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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-28 · Heft 2638 (28.6.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2638 (28.6.1926)
Date
1926-06-28
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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mm, MonW jHL| im M M ia m .ejNnfm&främt gm wRiKt smiüQc Ä3. ZWO MW M. A88 W«ö«rkw»^Isviwr. 8s«srb«vgr8in, Vien,. Ik8eiwnbsLdg. 11 ‘ Heute Montag, den 28. Juni, 8 Uhr abends - W VERTRAG 11373 r>* sönliche Eindrücke) * Referenten: Dr, J« H, Ktlner, F«Bx » Restliche Karten an der Abendkasse D4e kommunale Bovensteuevpolitik in Lel-Awiw. Bon Dr. A. Granövsky (Jerusalem). AMUich der Diskussion über bas Problem der k.'-,-:uumüen munde auch die Bodenpolitik T«l-Wv»ws erörtert. H!an hat einem gewissen Bodenka-uf, bei dessen Durchführung angeblich Un- ^rqgelmäß «steilen vorgokommen sind, scharfe Krittk geübt. In dem rpcLrtrschen Kampf mn die Leitung in der Munizipalität ist auch die?Frwge der Bodenbesteuerung und der kommunalen Bodenpolitik hinein- -sAWgen worden, was da:/ angetan war, das Wesen der Sache durch ^unsachliche Momente zu verschleiern. Eines ist für uns klar: die ^Wffche Oeffenüichksit müßte es bsgrüßen, daß die Munizipalität un- ^sKses größten Ernwmdernngszen trums sich eMich besonnen hat, )a%t i v in die sehr verworrenen Bodenverhältnisse der neuen Stadt ^emzugreifen. Man müßte sich fragen, wie eine jüdische Kvmmunal- »verwaltung es so Kmge ruhig Zusehen konnte, daß die Aktivität ^der Grundstückoemnttler einen solchen Umsang angenommen hat, Mb dcitz die Bodenspekulation in Tel-Awiw zu den alliorschlmmrsten Fol- Len sührte: wie das rapid: A u s s ch n e l l e n der Grundstückpreise, das Meigen der Miatenpreise und die Erschwerung der Ansredlung Mr die neuen Einwanderer, der Umwandlung Tel-Awiws einem Zentrum der leichten Verdienste der Bodenspekulanten. Man AWß sich wundern, daß die jüdische Munizipalität während eines ganrzev'Jahres, in dem die Bodenspekulation sich ungehemmt austobte, skMnen emzigen Schritt zu machen wußte, nm dem Ucbel irgendwie tentgegenzutreten. Und dabei konnte doch die Stadtverwaltung greif- DlLre Resultate erzielen, wenn sie ernst daran gedacht hätte, da sie k^rch die Mittel des Kampfes gegen die Bodenspekulation in der tHanv hatte. Unseres Erachtens trifft sachlich der Borwurf vielmehr ftene, die nichts unternommen haben, um das archubauende jüdische ^Gemeinwesen durch eine konstruktive Steuerpolitik und xzHelbewmßte Bodenpolitik von den Lasten der Boden- »Arkulation zu befreien. * In der allerletzten Zeit wurden in dieser,Hinsicht manche, En« auch schwache Versuche unternommen: Außer dem bereits oähnten un) angefochtenen Bodenerwevb gab es erste -«.esatz« einer Bodenbesteuerung als Mittel gegen die Bodenspekulation. A Diese ersten Schritte stick daher so zaghaft, so unentschlossen, sie unseres Erachtens für ein? zweckentsprechende Bodenpolitik .