Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2728 (30.9.1926)
- Date
- 1926-09-30
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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fl&it Zum Abbaten \ti ck« EsbedHfcm, n^Täwtstr. 1*4 Ä«tt eht«rV«säftlisim (TrafllO mönatJ. 5 Schfl&lg Strssseftvcrkauf in Wien dweh die Kolponeure der RrtM Gold sch m red, . )„ Woüzdle 1! Et Pdstversand KJr Wie» ttdd Oesterreich monatHcli 5 Schilling i'sch e c h o- S J ow a k et Mas. K22. Jneoslawlett Moa.DM.6Q, Polen:Mt», «ZWy.D e «iS e h 11 n d: Mon. Ga. 4» Frankreich. Belgien? Mob. Fm. 36 N*thfiitma6<T» bet »(■kOSnn -** „„.»»«•■'♦'»ttiin* W88R8 ßngi««dt Mon.49diltktg. ftitfeMe Moni. % Um taflifteiee: Mao. 110 td, üiftri eit r Mon. WÖLewt« Seirreii md das iMtze AgaMod motwdkli Fm 6 «hohcktion. AdmbiisfcatkHK Wien, H« TaM^.t f^00e;44^gt4g^tS 6 tfor: 7Ä 31--« l, L,efehetMderstrLSe 4 VmchMMve») . Xnniö NTf fSp.tVSfi I. SevUw»« 192B. «r. 2728 8.gshrgang Im redaktivncllca Tcil eitthaltene entgelllicheMitteilUNgen sind . durch ein vvrangesetzteS E gekennzeichnet, ' mmmimM rn^mm «K«L> r€B€gii€€iBCT L»«»»»KU^A» ■11 *m*tm * ur HRIVA ommb—iw D i e n st ag, den 5. Oktober 1. J. um 8 Uhr abends, in den Otyittpiaa&ien, l., Rothgasse 5. i T9geSOfdnütt^|:; Qibt es eilte Katastrophe im 2ionisiÜus? Eine Antwort an Dr, Franz Oppenheimer Referenten:;., ,« IMM Rollert Stricker tb.Br, Israel Watftnann Erscheint in Massen!-. E bei Muffolini. Elne Ansprache über de« Zioni^maO. F. N v m, 29. September. Der Präsident der ^ivnrsikfchcn .Drgatttsntihn, Prüf. W e i z w a n «, hatte um' 22. Septrmb?'r eine Aussprache mit dem Vhef der italienischen Rkgicrnng, Ministerpräsident M u s s ol i n i, ÜM den Hönismns. Die Konversation triig^einMtzH^ -.-t^ichMWen^Marakter.'' Prof W ^i>z)m^nmn- - erhieltdi'e'.P.ersi'ckj'erung, daß die italienische, Regierung v ol t es P e t.st ä n.d n i. s für die Pr.oblüme der jüdischen Kolonisation in Palästina, habe, , /. Ztisammenkunft. ElnintberlaiuS mit Mussolini. London, 29. .^optenrber. Wie von zuständiger Stelle 'mitg-.'teilt wird, findet die Zusammenk'u n f j Jwi'schen dent britischen ÄußeNminister^C h a mberlai ii. Zntz', M u s-l'o/ii n. t morgen, voraussichtlich einer - Anreginrg . LVüssoliniS entsprechend, in Givita V ecchi ä statt. . , ,; / ...' Miien im Mev Ssten. Mirtschastsstützpunkt im Kenten.. ..* '. ■ London,, 29. Septoinber. , „Daily Telegraph" meldet auS SÜß i-r.ch'.daß. nach einer .Privatmcldung ans' .o d.e id a der Go.upLcnLur der.' 'E.r'hthrsia. G .a s p a.r i n i, ein wichtiges Wirtschnftsabkömmen mjt den I.mam ^D a h i a abgeWoslen. hat, das. Hey r t a l,i e n t f d; c> n; Öt e g r erun-g..tvirtschaftliche .Bo.rte'ile -si'np fernen verschafft: Der Gouverneur wird ^sich sofort nach Rom begeben. um das Abkommen Mussolini vorzÄegen. - - Ser neue syrischr Sbrrk»m«Mr. Beirp-t, 27. - September. (I. T.M) Herr: :P o nspt,., der neue-Oberkommissar süx:Synen, wird apr 1-8. Oktober' in Beirut Eintreffen, um sein Amt als Nachfolger de Jo-uvenels anzutreten. . Herrn Ponsot, der im'50: LebeNsjaW Mt und früher Bizedirektor der asrikanischeu.mnd levantinischen «Sektion des ftanMschen AußenminiMiunls gewesen ist, würde der Rang eines Bevollmächtigten Ministers verliehen. Ihm Iverden besondere KenntMse in den -moslemischen Angelegenheiten