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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-07 · Heft 2379 (7.10.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2379 (7.10.1925)
Date
1925-10-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Men, Mittwoch Wiener MorgenzeiLimg 7. Oltvber MS Nr. MS .Gerte 6 Gerichtrsaal. Ne Mgerr-Sesellschaft vor Erricht. Beftechungsgelder für die ungarischen Staatsbchncn. Der durch den Zusammenbruch der R ü t g e r s-Petroileunt-Äl.-G. entstandene, für drei Wochen berechnete Prozeß gegen die Bevwaltungsräte der Göjellschaift Oskar Meitner, Dr. LeopoH Ehrlich und Benjamin Griffel wurde gestern mit dem Ächör mi't Oskar Meitner fortgesetzt. Meitner hat nach der Anklage zur Bestreitung von Privatschulden rnchr dls 800.000 Schilling der Kasse der Rütgns-A.-G. entnommen. Vom Staatsanwalt über die Verwendung dieser Beträge befragt, gab Meitner an, sie seien zu vertraulichen Zwecken verwendet worden, und zwar in erster Reche zur Beschleunigung von Lieferungen bei den ungarischen Staatsbahnen. Staatsanwalt (zweifelnd): Also gu Bestechungszwecken. Nach den Angaben Meitners betrug der Umsatz bei den ungarischen Staatsbahnen im Jahre 1928 8 bis 10 Milliarden, im Jahre 1924 2,5 Milliarden. Es wurde mit einem Gewinn von beinahe 50 Prozent gearbeitet. Ans diesen Umsatz entfallen ungefähr 1,5 Milliarden auf Bestechungsgelder. Es bestmtd außerdem ein Dispositionsfonds von 600 Millionen Kronen, der teilweise obensalls für derartige private Zwecke verwendet wurde. So erscheinen kleinere Rechnungen des Tlngeklagten in der Höhe von 157 Millionen Kronen unter „Bertrauensspesen". „Sommerwohnung und Verpflegung monatlich — 500.000 Kronen." Das ist heutzutage eine seltene Gelegenheit, die einmal kommt und nicht wieder. So dachte auch die Pensionistin Frau Lambert, weshalb sie der Vermittlerin, Frau L. B-rerhansel gerne die 500.000 K. Anzahlung gab. Diese kam aber nur ebenfalls einmal und nicht wieder, was sich selbstverständlich auch auf die 500.000 K bezieht. Frau Lambert fichr ahnungslos und frohgemut in Ges-Uschast der Frau M. Biechansel, die sich die Geschichte von ihrer Schwiegertochter, der besagten L. Biechansel, gleichfalls emreden ließ, gegen Pörtschach, um dort in dem bezeichn eien „reizenden" Forsterhause die „billige" Sommerwohnung zu beziehen. Sie fanden Pörtschach, auch das Försterhaus, aber von der betreffenden Sommerwchmmg wußte niemand etwas. Das Geld war hin. der Urlaub verpatzt Die feine Vermittlerin verwehrte die Rückgabe der Anzahlung. Wsv Betrugsanzeige und Bezirksgericht. Die Bierhansel redete sich auf allerhand Personen # aus, aber Landesgerichtsrat Dr. Arie hatte für sie nur vierzehn Tage Arrest übrig mit der Begründung, daß das Vorgehen der Angeklagten ein überaus unanständiges, verwerfliches und rücksichtsloses gewesen sei. Die Billa mit sechzig eingerichteten Zimmern. Der Berwaltungsgerichtshof verhandelte gestern über eine Beschwerde der Erben nach Theodor Ritter v Ta rissig gegen die Gemeinde Men wogen der Wohnbausteuer Kr das Äs Taussig- Schloß bekannte umfangreiche, vmi einem riesigen Pari! umgebene Gebäude am Küniglberg im 1i3. Bezirk, welches voni Magistrat als eines dergrößten Wiener Bauten bezeichnet