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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-02 · Heft 2435 (2.12.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2435 (2.12.1925)
Date
1925-12-02
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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(feite 8 Dien, Mittwoch Wiener Moraenzeitunft 2. Dezember 19S5 Nr. 2485 Spoünachrichten. Sport In Polen. Die Generalversammlung der HaSmonea. (Bon Mfersm Korvefipondenten.) Samstag >fanü «in Lemlberg die diesjahnge Geuevail- 'verffnnmlung der Lnrnbevster Ha §monea statt. Die BetM- ' gimg der Mitglieder war isahr sbWk. Die Gvneraliverisainim>Iuirg nahm die Berichte des PräMuans wie auch der einzelnen Sektionen Mr Kenntnis und nach Leinen AenLevunaen schnitt man zu den Waihlen, die fEaerde Resuiltate reit raten: Präsident: Dr. M , Roller; ViMräfidenten: Direktor Ag id, B-odenstein, Dr. Goidstein: Sekretär: H. Meller: ädastier: I. Velgl; BoOandsmvtgkeder-.Ber'qer/Buchstaib. Jigel, Kram, Lande. Liebiisch, Nadel, Neuwohn« r, Tombak, W altser-saill. SchwdsMrichl: Doktor . Bogner. Dr.'Dorf mann, Dr. Finsterbufch, Doktor ,Fruchter, Neuw«'lt. Futzballsektion: Schergel. LeichtathlotMe Sektion: Dr. Meifels. Schwimmen: Grünb.a u m. Boxen: Schenker. Die neue Berwalumg har dietschwere Aufgabe, den Betvieb des Vereines auf andere Woge zu leiten Äs es bis jetzt der Fall w>".- IulolM der schlechten Führung konnten die Leichtathleten o.s Vereines nicht zu Worte'lammen, nun hofft man eMiich, M einer neuen . eLslprietzlichen TätWeit schreiten zu können. Da-s um so mehr, ails .es viele Leichtathleten hei HaSmonea . göbt, die bereits schöne Leistungen evMt haben. Auch die FußLallsektion muß voMommen reorganisiert werden und man hoM allgemein, «daß auch, m dießer endlich Ordnung Mcha-lfen werden wird.! Die jüdischen Vereine schnitten diese Woche nicht gut ab.. In L'emi'crg ruhte iniolge 'riße: Sümoemassm ,itÄd»r Be.'r'.cb. 'Irr Ä a r' ch 3 u mußt-: M all ah i von oec ,dortigen Pol'oni a eme vernichtende 0: K - Niederlage in iKauifnshmen. Dabei wäre die gute Leffbimg des Tormannes' 'MWkaibis .zu evwqhnen, der heworragendes SgnÄ'.ze>igte und viele Treffer verhütete. Das Spiel wurde scharf, jedoch fair laeMvl. In Lodz achsiolvierte Hakoah ein Spiel'gegen den .dortigen S. C. Siurm und lag bereits mit 3:0 Treffern lin 'der Führung, verlor jedoch dann das Spiel noch 4: 3.1 «Charakteristisch ist noch dabei, daß. HÄoah den chr Mrikaunten Wmeter in der letzten Minute der Cipi-elzeit nicht verwertete. Die Mannschaft spielte so. lange gut. so lange sie kein Tor' MÄam. dann kam über der totale Aviammenöruch. IN derLem-berger Punktepo'Monrurrenz führt Pogon 'Mt 14 Punkten aus 8 Spielen.vor Czarni Md Hasmonea imit je 14 Punkten aus zehn Spielen. Den Sich wird wahr- «scheiulich Pogon davoutragen. Hnsmonea wird gegen den S. C. 'iTzaruii ein Entischeidungssipieil um den zweiten Platz austragen. Bekanntlich wurde auch Orden Zweiten aus der Konkurrenz ein Pokal gchi-stet. Die Meisterschaft der jüdischen Amateur- , Vereine. Antisemitische Ausfälle. Wir haben oft darauf bingewiesen, daß die Gutpunktemeisterschaft kein geeignetes Mittel ist, um die Vereine zueinem fairen Spiel zu verhalten. Es vergebt kein Sonntag ohne Ausschreitungen bei Amateurspielen, und die jüdischen Vereine, die gezwungen wurden, an dieser Konkurrenz teilzunehmen, , haben darunter stark zu leiden. Solange ein jüdischer Verein am Ende der Tabelle ist, wird er schonungsvoll behandelt, befindet er sich aber unter den Spitzenvereinen, dann wird gegen ihn mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln gearbeitet. Der.Wiener Fnßballverband ist bis fetzt gegen, die Schuldigen immer streng vorgegangen, und es'ist. zu hoffen, daß er auch diesmal die notige Energie ausbringen wirb. , . Am ärgsten ging es bei dem Meisterschaftsspiel Hechawer—Stab zu. Da der nominierte Wettspielleiter nicht erschien, stellten beide Vereine je einen