Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-03-05 · Heft 2526 (5.3.1926) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2526 (5.3.1926)
Date
1926-03-05
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981613--25760-3013448
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Kr. Mb Wen, Freitag , , gjfeffgt MorSiknzeWn»» „ ■ 5. Marz MS KM % Serichtssaal. Bolkmitt. Sk UbiSsnng der SlebeabSrger ftifenbaknea. Stacken der Verhandlungen. Me Krida der Firma Gartenberg. Der Inhaber des großen Herrenmodogöschäftes im Trattnerhos, der 38jährige, nach Dolina in Polen zuständige Emanuel Gartenberg, hatte sich gestern vor einem Dchöfstnsenat unter dem Borsitz des Hosvates Dr. W u st i n g e r wogen fahrlässiger Krida zu verantworten. Der Angeklagte war vor dem Kriage als Angestellter in verschiedenen Modewarengeschäften tätig. Noch dem Umsturz evöffnete er auf der Dominikanerbastei em kleines WäscheerzöUWNgsgeschäft, das schr gut ging. Im Jahre 1920 mietete er ein großes Lokal im Trattnechof, das er zu einem erstklassigen Mvdeetablissemen't ansgestalten wollte. Di'e günstige Konjunktur im Jahre 19*21 und 1922 ermöglichte es ihm, ein größeres Vermögen zu erwerben, das durch eine verunglückte Spekulation bei Ankauf eines Kaffeehauses in ■ Berlin eine kleine Einbuße erli'tt. Gartenberg hatte das Bestreben, sein Etablissement immer weiter auszugestolten, verfügte aber nicht über die nötigen Mittel hierzu. Deshalb veranstaltete er im August 1923 eiinen Ausverkauf, der die Reichhaltigkeit seines Warenlagers sehr stark beeinträchtigte. Von diesem Zeitpunkte an wirb dem Angeklagten von der Staatsanwaltschaft fahrlässige G e s ch ä f t s g e b a r u n g zur Last gelegt. Gartenberg soll in seinem Geschäft branchenimkundige Leute, die seine persönlichen Freunde waren, mit hohen Gehältern angestellt haben. In den Monaten September bis Dezember machte er große Warenbestelluilgen auf Kredit. Am 29. Dezember 1923 suchte Gartenberg um die Eröffnung des Ausgleichsverfahrens an. Die Höhe der angemeldeten Forderungen betrug 1,300.000 Schilling, denen Aktiven von 260.000 Schilling gegenüberstanden. Bald darauf zog Gartenberg den Antrag auf Einleitung des Ausgleichsverfährens zurück und suchte am 14. April 1924 neuerlich um das Ausgleichsverfahren an. Gartenberg, der von seiner Frau geschieden lebt, soll, wie die Anklageschrift behauptet,' ein äußerst verschwenderisches Leben geführt haben. In Nachtlokalen machte er Millione nzechen und unternahm äußerst kostspielige Ausflüge. Der Angeklagte gab zu seiner Verantwortung an, daß er sich seiner Zahlungsunfähigkeit erst unmittelbar vor dem Ansuchen um Eröffnung des Ausgleiches bewußt geworden ist. Dies bezeichnet die Staatsanwaltschaft als unglaubwürdig, weil Gartenberg noch im Dezember 1923, einem Zeitpunkt, in dem er seine Zahlungsunfähigkeit bereits kennen mußte, große Warenbestellungen aus Kredit machte. Selbst nach Eröffnung des Ausgleichsverfahrens hat Gartenberg nach Wechsel ausigesteilt. Der Gerichtshof erkannte Emanuel Gartenberg der fahrlässigen Krida schuldig und verurteilte ihn bedangt mit zweijähriger Bewährungsfrist zu zwei Monaten strengen Arrests. ' " - - Pndnlannig uud Karl Krim». Oberlandesgerichtsrat Dr. F u ch s i g (StrafbezirksgerW 1) hatte gestern über eine Ehrenbeleidignngsklage zu judizieren, welche' der Schriftsteller Karl Kraus gegen den bekannten Monarchisten Stephan Padajaunig angestrengt hatte. Der Beschuldigte soll im Verlauf, einer am 3. Dezember stattgehabten Verhandlung, in