wird Der Vertreter der Gemeinde Wien machte geltend, daß das Gebäude, das sechzig eingerichtete Zimmer nebst Sälen und sonstigen Raumen enthalte, bezüglich Größe, Lage und Ausstattung in Men einzig dästehe. Ter Magistrat sei durch -das Gesetz über die Wohnbausteuer gezwungen worden, 4200 Gebäude in Wien auf ihren Prunk- und Luxuscharakter zu untersuchen. Unter diesen sei die Taussig--Villa, eigentlich ern Schloß, eine der prunkvollsten. Bon einer unverhältnismäßig hohen Steuer könne bei der dem Beschweüwführer vorgeschriebenen Abgabe von 28 Millionen Kronen, also 1600 Goldkronen, für ein solches PruwkobjÄt, doch Wohl nicht die Rede sein. Der VerwaltungsgerichtZhof (Vorsitzender Präsident Dr. Schuster) wies die Beschwerde, als 'unbegründet ab. MsM. Ser devWntMche Kreditvertrag verkett. 100 Miillonen Goldmark als Bank- und Warenkredit. — Eine Demonstration gegen England. Moskau, 6. Oktober. Die Telegraphenagentur der Sowjetunion meldet: Der Volkskommissar für Finanzen Sokolnikow teilte unserem Bertteter mit: Zwischen der Stagtöbauk der Sowjetunion und einer Gruppe der größten deutschen Banken ist ein Kreditabkommen in der Höhe von 75 Millionen Goldmavk zustandegekommen. Dieser BaiMredit, kombiniert mit dem Handeilskredit, ermöglicht eine Wareneinfuhr aus Deutschland iw Werte von 100 Millionen Mark. Der deutsche Kredit witd eine sofortige Erweiterung der Einfuhr dorr Maschinen und von Gebrauchsgegenstäuden noch vor Erhalt von AuÄaichsdaluta ans der Realisierung russischer Exportwaren bewirken. Higzu wird uB aus Berlin gemeldet: Die Mion mit Rußland ist der Versuch, die deutsche ProduiktionÄrise zu bcheben. Die WarenUUsfuhrvcrsnche nach Rußland haben schon vor zwei Jahren eingesetzt. Doch war den diesbezüglichen Bemühungen kein gMßr Erfolg beschieden, da Rußland seme Zahlungen sehr unregelmäßig leistete. Einige Firmen haben sogar dadurch großö Verluste erlitten. Nun soll durch das Eintreten der deutschen Banken der Handelsverkehr erleichtert werden. Auffallend P, daß die Kredite nur fünf Jahre gewährt wurden. Dies zeigt, daß die deutschen Banken die Situation für langsMge Kredite noch nicht für reis halten. Andererseits dürfte der Kreditvertrag von seiten Rußlands aus einen gewissen Demonstrationszweck gegen Engtanö und Frankreich verfolgen. ZumSnkkothfeste ist ein Märchenbuch das schönste Kindergeschenk in neues künstlerischer Ausstattung, reich illustriert IRMA SINGER Das SAMMLUNG PREISGEKRÖNTER Mit Nachwort von Ma* Br od uni8f a.blgen I,ithogräP*"en von Koscl-Gibsod* Vor den tauschende'' Kindern erstehen Jerusalem und her Karmel, Simson un Ba.r*Kocnba, der Prager jüdische >n dessen Erde hunder- Gerechte liegen, die den Tempel aufbauen sollen, und das verfallene Häuschen, unter dessen TrÜ/nmern “er Prager Golem ge!unden wurde. Die Kinder erleben d" Trauer and das Leid des V0j*es, £** niesten aber auch 0®” Frohsinn des grünen Wardts, der leuchtenden Sonne "nrl “•* Scherze fallender Sl*>n*',Sle finden hier den nang, Mat and Sch^hcit. Leinenband § 7 Herausgegeben von der Jugendschriftenkomm.desUO B’nai B’rith mit 6 Tonbildern un 1 12 Textittastrationen von H. Grobet. Mit Sorgfalt, Geschmack und tiefem Verständnis aus dem reichen Schatz jüdischer Sagenwelt ausgewählte