Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2691 (20.8.1926)
- Date
- 1926-08-20
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Mener M-ejMMmkg m. «Wfi am Nr. iE SIMlWllIVMMMWkIlM Der wattige Sroßkampftag in Prater. D. F. C. (Prag)—W. A. C. Hakoah—Simmerina (Meisterschaft). Zdach dem ersten internationalen Schlager der Herbstfarfon, der am Sonntag in Hütteldorf zwischen Rapid und Slavia vor sich gegangen ist, gibt es morgen gleich einen Großkampftag. Ein internationales Spiel und darauf folgt der erste Meisterschaftskampf der Kampagne 1926-1927 der ersten Liga und im Zeichen des unpolitischen Verbandes. Der D. F. C. ist in dev letzten Zeit eine sehr interessante Mannschaft geworden, was nicht zuletzt auf die Mitwirkung der beiden Wiener P a t e k und Karl Kannhäuser zr ren ist. Der Prager Verein des tschecho- Pratcrkeine großen Namen aufzuweiscn. Dennoch werden Leute, mit dem diesem Verein seit jeher eigenen sein, den D. F. C.-Leuten den Sieg so schwer zu machen. Eine gewisse Sensation begleitet, namentli jüdischen Sportpubliknms, das e r st e Meisters H ako ah s, die Eifer als hat heuer W. A. C Ihre kürzlich beendete N o rdla ndrei sewar ein wahrer Tr inmphzug und auch wanderten Spielern h' lanntlich spielen gegen ... und' opferfreudiger. Die Perspektiven f kommenden Meisterschaft sind daher nicht sehr r wahrer Existenzkampf werden und jeder h ' Es wird ein ergler. Lechner; Sterubach, Adler, Dicklek, K lieg! er (Groß köpf). Stanek lieferten den Erstklalstgen ein hervorragendes Spiel. Arm bot als Back eine sehr gute Leistung, ferner ragten Haas, Stanek und S t e r n b a ch hervor. Die Tore erzielten: Stanek, Klarfeld (ein Freistoß aus z'rka 90 Meter Entfernung) und Arm durch einen scharf geschossenen Elfer. Vorher lieferten die I. A. C.- Handballer dem D. A. C. e i n schönes S v i e l und verloren nnvervient hoch 1 r 4. Den führenden Treffer erzielte I. A. C. durch Roth, stel aber dann dem Tempo zum Opfer. Gollerstepper im Tor und der Sturm boten sehr gute Leistungen. Die Eit ropnme^ste vs chafte n. . ,_ 0 . „ . , . unkt nur nach schwerstem Kampfe errungen sein. Das Betrübende ist, daß außer k._ .. __! ..! ^.1 . . . L. f . f__ _ I .. 1 U ftS U f i. 144 * 44 .. i4 A mÜi A4tk A44 bestrebt möglich seitens des a f t s s p i e l . . gleichzeitig das erste Auftreten der Mannschaft in Wien nach Ausscheidung der abtrünnigen Amerikafahrer. Die jüdische.' Mannschaft dürste bestenfalls in folgender Aufstellung antreten: Fabian; Wegner 1, Scheuer oder Gold; Fried, Guttmann, Pollak; Razso, Häusler, Heß, Wortmarrn, Fischer. Diese Mannschaft ist sicherlich befähigt, gut abznschneiden. Dennoch hat sie sichtlich gewisse schwache Punkte. Die Verteidigung muß auf den, wie man sagt, auf der letzten Tournee hervorragend tätig gewesenen Feld mann verzichten, der bekanntlich gegen' Poloma in Warschau einen Wadenbembruch erlitten hat. ' Aus den genannten drei Spielern kann wohl ein Vcrteidigerpaar gebildet werden, das sich unter Umständen sehr gut. schlagen kann. Dazu ist aber ein sogenannter guter Tag notwendig. Volles Vertrauen fi n d e t d i e 2 ä u f e r f o r m a t i o n, die wahrscheinlich unter der Führung Guttmanns das Rückgrat der Hakoahelf bilden wird. Ter Angriff besteht aus sehr guten Einzelipielern. Fischers Qualitäten sind ja in Wien hinlänglich bekannt, freilich würde er auf einen Mann wie Eifenhofer von produktivstem Einfluß sein. Razso geht ein guter Ruf voraus, allerdings, einen Neufeld oder Schwarz ganz zu ersetzen, erfordert bestimmt sehr große Fähigkeiten. Ein großes Fragezeichen ist, wie das Inncntrro reüssieren wird. Alle drei sind gute Einzelspieler. Ob Heß imstande sein wird, die Funktionen des Mittelstürmers zu erfüllen,^ werden ja die nächsten Spiele zeigen. Und das ist gewissermaßen