welcher er als Kläger gegen Kraus anfgetreten war, die Klage zurückgezogen haben mit der Begründung: „Es wurde mir von hoher Stelle bedeutet, daß sich anständige Menschen mit einem Individuum wie Fackelkraus nicht abgeben; ich kann mich mit den Expektorationen eines literarischen Strizzis nicht befassen." Padajaunig, der. zur.Verhandlung nicht erschienen war, hatte an das Gericht eine Eingabe gemacht, in welcher er erklärte, daß er die Aeutzerungen, die Karl Kraus inkriminiert hat, zugebe. Zier Begründung seiner Aeutzerungen führt der Beschuldigte in sein'er Eingabe all: Die unrühmliche Rolle, die der österreichische Schriftsteller Karl Kraus gegen sein angestammtes Herrscherhaus gespielt hat, ist gerichtsbekännt. Zwangsläufig mußte der Mann, der der stärkste Hasser des Hauses Habsburg genannt wirb, in Korlflikt geraten mit jenem, dessen größter Stolz es ist, den allergetreuesten Untertanen seiner kaiserlichen und königlichen apostolischen Majestät sich nennen zu dürfen. Karl Kraus war es, der den politischen Kampf «rit mir nachher auf ein persönliches Gebiet übertragen hat, indem er mich persönlich in einem seiner Vorträge angviff. Da es aber durchaus nicht in ureiner Absicht gelegen ist, mich in eigener Sache mit dem Fackelkraus herumzllbalgen, erkläre ich mich zur Ausstellung nachstehender Ehrellerklärung bereit: Ich erkläre den Fackelkralls für einen republikanischen Ehrenmann, der das große goldene Ehrenzeichen der Republik in Brillanten verdient. Ich wünsche dem Fackelkraus sogar, daß er Präsident dieser Republik werde! Ultra Posse nemo tenetnr." Unterschrieben ist die Eingabe mit Stephan Padajaunig, k. u. k. Kanzleidirektor. Die vonl Richter vorgenommene Verlesung der Eingabe, insbesondere die Stelle bezüglsch der Ehrenerklärung, rief im Allditorium große Heiterkeit hervor. Der Richter konstatierte arrs bat Akten, daß Padajaunig in den letzten Jahren einigemal abgestraft wurde, teils Geldstrafen, teils Freiheitsstrafen erhalten habe, daß jedoch niemals eine Strafe in Vollzug gesetzt werdelt konnte. Die Geldstrafe nicht, weil Padajaunig kein Geld habe, die Arreststrafe nicht, weil er infolge eines schweren Leidens, wie der Amtsarzt wiederholt konstatiert, habe, nicht arrestfähig ist. Der Richter verurteilte Padajaunig im Sinne der Klage zu zehn Tagen Arrest und beschloß gleichzeitig, die 'Eingabe des Padajaunig Wege» des Inhaltes der Ehrenerklärung der Staatsanwaltschaft zur Eittsichtnahme zn. übermitteln. Ins jüdische Hau» | as jüdische Blatt! Sie Herstellung der wirtschaftlichen Parvlft Polens. . Mnanzminffter ZdgechowM Über polnische Mrtschaftsfragen. (Eigendienst der „Wiener Movgenzeitung".. Krckkau» 4. März. In der Plenarsitzung der hiesigen HandelS- und Gowevbekammer hielt Finanzminister Zdgechowski eine längere Rede, über aktuelle Wirtschaftsfragen in Polen, in der er vor allem die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Parität im Verhältnis zur Parität der Valuta erörterte. Das Wirtschaftsleben benötige eine gründliche Revision des Steuersystems, die allerdings nicht zur Verringerung der Staatseinnahmen führen darf. Vor allem sei es notwendig, durch die Einführung von Sparmaßnahmen die Ausgabenseite des Budgets des Staates sowie der SekbstvevwaltungsWvper zu verringern. Infolge des Mangels des Sparsamkeitssinnes ist eS auch unmöglich, die Kosten der Produktion zu verkleinern. Infolge der allzu großen Produktionskosten sei es aber unmöglich, mit den ausländischen Industrien zu konkurrieren. Die Frage der