Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2452 (19.12.1925)
- Date
- 1925-12-19
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Deik« Wiener Morgenzeitung 19. Dezemtvr 1925 N r. SW LollMirt. 9ev Aabrnhandrl PalSMn. Eire Gliedem>- der schon mitgeteilten Außenhandelsziffern Palästinas nach ArUkekgrvope« zeigt folgender Bild idie Zahlen fc ägyptischen Pfund' » Jmvort Export. SkhrrmgSmltttl, Getrauke. TÄak. ' 1923 »«»«. »»»». »»« 1.352.112 1924 1,407.169 83p 0 S Mehrelrfnhr, 517.d08 569.166 Zwvort Export. Rohmaterial und Haltstchrttai«. 1929 299.920 ,>».««.>.»»»» 52 549 1924 955.470 93 769 Mehremfuhx. . 240.771 261.701 &P..L_.1 klttlOOtt Gem-stchrikckr. 1929 1324 2,948.500 258635 Export. Mehreinfuhr. . 2,234 .80 2,589.865 Airs diejser Zusammenistellung gcht hervor, daß Paläjstma Nicht mr-r in Rrhueateriallien, Gangmdd HÄiifabvÄaten, sonderu stigat m aHvach'chen P«d»Men sine immer steigende Ern« ftchr stwie MchvemlMr hat. Der Geisamtimpovt betrug 19^ (ohne Kavgeidimpott und LransitvevVchr) 5ML4S ägypt. Pfund, das find zirka 6 Pfund SdeTing oder AS osterr. Schilling pro Kopf! ' DeuLschland hatte in den letzten Monaten durchlschnitöÄch eine Einsichr von zivöa 1700 Mllionen Schilling pro Mowat, das sind rund 2ODOO Millionen pro Jahr. Da die BevöLerumg zirLa 6Ü Millionen beträgt, kmnmrn auis ven Kops 3SO Schilling. Ist dieses Mchr in Anbetracht der hochentwickelten BüAswirtschaift DeuHchlnds gegenüber dem armen ^l-grarland PaMtim an und für sich schon germgiügig, so ist noch in Betracht zu zichen, daß ans über die HLste der Bevölkerung dieses Landes mangels KonlsWM'divnskraist von den importierten Waren so viel wie nichts entfällt. Man also pagen, daß der Import Palästinas relativ viel höher ist als der Deutschlands. Uni so mehr ist durch die Hebung «der landwirtsschafilichen Md in-Astriellen Eigenpredulltion des LaiÄ-es noch zu erreichen. Es wäre natürlich irrtümlich, die wfeito so h.he Einfuhr als eine rein konsmntive zu betrauten, vielmchr spiegelt sich in ihr die Tatsache, daß Palästina rm Ausibaustadium stcht und große Mengen von BanmateriLllien, Maschinen chw. einjsAhrt. Es wird von Interest« sein, die Veränderungen WMelkn:, welche im Jahre 1925 durch die hohe Eintvanderung, verbunden mit großen Kapitalsanlagen und steigender JndustriialPerirng in der Handelsbilanz vor sich gegangen find. Es öst itat zu bezweifele daß die Importe dadurch weiter gestiegen sein werden. Denn der Ersatz aingoführter Waren durch heimische ErMgung gcht mir langsam vor sich. Die Ha-uptpeift .für eine Venns, nderrmg der Einstchr werden Baumaterialien bilden, deren Herstellung im Lande immer mehr zunimmt. An erster Stelle stcht ZrineiU nrit einer Inrportgiipfcx von 100.000 bis 150.000 Pfund. Da aber die Fabvilk „N-escher" erst jetzt in Betrieb «gek-c-mmen «ist, so wird 1925 ine Einfuhr wegen der größeren BcartätiHkeit noch größer sein als bisher, und erst im