Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2620 (10.6.1926)
- Date
- 1926-06-10
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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SHeitet Morge«zettttny iö. Jüm IM Seite 7 Owrften Amstetdnm ...... Bilttid oernn « *«»•»«• Bfflmi ....... Budapest ....... Bukarest ....... London ........ Mailand ....... New York...... Paris ....... . Pm«r ..... . - - Oeid .S, 384.08 . 14.4786 . 188.80 . 81416 « 08.90 . 8.94 84.40 . 88.14 . 708.86 . 21.06 20.96 Stoffen» tot Valutenkmfe non 9. gunf 1926. War« 2 SS 06 124$ 188 168.70 2148 99.80 2.88 34.50 26.24 708.16 21.16 «1.01 $0fl*. Stockftokn ..... Warschau ..... ZBflCh ...... Valuten AmerUtanMie Noten Belgische Noten . . Bulgen Not. .... Deutsche Noten . . £n «Hache Noten . . dem 6.1126 189.10 89.60 136.81 War. S 1626 189.70 70.— ,37.31 708.26 710.26 187.96 34.32 168.66 34 48 Franeostscne Noten Holländische Noten Itaiienlscne Noten . tafrosiawMche Noten Polnische Noten . . Rumänische Noten . Russische Noten (Roman.) Schweicer. Noten . . . Tschecho-slow« Noten . Türkische Pfund-Noten Ungarische Noten Oma 91.17 2832 12.44 68.70 136.40 20.8950 98.86 Wfte «.38 28.46 12.60 88.70 137.20 21.0160 99.26 Nr. 2636 WM, DmmeEhS Haben fast keine Aendernngen erfahren. Die wichtigsten Aktien notierten: Fünfprozentige KonverfionSanleche 32.—, Handelsbank 1.40, Bank Polski 52.—, 51.25, 52.26, Warschauer Zucker 1.50, 1.88, 1.62, Kohle 40.—, 41.-, 40.—, OstkSwfec 3.78, 3.86, Haberbusch 4.80. Heftige Schvmnknngen ans den SrvifenmSrNeu. Der Kampf zwischen der Spekulation und der Jnterbentionstätigkeit der französischen Regierung widerspiegelte sich in den gestrigen heftigen Schwankungen des französischen Franken. Vorübergehend erholte sich die Devise Paris gegen Zürich auf 15.76, senkte sich jedoch schließlich ans 15.46 gegen 15.26 vom Vortag. — Ebenso schwankend verhielt sich auch die Devise Brüssel. Sie senkte sich auf 16.65 gegen 15.75 vom Vortag. — Dauernd flau halt sich die Lira. Mailand fiel von 19.16 auf 19.07. — Sehr f e st lagen wieder die nordischen Devisen. Auch Bukarest konnte sich nach den letzten Verlusten erholen. Der Leu notierte gegen Zürich 2.16 bis 2.18. — Der Zloty zeigte auf den verschiedenen Märkte« minimale Schwankungen. In Wien schloß er etwas fester, wahrend er in Prag leicht abbröckelte. Ae Bedeutung des Abbaues der MnfnhrMe in PMfthta. Jerusalem, 7. Juni. (I. T. A.) Wie schon ftttj mitgeteilt. tzar die Palästinaregierung die E i u s u h r z S l l e für Baumtvoll-, Woll- und Seibengarn burchGesetz a b geschafft. Dieser Gesetz ist von immenser Bedeutung für dieEntwicklung derTextilindust r t e i n P a l ä st i n a, indem eS die Textilfabriken in die Lage versetzt, ihre Rohmaterialien aus dem AuSlande billiger zu beziehen und auf den Märkten der Palästina benachbarten Länder konkurrenzfähiger aufzutreten. Die bisher gegoltenen hohen Zölle für Rohmaterialien aus dem Ausland erwiesen sich als ein starkes Hemmnis für die Entwicklung der Textilindustrie und führten unter anderem anfangs dieses Jahres zur Schließung der vom Wiener Großindustriellen Delfiner in Tel-Awiw unterhaltenen Fabrik für Seidenstoffe. Herr Delfiner erklärte