Märchen und Legenden. Von Bagdad bis ln die nördlichsten Gegenden Deutschlands durchwan em wir alle die verstreuten Sie lungen des -üdischen Volkes, erleben seine Träu ne, Hoffnungen und Schmerzen, freuen uns an seinen Festen und lernen seine Sitten kennen. Unterhaltend und belehrend! Lcinenband S 6 R.LÖW1T VERLAG, WIEN, I. Fleisch markt 1 Rotenturmstrassc 22 Sos ttnde Bet Sentrnlbohenfceb Ubottf. Die Verhandlungen wegen Liquidierung 'der ZentralbodenL-red-itban'k durch die Kompaß-, bank dauern unter der Aagyde der Regierung weiter an. Zur Liquidierung dürfte die Schweizer Rückvovsicherungsanstalt die notwendigen Mittel zur Verfügnug stellen, um eine reibungslose Liquidierung zu ermöglichen. Das Bestreben geht dahin, den Präsidenten Lustig und eine Reihe führender Vorwaltungsmitgliedrr zur Leistung größerer Beträge zu veranlassen. Die Zentralbodenkreditaktien wieder inr Schrauben? Heute crgaib sich eine stürmische Bewegung in der Kulisse der Akbien der Zeitträlbodentkrsditanstatt. Von allen Seiten Uesen VerLaufsanbote ein, welche einen oiupfindl'icherr Rückgang dieses Papieres, und zwar von 19.000 ans 10.500 zur Folge hatten. Schließlich intewenierte die Kompaßbank -und vochinderte dadurch ein weiteres Sinken. Um ähnliche Vorgänge in den irächsten Tagen zu verhindern, wird geplairt, den Kulisseihandel für dieses Papier aufzulassen und es wieder in den Schrankeichandel einzufügeu, wie dies seinerzeit bei der Depositenbankattie der Fall war. -er Keren Haleffod und die Krrditnot in Palen. Herr S. Bulicer von derFutro,G. m.b.H. ln Zywiec, übersendet uns folgenden Vorschlag zur Bcheibung der Kreidttnot in Polen und gleichzeitig zur Vermehrung der Mittel des Keren Hajessod: „Die zionistischen Führer und Politiker Cjafbcit gute Beziehungen zur Mischen Finanzwült in England und Amerika. Jene müßten diese dahin bearbeiten, daß sie größere Geldmitel zu billigem Zinsfuß — für -unsere Verhältnisse billigen, für englische -und amerikanische aber hohen — zur Verfügung stellen, die an die polnisch-jüdische KaufmaMschaft und Industrie zugewiesen werden, natürlich nur gegen erstklassige Sicherstellung durch erste Hypothek usw. Die Kreditgeber würden also Sicherheit halben, ein gutes Geschäft zu machen. Der Kreditnchmer Wie Gelegenheit, feine bedrohte Existenz zu «retten. Der Kreditnehmer nrüßte aber 10 Prozent der zu erteilenden Kreditsumme -sofort als Spende dnn Keren Hajessod abführen. Diese Spende würde ihn aber nur mit 1 bis 2 Prozent «jährlich belasten, da die Kredite auf fünf bis zehn Jahre zu erteilen wären. Eine Belastung von 2 Prozent pro anno über den zu zahlenden Zinsfuß spielt in Anbetracht des in Polen üblichen Zinsfußes keine Rolle. Die Flüssigmachung der Kredite hätte im Wege der Zionistischen Organisation (durch die Zentralkomitees usw.) zu evsdlgen." Die zionistischen Politiker müßten ein großes Interesse an di-sfem Vorschläge haben, da der Keren Hajessod aus diese Weise große Mittel erhalten könnte, die Geldgeber bei absoluter Sicherheit ein gutes Geschäft -machen würden «und die Kroditnchnrer (es gibt sicher Zchntaulsende solcher, die in Polen gute Sichecheiten bieten -können und die durch billigen Kredit -ihre bedrohte Existenz retten können) in Zukunft ein dem