Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2575 (24.4.1926)
- Date
- 1926-04-24
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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«r. M5 Wlener Morgenzeitung S?ite 7 24. April 10-2G Volkswirt. <){> tan feit bk' jt* Mfidjhit kr mexikanischen Regieruna denen der nordameritanlijäien finanziellen Machtbaber strikte Mvider. Es tvar jopar die Rede davon, das; die 3M)initu}feit in Mexiko »D i e T e r e s i n a" übernommen Da Herr F e l d h a mm e r durch vertragliche Verpflichtungen an das Deutsche Volks- Jeater gebunden ist wird ab Sonntag allabendlich Herr Otto S t o r m als Napoleon auftreten Der erste Kollettivvertrag der Girls. Vor einigen Tagen Ät Müschen dem Oesterreichifch'm Bühnenverein und dem Direktorenverband das erste kollektive Abkomnten geschlossen worben^ das die Lchn- und Arbeitsverhältnisse der Tänzer und Tältzermnen (Girls) in den Theatern ragelt. Im Sinne dieses Mkommens finden auf die Mitgileder biöfer Gruppe die Bestimmungen des Schaufpieiergefetzes, der Krankenversicherung und anderer Schutzgesetze Anwendlmg. Das Engagement kann nicht mehr, wie bisher, Men Tag gekäst werden, sondern dauert mindestens 14 Tage. Als Mindestlohn imirde bei den Tänzerinnen für den Monat eine Gage von 160 Schilling festgesetzt. Der Damenchor des Kaufmännischen Gesangsvereines wird an läßt ich der hundertsten Wiederkehr, des Todestages Karl Maria v. Webers Donnerstag den 29. d'. um halb 8 Uhr abends km großen Mnsikvereinssaal zum ersten Male vor die Oeffentlichlkeit treten. Zur Aufführung gelangen außer der „Erntetantate" von Karl Maria v. Weber Wenk« von Franz Schubert und Felix Mendolsfohn-Bartholdy. Ms Solisten wirken mit die Opernsänger innen Frau Margit Hnber-Meude und Klara Frenzl. Dirigent Professor Ferdinand Großmann. Gerhart HmrptmannS neues Drama „Dorothea A n g e r m a n n" wurde von Max Reinhardt zm Uvanffiihmug °ur Wien nnid Berlin erworben. Rerdioprogramm. Heute Samstag de» 24. April. 16 Uhr 16 Min.: Konzert. Gtlbe't: FrühlingSwnuver, Walzer. Offenbach: ,D'e schöne Helena". Ouvertüre. Chovin: Nocturne tn V-Dur. Buchbinder: Prihoda, Serenade. Lenz: Kronschätze oer Musik. Tosellir Rotte nostalgi a. Hummer: Miniature. Drescher: Fidele Geister. - 17 Uhr 30 Min.: Arno-Holr-Feier (26. April 1863 geb. Arno Holzt. Aus de? Dichters LebeuSwerk. Hilde Weguer, Dr Nüchtern. — 18 Ut:r 40 Min.: Monatsbericht über die Arbeitspläne der verschiedenen Wiener VolkSbtldungSananstalteu. 19 Uhr 10 Min.: Salzburg als Mozart-Stadt. Doktor Bernhard Paumgartuer, Direktor des Mozarteum? in Salzburg. — 19 Uhr 40 Min.: Stunde der Landwirtschaft: Die Baumblüte. Prof. Dr Emmerit: Zederbauer. — 20 Uhr 16 Mtn.: „Die blaue Mazur", Operette von Franz LehLr. Var Urteil gegen Franz Steiner. Acht Monate strengen Arrests. Nach Eröffnung der gestrigen BechaMung erißtörte Staatsanwalt Dr. Röitinger, baß er die Anklage wegen B e runtrenung an dem Ehepaar Berger zurückzi«he. In seinem Plaidoher, erklärte der Staatsanwalt, Franz Steiner sei der Typus jener Personen, die in der letzten Zeit so oft auf den Plan getreten sind. HK waren junge Männer, die möglichst schnell reich werden wollten. Mit wmtig oder gar keinem Geld sollten große Gewinne erzielt werden. Steiner hatte einen guten Namen und das kam ihm zu Hilfe. Bis der Umsturz einlrat. Die meisten Menschen verschwanden dann wieder im Nichts. Franz