nachgerühmt. - Petrüter Blätter nreltzen, daß' P o n so t sich, ausbednngen' habe, vier Jahre im Amte verbleiben'hu dürfen.. Er wolle sich die drforherliche Zeit für eine ungestörte Dmchführung.seines .Programms in Syrien sichern. , Dieselben Blätter, melden, daß die Zahl dch aus dem Libanongebiet in 'der Zeit von 1931 bis 1-936 ausgewchn' bertert Libanesen 3S.2c)0 Seelien beträgL - Lersaffkus «Ser Sittatsr? i. Waischim, 2B. Stpin«®«. Di« «alt. tische Gituation^ hie durch Hie entgegen den vetzfassungS' mäßrgen MstinrvuWtn Wfblgte H^netnennung Meier vom Parlament mit ein««. ÄdißtrchuenSvotmn bedachter Mnistcr entstanden ist, bftt eine Verscharfung erfahren. Der -potnifche hie Rechtsparteien star' ker dominieren .Ms,WDDk-: M gestern bei der Br. Handlung des BvHjMMifMnms ebenfalls eine« Abstrich a u ... d e n d f a a t s a n S g a b e u vorge. nommem Dergin^ vom den RechtSpart e i e u ans, ''WL ^-MochKaturgeMLsi auch auf der Linr'en Unterstützung, die eine Reihe von Forderungen an die Regierung Bartel Mt und, soweit ihre demokratischen Gemente in Betracht, kommen, naturgemäß durch den Affront gegen das ^Parlament' erregt ist. Da durch detz mit 40 gegen 3? ^nnchett chxi 9 StrmmenentW« . tustgen gefaßte'k' 'BtschlstE "GkstdleS tzaS ist, musr sich der Sejm neuerlich beschäftigen. In seiner morgen 'statfftstdttch'^N'.'? abermals durch die-Rechtsparteien" ) > tin Mißtra«s«-avtraK gege« die ge amte Aeqieraßkss'Baetel'- Int r i g e n zu Fall bringen Ürochtch beabdÄigt auf .diese Weise, ihr Ziel -zu erreichest'nämlich d i se j^u f l ö 'stu st g des S e j in S zu beschleitnigen. . Srt rechnet Habei, daß oine Beihe , von linksstehenden Deputierten, bto für die Mißtrauensgntrage gegen den Insten.-uM-chM>ÜniervlMmri stimmt ^haVen, nunmehr:äuch.'nach der: Wioderernennung 9 der herdM. mißliebigen''Mstineistömitglieder dem Ätiß- «z trauensatttrag ^^gAest dajß: gesamte KMuett:- ihr Votum nicht versagen werdest. Die Absichten der Rechtsparteien scheinen freilich mit gewissen äußeren Eim ßlüssen konform- M gehe», die darauf abzselen, das Parlameut auSznfcheideu. Diese Absicht ist durch die im» veränderte NeueruermüNg des - Kabinettst Bartel mehr als deutlich gewdrtzen «ndarum ist astch die Erregung zu verstehen, die sich der stoLitischen Kreise in Warschau bemächtigt hat. Sicher ist, daß eine Annahme des Mißtranensvotttms gegen die Regierung, über das am Frei tag ahgestimnit werden soll, bie ssfortige AnflSsmeg des Dejrrr zur Folge haben würde. Soviel auch verschiedene IinkK> stehende Gmppen ßes Sejm gogwt die Besestnstg oinzei- «er Mssorts rn der Regierüng , Bartel einAnwenden hübest mögen, im ganzen kann' diese Negierung wicht als reif -Hr ein absolutes. Mißtrauen , angesehen werden, ireberbies ist zu erwägest woher der Äntxag auf daS MißtrauenSvobtm kommt; er kommt von jeneu Grup. Pen, ist denen sich alles einer ehrlichen Demokratie Feindliche. sgmmeltr Mäher wird von d en; Mittelp artet e n Versuchs diesen Mißtrauensautrag der Rechten aus der i Ebelh zu. -schaffen. Eine solche' Aktion hat dir Bolkspärtei istnMM^Ds : ist Möglich, 'dast'Ä^.stüchM Tage weit WWWfEMl^MVerdstt'.WiMMgestw^Ä» 'ist Pvli. tischen Kreisen bMrchtct wird/ zuMttl hei den auf einen - ehrlichen- ParlamentariS»rnus hinarbritende»- Sejmgruppen hie ErwäjMng genüge« dürfte,/.daß' ein neuerliches Mißtrauensvotum