Keren Hajessod dankbares Objekt bilden würden. Man «könnte sie eventuell auch verpflichten, 1 Prozent pro anno jährlich dem Karen Hajessod abznfiühren. Die Konzessiomeruirg des Bankgewerbcs. Heute läuft der vom FmanMinffterium für die Einreichung der Konzeffimtsgesuche gesetzte Termin ab. Bisher haben nur zirka 70 Firmen eingeraicht. Die übrigen Firmen beabsichtigen, zu liquidieren und nur als Börsenibesucher zu fungieren. Copyright 1924 by 28. Fortsetzung. Kurt Wolff Verlag A^G. München Nachdruck verboten. Herr Fettwanst. Eine amerikanische Autobiographie von Samuel Ornitz. Wir müssen ein paar Worte über eine arme Landpomeranze in der großen Stadt erfinden. Und dann singst du ein papriziertes Lied — eine Parodie auf iirgendeme populäre Melodie — wie es einem armen Mädchen vom Lande in der bösen Stadt erging . . . Versuch' mal, wie ein Mdchen' zu reden . . . Durch die Nase, mein Junge, duvch die Nase." Hyinie will nicht. San: bettelt... Al sagt .indigniert: ,Mr brauchst du keinen Gefallen tun. Du bist nicht der einzige Bariton in New-Dork." . . . Sam meint: ,/Hhmie, das bedeutet Arbeit für den ganzen Sommer. Da - verdienst du genug Draht für dein Studium." . . . Mas meist du, Meyer?" appelliert Hymie an wich. Ich rate ihm, es zu versuchen. ,Mnn wir genug Geld verdienen, bleiben wir «da'bei, sonst lassen w:«r's eben wieder fallen. Das ist sowieso Nachtarbeit." ... Al probiert uns erst einzeln und dann das Quartett. Er kargt mit Beifall und meint nur, daß wir fleißig üben müßten . . . Davie gilbt nach, aber als er hört, idaß uns Al, unser Manager, als „singende Kellner" in einem Tanzlokal in Chinalown arbeiten lassen will, -weigert er sich heftig, mitzumachen ... Al wird wütend. „Das ist eine Frechheit!" ineint er, „mit milchige Mädelgesichtcr daherzubringen, aus -denen ich Artisten machen soll." . . . A-wrum kommt rechtzeitig hinzu, um Davie überzeugen zu können, daß er unter qllen Umständen arbeiten müsse, wenn er weiterzustudieren beabsichtige;. . Nachdem wir endlich einig geworden sind, macht uns Al zunächst auf die Schwierigkeiten unserer künstlerischen Laufbahn aufmerksam. Wir glaubten, daß Arbeit jetzt ohne weiteres zu haben sei. . . Al ladt uns ein, fleißig Miners Theater zu besuchen. Sam solle uns auch in Tony Pastors Theater einschmuggeln,' damit wir den professionellen Artisten etwas äbgucken könne», Und W zum Sommer müssen wir ununterbrochen probieren. Dann will er kostenlose Probeengagements in Hinterzimmeru und Ratskellern besorgen. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, will er uns bei Frenchic Lavelle, dem Besitzer des größten Tanzsaales in Chinatowit unterbringen. „Da müßt ihr aber schon gut sein," meint er. „Anfangs Sommer ist die richtige Zeit. Dann oeben ein vaar von seinen singenden Kellnern weg nach Coney Island, weil sie dort bei Paddy Ryan mehr Geld verdienen. Vielleicht bekommt ihr das Engagement, und wenn ibr es bekontmt, verdient ihr auch eine Masse Geld." . . . Bevor er geht, tauft er noch die „Aggregatjon" — ein stolzer Theatername für eine Varietetruppe, die mehr als zwei Mitglieder zählt, und nennt sie: „The East Side Four — Freudenbringer der Vierhundert". Hymie heißt „Hi Rübe," Sam taust er jetzt „Sid Raleigh, die ntenschliche Zugposaune," Davie benamst er „Dan Slater der ^enor nüt der Engelstimme," und mich nennt er „Melville" Hart, der einzige Basso Profundo in Gefangenschaft" . . . Mit seiner Taufe amüsiert er uns und versichert, daß wir unter seiner Führung weltberühmte Artisten werden würden. Nur ihm müsse man e§ überlasten. Ich bin's zufrieden, wenn mir nur Al genug Geld verschafft/ um mich während meines Studienjahres über Wasser zu halten. 