aber, daß er nach Abschaffung der schwer tragbaren Einfuhrzölle seine Fabrik wieder in Betrieb setzen wird. Die Abschaffung der Garn-Einfuhrzölle hilft, ein anderes großes Unternehmen zu verwirklichen, näml-ich die Erbauung der geplanten Tetztilstadt in der Gegend zwischen Ha^fa und Nazareth. Mt den Bauarbeiten wurde bereits begonnen. Die Betriebseiustellung der Ibbstaler Steinkohleuwerke. Die Aktiengesellschaft zum Betrieb der Mbstaler Steinkohlenwerke haß beschlossen, den Betrieb gänzlich ein zustellen. Hauptaktionär dieses Unternehmens, an dem auch die Städte St. Pölten, Waidhofen a. h. Mbs und einige Industriebetriebe beteiligt Waran, ist die Gemeinde Men. Das Ueberangebot an ausländischer Steinkohle zu Preisen, die im Verhältnis znm Heizwert der Abbstaler Kohle bedeutend billiger sind, bewirkte eine werlnstbringende Arbeit der Gesellschaft. Insolvenzen. Gestern fand die ArSgleichskagsatzumg der M iw a g (Mieüvagenunternehmungs Ges. m. b. §0 statt." Das im Jahre 1924 gerundete Unternchmen eröstuete seinen Be- Die krbm. Bon Schals« SlkejcheW. DnS dsm ZÄdSschen von P. ztzch 1. „Die Meirs uuö die Schneirs ..Eigentlich aber hat es nur erneu Mevr und Mv eben Schueir geg^en. Zwillinge waren sie und einander so ähnlich, daß es Zeiten gab, da man nicht unterscheiden konnte, wer von den beiden der Mevr und wor der Schneir fft. Ms Kinder, so wird erzählt, trug sich mit ihnen eine Geschichte zru Man hat sie säst vertauscht und es ist sehr Wohl möglich, daß man sie wiMch vertauscht hat. Das giiH so vor sich: Ihre Mutter war, 8as müßt ihr wisst«, ein Keines Figürchen, nicht gesund, dafür aber ausgiebig kindelnd, tz, h. sie hat in ihrem Leben viel vom Kindbett Gebrauch gemacht; jedes Jahr, aber wirklich jedes Jahr, hat sie ein Kind geboren. Das Kind pflegte sich aber nicht länge« als ein Jchr herumzuplagen und -pflegte dann — nicht von euch sei es gedacht — von hinnen zu gehen. Das ging so und ging, bis sie zu kinldeln anfhörte. Es ist aus, hat sie geglmibt. Zn guter Letzt aber — die Wunder des Herrn! — beglückte sie Gott im Alter schon und noch dazu mit einem Paar! Da fiel es ihr schwor, die Kinder allein zu saugen, sie mußte — hatte sie denn die Wahl? — eine Milsäugerin anfnchmsn. Ein Jude aus Kaßrilewke, mag er noch so arm sein, wird doch nicht ein Kind auf die Gaffe werfen und es auch nicht in fremde Hände geben, es sei denn, bewahre, es ist ein Waisenkind ... - Die Mitsäugerin war also da. Die Mutter -nahm Mir zu sich (Merr war Ater als Schneir um eine halbe Stunde) und den Schneir überließ sie der Amlire. .Da aber auch die Amnte, nicht über euch sei es gedacht, auch nicht gerade gesund war, hatten beide, Mir sowohl als auch Schnei«, alles andere Böse, nur keine Milch, und sie hungerten beide -fest darauf los, schrien ganze Nächte, lärmten, krochen die Wände entlang. Da geschah es, daß nran die Kinder badete. In einer Kinderwanne, wie gewöhnlich. Man zog ihnen die Hemldchen aus und steckte sie beide ins heiße Waffer. Sie wurden rot, aufgeblasen, daß es eine Freude war; es scheint, daß ihnen das ganz ausnehmend gefiel. — eine jüdische Smole hat ein Bad gern ... Beide Ernährerinnen standen ander Wanne und gossen immer wieder frisches