Steiner war bestrebt, und das soll im zugute gchalten werden, seine Verbindlichkeiten zu ordnen. Aber er hatte sich zu weit in Spekulationen ^inge-lassen. ' Verteidiger Dr. Teirich stMe in seinem Plaidoyer den Angöklagten als Opfer seiner Leidenschaften und seines Infantil:8mn8 hin. Der „arme Narr" sei in die Hände von Wucherern geraten, die ihn schließlich ins Kriminal brachten, statt daß sie auf der AMageibanik säßen. Der Gerichtshof vrmrteWe Franz Stainer nur welgen fahrlässiger Krida z« acht Monaten strengen Arrests und sprach ihn von den übrigen AwktagepuMen frei. In die Strafzeit wird die mchr als sechsmonatige Untersuchungshaft eingerechnet. Der Verteidiger Dr. Teirich erklärte, daß sein Klient di« Strafe an nehme, bat aber mit Rücksicht auf den leidenden Zustand Franz Steiners und den völligen Zusammenbruch seines Vaters unn Strafaufschub. Der Gerichtshof gab diesem Antrag statt und gewährte dem Verurteiilten einen Strafauffchub von zwei Monaten. Der Vorsitzende bat schließlich die Anwesenden, dem schwerikranken Vater Franp Steiners das Urteil in schonender Weise zur Kenntnis zu bringen. Dar Urteil gegen die Lwettler Kircheneinbrecher. Nach viertägiger Verhandln« - wurde gestern bas Urteil gegen die Diebsbande verkündet, die die S ch a tzkammer des Stiftes Zwettl ausplünderte und auch in den V i l l e n v i e r t e l n Wiens und in Trafiken zal, lreicheEinbrüche verübte. Sämtliche Angeklagten wurden z« schweren Kerkerst r a f e n verurteilt, und -wart Franz Gumhalter zuvierJahre n, Ferdinand Fesselzu eineür Jahre, Johann Beck zu 16 Monaten, Josef Hermann zu 10 Mo n a t e n, Josef Cerwenkaz« viereinhalb Jahren, Johann Eiben ft einer z« 18 Monate», Josef B l a h e t e k zu 18 Monaten, die Hehler Eduard Bandler zu 20 Monaten, Julius Taschner zu einem Jahre, Otto Pschorner zu 14 Monaten. Johann K r e p S z« s i e b e n M o n a t e n Johann M ü llerzu sieben Monaten, Johann Bitekzn sechs Monaten, Alot» Ryfchanek z« vier Monaten. Mehr Sicherheit in den Kinos. Die Weißnäherin M. K. bchichte an: 18. März, abends, eine Borste Iking des Fliegerk i wo 8. Beim Eintritt in den ZchchWerrauim Aitt sie auf dem Boden, auf vem entweder Wasser verschüM war oder jemand ausigewuckt hatte, aus, stür".- mib brachte sich eine schwere Bexiletziu.ng am lmken -F- /öchsl bei. Ws wurde ihr durch den Direktor HWe geleistet, tu ihr erUfört«, die Kinos seien für derartige Fälle bei einer HuflpflichtversichevunBgesellschast versichert. Da inzwischen mchr als ein Monat verstrichen ist, ohne daß in der Angelegerihöit ottvas erfolgt wäre, hat die Frau, die seither ihren Berus nicht auMen kann, die Klage erbringen lassen. Da es sich hierbei um eine prinzipielle Enüichei^rug han- -eli, üoßMit. döM .MgEWchO MeWim KchWWg M, Die Sleuemüasche der Kaufmannschaft. In der Wirtschastsenquete des Hand.>lsmimsteri'um,s wurden gestern die Wünsche des Handels und Gewerbes sowie der Industrie hinsichtlich einer Abänderung einzelner Bundessteuern in Erörterung gezogen. Diese Wimiche erstreckten sich in bezug attif das Veranlag» itgsversah reu dahin, daß bei seiner Durchführung wieder zu den Formen der Vorkriegszeit zurückgekchrt werde. Insbesondere wuvve gegen den Mißbrauch der willkürlichen Schätzungen unter Zuhilfenahme anonymer Sachverständiger Sklluivg genommen^ Bei der Erörterung der Personrlstenern wurde dem Wunsche nach Uanwaiidlung der Körperschaftssteuer in eine