gegen die beiden' Wiedercrnanntcn Minister M l o d z i a u w S k r . urst . S u r k o w skr Wohl genügen dürfte, der Autorität des Parlaments Nachdruck zu verleih en. Was darüber hrnausgeht, kann zu. Kpisen führen, die. wohl' von den Liebhabern der Diktatur sehr gewollt, aber für. das. Lgwd nicht erwünscht sitch. : : ' .; "■ .:: V;- : Set Kmatzf «m w« Diwapefter Raihm«. .'s tzstmt Uw Ä^chwahl. . Budapest, 29. nachmittags fand im NqthguS die 'mst''.HtiMr MWmstg erwartete Wahl deS MchetmÄster'S^tMA,M)H^Hhr ähen.dS: verkündete' Bize-Ibiitgeimreister F.o MstßH ä zst Hs 'Wahlergebnis. Pon i 311 Gemeinderäten''W«n^Me: .'Stdnmen' ab. ES.&*] hielten der Kandidat Jer H rM kMi e n Parteien, der bisherige BLrgermeisteUEÜM'S'jrst S.e, st 124, dev Kandidat des, d e'mw'k r a t i sH e n..MköH<.Ler--fr!chM-Bürgermeister Stefan. Barez-y.' -vMfaÜZ ILstünd 'der Negierungskändidat-und - gegeistvft^is^'>^OÜMermeister ^Fran^ R i p-- k a Z6 Styninen. Dg' ^omst-keinep'üev. Kandidatenauch nureine. riekatlbe-MehtchMerreichk'hat,- findet am 3. Oktober die S t'i.chD a h l zwischen Mrrezy' ynd Sipöcg statt.- Dieses Wahlergebiriß.Ledentet §ine schwere Nie-: d e r l a g e d e r R egte r st n g und; der von ihr in 'den letzten Wochen angebahnten, -sogenannten BevsöhnungS-- politik, diejedoch in Wahrheit sin zu durchsichtiges Mochöver zur Kaperung der Juden urch-liberal gesinnten, mchtjüdifche«. Wähler für M rommenden Nationalrsttstvahlen ist, In Budapest war gestern gewissermaßen die Genera-l- P r.o b e- und von dest^Grychnts dieser Wahl hängt auch zum größten Teil daS Schicksgl der Nationalversammlung und der Termin dev PqrlqjnentSwahlen ab. B -ist ist auch für die HaltMW der PrpvsiH maßgebend und per AÜSgang der Bürgermeistevwahl Budapest besagt Aipp und klar, daß eS in Budapest, und sicher auch auf dem Lände nur zwei fn Betracht lommende bürgerliche Parieren gibt, die zwei Weltanschauungen.'vertreten: die r a s s e.n s chü hl e r i s ch e u n d d i e l i b e t a ld e mokrat i.s ch e. Eine Pevststsserung -durch Scheinliüeralismus, mit'dem-stch'B e t h- , k e n'lchre starke Front gegen die-bürgerlichen und sozialistischen' Radikalen sichern mochte, findet in Ungarn keine Unterstützung. ' ' ' . - Die Situation' für.die. Stichwahl Ostober ist gänzlich unklar. Der Ausfall der. StichjvaU wird davon ab- - hängen, ob die 60 ernannten MMieder heSMunizipalräteS, bist heute auf' den RegierungslMdidaten Nipka gestimmt', hab'en^ am 3. Oktober -ihre Stimmen '.Barczh' oder' -Sipocz geben werden. Da die- Regierung -sich bei der heutigen Bürgermststertoahl. sehr stark für Nipka 'exponiert hat, ist ansunehmen, daß bei der Stichwahl die. VirMsten und ernannten Mitglicher des Stadtrats geschloffen für den christlichnatiönalen Kandidaten Sipocz stimmen werden, da Mni-. sterprsisident Graf Bethlen ziveifellos seinen ganzen Einfluß aufbieten wird,-um die Wähl Barczys und dann' einen Sieg des demokratischen Blockszu verhindern. . Ser Klrcheakampf ka R«8o. Rew Nork. 2V. September. (Wolff.) Affoeiated Hxeffe meldet.aus Mexiko, daß in To nala eine mtt S't.eine» wNrd G e w e hw-e'n v e w a f f n e t e M t n g e diesWieder* eröffnnng dev Regierungsfchulen verhindert haihyr, weL Ich die K a t h o l i k e n gegen die Erteilung d^ 'AnterrichteS Mrch Haien sträube». Rach TonM find Ik L«P cri* faW worden.