Jrahre 1926 wird sie sich stark senken. An zweiter Stelle stehen Tabak und Ta'lakfabrikate. Wie 'beTannt, sind aber von der großen Ernte Palästinas noch eine Million Kilogramm unverkauft, es wird auch darin keine große Aenderung in den AußenhandÄszyfern gegen 1924 stattsinden. Inn allgemeinen ist die Ausfuhr Palästinas von 1924 gegen IM nur um 57.000 Pfund (1,143.000 gegen 1,200 000) gestiegen und dieses Plus ist säst ausschließlich auf Konto der Rchmaterralstn (Differenz 4Z.0OO Pfund) zu buchen. Sehr passiv ist der Bargeldderkchr im Außenhandsl. Der Import stieg von 11O.OOO aus 187.000 Pfund, aller der Export von 411.5OO aus 717.OOO Pfund. Das Pastlvum betrug a'ljso 530.000 Pfund. Allerdings ist sicherlich die KapitalsiMsuhr in Fovm von Uelberweisungen an die Banken (durch die Fonds und die vermögenden Einwanderer sowie die Ausgaben der Tomi-sben) viel höher gewesen, immerhin zeigt es sich, daß ein immer größerer Teil des HandÄspasfivums (das ohne Bavgelld und Tvanfitverkchr IM rund 4 Millionen Pfund be-tmg) und wahrscheinlich auch Ueberweisungen an Angeihörige «des Jffchul.> in der Diaspora, durch GoldeAport lboMchen wird. Es wäre sehr nötig, daß eine Untersuchung der Zchl-ungMiang erfolge. Freilich ist eine solche ischr schwierig aiber die Oekonomen und Bankleiter Palästinas werden gewiß Unterlagen für annähernde Schätzungen finden. a. ib. LeWg und kl« Stoff«. Leipzig ist bekannt als die Stadt der Bücher, der Buchdrucker, -der Gelehrten, als der Sitz des obersten deutschen Gerichtshofes, des Reichsgerichts. Hier wirkte Ssdastiam Bach als Kantor der Thomaskirche und Leiter des heute weltbekannten Thomanerchors. Neben diesem dankt Leipzig st me Wertung als Musikistadt, vor allem den GowandhauStonzerten, die jahrzehntelang unter der Leitung von Armr Nikisch standen und jetzt von Wilhelm Fuvthwrugter geleitet werden. Hier lebte Max Ällinger und schulf seine Meisterwerke der bildenden Kunst. Ganz aus sich heraus im gleichen Schritt mit dem Fortschreiten der Wissenschaft, Kunst und Technik, in engster Fühlung mit dem schaffenden Lsbe-n ist Leipzig das geworden, was es heute ist: Die drittgrößte Stadt des Reiches, die Weltmeffestadt, die Zentral« blühender Industrien (Rauchwaren, Musikinstrumente. Metallindustrie, Textilwaren), die lbedentendsse Handelsstadt MtteldeutMands. Man denke hier nur an Lrvilru- «>d ralutenwkle vom 1». vezember 1925. Dovlicii Oeln W*r* . Oei Oetn Ware 2S4.33 12 6676 2863^ 12.6976 6.10 S 14 rran«Ofii&c(ic Noten « «L 28.13 28.48 iiaikhoiin ....... 189 81 19r 2 > ilolländisehe Noten \ 1 — beifi« . . . . 4 , 186.68 169 6 Warteten ...... 72.28 72 76 italleniecnr oten ... 28.^8 28(58 32.1t 32 23 ZUrlen . » ..•••» 138 es 137.lv laeoaiawmefae ^at«a 12.48 12 54 Budiput » 4 Sb 22 SV 52 Vilntrn »'olniscn ■'toten ... 716(i 72.60 tfUKMtat « M . . a 4 4 8.2876 3.3 76 'tumiinisclie Noten . . . 