aus« ländischen Anleihe ist nichts anderes als eine Frage des Vertrauens zu Polen. Jnsolanye das polnische Wirtschaftsleben Zu sich selbst kein Vertrauen haben wird, sei eS unmöglich, vom Ausland ein solches Vertrauen zu verlangen. Ein wichtiges Problem sei die Be- ' kämpfung der Arbeitslosigkeit. Der Staat beschäftige sich bereits eingehend mit einzelnen Projekten, die Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch Steigerung der Produktiion vorzuschlagen. Es sek unbedingt notwendig, daß die Bank Polski kerne Restringierung der Kredite vornehmen soll, da bas Kreditwesen der wichtigste Regulator des modernen Wirtschaftslebens sei. Man müsse auch die Tätigkeit der Monopolwirtschasten, wie Salz, Spiritus und Tabak, revidieren, da man ans diese Weise für das Staatsbudget größere Summen erzielen konnte. Der Finanzminister gab am Schluffe seiner Ausführungen der Hoffnung Ausdmck, daß es . dem Staate bei einer gehörigen Unterstützung der öffentlichen Meinung gelingen wird, sein Wirtschafts- Programm, das nichts anderes als die Herstellung geordneter Zustände bezweckt,-voll und ganz.durchzuführen. Rückvergütung von Polnischen Einfuhrzöllen Das polnische Ministerium für Industrie und Handel hat' den Entwurf einer Verordnung vorbereitet, demyüfolge der Einfuhrzoll für Maschinen, und Apparate, die in Polen nicht hergestellt wssvden und die nach Polen importiert werden, um 10 Prozent ermäßigt werden wird. ..Jenen TextÄprodugenten, sofern sie Farben,> Farbstoffe und Chemikalien aus dem Auslande beziehen and ihre Eryeugmsse in Polen Herstellen, wird der EinsrchlHoll nach folgender^ NoyyOL^ryütej-werdey: Für. 100 Kilogramm Baumwellgewsbe, farbig 1,20 Zloty"; für 100 Kilogramm Bamnwollgewebe, farbig 28 Zloty, für 100 Kilogramm Wollgewebe, farbig 48 Mach, für 100 Kilogramm HMwovstne Gewebe 36,50 Zloty. Sie AttieuemWon der Mischen Aentraldmi in Kowno. London zeichnet eine Million Sit. Kowno, 2. März. (I. T. A.) Me Abordnung der Jüdischen Zentralbank, die sich nach London begab, hat die Vechandümgen mit 6er Jüdischen Koilonralbank und den anderen Londoner Banken erfolgreich beendet. Pis jetzt wurde eine Million At gezeichnet Der Vorstand der Zentravbank hatkürKich beschlossen, eine Nsuemiffion pon! Aktien im Gesamtbetrag von dvei Millümen AI vorzunehmen. Zwei Millionen sollen von ausländischen Banken und eine Million von den jüdischen Kaufleuten vtt Litauen übernommen werden. Das Aktienkapital würde sich nach der NsnemSffion auf rund vier Millionen Lit erhöhen. reilweise Beruhigung in «ew-Pork. (Eigdndienst der „Wiener Morgenzeitung.") -tew-Aork, 4. März. Auf der heutigen Börse war bereits eine gewisse Beruhigung sestzuftellen. Nunmehr lasse» sich auch die Umrisse der Deröute konstatieren, Es sind während der Panik vbsr Millionen Aktien umgesetzt worden. Die schwersten Verluste haben die einzelnen Eisenbah »werte aufzuweffen. Hier hat sich die Lkontermme besonders intensiv betätigt. Die Kurssenkunyen schwanken zwischen 10 bis 20 Prozent. Von den Banken wird die Dewnte als ein reinigendes Gewitter, angesehen, das die schwachen Elemente nnnmchr von der Börse weggeschwemmt habe. Infolge dessen macht sich auch sine ruhige Auffassung.getterch. ES wich erklärt, daß jetzt Rauch sh eine Stabilisierung der Kurse geschaffen wurde. Die Hochfinanz ist durch die Ereignisse nicht im geringsten irritiert »nd setzt.ihre Anlügetätigkeil aus den europäischen Märkten fort. Namentlich in Berlin sind di« amerikanischen UnancierS jetzt wieder inSensivor tätig, was