Wasser aus. Die Kinder jauchzten vor trieb mit 46 kleinen Auws, die mit der 4000fachen Taxe einen Konkurrenzkampf gegen die anderen Autotaxis führten. Trotz der Mistigen Aussichten ging das Geschäft durch unfähige kaufmännische Leitung zugrunde. Vom Ausgleichsverwalter werden die Passiven mit vier Milliarden angegeben. Die Aktiven wären so gering, daß kaum Mttel für sie Beendigung des Ausgleiches vorhanden sein dürften. Die Firma jedoch bietet eine öOprozentige Quote in 24 Monatsraten. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Swamrmd Scherer, Burstenhändler, 13. Bez., Cnmberlau-dstratze 10; über Alexander Rosenbaum» Buchdruckereibesitzer, 8. Bez., Förstergaffe 8; über Josef Hradeeki, Realitätenbesitzer, 4. Bez., Schelleingasse 19; über Josefa Seidenwerk, Genttschtwarenhändlerin, 16. Dez., Goldschlagstraße IO. Der Rückgang der tschechoslowakischen Znckerau^uhr. Die Folgen der Krtie auf den Weltzuckermärkten machen sich auch im tschechoslowakischen Zuckerexpdrt fühlbar. Vom 1. September 1925 an wurde« 5.3 Millionen Zentner Zucker i« Werte von 1249 Millionen tschech. K. exportiert gegenWer 6.9 Millionen Zentner im Werte von 1829 ffchech. K. in der gleichen Zeit des Vorjahres. Dabei ergibt sich für diese Kampagne ein Durchschnittspreis von 3.84 tschech. K. pro 1 Kilogramm gegenüber 3.08 tschech. K. in der vorangegangenen Kampagne. Der GesamtauSfall beträgt daher bis jetzt Über eine halbe Milliarde. Diener Holzbörse. Der inländische Holzmarkt ist unverändert flau. Trotz größter Nachgiebigkeit der Verkäufer kamen nur sehr geringe Umsätze zum Abschluß. Viele Holzsorten wurden «usgeboten, ohne das geringste Interesse zu finden. Es notierten: Nadelholz-Schnirt material: Fichte und Tanne r Gerüstpfosten 50 Millimeter, von 16 Zentimeter aufwärts 68 S.. Kistenwüie, 13 Millimeter, 8 bis 17 Zentimeter, 3 bis 6 Meter 61 S., und 20 Millimeter, IO bis 17 Zentimeter, 3'bis 6 Meter 59 S. - Nadelholz-Rundholz: Fichle, Tannet Schleifholz. Fichte 26 S.. Grubenholz, 10 bis 20 Zentimeter 24 S. Wiener Produktenbörse. Die festen Berichte aus Amerika hoben gemeinsam mU den schlechten Saatenstandsberichten infolge der nassen Witterung die Tendenz. Wetzen inländischer und ungarischer Provenienz war gesucht und konnte sich nm 1 Schilling erhöhen. Mars kräftigte sich um 50 Groschen, während Hafer und Roggen unverändert lagen. Be-i befriedigender Geschäftstätigkeit war auch das Mchlgeschaft. sehr fest. Es notierten: Wetzen. Inländischer 46.50 vis 47.— Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 49.— bis 51.—. Ungarischer 78/79 Kilogramm 47.50 bis 49.—, Jugoslawischer 76 Kilogramm 46.— bis 46.50, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —bis —. Roggen Inländischer Marchfelder 26.75 bis 27.2b, Pester Boden 26.75 bis 27.—. Gerste: Branware inländische 80.— bis 83.50, böhmische mährische — bis —. Ma i S: Jugo'lawischer 32.50 bis 23.50. Cinquantin neu 80.— bis 32.—. Hafer: Inländischer 29.26 vis 30.25 Reis Italienischer 79.— bis 82.—, Burma 64,— bis 66.—. Mahlprodukte: Grieß inländischer 84.— biS 85.—, Weizenmehl 0 inländisches 84.— btS 85.—, MI 2 inländisches 72.— biS 74.