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Wiener Morgenzeitung · 1926-05-07 · Heft 2587 (7.5.1926) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2587 (7.5.1926)
Date
1926-05-07
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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M. ZM CKHaH QfeMfaLiM wRRf yfmrofl fSItittt Morsr«Bk»«a r. Mal me Seflt 9 ru« und Kino. „»er voldfisch.' Der alt« um bekaunte Roman von Ludovic Halevy ,8 aobe Conftanlin", der auch schon seinen Weg ans die Bühne gefunden Halle, wurde hier, schr' geschickt und modern gehalten, nun auch auf die Projektionsfläche gebracht. Die Regie schuf hrer, scheinbar stark von amerikanischen Werken beeinflußt — dies rowohl in -der Wahl des so harmlosen Szenariums wie auch in vielen Details der Jnfzeuieruna ersichtlich —, einen Film, der allen Teilen dazu angetan ist, beim PubÄum Beifall, sogar viel Beifall zu finden. Sehr hänsig gcht dieser Fkkm in eine epische Breite über, «iC ^stattet, eine Menge netter und sauber auLgearbeiteter Genrebilder zu bringen, die meist an sehr gut gewählten Mot'ven tmt reizenden Landschaften einen dankbaren Hintergrund haben. Mau sieh: da beispeilsiveise ein kleines Bassin mit Enten "inner wieder, bis es schließlich beinahe, zur Svntbolisierung der gemütlichen, kleinen Pfarre wird, in deren Hof es sich befindet und sehr häufig auch dazu dient, den eben eintretenden Besuch oitrch di." Bewegung in diesem kleinen Reiche zu charakterisieren. Dieses und unzählige viele Keine Spielereien solcher Art verlangern Avar den Film, geben ihm aber einen Reiz, den man nicht inkssen möchte, tvenn man ihn einmal genossen hat. . Ausgezeichnc: ist durchwegs die Darstellung, die von der \ yuuuu^itivyiu, |f/ivu \)fcUU V* U VJ U v t i >l UUtl l'wmedie francaise mit viel echtem Empfinden und einer herzlichen Wärme, die sehr für ihn einnimmt. Claude France, diesmal in einer sehr wenigaktiven und nicht schr wichtigen Ralle, entwickelt viel Charme und stellt geschickt ihre fesselnde Schönheit zur Schau. Genevieve Cargese, eine oisher unbekannte Darstellerin, spielt sehr natürlich und liebenswürdig.das jimge Mädchen, das in bent MittelMnkt der Handlung stcht und ist dieser entsprecheriü harmlos uns naiv; beides in manchen Teilen sehr glaubwüitdig. In Georges La n n es hat sie einen' sehr guten, Partner, der nur leider häufig durch seine Rolle zu einer S: «.Istzeit geiMmgen ist, die an der Entfaltung seiner Eigenheiten hmderlich zu sein scheint. Ausgezeichnet ist dieser Film auch in seinen technischen Belangen, zeigt schärte, plastische und weiche Bilder und ist in ocn häufigen Visionen erfreulich vollendet. Girardi im Film. Heute beginnt in der Roland-Bühne die Girardi-Revue, die zn,m Teil ans dem Girardi-Film wie auch aus Bühnenbildern besteht. Auf der Bühne spielt Dr. B e rganer die Figur des so beliebten und populären Komikers. Douglas Fairbanks und Mary Pickford kommet» nach Wien. Wie aus Berlin berichtet wird, trifft das bekannte Künstlerpaar am 25. d. zu einem kurzen Aufenthalt hier ein. Derzeit sind sie in Nom, wo sie von der Bevölkerung sehr, gefeiert werden, doch blieb ihr Bestreben, beim