8.28 3.32 Lonoou. t 0 3* 33 o .43 4Di<rlkaiiiaüM t-toien » 714.76 718.76 tusBlsdte tsioten Roman,) — — Miliaoo . f ‘ « 4 0 SS 62 28 84 telfiaeti« iNQten « — — Schwetxer Noten . . 138 66 187.86 New-. York* M A 4 4 7t7 6o 71, — tiuieai. Not. ..... — MM rschecho-Biow. Noten . 20.9660 21.0760 Pari* SV. e 28.32 leotachr Noten rflrkt»che Pfund-Noten — Pr>* . 20.9676 21.l 876 »edle we* - .— Un-fiMsc1" '■'■•e 99*81 99.70 den Buchhandel. Leipzig ist der Ditz seiner Spitzenorganisativ-n, des Börsenvereins, der zirka 4800 Mitglieder im In- und Ausland Misaßt, er gibt unter anderem das Börstblatt für den deutschen Buchhandel heraus und hat 1913 die umfassende deutsche Bücherei gegründet. Bor allem ist er dann von alterSher die Messe gewesen, die Leipzig 5m In- und Ausland bekaimtgemacht und der Stadt einen Weltruf verschalst hat. Die Leipziger Messe ist auf Grund ihrer Aussteller- und Besucherzahlen sowie des auf ihr stattsindenden Warenumsatzes die größte Messeveranstaltung Deutschlands, wie überhaupt der ganzen Walt. Sie findet alljährlich zweimal statt, und zlvar i-m Frühjahr und im Herbst. Die Messe zerfällt in die allgemeine Mustermesse, die in den großen Meßpaläsben der Inneren Stadt untergebracht ist, und in die technische Messe mit der Baumesse auf dom Ausstellungsgelande im Osten der Stadt. An Maren findet sich auf dieser Messe alles, was überhaupt nach Mustern verkauft werden ann. Rund 154)00 Aussteller, darunter zahlreiche des Auslandes, stellen di-gfe Warenmuster aus. deren Fülle so ' roß ist, daß sie einen Flächenraum von mehr als 335.000 : Quadratmeter beansprucht. Der Verkehr Ms der Messe ist durchaus international, denn van mehr als 180.000 1 eschäftlich«.n Besuchern jeder Messt sind durchchn'Mch mehr als ein Zehntel Auslandsbesucher, darunter Angchörige fast aller eurcpLischer Länder, Nord- und Südamerikas Asiens und Afrikas. Daß eine so gewaltige Messe ür den gesamten Welthandel von ausschlaMbender Bedeutung ist, liegt in der Natur der Sache, und liegt es rm ureigensten Interesse, auch für unsere Industrien und uniferen Handel, sich wmlvssend zu beteiligen, aber nicht nur zum Ein- und Verkauf, sondern auch zum Studium ües gesamten Welthandels. Die kommende Frühsahremesst 1926 findet dom 28. Februarbis 6. März (technische Messe bis 10. März) statt. <__ Sie ValeU»r-8«vekment.ffompmtz. Wie die Tel-Awiwer Zeitung „M'War Wecha assisaih" eufährt, soll die von der cumerikanilschen Marshall-Gruppe «geibstdete Palestine Juvest-ment-CornPa-ny «och in diesem Winter chre Tätigkeit auisnchmen. Als Grundkapital ist Zunächst der Betrag van einer Million Dollar vorgeschrn, der spätechin Mtf «fünf Milliomn erhöht werden soll. Die Leitung der Gestllschast soll slch i>n PMstina 'besindem. Der Zweck des Institutes ist, wie wir ibereits mitteiLton, die Gewährung langfristiger Kredite an pa>lüstinensische Uuternchnmn'gen. Di« erforderlichen Mittel .sollen durch Ausgabe eigener Obligationen aufgchracht