— Brotmehl inländisches 8 51. —. . Ausländische Börsen. Berlin. Die innerpolitische Berührung festigte die Tendenz,-Die meisten Papiere konnten Kursgewinne um 1 bis 3 Prozent erzielen. Bei flüssigem Geldmärkte schloß die Börse freundlich. — Prag. Nach ruhigem Beginne neigten die meisten Effekten zu K u r s a b b r ö ck e- Freude, zappelten mit Händchen und Füßchen wie ein Fischlein. Habt ihr eines gaschen, wenn man es umkehrt, den Bauch nach oben? Ms man mit dem Waschen fertig war, hüllte man das Paar in ein Leintuch (in ein Leintuch) und kyte sie ins Bett (in e i n Bett), daß sie trocken werden. Als es aber ans Anziehen ging, konnte man nicht mehr erkennen, wer von den beiden Meir und wer Schneir ist. Eine scharfe. Wechselrede zwischen Mutter und Amme ging los: „Sieh nur, sieh, ich könnte schwören, daß dies der Meir und jenes der Schneir ist!" ,Mar, was Ihr da redeü Das soll Schneir sein und jenes Meir! Seht Ihr denn nicht gut?" „Ach, meine Träume von jener Nacht, dieser Nacht und dem ganzen Jahr! Bist du verrückt oder unzurechnungsfähig?" ,>Herr der Welt! Ihr seht nicht an den Augen, daß dies Schneir ist und jenes Meir? Scht doch nur die zwei Augen!" „Ein schönes Beispiel das! Ganz stlbstverstäMich sind es zwei Augen «und nicht drei!" Kurz, die eine behauptete von Meir, es sei Schnier, und von Schneir, daß es Meir sei, und die andere weiß den Schneir als den Meir und den Meir als den Schn-eir. . Da kam den Männern ein Einfall. Es sind immerhin Männer! „Wißt ihr, probiert und gebt ihnen zu saugen, man wird dann sehen: Wer von ihnen bei der Mutter die Brust nimmt, ist Meir, wer bei der Anime, ist Schneir. Eine einfache Sache!" So geschah es auch. Beide Kerlchen griffen zu, als man sie an die Brust legte, wie nach einem Fasttag, schlürften wie Blutegel, schnalzten mit den Lippen, trampelten mitten in dieser Arbeit mit. den Füßchen und murmelten wie hungrige Hündchen. . „Gottes Wunder! Seht, wie der Herr die Welt geschaffen hat . . .!" So sprachen die Männer mit Tränen in >ven Augen und waren geneigt, des Exprunents wegen einen Wechsel vorzunehmen, die Brüste für jeden zu vertauschen, um zu sehen, was da geschehen wird. Und so nahm man den Kindern die Brust weg und gruppierte sie um: Schneir' an die Stelle Mirs und Meir an Pie Stelle Schneirs. Was glaubt ihr, daß geschah? Ihr glaubt wohl, sie haben nicht zugegviffen? Und wie sie zugegriffen haben! Seit damals ließ man sie in Ruhe, .man -hörte zu unterscheiden auf, wer «Schneir und wer Meir ist. Mag Mer Schneir sein und Schneir Mir! Man hat ihnen einfach den langen. Bei minimalen Umsätzen schloß die Börse matt. — Budapest. Bei größter Zurückhaltung des Publikums und der Spekulation nahm der Verkehr einen flauen Verikanf. Bei einzelnen Effekten nahmen die KurSverkwste größere Formen an. _ Wiener BSrte. Behauptet. Der gestrige Verkehr eröffnete in ruhiger Hakdung. Einzelne Werte zeigten infolge größerer Jntereffennahme des Auslandes stärkere Kursverschiebvnaen. So konnten sich Juli- Süd und Trisailer arff umfangreiche Auslandsaufträge erhöhen, wahrend Brunner Maschinen und Poldihütte durch Abgowen aus Prag im Kurse nachgaben. Der Rentenmarkt zeigte nur S‘ tge Veränderungen. Auch im Schranken waren die oankungen ebenso stark wie in der Kultffe. Erst vor Börsenß brachten umfangreiche Deckungskaufe einem Teil der Papiere leichte Kurserholungen. Der Anlagemarkt zog leicht an. Baulose waren fester. Die Kuliffe und der Schvanke» schloff« nicht gleichmäßig. _ Ne Devifenkmfe. Zckrlch» 9. Juni. (Devisenkurse von 13 Bfe) Bnrttn 123.66 (128.