Dividenderfteuer Ausdruck gegeben und ans die schwere Belastung hm'gewiesen, die einer Ausnahme von Kontokorrentdarlchen dadurch erwächst, daß die Steuerbehörden in vielen Fällen die Identität des Darlchengebers nnid des Dorlchennchmers dann an nehmen, wenn es sich um ein größeres Darlehen handelt md demgemäß die Passwzinf-en nicht als ^Aibzmgspost geltet^ lassen. Weiterhin wurde gefordert, daß alle Erträgnisse aus BermögenstbestaMeilen, die einer Ertragsteuer unterliegen, als Abzugsposten zu behandeln seien. Bei der Besprechung kr allgemeinen^ Erwerbstimer wurde der Wunsch geäußert, daß die kleinen G e s eil sch a ft« n m. b. H. ans der Körperschaftsstmer ausgefchichen und wieder in die allgemeine Erwerbsteuer eingerocht würden. Auch tvurde dagegen Stellung genonmven, daß die freien Perulfe ausnahmslos in die erste Stufe der Bemessung fallen. Die Kaufmannschaft brachte bei Erörterung der Warenmmsatzstener die Forbemng nach Stundung der Umsatzsteuer beim Import von Waren, insbelondere bei offenen Lagern, vor, des ferneren wurde die Beseitigung der L u x u s a b g ab e nach dem Beispiele Deutschland-Z äuge roch. Eine ganze Reihe von Wünschen wurde auf den: Gebiete der Gebühren bckanntigegehen, so eine Novellieruug des Gcbi'chreneguivalents in der Richtung, baß entweder eine Berltuindemnig eintritt oder die Einheblmgspcrioden verlängert werden. Währenv hinsichtlich der Abänderung der Persvnalsteuern der Vertreter des Fmauzminifteriuurs unter Hinweis aus die noch unbükaunte A>:smirkung des Gbldibilanzengesetzes erklärte, für die nächste Zelt keinerlei Aenbernngen in Aussicht stellen zu können, vermochte er bei Erörteruwg der Gebühren baraniif zu verweisen, baß Anträge auf Abänbernng im Sinne eines Teiles der vorgelbrachten Forderungen ziiiM Teile in Erörtemng stehen, zum Teile bereits dem Naticnalrat zur Durchberatung vorliegen. Zum Schiluffe der Ber-atnug^wurden die- Laubes- und Gewerbesteuern einer emgehenlden Befprechunig untenzagen, so die Elektrizitätsabgabe und ihre UmwanAung in eine Llch-tsteuer, die Arealsteuern, die Kraftwagenabg a b o, die W e r t z u w a ch s st e u e r und anbere mchr. Die Stelmfälligkeiten im April. 1. April, Zweite Rate der Körpevschäftssteuervorauszahltwng Dr 1666. 10. A p r i l. Snstbavkeits-, Nahruugs- und Gemchmitteil-, Plakat- und Wassrvkraftabtzabe in Wien. 14. A p r i 1 Fürsorge-, Fremdenzimmerabgabe m Wien. 16. April. Wohnbausteuer in Wien. Erwerb-, Einkommen- und Rentensteuerbökonntnis. 16. A P r il. DienstbezuKathzugsfteuer abführen. 2V. April. WarenumsaMeuerabWagszcchlbung Dr März. Lustbarßeitsabgabe in Wien. 26. April. Anzeigen-, NahvungSwnld GennßmMÄabgabe in Wien. Die kinfuhrbeschrönkungen «ach Pake«. J>n Ergänzung unserer gestrigen Melduivg schreibt die Wiener Handelskammer: Um eine Verzögerung in der Ev° lebigung der bereits taufenden Awsuchen zu vermeiden, lourbe die österreichische Gesandtschaft in Warschau ermächtigt, Dr diese schon anhängigen Gesuche die vorgeschriebene Befürwortung namens des österreichischen Handelsministeriumis zu erteilen. Für neue Ansuchen ist es jedoch unbedingt notwendig, daß die Originalsaktnra samt Kopie bei der Han/delKkanmrer in Wien zwecks Einhüllung der Befürwortung^ des Handelsministeriums überreicht werde. Die mit der Bestätigung versehene Faktura muß dann dem pklinischen Kunden zwecks Einreichnng seines Einfiihrgesuches bei der ztrständigen Handelskammer (Wirtschaftsarganisation) in Polen übermittelt werden. Bemerkt sei, das; die Zilsammenfasfiung vw: Artikeln, welche unter verschiedene Zolltarifpositionen oder auch wrr Unter verschiedene arabische Di.bnnmmern der gleichen ZoÜtarisposition fallen, in einer Faktura unzuläffig ist, und daß Uur solche Polnische Knuden Aussicht auf Erlangung von Einsuthrbewilligimseu haben, welche ein Hanbplspaient erster oder zweiter Klasse besitzen. Lrr iniernÄtonale Petroieummarkt. Von unserem Berliner Petrole>u;mxperten W. F. wird «ns gemelde-t: In Amerika Liegt das Betriebsstosigrschaft zmnlich fest,. wenn auch P r e i s st e i g e r u n gen im Augontbiick nicht.erwartet werden können. Da die Nachfrage.fiat FrühjahrSfaispn eingei^etzt hat, 'wird eine Verminderung der «Bestände vorauÄslichtitich die feste TendeW noch werter günstig lbeeittfliussen, jo daß unter Umstäiuden mit erhöht«:: Preisen «Dr die zweite Hälfte Mai gerechnet werden könnte. DaS >S ch m i e r ö l g e f ch ä f t liegt nach wie vor ziemlich ruhig. Der ameriban-ffche Rohölmavkt war in d«: ersten Tagen des Slprsl einigermaßen beunruhigt durch die von der mexikanischen Regier»,lg a.-Zhenden Bestrebungen, die mexikanische Petronattuualificren. Da bei'auu'iich iwrdameri- Lanisches Kapiuul außerordentlich stark in MeM MHagiert vorübergehend ganz einigestellt werden soll, falls diese Be« strebnngcn der mexikanischen Regierung nickn auf ein den nordamerikanischen Interessen angemessenes Maß zurückgeführ: werdet«. In Rumänien bestehen seit einiger Zeit Transportschwierigkeiten, die das Geschäft ungünstig beeinflussen; auch hat sich ein ziemlicher K e s s e l tva ge n m a n ge l herausg«- stellt. Der Markt scheint weiterhin dirrch gute Nachfrage belebt zu bleiben. Die Exportpreise pro Kilogramm sind ungefähr folgende: Leichtbenzin: Le« 12 66 ab Fabrik, Lei 15,16 lob Cottstanza. S ch w e r b e n z i n r Lei 7,20 ab Fabrik, Lei 9,40 tob Constauza. L e u ch t ü l: Lei 3,25 ab Fabrik, Lei 4.45 kod Constanza. G a s ö l r Lei 2.30 ab Fabrik, Lei 3,40 tob Constanza. Der internationale Petroleummarkt ist gegewwärtig besonders iilterefsant durch die BerhaMungen, die int Paris zwischen Vertretern der Standard-Oil, Ropal-Dutch- Ghell, Auglo-Persian-Oil einerseits und dem Russischm Naphthasyndikat andererseits stattfir«den. Diese B-erhandlungen, hei denen es naturgemäß mchr um Fragen der hohen Politik als um rein wirtschafrüche Fragen handelt, sind für Frankreich «und die mitteleuropäischen Staaten von größtem Interesse wegen der Auswirkungen, die eilte BerständMlng der.genannten Mächtegruppen, noch mehr aber ein Wcitevbestehen der vorhandenen Differenzen mit sich bringen fönmcrt. Im ersteren Falte, also bei einer Einigung sämtlicher große:: Petroleum- Mlächte, ivürde die Preisentwickliung voraussichtlich einen ruhigen Fortgairg nehmen, um so mehr, als damr ja auch Polen und Rumänien das größte Jitteresse daran hüben müßten, eine Preispolitik mitzundachen, die auch diesen Ländern einen -rentablen Aus- und Aufbau ihrer Erdölproduktion ermögiliicht. Sollte jedoch die Spannung zwischen den anlerikaniisch-englischen Gesellschaften und den Russen weiter sortbestehen, so muß mit einem sehr heftigen Preiskampf überall dort gerechnet werden, wo die Russen den Versuch machen werde::, ihre Produkte, die sie ja unterbringen müssen, zu verkaufen. Daneibm her laufen VerhaMungen zwischen Polen und der