der Angelpunkt der garten Hakoahmannfchaft. Die Besetzung des M i t t e l st ü r m e r p o st c n s konnte eigentlich seit dem Abgang Gansls nicht mehr recht gelöst werden. Auch Schönfeld war nur ein Notbehelf. Wenn der Hakoahangriff sich kn-der Meisterschaft als gaalunfähig erweisen sollte, dann wird selbstverständlich auch die beste Verteidigung nichts nützen. ^-^''ner der jüdischen Mannschaft,' die Simerzeit eines der besten Teams von Wien. m e r Der morgige Geg i n g e r, bilden d feiern können. Für die erste Mannschaft ist nichts da. Man nimmt >k Satte wohl eventuell nach Amercka mit, traut sich aber — mit Recht — sie in Wien für ernste Kämpfe nicht e'mzustellen. Das jahrelang vernachlässigte Problem des N a ch w u ch s e s bei'Hakoah kann bei der geringen Möglichkeit der Ergänzung durch fremde jüdische Spieler sehr leicht zur Schicksalsfrage der Hakoah-Fußballsektion werden. Auf jeden Fall verdient der Start'der neuen Hakoahmannschaft das größte Interesse. _ Schwarz und Grünwaltreten Amerika an. morgen die Reise nach Die Bestimmungen für Spielerübertritte. Für Amateurspieler: Bis 1. September 1926 wird den Amateurssiielern volle Freizügigkeit gewährt, das heißt ein Amatenrspieler eines dem W. F. V. (Bas) unterstehenden Vereines kann bis 1. September ohne Erteilung einer Freigabe seitens des Stammvereines zu einem Vereine des Allgemeinen Wiener Fußballverbandes übertreten. Dasselbe gilt natürlich auch bei einem Spieler des Allg. W. F. V., der zu einem Vas-Verein überzntreten beabsichtigt. Bezüglich der Spielerübertritte werden nach dem 1. September 1926 noch wertere Vereinbarungen zwischen beiden Verbänden getroffen. Für Berufsspieler: In diesem Falle bedarf der.Spieler der Freigabe des Verbandes (Bas). Im Falle der Nichtfreigabe treten folgende Karrenzfristen in Kraft: Beim Uebertritt eines Amateurspielers zu einem erstklassigen Berufsspiolerverein als Berufsspieler vier Monate, beim Uebertritt zil einem zweit- oder drittktassigen Berufsspielrverein als Berufsspieler sechs Monate. Uebertritt eines Berufsspielers als Amateur zu einem denr Bas unterstehenden Vereine: Der W. F. V. (Vas) verpflichtet sich, den Uebertritt eines Berufsspielers zu einem Vereine seines Verbandes nur-dann zur Kenntnis zu nehmen, weirn der Berufsspieler, in keinem Vertragsverhältnis, steht und gleichzeitig eine entsprechende Ärnatcurerklärung an den Allgemdinen Wiener Fußballverband abgegeben hat. D i s q u a l i f i k a t i litt e n:/Die Vertreter beider Berbänhe beschließen, gegenseitig bestehende Disqualifikationen^ anznerkennen. Hakoah-Jungmannschaft und -Schüler. .Heute, präzise 7 Uhr, Dpiclervcrsarnrnlung im Klubheim. Alle Spieler haben sich einzufinden. I. A. C.—B. A. C. 3;4 (1:2). Der I. A. C. spielte Sonntag gegen, eine-. lombuiterie B. A. C.-M.innichaft. in der mehrere Spieler d e r e r st e n , Mannschaft mitwirkte». Ter I. A. C. «n der Aufstellung S t e'i n e r.St t a t f e I b, A r m; H a a 8, getragen, l. Arne Erster SS erlauf: (Schweden) 6"Min. 2,2 Sek., 2. Ant o s Min. 29,6 Sek., 3. B a n n i e (Ungarn) 5 Min. Budapest, 19. August. Heute nachmittags wurde im Kaiserbad die Europameisterschaft im Schwinimen über 400 Meter aus- Die Resultate sind folgende: e Borg (Tschechoslowakei) 6 36,4 Sek. Zweiter Vorlauf: 1. Berges (Deutschland) 6 Min. 30 Sek., 2. Feher (Ungarn) 5 Min. 37,4 Min., 3. Ake Borg (Schweden) 6 Min. 45 Sek. Dritter Vorlaufr 1. Heinrich (Deutschland) 5:36.4. 2. Koutek (Tschechoslowalei) 5:42,6. 3. Patrigmani (Italien) ö r 56. 300-M e t e r - B r u st s ch w i m m e nr Erster Äorlauf r 1. Rademacher (Deutschland) 2 r 54,6. 2. Schaffer (Oesterreich) 3: 07. 3. FraneeScht (Spanien) 3r 18. Zweiter Vorlaufr 1. Wanparys (Belgien) 2:57,6. 2. Linkers (Schweden) 9:02,3. 