werden. Dorotheum Bankabteitung Wien, I. Dorotheergasse 17 Die Bewegung auf dem Devistnmarkte. Der svantzöslfche Fra n'ken lag auf allen internationalen Devisenplätzen Aiomlich s e st. Als GrWd sür diese feste .Haltung >werden neue Jnterventionsmaßnähmen der Bangue de svanee >beze,ichnet. Bon anderer Seite wieder werden günstige Meldungen über AnlelhevechaMungen der ftanMschen Regierung im AuTande angegeben. Die Devise Paris stieg in Zürich von 18.775 aus 19.188. Etwas schwankend vechiolt sich gestern der Zloty. In Warschau blieb der Dollar üfifiziell mit 9.48 «umerändert «und machte die Kursischwankunigen in den letzten Tagen nicht mit. Inoffiziell notierte der Dollar zuerst 10.30, siel aiber dann auf 9.30 bis 9.40, als nämlich das Gerücht verbreitet umrde, daß die Bank von Polen sämtliche Ankäufe von Dollar eingestellt halbe. Diese BeMgung wurde von der Spekulabion mit großer BestürZu-ng ausganommen und ijührte zu einer Festigung des Zloty. Die Devise Mavschau stieg in Zürich von 46 au!f 52. In Prag van 304.60 aus 367. Dagegen 'blie-b sie in Wien unverändert, während sie sich in Bevlin, dem Zentrum der, Angviffe gegen den Zloty von 44.77 aus 42.78 ermäßigte. Die KursändernnM der übrigen Devisen waren allgemein unbedeutend. Der ««ugewahlte Vorstand des Gremiums der Wiener träge, der Beseitigung aller Hemmnisse aus dem Gebiete drS Fremdenverkehrs und forderte den raschesten Abschluß^ von Rechtshilfevertägen. Die Versammlung schloß mit einer Refolution gegen das.Proistreibereigesetz, die nach kurzer DiSkuffion einstnnmig angenonrmen wurde. Insolvenzen. DaS Ausgleichsverfahrenwuckr eröffnet: lieber Stella AIbers, 9. Be;., Rögergasie 14 b. Ueber die Firma Brch ec u. Co., 1. Bez., Wiäpretmarkt 8. Ueber Matthias Prazdny, Schneider, 6. Bez., Barnabitengasst 3, und über Anton Mraeza, Fuhrwerksbesitzer. 3. Bez., Arsenalweg 7. Polens Zuckerproduktion. Aus Warschau. 18. d., nreldet Poln. Tel.-Agent.: Die Zuckerproduktion beträgt für das Jahr 1924»26 440.A4 Tonnen, das sind 78 Prozent der Borkriegsprcduktivn. Die Zuckerrüoenernte war trotz des fvichen Winters günstig und lieferte ein Erträgnis von 37 Millionen Zentner. Maßnahmen gegen den Wucher in Polen. Wie die W. T. A. „Ost" aus Lemkcerg, 17. d., mittckll, hat die dortige WirtschajstSpül-izei mit einer Anzahl von MagistrutSlbea-mtM eine Kontrolle in verschiedenen GeschästÄl-oikalen vongencimmen, uan die Preise aus Grund der Mktuven sestiMtellen. Die WirtschrfMo-läzei hat 120 Anzeigen wegen Wuchers an die SlaiatSarrwaiischaift gericht-et. Auch mehrere Kch'vcihäustr haben übermäßige Preist vovlMgt. Die Backereien haben dm Wucher -in der Form betrieben, daß sie das Gewicht um 10 bis 32 Diagramm 'bei einem KilMvauvm vermindertem. Große Unterschlagungen bei der ungarischen Geldinstituts- ^ntrale. Aus Budapest, 18 ü., meldet Tel.