berlangm 9ie PrvspM Ile» QroAa Schlffgassa 19 / T«l, 43148 Kiiiptf-EiUilttatertitfet, (itbuDgioliiiclikiit l oooocooccb«ÄXX»ooooqooocxx>4o Prima WaMeidenstrümpfe 8 7'3 0 Iäköb Itz-e t\ cS." l., R ot gasse 1 (Ankerhoj ). avoexxryoyoosoys«)^^ mam ^972529854

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