Papst eine Audienz zu erwirken, bis jetzt noch erfolglos. ROTENTURM-KINO l. Fl e i sch markt 1 Von heute bis 10. Mai: Telephon 79-1-59 Zum 4. Male prolongiert! mit MAC MARSCH und IVOR NOVELL! und das Übrige Schlagerprogramm Begleitmusik einer erstklassigen KflnstlerkapeÜe Beginn der Vorste 11 nngen: 4, */A VA 9 Ehr CENTRAL-KINO U., Taborstrasse 8 Telephon 42-3-41 Von heute bis IO. Mai: mit HELENE CH AD! und das übrige Schtegerprogramm tti Fußball. HaSinonea (Lemberg)—Gstarta-Lechia kmn-b. Sri (Sri). In diesem Spiel debütierte Kaswiner im Tor und bewies, daß er auf diesem Posten zu Hause ist. Bon den anderen Spielern zeichnete sich besonders Harnes aus, der jetzt in Form ist. Das Team Sparta-Lechia zeigte keine besondere Form und das Verteidigertrio versagte vollständig. Das Spiel war in der ersten Hälfte ausgeglichen. Nach der Pause aber kommt Hasmonea stark auf und beherrscht das Feld. Die Tore schossen: Mahler, Wolfstbal, Steuermann, Parnes und Hoch mit schönem Kopfstoß. Für das Team schoß das einzige Tor Pilat. Ein Elfer wurde vom Team vergeben. Städtespiel Kattowitz—Krakau 2:2 (1:1) — Pogon—Czarni 2:1 (1:1). — Makkabi (Kowno)—K. S. K. 2:1. _ Bukarest schlägt Czernowitz 5:3 (2:0). Den in Bukarest ausgetragenen Städtekampf konnten die Heimischen nach schwerem und scharfem Spiel für sich entscheiden. Bis zur Pause hatten sich die Bnkarester bereits einen Vorsprung von zwei Treffern verschafft. In der zweiten Hälfte erfolgte innerhalb zehn Minuten der Ausgleich durch Eisenbeißer (Elfer) und Fastnacht. Aus Fehlern der Gästeverteidigung holt sich Bukarest drei wertere Tore. Eisenbeißer verschießt einen Zweiten Elfmeter, schließlich gelingt es Fastnacht, dem besten Mann der Czernowrtzer, den Vorsprung Bukarests zu verringern. Die Czernowitzer lieferten ein techirisch hochstehendes schönes Spiel, fanden sich aber auf dem kleinen Spielfeld nicht zurecht. 5000 Zuschauer wohnten dem Spiele bei. Für Czernowitz waren Enszel und Tetzler von Ha ko ah und Salamon und Glatter vom Makkabi tätig. Gin Runvspiel in Czernowitz. Makkabi Sieger. Arlf dem Makkabi-Platz in Czernowitz fand ein Ründspiel statt, an dem sich die Vereine Makkabi, Dragosch- V o o a, D o w b n s ch und I a s k beteiligten. Es brachte den erwarteten Sieg Makkabis. Die Ergebnisse waren: Samstag den 1. d.: Jask—Dowbusch 2:1, M a k k a b i—Dragosch-Boda 4:0. Sonntag den 2. d.: Dowbusch—Dragosch-Voda 5:1, Makk a b i—Jask 2:0. Den Spielen wohnten insgesamt 2000 Zuschauer bei. Am zweiten Tage wirkte bei Makkabi Kerr als Mittelläufer mit und bot die technisch beste Leistilng auf dem Platze. :> - ■ Der Cup des Jüdischen Sportverbandes wurde gestern im Fußiballverbande bewilligt. Im Rahmen dieser Cnpkonkurrenz dürfen jüdische Vereine des Fußballverbrmdes auch gegen jüdische NichtverÄandsvereine spielen. Das Cnpftriate, das Amateure und Breuna gegen« einander anstragen werden, findet am 16. d. statt. SchiedsrichteAbesetzung. Rapi d—A m a t e u r e, Werner, W. A. C.