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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-28 · Heft 2341 (28.8.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2341 (28.8.1925)
Date
1925-08-28
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Wien, Freitag wiener «osO»nyhewa 28. August 1926 «r. 28« i Künstlerisch ausgestattete Programme in de« Bande-, theatern. Die offiziellen Programme der ehemaligen Hofbühnen werben in der kommenden Spielzeit eine grundlegende Aewderung erfahren. Uobcr Initiative des Bundescheattrpröskdenten Dr. P rüg er sollen die Programme als elegant«, reich illustrierte Heft« erscheinen. di« wertvolle literarische Beitrage, eventuell auch offizielle Mitteilungen der Dundestheater enthalten werden. Ausstellungen jüdischer Künstler. Im Rahmen des Ziomstenkongresses findet in der Ausstellung jüdischer Künstler (Hermann Struck, Josef Budko, Jakob Sterichatttt. Alexander Iaray. Paul Könrgsberger) morgen um halb 12 Uhr vormittags ein« Führung durch Frau Dr. Vs« Hofmann bei Würthle, 1. Boz., WeihburMasse 9. statt. Karlen im Borvettauf an der Konzerthauskasse und rn der Kunsthandlung Würthle erhältlich. Preis für Kongreßteilnehmer 1 Schilling. — Dr« vom Kunstsalon Schönberger. 1. Bez.. VestalSWgasse 4 (gegenüber dem Kongreßgobaude). veranstattete, frei zugängliche Ausstellung der Kuvserreliefs von Marek S z w a r c (Paris) und Gemälden von Wilhelm Wachtel (Wien) begognet großem Interesse. Erwerbungen haben unter anderen Rabbi Silver aus Eleveland und Prof. Trare von der Universität Chikago gemacht. Gerichtssaal. Arbellilosenschldsal. Dienstag hatte das Arkadenrestaurant gegenüber dem Rathaus eine ungewöhnliche Gesellschaft zu Gast. Dreizehn Arbeitslose, darunter zwei Frauen, erschienen im Restaurant und ließen sich -je eine Mahlzeit, bestehend aus Suppe, Gulasch, einigen Broten und einem Seidel Mer vorsetzen. Nur em einziger, offenbar ein Antialkoholiker, verzichtete auf das Bier. Sie hatten 'ihre Mahlzeit noch nicht beendet, als ein Wachmann im Lokal erschien und den Kellner daraus aufmerksam machte, daß die Gesellschaft nicht bezahlen werde können. Er hatte nämlich einige Stunden vorher im Armenamt der Stadt Wien intervenieren müssen, weil sich die dreizehn Arbeitslosen, die ohne Erfolg um eine Unterstützung vorsprachen, renitent benahmen und das Amtshaus erst nach Anwendung von Brachialgewalt durch einige Wachebeamte verließen. Tatsächlich stellte sich auch heraus, daß die Arbeitslosen nicht einen Heller Geld bei sich hatten, und so wurden sie wegen Zechprellerei verhaftet. Gestern wurden sie dem Oberlandesgerichtsrat Dr. Siebert (Strafbezirksgericht 1) aus der Hast zur Aburteilung vorgeführt. Sie erklärten übereinstimmend, daß sie von der Arbeitslosenunterstützung ausgesperrt wurden und schon längere Zeit nichts Rechtes gegessen haben. Nur der Hunger habe sie dazu getrieben, eine Zeche zu machen, für die ihrer Meinung nach die Gemeinde Wien austomrnen müßte. Der Richter verurteilte die Angeklagten,, die teilweise vorbestraft sind, zu 34 bis 48 Stunden Arrest. Die Strafen erscheinen durch die Untersuchungshaft zumeist verbüßt. Nur der einzige Arbeitslose, derkeinBier getrunken batte, wurde wogen unwiderstehlichen Zwanges freigesprochen. Die anderen wurden deshalb verurteilt, weil Bier kein Nahrungs-, sondern ein Genußmittel ist, dessen sie sich hätten enthalten können. Sämtliche Angeklagte dankten dem Richter für sein mildes Urteil. Der abgebaute Bankbeamte Franz K. mußte ssir