3. Prasse (Deutschland) 3 r 02,6. JmWasserball zwischen Belgien und D e u t s chl a n d siegte die deutsche Mannschaft mit 6:4 (4:1). I m K u n st t u r m s p r i n g e n gelangen folgende ln den Entschetdungskampf r Oeberg (Schweden), Knigdt (Großbritannien), Staudlnger (Oesterreich). Luber (Deutschland), Gangiullo (Italien), Riblchläger (Deutschland), Stadlmayer (Oesterreich), Hellquisr (Schweden). 6090 Zuschauer wohnten den Kämpfen bei. Die Europameisterschaften sind bis zum Fahre 1930 gesichert. Es haben sich für die Veranstaltung der nächsten Meisterschaften die Länder Italien, Deutschland mrd O e st e reich, ferner die Stadt Baden beiWien gemeldet. Aus den Vereinen. H e ch a w e r (P i n g - P o n g - S e f t i o n). Unter Leitung des SektiouSleiters Adolf Zuckerkand! finden täglich im Freien in Weiß' Milchgarten, Hauotallee, 2. Kaffeehaus, a b 5 U h r U e b u n g e n st a t t. Gäste willkommen. I. A: C. SamStag um 8 Uhr abends im Klubheim, 7. Bez., Burggasse 30, außerordentliche Generalverf a in nr l u n l> mit äußerst wichtiger Tagesordnung. Das E rs ch e i n e n aller Mitglieder ist unbedingte Pflicht. — H a n d b a l l >' e k t i o rr r Heute, 8 Uhr abends. Konditionstraining in unserer Sporthalle. 16. Bez, Hellpasse 7 (Linie 48. J. J 2, C). Sonntag lvielen die Damen um '/«IO Uhr fegen Cricket I und die Herren um '/-H Uhr gegen Cricket l auf deren Platz in der Krieau. ' H a k a d u r. Morgen um '/*9 Uhr Spielerversammlung im Cafe.' 9. Bez. Elilabethvromeuade 27 Aufstellung zweier MannichasUn. — P i n g-P o n q: Jeden Samstag um 8 Uhr. Montag um '/,8 Uhr A u 8 s ch u ß s i tz u n g. 9 Bez, Liechtensteinstraße 11/13. Es haben folgende Ausschußmitglieder bestimm' zu ertcheinerr: Fräulein Andacht, und die Herren Doktor S e t l e r, E i s l e r. H e l l e r, S t o l.p e r, K l e i n. Stark, K l e i n e r und I o h n.' s Theater von heute Burggarten-Bübne. Bunter Abend DeutKbes Uolkttbcatcr: Heuchler Cbeater in der uoselstadt: Monsieur Helene naiwund'tbeater: Liebe und Trompetenblasen Moderner Tkesler: Die Art sich hinzugeben. . - stenairratscedöhne: Das Grabmal des unbekannten Soldaten Lnrtrpieltyeater! Mit Sophie muß etwas geschehen cßealer an der Utten: Die Zirkusprinzessin llilener »ürgertßeater: Das Radiomädel 2obaiW-5tta«rr-r-eater: Adieu MimU Ikpollo-r-eater: Internationales Variete '8 6 V,8 V,4 8 8 Schicke Schuhe nur bei SCHUH DORN Wien, II. Taborstraße Nr. 8 a Auserlesene Neuheiten in Sollt m6rmodellen A Ueinverkan) vor BALLY- Schuhen im 2. Bezirk AJreffpunkU der Freunde einer guten Küche SPRITZERS Grand-Restaurant ..National Wien, lla Taborstrasse 18 ' Tutoplton 42-6-93 Eingang durch das Hotel-Vestftml \ Vorzügliche Küche sowie erste Spezialrumdnlsctie u.orlent.KUc)ie Speisen Natur, n am Rost wie auch am Sptess B>stbiaccl«o flAlaHnltA I Leüensv8rslchsrun§s-(ieseltsctiaft „PHÖNIX” Wien, I. 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Arie des Marcell aus „Hugenotten" (Piff. Paff, Puff: Hermann Frischler). Duett der Valentine und Marcell aus „Hugenotten" (Pfiffer-Lax und Frischler). Duett des Raoul und der Valentine aus „Hugenotten" (Rittersheirn und Pfiffer-Lax). Arie des Vasco aus der Oper „Afrtkanerin" (Albm RilterShetm) — R. Wagner: Hallenarie aus „Tannhauier" (Rena Pfiffer-Lax). Ouvertüre zu „Tannhäuser". Ij e t n e nach Maß gegen Teilzahlung liefert Schneidermeister Josef ISRAILOVICI Wien» XX., Briaittenanerlände Nr. ßü, Gafsenlokal. Eigene Werkstäite. t»6 I Bücher | Buchhandlung tut* Antiquariat Hermann Tnchner» Wie«, u Laborstraße 52, Gingang Gr. Stadtgntaasie 7. Tel« 41-4-A), Großes, bestassortiertes Lager an wisienfchaftlicher u. UnterhaltungSliterabir, Jngendschriften, Schulbüchern nsw. Sachkundige Bediennng und Besorgnng irdeS BncheS. Billigste Preise. 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