—F. A. E, Braun, Hertha—Sportklub, Müller, Vienna—Simmering, Zwicker, RudolßS-- hügel—Wacker, Zwicker, Ädmira^-Slodan, Kcmsmann. Amatenr-S^iiter gegen Hakoah-Knabey 3:1 (2 :0). Das erste öffentliche Auftreten der kleinsten Hakoahner, die samMch noch unter 1Ä Jahren sind, konnte sich trotz des körperlich um em bedeutendes stärkeren Gegners, bei dem d»e Spieler auch bedeutend älter find, zu einem vollen Erfolg gestalten. Es war ein Bergungen, die kleinen Jungen cm der Arbeit zu sehen. Man hafte dm Naren Eindruck, daß die unter Führung der Herren Baar, Grü«wald und KuPsermann stehende Leitung, der Hakoah-FutzballsMion hier schr wertvolle Arbeit für die Zukunft leistet. Die Kleinen wurden in der Halbzeit photographiert. Ein Bildw-ird nach Amerika gesendet werden, um Davor Korner mi^uteiiten, daß sein sehnlichster Traum, die Kleinsten der Kleinen für die große Sache heranzuziehen, sich eufüöe. Leichtathletik. Das internationale Meeting der Haknah. Morgen und übermorgen aus dem Hakoah-Platz. Es wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß das Meeting an beiden Tagen um halb 6 Uhr nachmittags stattfindet. Der Kartenvorverkauf, wurde bereits eröffnet. Vorverkaufsstellen sind im Sekretariat des Sportklub Hakoah, 1. Bez., Wipplingerstraße 24-26, und im Stafa- Palast, 6. Bez., Marmhilferstrahe. Der Eingang für die Startenden urw Funktionäre befindet sich ans der Tr:- bünenseite. Von Gönnern des Leichtathletiksportes wurden s e ch s Ehrenpreise für folgende Konkurrenzen gestiftet: Beste sportliche Leistung des Meetings, Dreikanrpf, 100-Meter-Lanf, 3000-Mcter-Lanf, Schwedenstafsel, Diskuswerfen. Me Verteilung der Preise erfolgt am Sonntag abends nach dem Meeting im Hotel Continental. Die ausländischen G ä st e werden am Samstag um 11 Uhr vormittags bei emem Empfang im Rathaus dem Bürgermeister vorgcstellt. Hauben und Schüller sind gestern abends hier eingetroffen. Glossen zum W. A. F.-Meeting. Die Leistungen der Hakoahner. Das W. A. F.-Meeting, das lebten Samstag in Jpüttcl* darf abgehalten wurde, brachte der Hakoah einige schöne Erfolge. In der Konkurrenz über 200 Meter für Jünglrnge traten drei Hakoahner an, und alle drei kamen zusammen mrt dem W. A. C.-Mann Stern in die Entscheidung., Stern, welcher heut« der beste österreichische Jmrgmann über die kurze Strecke ist, konnte oas Rennen gewinnen. Deutscher (Hakoah) war nur um Brustbreite in der ausgezeichneten Zeit von 24,8 Sekunden hinter ihm zurück. Deutscher, der m seiner Gestalt und feinen langen Beinen stark an Dr. Peltzer erinnert, wird bei eifrigem Training noch , ein ausgezeichneter, Athlet werden. Schächter, der Sieger im Dreikampf für Jünglinge, wurde in der erwähnten Konkurrenz in gutem Stile Dritter. Schächter ist ein sehr guter Allronndathlet, der nur..etwas eifriger trainieren müßte, .um seine volle Leistungsfähigkeit zu erreichey. Laszczower, welcher im Hochsprrngen Zweiter wurde, könnte bei entsprechendem Training bedeuteno mehr leisten. Auch in der Staffel 6X200 Meter, die unsere Jünglinge in der Aufstellung: Laszczower, Metzl, Schächter, Benedikt, Tichler 3, Deutscher, in überlegener Mamer gewannen, zeigte sich bei ihm deutlich der Trainingsmanael. Ausgezeichnet liest in dieser Staffel Metzl. Auch Tichler 3 lief 'sehr gut, nur srülte er oas zeitraubende Umdrehen unterlasien; der Gegner