sich und seine Familie im vorigon Winter das Brot durch Schneeschauseln verdienen. Es wollte aber nicht recht schneien und so geriet er in arge Not. Um seinen Abfertigungsbetrag war er deshalb gekommen, weil der ehemalige Prinz Hohenlohe ihm eine Anstellung in seinen Kohlenbetrieben in Aussicht steltte, das Versprechen aber nicht emloste. Die Lebensmittel bezog der Abgebaute bei einem Kaufmann auf Kredit, doch verlangte dieser van ihm eine Sicherstellung. Da K. eine solche nicht leisten konnte, versetzte er seine. Wäsche und Kleidungsstücke und bekam auf ihren Schätzungswett von 40 Schilling ein Darlehen von 30 Schilling. Den Bersatzzettel verpfändete er bei dem Kaufmann. Der Verpfänder erklärt^ daß er den Pfandschein bald einlösen werde, ließ sich aber trotz wiederholter Aufforderungen nicht mehr blicken. Als nun der Kaufmann das Pfand auslösen wollte, erfuhr er, daß die Ge, genstände 'bereits verfallen seien, und erhielt als Mehrerlös einen Betrag von 18 Schilling, den er dem K, als dieser mutz meheren Monaten sich bei ihm meldete, einhändigen wollte. Dieser verweigerte jedoch die Annahme und klagte beim Bee zirksgericht Jofefftadt auf Zahlung von 300 Schilling mit der Begründung, daß der Verwahrer des Pfandscheines ihm diesen Schaden zugefügt habe, obwohl es seine Pflicht gewesen wäre, als ordentlicher.Verwahrer den Pfandschein umzusetzen. Oberlandesgerichtsrat Dr. Dittman gab der Klage statt und der, uittellte den Kaufmann zur Zahlung von 120 Schilling, die er als angemessenen Betrag erachtete. Gegen dieses Utteil bracht« der Kaufmann an das ZivMandesgettcht die Berufung ein. Ein'Senat unter dem Vorsitz des Hafrates Dr. Ratzenhofer gäb der Berufung Folge uiü) wies die Klage zur Gänze ab. In der Begründung führte der Richter aus, daß zwischen dem Kläger und -dem Beklagten bezüglich des Pfandscheines kein Verwahrungsvertrag zustande gekommen sei. Es sei lediglich ein Pfandvertrag Vorgelegen und der Verwahrer habe nur für die Erhaltung des Papieres, das den Pfandschein darstellte, Sorge zu tragen gehabt. Keineswegs habe er die Verpflichtung gehabt, den Pfandschein urnzusetzen. Der Kläger wird gegen dieses Utteil die Revisionsbeschwerde an den Obersten Gerichtshof ergreifen, der im dieser prinzipiellen Frage ein letztes Wort sprechen wird. . Die Alimentationspflicht des geschiedene« Gatte». Das Oberlaudesgericht als Berufungsinstanz fällte gestern rn der Frage, ob -der geschiedene Ehegatte für seine Frau auch dann dr« Mimente weiter zu bezahlen habe, wenn diese durch einen Lebensgefährten erhallen werde, die Entscheidung, daß diese Verpflichtung trotz der dadurch entstandenen Doppelalrmentation zu Recht bestehe, wett die Lebensgemeinschaft «ine rechtlich anerkannte Institution sei. Hofrat Dr. Jakob geht in Pension. Der Swatsvorsihende «n Landesgericht für Strafsachen, Hofrat Dr. Ja ko betritt »ach Vollendung feines Urlaubes, den er vor vierzehn. Tagen «»getreten hat. in den Ruhestand. Der Rücktritt dreses scharenden Richters erfolgt nach mehr als drerßMahriger Dienst- Volkswirt. Polnische vlrtschaflrnoch«. (Von unserem polnischen M.-S.