-wenig von Belang sein können. } Die bisherige Bodenbesteuerung in Tel-Awiw hatte einen lzwfälligen Charakter. Die zwei Arten von Bodensteuer, die bis jetzt tjii. Tel-Awiw bestehen, sind: die „Bauplatzsteuer" oder die ^Steuer nach dem gemeinen Wert" und die „Besitzw e chse l- ^sheue.r". Die letzte spielt eine kleine Rolle. Sie. wird, wie ihr -Name schon besagt, beim Besitzwechsel erhoben, und zwar in der kWhe von 0,5 bis 1 Prozent des Wertes des Grundstückes. Die Maupbrtzsteuer ist die einzige bedeutende Grundstücksteuer in TelrAwtzv. Sie ist eine Art direkte Vermögenssteuer. Die Stadt ist in ^Zonen eingekeilt und je nach der Zone wird der Wert -des GrundsMckes 'verschieden festgesetzt. Von diesem Werte werden 3 Prozent ^jährlich gezahlt. Den Besitzern kleiner Grundstücke werden Ermäßi- ^gkmgen bewilligt. So wurden für Grundstücke, deren Wert unter 300 Pf. steht, 3 % des Wertes gezahlt. Die Grundstücksteuern haben kchren ausgesprochen fiskalischen Charakter. Die beiden Grundstückpfeaiom verfolgen keine bodenpolitischen Zwecke und sind in keiner j(Werfe imstande, auf die Gestaltung der Bodenverhältnisse in der gdt einzuwirken. Es ist aber in der Konstruktion dieser Steuern manches zu bemängeln, so vor allem, was die Art der Bewerj der Grundstücke betrifft. Die periodische Schätzung erfolgt durch eigene Kommission, die den Wertbestimmungen im Prinzip ^dre Marktpreise zugrundelegen soll. In Wirklichkeit erfolgt die ^Schätzung a ber weit unter dem Niveau der Preise. So fatan Beispiel hat man vorher, bei )er Verteilung in Zonen die Luchste Bewertung mit 50 türkischen Piastern per Qnadriatpic fest- Egesetzt, während noch vor eineinhalb Jahren die Preise in den Ge- ^chästsvierteln der Stadt zum Beispiel bis zu 2 ägyptischen Pfund I^per Quadratpic gestiegen sind. Es ist nicht leicht, festzustellen, aus ^welchem Grunde und mit welcher Absicht ein Grundstück unverbaut ibkeibt. Auch ist die Feststellung der spekulativen Absicht äußerst P^lwierig. Es ist ferner zu bemängeln, daß der größte Teil — etwa Prozent — der Besitzer der unverbauten Grundstücke auch diese bescheidene Steuer nicht entrichtet haben. Mit der Verordnung vom 1. April 1926 ist die Bauplatzsteuer lechöht worden, und zwar bis höchstens 10 Prozent des Mcrrktzvertes ffdes baureifen, aber noch unbebauten Grundstückes (gleichviel, ob die tStraße, an der es sich befindet, chaussiert ist oder nicht). Das Wesen;der Steuer blieb dasselbe crnd sie trägt auch weiterhin einen sis- ^ka l isch e n Cha rakt e r, wenngleich die Absicht bei der Erhöhung 'des Satzes eine bodenpolitische war. Man bars nicht ver- .Hessen, daß diese Verordnung bereits vor längerer Zeit vorbereitet s-var, als die Bodenspekulation noch aus der Höhe war. Man wollte ßdarrch eine größere Belastung die Besitzer zwingen, ihre Grundstücke :9t bebauen. Darüber hinaus suchte man in dieser Verordnung ein ^Mittel gegen die Bodenspekulation zu konstruieren, da es sich doch twewiger lohnen würde, unbebaute Grundstücke zu evrverben. Vom fiskalischen Standpunkt ist die Erhöhung des Satzes gut. .Mer bodenpol irisch kcuen auch durH-die erhöhte Steuer nur wenig ervetcht werden. Bei dem stets gleichen Satze bis zu 10 Prozent wiw nur ein Minimum der Mrstleizerung des Grundes und Bodens weggefteuert. Das Wird die GrurMtückbesiher nur wenig treffen, falls die Preissteigerung der Böden in Tel-Awiw auch weiterhin in demselben Tempo vor sich gehen wird. Haben sich doch die Preise der Grundstücke in Tel-Awiw im Lause einer verhältnismäßig kurzen Zeit verfünffacht, sogar verzehnfacht. So lesen wir in dem MHNorandum des Bürgermeisters von Tel-Awiw an die Regierung des Landes vom 3. Juli 1986, daß, während -der normale Preis des Bodens m den Grenzen