könnte sonst in die Lage kommen, sich zu revanchieren; auch die Uebergaben klappten nicht immer. Die Mite Staffel (Grün, Goch, Spielmann, Burian, Meisels, Marmorek), hielt sich ebenfalls sehr brav imd lief an dritter Stelle ein. Hakoochs Jumoren. und Senioren beteiligten sich durchwegs an Bomabe-Konkurrenzen. Sie kamen bei der Einschätzung der Vorgaben meistens sehr schlecht weg. So mnßte Blody Über 1000 Meter Vorgaben von 40 bis 80 Meter in den Komf nehmen. Er lief ein sehr feines Rennen, doch ging er zu scharf an, konnte später die rieMen Vorgaben nicht niehr ganz encholen und ging bloß 20 Meter hinter dem Ersten, welcher 60 Meter vorgehabt hatte, als fünfter durchs Ziel. Seine Zeit war 2:46. Im 4VÜ-Meter-Vcmfen wurde Dukes, welcker sehr einstig «ngcßchätzt wurde unb über die kurze Distanz fünf Meter vor erhrckt, mit Brrcktbrerte hinter Doktor Schenner Zweiter. Oster'' ' “ ' “ m steif und verlor daher .. Samen mutzten die Hakoahner Tichler 1 rmd Revay, der nach zweijähriger Panse wieder antrat dirrchüveas 10 bis 16 Meter vorgeben und kamen dccher für die Entscheidung nicht in Frage. Beide find, da sie läMcre Zeit pausieren mutzten, rwch nicht ganz in Form. MM kn Mem konnte Hawah wich! znfrreden fttn. . Große r. Cßpyzight 1826 WlNtfirtiirlc »ertoten ’iy Joseph Opatovsky, Mew York (L2. FbrtöeUnrag) Roman eines Pferdediebes. Von I. Opatofch«. Manka lchnt« ihren Kaps an Smchvels Brust. „Samvel, komm* heute bei Rächt zu mir! Wirst 8a konrmen? Erinnere dich rmr, wie oft du mir einst gchlyt hast, daß du mich lieb hast. Geh', du W ein schlechter Kerl! Hast eine andere. Sanwel, welche P die Schönere? Mmcka, nicht lvahr? Ha, ha, hat" Sanwel wurde es wirr im Kopf und er flytte, wie er erblaßte. Er hob Manko in die Höhe und fetzte sie auf einen leeren Stahl. Es war ihm, als Mode RachÄ, blaß und verweint im Winkel und siche chn^ «t, Me z«, wie er MarÄa auf dem Schoß hielt. Er zuckte zstfammen, stand auf, klopfte Gradul mtf die Schulter imd W Mlfawme« mtt ihn: auf die Straße. ' ' Eine Zeitüwg ging er schwvigeich neben Gradrü her; er fWte sich sehr uübchagl'ich. Es kvÄEe ihn schr, daß die Jnngdn wnhten, er MAe ein Mädel; am siärkkftrn aber ging es ihni nahe, daß er Manko "die ganze Zeit a«f dem. Schoß ge'halten hatte. Jetzt hatte er hm breunsndm Wunsch, mit seinem Hund allem zu fein, sich unter dem AMbaum anszu strecken, die Augen zu schl-ießen und seinen Gedanken nachznhängen. „Was bist denn du auf einmal so schweigsam?", fragte Gradül. ' „Weiß der Teufel. . . ich Hab' einen Men Geschmack im Mund . . . und außerdem tm mir der Kopf weh. . „Saiitvel, Sanivel, du bist ja ärger als ein Weid! Ist das schon wirklich was, fünf Flaschrn zu triicken? Siehst du, mir tat das nichts! Ich fle'fje aufrecht nn denke an Manka. Ich' sage dir, das WeibEiid wird o.'n Tag zu Tg schöner! Und sie twpievt vor SeHnjuK mch dir!" „Zmn Teufel, wie geht das eigentlich zu? Du hast doch erst geheiratet und schon denkst du an Mauka?" ^Du bist ein Grünling, Sanwel! Eine Fran ist sben eine Fvan; die Hab' ich ja immer. Aber Manko ist etwas anderes! Hab' keine Augst, für die Frau ßfer&t noch genug übrig, ich bin, GvÄ str