-Korrespondenten.) In den maßgebenden Warschauer Regierungskreisen herrscht die Meinung vor, daß im Laufe der Woche eine kräftige Erholung der Währung dem gewaltigen Kurssturz der abgelaufenen Tage folgen wird. Die strengen Maßnahmen der Regierung, in der Hauptsache die Inporteinschränkungen einerseits und der steigende Getreideexport andererseits, dürfte in den allernächsten Tagen einen bedeutenden Rückgang der Valutenanforderung nach sich ziehen. Mit dem steigenden Export kommen nun frische Valuten ins Land, welche der Bank Polski ermöglichen werden, die Valuten voll zuzuweifeN und eine entsprechende Jnterventionstätigkeit im Ausland auszuübett. Gleichzeitig »bemüht sich die Nationalbank eifrig, im Aus lond neue Anleihen zu bekommen. Zu diefem Zweck weilt derzeit in Amerika der Vizepräsident der Bank von Polen Mlynarski und feine Nelv-Aorler Verhandlungen nehmen einen derart günstgen Verkauf, daß man in Warschau überzeugt ist, daß in Kürze P.-leu eine weitere amerikanische Anleihe evahlten Witt». Selbstverständlich führen die scharfen Verordnungen der Bank PolöH zu einer gewaltigen Wirtschaftskrise des Landes und einzelner Industrien. Die großen Industriebezirke melden bereits ArbeitSeinschränkungen der Betriebe, da die Industrien all« Bestellungen auf Kredit erteilt bekommen haben und nun nach der Restvingierung der Kredite keine Geldmittel zur Fortführung ihrer Betriebe besitzen. Dies ist besonders bei der Lodger Textil- und bei der oberschlesischen Berg- und Hüttenindustrie der Fall. In Oberschlesten haben die Gruben Waleska, Andaluzja und DonnerSinark ihren Betrieb eingestellt, die Bi-marckhütte entließ 1400 Arbeiter. In Lodz soll nur drei bis vier Tage in der Woche gearbeitet werden. Es ist müßig, zu betonen, welchen Schaden die Textilindustrie, welche erst feit kurzem wieder normal arbeitet, durch di^e Maßnahmen erleidet. Die Industriellen sind nicht mehr in der Lage, die geforderten höheren Lohne zu zahlen und so dauett derStreikder Meta ^kar ei ter im Warschauer Kreise an und auch die Lage in Oberschlesie» ist sehr ernst, auch hier besteht Streikgefahr. Die Regierung muß jedoch von zwei Nebeln das kleinere wählen und so nruß die Stabilisierung der Währung auf Kosten der Wirtschaft vor sich gehen. Sobald jedoch die Währung wieder zu ihrer früheren Parität zurückgebracht werde»' wird, beabsichtigt die Bank Polski, die bereits erteilten Kredite voll und ganz zu reaktivieren. Im Handelsverkehr sind durchwegs Preissteigerungen zu verzeichnen. Die Manu fakturpreife stiegen um 10 Prozent. Um denselben Prozentsatz stiegen die Lederpreise, wobei bereits ei» fühlbarer Mangel an Äuslandsware verzeichnet wurde. Auch Getreide stieg schon im Preise, für Korn werden gegen 17 Zloty rn der Vorwoche 20 Zloty gezahlt. Es werden große Mengen für den Export aufgekauft, b\t natürlich auf die Preisgestaltung Einfluß ausüben. Die bestehenden Kreditschwierigkeiten machen es zahlreichen Firmen unmöAich, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Zahl der Insolvenzen nimmt auch dementsprechend zu. In Lemberg ist di« Firma Lampert und Krzy'siak mit Passiven in der Höhe von 200.000 Dollar insolent geworden. Die Haltung der Börsen fft andauernd slhwach und geschastslos. Es werden lediglich in Arbitragewerten Geschäfte getätigt, nachdem zwischen Wien und den gälizischen Plätzen andauernd Kursdifferenzeninföilge der Valutaschwankungen zu verzeichnen find. Einzelne Anzeichen deuten darauf, daß die Spekulationgeneigt Ware, in Anbetracht des Zlotyfalles eine kleine AuftvartSbewegung zu propagieren. Der Geldmangel mac^t jedoch jedwede Tätigkeit unmöglich. Die Arbitragewerte notieren: ZieleniswM 11, Tepoge 0,90, Galizische Montan 2,70, Lemberger Brau 8,40, Warschauer DiskoNtobank .4,90, Chodorow 3 Zloty. j ' . Auch auf dem Rohölmarkte ist eine ^weitere Verschlimmerung zu melden. Der RvhApreiS $ wieder gefallen und «bewegt