-Komp.: Die Leitung ver GestinstitutsMrale versandte heute ein Rundschreiben an am ihre Abteilungen, in den: sie mitteilt, baß sie den bisherigen Rechtsanwalt des Instituts, Dr. Zoll an Remses, entlassen habe. Diese Maßregel der GeldlnstitutsMwle ist «die Folge großer Malversationen, die sich Dr. Nemes zu schulden kommen ' ieß. Nemes war seit dem Jchre 1916 Rechtsanwalt des ^Instituts und hatte sich in der Jrrflationszeit ein riesiges Vermögen gemacht, welches er jedoch nach dem Wreißen der Konjunktur ebenso rasch wieder verlor. Dr. Nemes griff nunmehr zu allerhand Betrirgerien, um sich Geld fiir seinen gcüvohnten, luxuriösen Lebenswandel zu verschaffen. Er lief sich,bei veckchiedenen Banken große Beträge aus und gab dafür gefälschte Aktien als Deckung ns Depot. Ferner fälschte er einen Wechiel auf emeichalb Milliarden, kassierte das Geld ein und verschwand vor einigen Tagen aus Budapest. Tie amerikanischen Eruterrgebuisse. Aus New-Aork wird gemeldet: Das Canadian-Dominion-Bureau os Staties schätzt den Ertrag brr Weizeuernte auf 460,700.000 Bushel. Die letzte Schätzung nach dem Stande von Ende Oktober bezifferte den Ertrag auf 422,327.000 Bushel. Im Vorjahre wurden 263,000.000 Bushel geerntet. — Der Gesamtwert der Ernte der Hauvtfeldrüchte wird auf 1.113,000.000 Dollar gegen 995.000 Dollar. m Jahre 1924 geschätzt. — Die argentinische Weizenerme wird offiziell mit 5,845.000 Tonnen gegen 5,202.000 Tonnen im Vorjahre angegeben. Der exportfähige Ueberschuh wird auf 3,900.000 Bushel geschätzt. Die Leinensaaternte wird, wie im letzten Bericht, auf 1,900.000 Tonnen gegen 1,145.000 Tonnen im Vorjahre geschätzt. Der voraussichtliche Ertrag der Haferernte wird mit 1,281.000 Tonnen errechnet gegen 776.000 Tonnen int Jahre 1924. Die Möglichkeiten einer Zuckerinduprie in Palästina. Die landwirtschLftliche Versuchsstation der Zionistischen Exekutive hat während des abgelaufenen Jahres in den Orten Benjamina, Dagania, Ajn Ehavod und Ben Schemen Brchche mit der Pflanzung von Zuckerrüben angestellt. Wiener Pro susitenbör»e. Tendenz: Bei geringer GeschästStLtlgkett war die Tendenz flau Es notieren: Weizen: Inländischer 40.— bis 41—, Ungari- -cher Treiß 79/80 Ki'oaramm 45.- b S 46.50, Ungarischer 42.50 bis 4450, JrlgoNavsicher 76 KUooramm bis Jugv'lavischer 77,78 Kilogramm bis-. Roggen: In ändncher Marchfelder 30.- bis 3050. Bester Boden 20.- bis 30.50 Gerstel Braoware inländische 85.- bis 42.-, böhmische mahü'ch?-bis M a ' S: Ingopawischer28—bis29.-. Cinquantin neu 32.50bis33.50 Hafer: Jnländi cher 28.50 bis 3<>.50. Reis: Italienischer 82.- bis?3.-. Buima 62.- bis 63.-. M a b l p r o d u k t er Grieß lntändttcher 80.- btS dl-. We^.nmevl " 'Ulanvtiches?8.- bis 80.-, Kochmehl 2 inländisches 67.- bis 69— Brotmedl mlänktt'che? 47.- bis 50 - Wiener Warenbörse. Es notierten am 18. Dezember: Rolonralwaren KaNee: New-Aorker IS50 Dollar, Cantos Prime 600Teer Peeeo Java, Orange 1100.—, Gewürze Paprika, edellüß >2,.-. Pftffer Singavore 'chwarz 750.—, Kümmel neu. holl 150.