dMauf schließen läßt, daß sie die Derontckiqnidiemng für. nicht weitreichend anschen. Aus Bukarest wich uns gemeldet: Die Verhandlungen, welche seit drei Wochen zwischen den Vertretern des Eissrckah »Ministeriums, urch beit Vertretern der ungarischen Lokaleisenbcchnen wegen Ablösung der in Siebenbürgen befindlichen Pvivaxisenbchnen andauem, haben nur einen teilweisen Erfolg gebracht. In Verhandlung standen 43 Eisenbahnlinien, welche sich aus ein Netz tmt 3000 Kilometer erstreckten. Eine Einigung wurde nur üb« 17 Linien erzielt, welche eine Strecke von 1440 Kilometer umsaffen. Zwecks Mösung dieser Gesellschaften erklärte sich Rumänin bereit, für je 100 K. Aktienuominale fünfprozentige aus je 20 Schweizer Franken lautende Schitldverschvei!bungen auszufolgen. Wegen der übrigen 20 Linien konnte aber keine Einigung «zielt werden. Hier will Rumänien, mit Rücksicht daraus, daß an diesen Bahnen auch deutsches Kapital beteiligt ist, sich nicht za ähnlichen Konzessionen herbeilassen. Die rumänischen Unterhändler erklärten, daß, so lange die Reparationssvage nicht geklärt sei, diese Bahnlinien keiner Regelung unterzogen werden könnten, die Rumänien große Lasten anferlegen. Rumänien steht auf dem Standpunkt, daß eine Quote dieser Eisenbahnen als früher deutsches Eigentum bet Sequestration anhei-mfallen müsse. Infolge dessen sind die Verhandlungen Wer diese Bahnen bisher vesultatlos verlausen. Es handelt sich hier u. «. um die Avad-Csana-der Bahn. Weitere Erholung des Leu. Auf den internationalen Valutenmarkten war gestern verhältnismäßig wenig Bewegung zu verzeichnen. Der rumänische Leu, der in der letzten Zeit ungefähr zehn Prozent eingebüßt harte, setzte auch gestern seine Erholung weit« fort. Er notierte in Zürich 2.276 gegen 2.265 dom Vortage gegen- Wer. Diese Steigerung ist auf eine echöhte Ausfuhr der rumänischen Ernte und die Jnterveniionstätigkei: der Regierung zurückzuführen. — Weiter fest lag auch die Devise Warschau, die sich in Wien von 91.20 aus 91.50 erhöhte. Aber auch aus allen anderen Devisenplätzen war die Kurssteigerung prozentuell ebenso hoch. — Etwas flauer lag bei französische Franken, der sich von 19.437 ans 19.337 senkte. Rückgängig war auch die Devise Oslo, welche von 111.76 aus 110.50 siel. . Die Forderungen der österreichischen Maschmerrmdustrie. Bei der gestrigen Wirtschaftsenquete dos Handelsausschusses über die elektrische und Maschinenindusträe wurde hauptsächlich über die Schwierigkeit des Exportes dieser Industriezweige Beschwerde geführt. Unter anderem wurde die Elektrifizierung bet Semmeringbahn und ein Ausbau des Telephonnetzes verlangt. Allgemein wurden Beschwerden bezüglich der Frachttarife der Oesterreichrschen Bundesbahnen vorgevracht, welche als außerordentlich reformbedürftig' bezeichnet wurden. .Wolters wurde geordert, daß einerseits die in Betracht kommenden Industrien in einem größeren Ausmaß als bisher zoflgeschützt werden und andererseits die Grobbleche, also Bleche üb« 6 Millimeter Stärke, mit RuGicht darauf, daß ihre Erzeugung im Inland derzeit nicht möglich sei, zollfrei eingchihrt werden dürfen. Fern« wurde der Wunsch ausgesprochen, «iß alle öffentlichen Stellen gesetzlich gezwungey werden mögen, ihren Bedarf durch die Jnlands-i Industrie zu decken. Ein Vorschlag ging dahin, die Fürsorgeabgabe für eine gewisse Zelt vollständig abzubauen und die Unternehmer zu verpflichten, die dadurch erßxirten Beträge für Investitionen im eigenen Betrieb zu verwenden. Weiters wurde die Gebührenftoiheit mr Ausländsanleihen verlangt und schließlich dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß die Generaldirektion der österreichischen Äkbakregie veranlaßt werde, bei Tabakeinkäusen daraus zu schen, daß in den betreffenden Staaten ein entsprechender Absatz österreichischer Jndustnieerzeugniffe zugeftchert werde. Insolvenzen. Das Handelsgericht hat das Ausgleichsverfahren eröffnet über Nathan und Jenni Weiß, Textilwarmgeschäst,. 