3. Maxie Freund kommt und flüstert mir etwas ins Ohr. Er hat einen Laden entdeckt, in der unteren Stadt, in der Nähe des Gerichts, wo auf Gestellen vor dem Laden autiquarischs Gesetzbücher ausgestellt sind. Er deutet an, daß sie Gelegenheitskäufe darstellen, Seltenheiten und unersetzlich seien. Ich möge die Gelegenheit nicht ungenützt vorübergehen lassen. Augenscheinlich denkt er nicht im entferntesten daran, daß man die Bücher stehlen könnte. Aber dann deutet er doch an, daß Boolkie mir die Bücher vielleicht verschaffen könnte. Boolkie betraut Little Joe und Big Joe, geschickte Ladendiebe, mit der Ausgabe, mir' ein paar Proben von den Büchern zu besorgen. Maxie packt die Bücher, blättert sie ganz verliebt durch und erklärt sie zufriedenstellend .... In kurzer Zeit tzäbm Maxie und ich eine stattliche Bücherei . . . Maxie findet, daß ein Gesetzbuch ungeheuer spannende Lektüre darstellt. und es macht ihm Spaß, „Hintertürchen" herauszusischen und systematisch zusammenzustellen. Haarspaltereien machen ihm unendliches Vergnügen, und er denkt und spricht überhaupt nur noch in der schwerfälligen Phrase des Gesetzes. Er erklärt, das Studium der Rechte sei ein Kinderspiel nach den herzbrechenden Schwierigkeiten Talmud. Maxie ist nie zur Schule gegangen, wenn man vom Cheder-Studium in Russisch-Polen absieht, aber allabendlich,, wenn er die Hemdenfabrik hinter sich hat, büffelt er an den Vorbereitungen für die Aufnahmeprüfung in die Schule der Rechte. Wenn in der Fabrik wenig zu tun ist, wohnt er den ganzen Tag den Sitzungen des Hohen Gerichtshofes bei und amüsiert sich dabei besser als ein Junge im Zirkus. Er ist ganz allein in Amerika und hat nur einen Gefährten, eine Katze, mit der er Kreuzverhöre anstellt: Er erzählt mir, daß er um so ruhiger sei, je mehr die Katze spucke und fauche, kratze und miaue. Nach einer Weile hypnotisiere sein gleichmäßiger, intensiver, aber ruhiger Redefluß und eine bestimmte beruhigende Belvegung seines Zeigefingers die Katze gewissermaßen ... Er erklärt, er werde eine neue Art Advokat sein, ein ruhiger Advokat, und er glaubt fest, daß ihn diese Ruhe, zusammen mit einer gewissen hypnotischen Begabung zum größten Strafrechtsanwalt machen werde, der überhaupt jemals gelebt hat. . . Er schlägt vor,-daß wir Kompagnons werden sollen. Glaubt, daß wir glänzend zu einander passen. Ich soll die Fälle anschaffen, jeden Dollar herausholen, der herauszuholen ist, und er will die Falle im Gericht vertreten .. . Der Plan scheint nicht schlecht zu sein. Gelegentlich schleppe ich Moe Levensou eine „Wurzen" heran, und. dafür erklärt er sich bereit, zu beschtvören, daß ich als Gehilfe in seinem Bureau beschäftigt war, was mir ein volles Jahr erspart. (Fortsetzung folgt.) 44193925

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