Tel-Awiws stets 30 bis 36 ägyp:. Pfmck pro Dunam war, dieser gegenwärtig (Mitte 1925) auf 150 bis 200 ägypt. Pfund pro Dunam gestiegen ist... Es waren sogar Fälle, wo man.250 bis M ägpt. Pfund pro Dunam Mte. Bei einer solchen Brdenprcissteigerung würde die Besterrerung mit höchstens 10 Prozent des jeweiligen Marktpreises kaum ins Gewicht fallen; Bei einer Preissteiaerung von 100 Prozeirt kann man 10 Prozent Steuern sicherl-ich ruhig in den. Kauf nehmen. Tritt aber in der PreisbeweMng ein verlangsamtes Tempo ein, wie es z. B. in diesem Jahre der Fall ist, könnSe auch eme . Belastung von 10 Prozent von Eckerrtung werden. (Ein zweiter Artikel fotzt.) VWWWW FTTriVl 11 Ml riTTTTl An unsere geehrten Monnenten! Am 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf die. „Wiener Morgenzeitung". Wir ersuchen, die Bezugsgebühren.' rechtzeitig zu überweisen, damit in der Zustellung der Zeitung keine Unterbrechung eintrete. Jene unserer geehrten Bezieher» welche die Bezugsgebühr für ein Jahr im vorhinein entrichten, erhalten das bekannte dreibändige Werk (in Halbleinen) QRAETZ »GESCHICHTE DER JUDEN* als Prämie. die EinwanderLirgSkfre t scharf VMwipfen, indem fie für die von ihnen vertretene Arbeiterschaft eine günstige Lage monopolisieren wollen. Die Gewer^chaften Ser Vereinigten- Staaten haben sogar dir Beteiligung au diesem Kongreß verwei-« gert. Die Dertreterschaften von Ka n « d a und A u st r a l^i em haben für uns nichts weiter übrig als gute Ratschläge. Es ist aber ungeheuerlich, daß in einem Teile der Welt die Arbeiter immer mehr verelenden und daß die Arbeiter in einem anderen Teile im WoWand schweligen. Der Kongreß erweckt den Eindruck, baß zwischen tzen Arbeitern der ganzen Welt nich-t m eh r die alte Soli- S^r i t mt besteht. In Europa gibt es 260.000 Arbeiter, für die kein anderer Rettnngsweg besteht als die Auswanderung. Im Namen des Jüdischen Gelverschaf-tsbundes Palästinas Mskadruth Haowdkn) führte Ben Zwi aus, er vertrete den Mngsten Zweig der internationalen GewerLschaften und betone, daß-dre.erstaunliche Entwicklung Palästinas allein der Einw an» d-e-rung vo-n jsüb'ischeu Arb ei term zu verdanken sei. Die ganze EntwkSkimg PakästinaS hängt von der Einwanderung -neuer Menschen ob. Palästina hat außerordentlich günstige BedinWNgen sffür Ewwanderer. Histadrmch hat arabische Arbeiter in ihre Or- -ganisation mtsgenommen und so die Konkurrenz billiger Albeitskräfte .arrSgesDossen. Am mslsten leidet die Arbeiterschaft Palästinas unter 4»em Mangel eruer ArbeFtergesetzgebu-ng. Eine Kon--, twlle der organisierten ürternationalen Arbeiteüschast und eine freies E imwauck eru^ng wären segensreich für »He Länder, besonders aber für Palästma. — Seitens der Zionistischen Organisation wohnten; dem Kongreß als Gäste der Generalsäkvetär Israel Cohen-und! Denis Eohen bei. BezugegebShren ab 18. Funk 1926: Abonnemen? für Wien fzum Abholsn im Expedit oder in einer Berfchletßjtelle) monatlich. . . . ..Schilling 5 — Das Abonnement wolle gefälligst rechtzeitig in ber Nächstliegenden Verschleißstelle erneuert und die Bezugsgebühr gleichfalls dortselbst erlegt werden. Oesterreich monatlich.. Schilling 5 — Tschechoslowakei monattich.tschech. Sf. SS.— Polen monatlich.. Zloty «— Jngoslawien monatlich.Dinar 60.— Deutschland monatlich . ..Goldmark 4 — Rumänien monatlich ..Lei 170.