-. R e: 8: Burma 63.80. Italienischer 8'.-. Zucker: Raffinade-Kristall 192.Lv ticheÄ K.. Würfel tin Kisten) 212 50 tschech. K. Lequar 192b 110.—, Pflaumen bosn.. in Kisten 70/75 130.-. Kranzfeigen. Calrmala 102—, Baümanoeln. iupenor 720.- Chem»'alienr Äetzkaii. 88,92 118«—. Aetznatron. 128/130 Solvay 6b.—. Alaun, in Stücken 36.—. Ameneniäure, - 150.—. Borax, trist. 110.-. Chlorkalk, 110/115 32-, Chronmanon 130.—, Wenvitrtol 17.-, Essigsäure. 80°/0, fiir Genußzwecke 240.-. — Tendenz: Cyemi'alien u«b O le lagen bebauptet, wahrend amerikanisches Schweinefett höher mng. D:e tlmsätze in Kolonialwaren nn'o Ne.s waren unbeo ulend. - Kausaumnschast gegen das Preistreitereigesetz. Im Festsaale des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft fand gestern unter Vorsitz des neugewählien Präsidenten, Kommerzialrat Leopold Langer, di« erste Plenarversammlung des neugewählien Gremialrates unter äußerst zcvhlreicher Beteiligung statt. Im Vordergründe der Beratungen stand ein Protest gegen das noch nnmer in Kraft befiMiche Preistreibereigesetz, dem ejne bemerkenswerte und mit vielem Beifall aufgenommene Programmrede des neugewahlten Präsidenten deS Gremiums der Wiener Kaufmannschaft, Kommerzialrat Leopold Langer voranging. Als wichtigste Aufgabe der allernächsten Zukunft bezeichnete er die Forderung nach der eMchen Aufhebung des Preistreibereigesetzes, nach der Beseitigung >der V i s a, der G r e n z s ch w i e r r g k e ite n, der vielen Schwierigkeiten und Beschränkungen, die dem Warenverkehr mit bem Auslande entgegenstehen, wie die E i nu n d Ausfuhrverbote, die Komplikationen bei der Zollbchandlung, die Schwierigkeiten, die sich ans vielen Gebieten des Transitverkehrs ergeben. Präsident Langer verwies weiters aus die Notwendigkeit des Abschlusses der Handelsver- Wiener Börse. GesWtslos. Auch der WocheniMuß Ibvachte iu der GelfchüstÄoiMM keine AvndemnU. AusbandsaiMben drückten weiter das Kursn-iveau. Erst im wei-teren VvNla>u!fe des B-eNtchres wachten,J>uterventionskäuife eimn Teil der amMglichen MckgivuM wredev wett. Die Borst lschioß lungleichimäßig. In der Kulisse gvwänwen unter anderen Anglobank und Waagner j« 4000 K>. UnwuIbanL 1900 K., Siemens 1400 K., Karpiathen 6000 Sall^o 3000 K. und Semperit 2500 K. Dagegen gÄben. unter Msiderien Jnlr- Silild und Cciburig je 5000 K. a'b, LvifaLer 5500 K.. Alpin:e 3500 K. und Kvü-pp 4500 K. Im Schranken waren die Rückgänge bedeutender. Dt)namit vevloren 160000 K., Schredder 27.000 K., U'Ng. M. KcHl-e 60.000 K.. Ungar. Zucker 25.M K., (Mim 13.000 Ä. -nnd tzeinrichstuler 12-000 K. Besser ivaven LemlbevgMernowitzer mn 11.000 K., He>lios um 30.000 K.. Maemeine Ban um'6000 K.. HvlMrikchlung mib Lampen um je 5000 K. «und Fanto >um 3000 K. Auf dem Ainla,.gemarkt waren di« meisten Renten schwächer. Nur Goilldrente nud Sta-aiseistul'alhn la^en ste-und'lich. Bon den Exoten notierten Mragmor S4E bis 36.000 K.