8. Bez., Paracelsusgaffe 7; ub« Julius Peter, Industrieller, 4. Bez., Schwindgaffe 6; üb« Elise Bednar, 16. Bez., Schanz- - straße 26. — Mangels Deckung der Kosten wurde das Konkursverfahren gegen Eduard Kouba, Kawfferiebauunternchmung, 4. Bez., Wiedener Gürtel 88. eingestellt. Neuregelung des Hausierhandels in der Tschechoslowakei. Das tschechoslowakische Handelsmimsterinm hat ehte» Gesetzentwurf übet die Neuregelung des Hausierhandels ausgoarböitet. Das Grundmotiv der BoAage fft der Schutz der Kaufleute vor übermäßiger Konkurrenz durch Einschränkung des Hausierhandels. Dagegen soll der Hansiechcmdel in Gegenden, wo « eine emgewnrzolte Form de- Handels bildet, weiter ausgestaltet worden, sowie in- Gegenden, deren arme Bevölkerung aus andere Weise schwer ihren Lebensunterhalt verdienen könnte. Aehnliche Bedingungen wurden deu Kriegsinvaliden elugeraumt. Bon der völligen Beseitigung des Hmrsterhandols wurde Wstand genommen. Wiener Protzubtenbörw. Die amerikanischen Märkte verliefen mcht Keichmäßia. Mit Ausnahnie der Geschäfte im Termlnhandol, welche leichte B.'ffevungen aufwiÄen. waren die Kurst wieder rückgängig. Nach leichten Schwankungen schloffen die Märkte etwas widerstandsfähiger im Bechältnis zu den Vortagen. Unter di.ffen Umständen vechielt sich der Wiener Vtarkt sehr reserviert. ES wurden deswegen nur sehr wenig Abschlüffe getätigt. Die Meiste» Kurse blieben ' «nverandert, ES notierten: Weizen: Inländischer 40.— bis 40.60. Ungarisch« Theiß 79/80 Kilogramm 43.— b'S 46.—. Ungadscher 41.— bis 44.—, Jugoslawisch« 76 Kilogramm —bis — Jngollavifch« 77/78 Mlogramm —bis —. Roggen: Inländisch« Marchfeld« 37.— bis 37.60, Pest« Boden 38.36 bis 28.76. Gerste: Brauware inländische 81.— bis 98.—, böhmische mährische —biS —.—. MatS: Jugoslawisch« 20.36 biS 2125. (Sinquantin neu 81— bis 83.— H a s e r: Inländischer 27.60 bis 38.50. R e i S: Italienischer 78.- bis 80.-, Burma 63.- bis 63.—. Mahl Produkt« Grieß inländisch« 80.- bis 81.- Weizenmehl 0 inländisches 7«.— bis 78.—, Kochmehl 2 inländisches 66.- bis 68.— Brotmebl inländisches 43.— bis 47.— vovisen 0tjM VsN tofiterdini ...... »L «os.7S 884.76 Beinrad......... 12.476a 12.6160 Berlin ......... tea 62 16812 Brüssel , 62.18 82.80 Blldkpeat ........ 88.24. 88 64 Bukarest . . 8.: 876 8 1 76 bondön. ........ 84.427« 64.6276 iUailaud ........ 28.41 2861 New.Y0fk« ....... 70815 710.66 Paris ...... . . 26.67 26 47 Png ...» .... 20.8760 21.0660 Senilen« unk Solnteninrfe vom 4.9R8n 1928. SoBa . ... . , & Stoekfeota *•••••* Waracfaau ....... ZUrltb Valutm AnarikanBcha JMoMn Beiglwda Noten » ♦ Bulgar. Not. ..••••« Oeunehe Noteo .... BosIMm Noten .... Qeio 6.10 180.— 81.68 180.80 Wart 614 180.80 8265 18630 707.00 rtveo 6.00 6,14 10IM)6 Prausoaisehe Notno Holländische Noten Italienische <soten . . teicoslsvMdw Noten . Polnische Noten .... Rumlnische Noten . . . Russische Noten iRoBMO.) Schwelser. Noten . . . Techecho-siow. Notao . Tflrkische PhuuWtoteo . OaW 26.02 28 60 12-42 91.— 20.86 aoüio Watt 20.70 20.64 »240 02.— 5^07 9800

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.