— Bulgarien monatlich . . . .. . Lewa 100. — Solland monattich . ..holl. fl. S Italien monatlich. ... ... . . . . ... . . Lire SO.— Schweiz monatlich . . . . . Schweizer Franken 6.— Frankreich monatlich.. franz. Franken 25.— Belgien monattich.belg Franken 25 — Snglanl) und Palästina monatlich . . . Schilling 4 - Amerika monatlich. Dollar 1 — Oefterreichifches Poftsparkassenkonto 1S0.6SL. Tschechoslowakisches Postsparkafienkonlo (Prag) 50 SSI. Polnisches Postsparkaflenkonto (Warschau) 100.SS7« Deulfches Poflfchechkonto (Berlin W 7) 108.7SL. Rumänien und Bukowina r Ostban'a A. G. in Cernauli nud deren Filialen. Schweiz: Schweizer Volksbank in St. Gallen. Jugoslawien: Poftsparkassenkonto (Zagreb) 40.085. Italien: Societa di Credito Commereiale Triefte Via Mazzini »0. Die Berwattung der „Wiener Morgenzeitung" Wien, H., Taborstratze 1—3 Telephon 44.038, 43.319. Sie jüdische Wanderung. Der Londoner Weltwanderungstongretz. London, 26. Juni. (I. T. A.), Am zweiten Beichandluugstaq des (indischen bereits geschlossenen) Welvwanderuugskongresses des Internationalen Gcwcrkschaftsbundes und der Zweiten. Internationale war ein beträchtlicher Teil der Aussprache den jüdischen Wanderungsproblemen gewidmet. Auf die jüdischen Kreise macht es einen d ep r i m re rend e n Ei ndruck, daß sich Vertreter Belgiens, Australiens, ja sogar Frankreichs gegen die freie Einwanderung äusspvachen. Der belgische Vertreter Mertens führte aus, unter der ^belgischen Arbeiterschaft bestche eine berechtigte Abneigung gegen zuwandernde Arbeiter, die die inneren Landesvechältnisse nicht kennen und die Absichten der Arbeiterführer stören. Der ziveite belgische Vertreter, B e r ck e l a e r, der namens der belgischen Diamantschleifer sprach, sagte,, die Jlcken bilden ein unorganisiertes Einwanderungselement in Belgien und ordnen sich schtver dv Disziplin unter. Der australische Vertreter, Dr. E v i t t, sprach sich ebenfalls gegen die freie Einwanderung aus. Dagegen setzte der Sekretär des Inter,mtionalen GewerkschaftSbnndes, John W. Brown, auseinander, daß eine freie Wanderung em Regulator des Wirtschafts- und Arbeitslebens wäre. Mervings müsse Vas Wandevungsproblem wissenschastilich durchforscht und zielsicher geleitet werden. Im Namen der Poale Zion sprach Herr Berl Locker, der Bit Mdauern konstatierte, daß Delegierte verschiedener Lcmder Me Wahlen iu die Arbeiterkammer. An den beiden letzten Tagen fanden in ganz Oesterreich bfe, Wahlen in die Arbeiterkammer statt, die überall ruhig verlaufensind. Nach den heute früh vorliegenden Schätzungen dürsten die, „freien Gewerkschaften" (sozialdenrokratische) zirka 100.000 Stim-.^ men, die christliche Gewerkschaft etwa 9000, die Kommunisten 5000) und die Deutschnationalen 1000 Sttmmen erhalten haben. An der! bisherigem Zusammensetzung-der Kammer «dirrfte süh. stMt^Wue.- 'wenig verändern. ... Mae Fmnilientragödie. .Vorgestern wurde das Wepam Ing. Johann und-JAhaiMch Gänge, Kegelgasse 5, in der versperrten Wohnung von dem Bruder^ des Mannes tot a u sgesunden. Er hatte im Briefkasten an der Wohmrngstür zahlreiche Briessachen gefunden und da ihm aus Klopfem und Läuten nicht geöffnet wurde und er sich erinnerte, daß fehtej Schwägerin die Aeußevung gemacht hatte, wenn ihr Gatte, der? r a-n-kl war, stevben sollte, sie auch nicht mehr länger leben wolle, drang er? mit Hilse der Sicherheitswache und eines Schlossers gewal-tsam iw die? Wohnung ein. Er fand die Hähne der Gasleitung geöffnet. Jngen-iei Gänge lag tot iu seinem Bette, feine Gattin.in dem Leuchtgas erMlten Badezimmer ebenfalls tat am Boiden. Jni einem Vorgefundenen' SchreGen erklärt die Frau, däß^fie.