sich zwischen 146 bis 147 Dollar Pro Zisterne. Die Industriellen verlangen von der Regierung drei Freigabe größerer Rohölmengen für den Expott. Eine vollkommene Geschästssttlle herrscht ans dem*Markte mit Bvuttvanteilen. j ' ' -! ' HeutschlaUdr Kampf gegen die Zesernng. Gegen die PreiSkaetelle. Berlin, 87. August. (Wolss.) Die Reich-pegierung hat gestern unter Mitwirkung des ReichSbankprästdenten Doktor Schacht hinsichtlich der allgemeinen Preisbildung einstimmig folgende Beschlüsse gefaßt: 1. Gegen alle Bedingungen und Abreden, die unmittelbar oder mittelbar zu einer Steigerung der Preise oder zur Aufrechterhaltung übersteigerter Preise führen und von Kartellen. Syndikaten oder gleichartigen Zusammenschlüssen oder von einflußreichen Einzelunternehmungen ausgehen, werden künftig alle Machtmittel der Verordnung gegen den Mißbrauch wirtschaftlicher Machtstellungen vom 2. November 1923 (Kartellverordnung) in Anwendung gebracht werden. 2. Falls die Durchführung dieser Maßnahmen zeigt, daß kein genügender Erfolg eintritt. wird die Reichsregierung den gesetzgebenden Körperschaften eine Verschärfung der Kartellverordnung Vorschlägen. Das Reichsbankdirektorium hat hiezu heute folgenden Beschluß gefaßt: Das Reichsbankdirektorium schließt sich oen Absichten und den Maßnahmen der Reichsregierung in vollem Umfange an und wird ihr jede Unterstützung leisten. Insbesondere wird die N c i ch s b a n k bei ihrer Kreditpolitik auf Auswüchse der Karteilc oder Preiskonventionen systematisch achten und erforderlichenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen. Gründung eines Verbandes der Benzindetailhändler Oesterreichs. Vorgestern fand im Restaurant „Deutsches Haus" eine maiiemiast be,uchte Versammlung von Ben» n-Detatlhändlern aus Wien und der Prov nz statt, bet welcher beschlossen wurde, einen Verband der Benzin-Detailhändler Oesterreichs zu gründen, der leinen Sitz im Gremium der Wiener Kaufmannschaft haben soll. Ein Exelutivkomitee, bestehend aus den Herren Ferdinand Weese. H. H e r z o g, Johann Völker, Karl P o l l a k. Ing. Berger, Ing. D i t t r t ch und Ignaz Preis wurde gewählt, und mit den Vorarbeiten betraut. Die Verhandlungen der österreichischen Wirtschaftsdelegierten in Warschau. Wie dem ^Handel", dem Organ des Gvemiuims der Wiener Kaufmannschaft, von den nach Warschau entsendeten Delogierten der wirtschaftlichen Korporationen nrttgeteiilt wird, hatten die Verhandlungen mit den polnischen Regierungsstellen über Erleichterungen der El-nfuhrschwievigskeitvn in Polen vorläufig nachstehendes Ergebnis: Für die zollbegünstigte Einfuhr der vor dem 19. Mai erfolgten Bestellungen soll ein Kontingent festgesetzt werden, innechaM» dessen dre Waren noch zu den allen Zöllen in Pollen abgefertigt werden. Die Verwaltung des Kontingentes soll durch offizielle Steller» in Wien erfolgen. Dies bedeutet deshalb einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Zustande, weil trotz der Zusage der polnischen Regierung, die vor dem 19. Mai bestellten Waren zu den a-tten Zollsätzen abzusertigen, die praktische Durchführung ans große Schwi-erigikeiton stieß. Für jene Waren, deren Einfuhr nach Polen verboten ist, sollen gleichfalls Kontingente verein/batt werden, deren Verteilung in Wien nach Richtlinien erfolgen soll, die noch festzustellen sind. Uober die Hohe dieser Kontingente sind die Verhandlungen nicht abgeschlossen. Auch über die Erleichterungen im Zahlungsverkehr mit Polen werden Verhandlungen m-'t dem polnischen Finanzministerium geführt, .die noch im Zuge sind. Insolvenzen. Der K o n k u r S wurde eröffnet über Josef P r e ß l, Allrcninhaber der registrierten Firma Preßl «. Munsch, Wurstwarenfabrik, 18. Bez., Bastienagssv 4. — Ueher Ernst K e l s e n u. L o., G. m. b. H. in Liquidation. 