Schiedsrichter zur Verfügung, und durch das Los wurde Herr Regner (Hechawer) zum Leiter dieses Kampfes bestimmt. Herr Regner benachteiligte seinen Verein, wie das schon zu sein pflegt, um ja nicht den Anschein zu erwecken, daß er parteiisch sei. Stab hatte also keine Ursache, mit dem Schiedsrichter unzufrieden zu sein. In der 15. Minute beging ein Stab-Verteidiger rm:Strafraum bei dem Stande von 3:2 für seinen Verein ein krasses Foul. Der Schiedsrichter diktierte einen Elfmeter. Der Verteidiger von Stab protestierte handgreiflich, in dem er den Schiedsrichter mit der Faust z u B o d e n s ch l u g, so daß dieser blutüberströmt zusammenstürzte. Auch die Hechawer-Spieler, die den Schiedsrichter in Schutz nehmen wollten, wurden bedroht. Herbeigeholte Wache nahm den Rohling fest und überstellte ihn der Polizeiwachstube. Ter Schiedsrichter, dem die Unterlippe gespalten wurde und der noch andere Verletzungen auswies, wurde häuslicher Pflege überleben. Gegen den Täter wird eine gerichtliche Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Der Verband aber müßte so einen Gewalttäter aus sämtlichen Vereinen ausschlleßen. . Bei dem Spiel M a k k a b i gegen Wien-Ost mußte der Tormann des letztgenannten Vereines ausgeschlossen werden, da er sich fortwährend in antisemitischen Beschimpfungen (!l erging. Der jüdische Verein war seinem " " . .. .v feierte einen und Klasse Südost die zweite Stelle ein. Der S. C. Kadimah lieferte gegen 'Erdberg «nt uu- ■ ‘ * ■" " p " c " v M die wrmatm den besten Spielern zählte. ' ■ ■-J Ä v Eine empfindliche 2:7- Niederlage erlitt B a.r - Kp ch b a gegen die Taubstummen. , - In der fünften Klasse Ost mußte der. Kampf der beiden führenden Vereine'Freiheit 21--Ari'bei dem Stande von 1:0 für Freiheit aus * dem Verschulden dieses Vereines > abgebrochen tverden. Als Linienrichter bei diesem Match'fungierte oer Sektiottsleiter von Freiheit 21, der während des ganzen Spieles den Schiedsrichter irritierte und fortMhrend m"oas Spielfeld hineinlief, umgegen die Entscheidungen des Schiedsrichters zu protestieren. Das Match wird mit 3:0 für Ari verifiziert. Eine unverdiente Niederlage mußte Hakadur von Green White in Kauf nehmen. e. fis. Deutschland läßt keine Profesiionalmamischafteu iu- Sand. juch . Beschlusses wurde abgewiesen. Eine Massenstaffel (25X50 Meter) und zwei Meisterschaften (100 Meter und - 4X2W Meter'Freistil'für Herren) gelängen beim Meeting des 1. W. A. S. K. Sonntag den 0. d. um 6 Uhr abends im Iörgcrbad zur Austragung. Eine Schwimmftafette für Hockeyspieler über 4X80 Meter wird beim Hakoah-Meeting am 20. d. im' Jörgerbad veranstaltet. Aus den Vereinen. H a g i b o r. Heute im Bereinslokal, - Cafe Walloch, -10. Bez., Favoritenstraße 124, Tanzabend. Gäste willkommen. Hechawer. Schwimmsektion. >-Das Training findet nicht, wie irrtümlich gemeldet wurde,, im Beatrixbad, sondern im Boerhavebad, 3. Bez^ Boerhavegasse, gemeinsam mit der Hakoah am Donnerstag von 7 bis;*/»■--uBr abends statt. — -Heute, 8 Uhr abends, sehr wichtige AusschuMung im Cafe Hungaria. — Fußballsektion. Freitäg Spieler- . versannulung der 1. und 2. Mannschaft.. Sonntag Meisterschaft gegen Cechie. sH Theater von heute L«kgÜ»ttterr Der ewige Jüngling -lluümletderttr: Der Vulkan Staatf09cr: Tie tote Stadt UeüUCper Das Torf ohne Glocke Deitstfces QolMtam? Wallensteins Tod — „Ter blaue Vogel" Xfctattr i| 3wfst*(lt AimLe N«!«A»ü.rbesttr Clweolaie Kiddies lfe»sii5SRcedüb«e r Ter Autowildling LllUrpMeattk: Die Wette Cbtattr ai öcr Ulic« Ter Orlow ßarl-CBeater: Boiaienbrant Wt. LSrgeMeattk: Gräfiu Mariza Z-h..5tta«5r-rbeattk: Paganini Kotaadbübne: Israel SfldlSCbt Bfibie (Hotel Stephanie, IL. Taborstiaße 12) A Minne uhn a Heim V,8 V»8 .7 Va8 7 r/.U V-8 8 8 V.8 V-8 V-8 V-8 8 8 - , . ™ _ _ _ _ _ Allein* Feinste V d. Handrahtnen V7* ^"^VMarfceBally Schuhe V jAV'jg, g Bezirk, Mus.eito v/ Prtiu! Wien, I. Kärntnersftr. 39 Eingang Annagass« 1. 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