-ans Mawu und Schmerz über den Tod ihres Gatten, der am. 25? d^Hoüh, eMgfi war, Selb st ttt w b durch.EMchrro» von -iösMWl-tzAe,''H' Kn dreWhriges Kind von einem Anto grtStet.; i Gestern vormittags fuhr vasWrto A B W6, Hans Anfalber lenkte,.durch die HüKgenstadteOvatze. Grinzickgerstvaß'e wollte der Lenker dem ihm Mtgegenikomumcken WtH A 7 540 ausweichen, geriet jedoch hidber aüf den GeMeWrNndß fuhr mit dem Wagen in dm Vorgarten des dort stehenden Havses^ hinein, wo e'ben am Wege der dreijährige BeMiÄerssohn F> Zibulka spielte. Das Kind wurde von ibern.Sfttto medergAGeir .erlitt einen Dchädeigru-ndbrpch pW GWrnauÄrkkt. kebensgesähvlich verletztem Zustand wiurde'^s'd«rchMe< schM aus die erste UnsaPtaiiom gebracht, wo getzotchm''>«st. ■ /' ■ ■ Re Ladea-IetekM». ‘ Ein neuer Frautenberwf. der in EnglaiMundELmje-Z rrka sich immer mehr einbürgert, jst der der Laden-DetektivftuWLj ^größer die Ladendsobstähle werden, desto nmfassendere MiiW müssen auch dagegen zur Anwendung gebracht werden. Wenn)m. einem einzigen Londoner Warenhaus alljährlich Gegenstända^irn Werte von 100.000 Pfund gestohlen., werden, so renttert es sich mlch, einige Detektivinnen einzustellen, die dem entgegenwrEn^ t Frauen eignen sich zu dieser Arbeit weit bester als Männer, denn^ 1 jsie fallen, besonders in Geschäften und Abteilungen, in denew hauptsächlich Frauen verkehren, weniger auf, und dort gerade^kE men die meisten Diebstähle vyr. Wenn eine solche Detektivin ge^ -schickt ist, so kann sie im Jahre zwischen 600 b'is -2000 Pftnck^vev-- dienen. Die Laden-Detektivin erscheint dem iNneingeweihteMM gewöhnliches Ladenfräulein; sie nrvscht sich.unter.den Stromhde^ Kundinnen und hat besonders solche Abteilungen.-;iM-Ange^Gnp denen le^t Gegenstände eingesteckt werden können.-Ihre- Arbeih ist sehr schwierig, denn die Ladendiebin gehört zu der geschickteste^ Klaste Won Verbrechern und es bedarf-großer Hebung und Schars sinns, um sie von den ehrlichen Sfcmtbett zu unterscheiden. Besang ders'peinlich ist es, wenn man sine unschuldige Kundin verhaftet und einer-, Untersuchung, unterwirft. Die Firma mutz dann. hcruM eine beträchtliche ErrtschädiMNgssnmme.zahlen, um-den peinlichen! Vorfall zu vertuschen. Es gibt auch Diebinnen, die . darauf, - spe» kulieren. So kommt es vor, daß eine Diebin so tut, wie wennMe ettvas stehlen wiirde, sich dann abfassen läßt und, wenn ste sich' unschuldig erweist, eine gehörige Smuane erpreßt. Die erfahren« Detekttvin wird sich, aber auch dadurch nicht irre - machenlassen und solche Personen'weiter beobachten, um sie danu^wKM^ftuWchc sicher glauben und wivkffch stehlen,*der gerechten^Strafe?!zufi8^D antworten. Reisebureau der Hamöurg-Amerika-Linie. Verkauf - Schiffs-, Eisenbahn- und Schiaswagenkarteu für InhiM"1" larck, Ungscheme, AuMnfte über Hotels, sachenämrische B staitungen von GsseUchastK- und BeremSfcchrtm, GÄdlir Burecmstunden ummtevbrocheu von 9 bis 8 Uhr nachmittags (ScmM-! tc-g von 9 d.LMÄ,M>°n. 1. Be^.KLrttineMwtze .-Vb. .! . ' . /!

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