-), Holland 207.60 (2Cfc66), Nckv-Aork 516.62 (516.62), London 25.14 (26.14,, Bari» 15.45 (15.25), Mailand 19.O7»/, (19.16), Brüssel 18-65 (18.75), Novenhageu 186.76 (186.75j, Stockholm 138.25 (138.26), Oslo 116.10 ,114.60-, Madrid -.- (78.25), Buenos Aires 208.— 208.20). Prag. 15.31 (15.31), Budapest 0.007225 (0.007220). Bukarest 2.14 (2:10), Belgrad s.li (9.11), Sofia 8.75 (3.74V.), Warschau —(-.—X Wien 72.98'/. (78.—) litt 10v Schilling. Prag» 9. Juni. (Devisenkurse.) BerLn 803.25 803.25). Zürich 653.62 (663.75), Paris 101.05 (99.05), London 164.1250 ,164.10-, Aew-Aork 83.75 (33.70), Belgrad 59.4850 1-59.45), Bukareu 10.05 (13.70), Me» 478.75 m 479.75 (476.87) für 100 Schilling. Warschau 319.50 (322.-), Budapest 4.6870 (4.6362-, Jugoslawische 69.25 (59.3750^, (I österreichische gestempelle Krone 475.12 (476.12-, Polnische 332 50 (323.60). Ungarische 4.6775,(4.6762). BaSapcst, 9. Juni. (Devisenkurse — Eigttchrrtcht.) Berlin 16.989, Amsterdam 28.670, Kopenhagen 18(890, Stockholm 19.105. Aew-York 71.360. London 847.206, Parts 211«, Brüssel 2153. Prag 2113.-, Belgrad 1259. Bukarest 292. WarfchM 7050. Wien 10.081 Sofia 618.—. Makkand 2622. Zürich 13.812.—. Belgrad» 9. Juni. (Devisenkurse.) London 27&65, Parts 168.50, New-Aort 56.60, Genf 1097.—, Malland 209.—, Prag 167.95, Berlin 1849.-, Wien 801.-. Bukarest 33)60. Sofia , , Budapest 0.0794, BrSssel N2.-, Amsterdam —. Warschau —.—. Warschau, 9. Juni. (Devisen.) Belgien 80.53 bis 80.67. Berlin —.— bis —, Holland 401.70 bis 403.70 London 48.64 bis 48.89, Aew-Aork 998.— bis 1602.-. Parts 39.98 bis 30.13. Schweig 193-49 bi« 194.46. Budapest —.— bis . Prag 39.68 bis 39.^. Men 141.30 bis 14190 für 100 Schilling, Italien 87.01 bis 37.19. Stockholm —.- bis —.—. Bukarest —>.— bis — Namen gegeben: „Die Meirs und die SHneirs . . W wä-ren es zwei Meirs und zwei SHneirs, d. h. jeder von den beiden war in einem Merr und Schnew ... Es kam nicht nur einmal vor, daß ma» im Sheäjer Merr Kbers Knie legte, wenn mau es Schmeir hatte tun solle», mrd umgekehrt, daß man Schneir verhaute, wenn die Schläge Meir gebührt hatten. Damit es aber keine VerdieWchkerten gebe, verfiel der Lehrer auf einen Einfall (wo Lehre ist, dort ist,,auch Weisheit!): Kinderchen, ich werde euch was sagenk Legt euch nur beide hin' Es wnd dann kem Neid enfftehen -4 ich Hab' die Prügel, du hast die Prügel . . .! |>of es deck Teufel, es bleibt ja in der Familie , . .!" Später erst, nach der Bar-Mizwah', -8a die Meirs-u«d-die. Schneirs schon fest aus den Füßen standen, zeigten sich auf einmal scharfe Unterscheidungsmerkmale, so schaff, 'daß mau sie in der Nacht sogar von einer Meile weit erkennen Dörmte., Die Wunder Gottes! Es begann ihnen ein Bärtchen zu sprossen (sie haben anscheinend beide zu .stütz Tabcck zu rauchen begonnen). (Fortsetzung folgt-) —Gutschein—, Nur gültig bis 30. Juni 1936. 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