Dank, ein kräftiger Knabe!" - Säuwvl antwortete nicht. Er fühlte, wie sich stin ganzes Innere hob . . . ,/Hier wohne ich," Gradul wies ans ein kleines 'Häuschen, vor dem sie angelangv waren. Er öffnete weit die Tur und ließ SanwÄ eintveten: ,Mjle, das ist mein Freund Sanwel, von dem ich dir schon oft erzählt hcibe." Beste, ein kleines, schwarzes, graziöses Frauchen in einem türkisch gemusterten Schlaftock, mit ebnem langen Zopf wie ein junges Mädchen, errötete leicht, lächelte Sanwel z»l und reichte i>f>m ein kleines warrmS Händchen. ,Ml, Sanwel, wie gefällt dir also mein Frauchen?", fragte Gvadul, ittdem er Besie von rüÄvärts beb den Schultern faßte und sie en fave zu Sanwel hindrehte. - Sanwel wurde verlegen, da er nicht wußte, was er «B- Worten sollte, und lächelte kindisch. ^etzt, Beste, etwas für den Magen! Aber etwas Feines, dem Gast zu Ehren!" ,-Gewiß,.gewiß! Estschu-ldigt mich, Sanwel, ich-bin gleich wieder dal", sagte Beste lächelnd and huWtte ius. Nächste Zimmer. „Nun, SaMvel, sag' die Wahrheit: geM sie dir? Mn liebes Geschöpf, was?" .„ '--AaK', soll dich nicht der Teufel holen? Hast ein ft nettes Frauchen und läßt dir von Manko den Kopf verdrehen? Schäm' dich, du Schürzenjäger!" . > „Schrei' nicht ft, sie kann es hören!", erwiderte Graduil; sein blatternarbiges Gesicht! strahlte. Nach einer Weile kam Bojle wieder,, in eitler leichten WvaM Mch iMtd einer weißen SeideMst «st dünm« schwarzem Sanm; sie trag emm Dckstr SBst, Wckn «nd .Emg^otienes. ,M»s ftgft du d>M, w« sie sich gestutzt HE Mckrrlich, Kr dm eigenim Mmm gMs ft e-oas nicht; kamn steckt aber etn fremder Mann die Nase zur Bür heröm, da fängt de^ P«tz an-7 ' ' Befle Mkte cms Sanwel, wurde rot «nd-VHMe. ,Breif zu, Sanwel! Tu', wst wmn Än « Hmtse wächk", bot Grodnl Mckftrahlkond m. Bstsie fttztze sich, fegte ein Bern übers «mbstve <nnd bestritt dst ÄMechc^dg mit GeWchien aus Wachhau. Und sie erzählte ft Hetzer«, ft sthöai Sanwel wandte kern Auge von ihr, er vechchwng gevüdezn ihre Worte. Ihre Stimme klang Km eigenartig angenchm! Wenn sie KchÄte, merkte er, daß ihr einer chm MW«, BorderMne ftM; er ftnd, daß sie wes »och fchüner» an-iehender machte . . . Und sie sprach im Warschauer Aßervl!, mkt dem vollenden ^R", sägte „jach" Kr „uh", vovMmg hawe Worte «nd ersehe sie dmch LSchekir; SanwÄ war wie bevcnchht. Gradul streckte sich ans dem Kanapee «ä mb hörte von dort aus zu, wie ftine Keine Fvcm den Gast «stechielv. ,Merm sie's richtig anstM," fiel ihm ein, ,/tomt sie die ^HauHvan" aller Dmbe werde»; dann hohe ich keme Sorgen mehr!" Diese ZuwrWstechpeWve brachte Graonl in ft gute Stimmung, daß er i»S Plftiftn und Singen ftm; daEsr schkef er ei«; bakd erWte fei» Schnarchen das ganze Zimmer.' ' Best« und Sanwel lachten. Sanwel machte einige Male den Berftch sich z» vevabschieden; doch Bejle bat ihn immer wieder noch zu bleiben. Er gehorchte und ließ sich noch eine Weite Wrückhattm. M er ging, drückte ihm Beste lange die Hand, sah chm devheihu-ngsvott fächelnd in die Augen und wollte ch« «st einen bestimmten Tag Megetk, an dem er sicher wicher kont-mV würde. LJLAA 787569

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