7. Bez., Zieglergaffe 6. Die Firma, die sich mit der Erzeugung und dem Großhandel von Textilwaren beschäftigte, hatte kürzlich um Eröffnung deS Ausgleichsverfahrens angesucht. Dagegen stellte ein Gläubiger den KonkurSanttag gegen die Firma, dem trotz Protest der F rma stattgegeben worden ist. Abschluß des österreichisch-jugoflawischen Handelsübereinkommens. Aus Belgrad, 27. d., meldet Wrala: Der Mmrsterrat hat gestern abends beschlossen, den Handelsvertrag und das Haudelsube-remkommen mit Oesterreich, deren Text dieser Tage von den beilderfeitigen Delegationen in Wien endgültig albgefaßt worden ist, zu untHrfettigen. Die DokuMnte wevden vom Mrnister des Aeußevn Dr. N i n c i c und vonr Handelsminister K >r a ij a c unterzeichnet werden. Weiter« Steigerung des Zloty. Auf allen internatlonolvn Devisonplätzen ist der Zloty gestern stark gestiegen. Ein «großer Teil der Kursverluste aus der Vorwoche ist nun wieder wettgemacht. Dem Dollar gegenüber bessevte sich der Zloty vom 5.90 aus 6.57. Diese Erholung ,rst auf die forcierte Deckung der Kontermine zuvückzuführen, welche durch mchrere Umstände zu diesem Vorgehen sich veranlaßt sieht. Vor allem stützten den Zloty die Meldungen über den Abschluß von Anleihen in Amerika. Weiters hat die Regierung den Exporteuren die Ablieferung der Auslandsdevssen an die Bank PolAi erlassen. Infolge des zunehmenden Ernteexpottes ist der Zloty von Getreildelnrportouren ttn Auslande gesucht, wodurch alle Devisen dem Zloty gogvnüber schwächer waren. Ausländische Banken in Rußland. Aus Moskau wird gemeldet: Angesichts der Möglichkeit, daß eine lebhaftere Tätigkeit ausländischer F i n g n z i » st t t u t e im kommenden Wirtschaftsjahr näher rückt, hat der Arbeit-- und VetteldigungSrat eine Kommission unter der Leitung de» F i n a nz ko m m i s s L r S Ssokol- «ikowS und TrotzkiS einperufen, der eS zur Aufgabe gestellt wird, die Frage der Zulassung ausländischer Banken auf dem Gebiete der Union der SSR. zu bearbeiten. E» ist anzunehmen, daß die biShettgen engen Grenzen auf diesem Gebiete eine wesentliche Erweiterung erfahren werden. Devisen Amsterdam . .. . . BeVnaü Benin »»«»«», Brüssel Budapest ...... Bukarest. London».»».». Mailand ...... New.York. . . ... Paris. Pro •••♦••#» Scatfen« me üBalntentnfle vom 27. August 1925. Oeid .8. «85.70 18.0578 188.68 88.18 88.8888 8.03 34.4875 88 4» 708.26 88.80 80.88 War* 888.70 13.0878 188.18 88.81 88.8380 888 84.6876 28 84 710.78 38.48 81.07 Odd 6.1Q60, 180.46 186.36 187.26 dols .......... S. StoeMjoUn « Wanden ... zarieo ......... Valuten Amerikanische Noten . delglectie Noten Hulcer. Not, . . .. , « — Oentecfce Noten .... tee.oo Baeiiadig Note» .... 34.38 Ware 8 1480 181.06 128.76 187.78 708.46 718.46 138.06 34.88 PranaOslsehe Noten >. . Holländische Noten . . Ilsllenlsche Noten . . . iqKOsiawieche Noten . . Polnische Noten .... Kumänlsctie Noten . . . Russische Noten Uomsn.l Bchwelser. Noten . , , rschechoelow. Noten Türkische Pfund.Noten . Unearlscne Noten . . . Oeld 33.37 2s!67 12.87 183.60 137.06 80.8876 88!e7 Ware 83.87 28^77 18.73 124.60 137 85 31.0876 100.17 IM861M Premiere: Q AST SPIEL: Franz Qlawatfch Mizzi Freihardt ROLAND-BUHNE

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