Tschechoslowakei, die insoweit auch von Interesse sind, als sie zeigen, das; einerseits die Pollen an einen baldigen Import ihrer Produkte nach Deutschland nicht glla,rcke>n und versuchen, auf dm anderen ihnen zugänglichen Märkten, von denen die Tschechoslowakei: eine sehr bedeutende Rolle spielt, festen Fuß zu fassen, begw. durch entsprechende Kompensationen ihre Produkte noch mehr dort emzusühven als es bisher der Fall gewesen ist. Ueber den Ausfall dieser Berlhandlnngen und deren Auswirkung läßt sich heute noch nichts Bestimmtes sagen. Sie Geldverbilligung auf dr» Weltmiirlten. Vor einigen Tagen hat die Norwegische Bank den Diskontsatz von 6 auf 5/5 PvvKent heraLgejetzt. Gestern wurde die Diskontrate der Nsw-Novker federal« Reservebank ebenfalls um ein halbes Prozent autf 3F Pvcye-nt ermäßigt. Wie ans Brüssel! 'teitographiert wird, hat auch die Beilgische Nationalbank den Wechseldiskont und den Lombavdzmssnß um ein halbes Prozent von 7,5 ans 7 Progent ermäßigt. Dieise Serie der Diskontevmäßignngen zeigt, daß sich der Gelds atz auf dem Weltmärkte erheblich zu senken beginnt. BekannÄich wird Dr Oesterreich di« Heralbsetzung des Zfnssatzes auf 7 .Prozent Dr En>de dieses Monats erwartet. In Deutschland nnd GnAand dürste vorlänsiig von einer Aenderung des Zinsftlßes abgesehen werden. Amerikanische Grotzkaufleuie in Wen. J>m Lause der nächsten Woche fantmen der Vizepräsident und DirMor der Firma Wm F i l e n e s Sous u. Co. in Bolston, Mr. Louis E. K i> r st e i n, und der Vizepräsident und Direktor de-s Hauses Abraham n Straus, Ine., Brooklyn, N. Y., eines der größten Warenhäuser in New-Bork, Mr. Walter N. Rothschild, m Wien an. Die bsi'den Herren sind ans einer Reise durch Europa begriffen und halten sich außer m Wien noch rn Berlin, Brüssel., Paris und London auf. Insolvenzen. DaS Handelsgericht halt das AEleichsverfahren eröffnet Wer Anton und Emilie Wottle, Mechanikermeister, 12. Ben., Schönbrnnnerstraße 246; Wer Franz Machart, Buchhändler. 3. Beg.. Hauptstraße 22, nnv über Berta Heinel, KaffeestederiNj, 8. Bez., Hauptstraße 19. — In der AluMeichstagsatzunig Pollaczek, Funk und Grünhut wurde nach langwierigen Verha:tdl«unigen ein neuer Ausgleichs- Vorschlag vvrgckracht. Danach sollen 65 Prozent in zwei Jahren 0 werden, und zwar bsginnend 30 Ta,ge nach Ämrcchme des iches je 7,6 ProzerÄ in sieiben gjleichen Qnartalsraten, das sind zusammen 80 Prozent, die restlichen 16 Prozent bis zum Ablauf der Kveijährigen Frist. Außergerichtlich haben die meisten Gläubiger dibsss Anibot bereits Dr akzeptabetl erachtet. Weite« Befestigung -es Zloty und des Leu. -ltuch gestern lag der Zloty auf allen internationalen Deviienplätzen wieder fteundlich. Der Dollar notierte 9.70 bis 9,90 Zloty degen 10,— bis 10,20 vom Vortage. In Wien stieg die Devise Warschau von 7140 auf 72,25. — Der L e u konnte auf JuterventionSkäufe der rumänischen Regierung kleine Kursschwankungen verzeichnen. Bukarest besserte sich gegen Zürich von 1,975 auf 2,—. — Kleineren Schwankungen waren der f r a n z Ü s i s ch e und belgische Franken auSgesetzt. Beide Währungen schlossen a h geschwächt. Parts senkte sich in Zürich von 17.40 auf 17,86. Brüssel von 18,40 auf 18,35. Die Kursänderungen der übrigen Devisen waren belanglos. Kein« Eouponstsner an der Praqer Börse. Aus Prag, 23. d., wird rsiegrapchiert: Slm fth Brett der Borst ist heute folgende Kunduvachung an^schtagen: Auf Grund etow